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Mavic Cosmic & Ksyrium Pro Carbon SL C - iTgMAX

Mavic Cosmic & Ksyrium Pro Carbon SL C - iTgMAX

22.03.16 08:25 18.706Text: Luke BiketalkerFotos: Luke Biketalker, MavicNeue Laufräder von Spezialist Mavic. Mit den überarbeiteten Cosmic und Ksyrium Pro Carbon SL Serien wollen die Franzosen Sicherheit, Zuverlässigkeit und Bremsverhalten für Clincher, Tubular und Disc aufs nächste Level heben.22.03.16 08:25 19.431

Mavic Cosmic & Ksyrium Pro Carbon SL C - iTgMAX

22.03.16 08:25 19.431 Luke Biketalker Luke Biketalker, MavicNeue Laufräder von Spezialist Mavic. Mit den überarbeiteten Cosmic und Ksyrium Pro Carbon SL Serien wollen die Franzosen Sicherheit, Zuverlässigkeit und Bremsverhalten für Clincher, Tubular und Disc aufs nächste Level heben.22.03.16 08:25 19.431

"So, how did you like our wheels?” fragt mich Alex, während er seinen gelben Skoda in die nächste Haarnadelkurve wirft. Unter wild blinkenden Assistenzsystemanzeigen, stotterndem ESP und umzingelt von viel zu nahen Teamfahrzeugen und Kameramotorrädern holt er weiter aus: "Must have been great fun around those corners on the bike yesterday, wasn't it?”
Ich sitze in einem der neutralen Service Course Fahrzeuge von Mavic. 60 Kilometer vor dem Ziel der finalen Etappe der diesjährigen Austragung von Paris-Nizza rasen wir eine steile, enge Abfahrt hinab. Die Profis der Spitzengruppe stets in Griffweite, folgen wir dem Renndirektor. Setzt sich ein Fahrer von der Spitzengruppe ab, müssen wir ihm sofort nach, damit im Falle eines Defektes rasch Hilfe zur Stelle ist.

  • Es war 1972, als Mavic-Boss Bruno Gormand während des Critérium du Dauphiné Libéré seinen Wagen einem Teammanager lieh, dessen Auto defekt war. Damals kam ihm die Idee zum neutralen Assistenzservice, der für alle Teams, Fahrer und Rennorganisatoren verfügbar sein sollte.
    Es war 1972, als Mavic-Boss Bruno Gormand während des Critérium du Dauphiné Libéré seinen Wagen einem Teammanager lieh, dessen Auto defekt war. Damals kam ihm die Idee zum neutralen Assistenzservice, der für alle Teams, Fahrer und Rennorganisatoren verfügbar sein sollte.
    Es war 1972, als Mavic-Boss Bruno Gormand während des Critérium du Dauphiné Libéré seinen Wagen einem Teammanager lieh, dessen Auto defekt war. Damals kam ihm die Idee zum neutralen Assistenzservice, der für alle Teams, Fahrer und Rennorganisatoren verfügbar sein sollte.
  • Er fragte einen Kameramann, welche Farben den stärksten Kontrast in Fernsehbildern abliefern. Die Antwort wurde zum weltberühmten Farbkleid ?Er fragte einen Kameramann, welche Farben den stärksten Kontrast in Fernsehbildern abliefern. Die Antwort wurde zum weltberühmten Farbkleid ?Er fragte einen Kameramann, welche Farben den stärksten Kontrast in Fernsehbildern abliefern. Die Antwort wurde zum weltberühmten Farbkleid ?
    Er fragte einen Kameramann, welche Farben den stärksten Kontrast in Fernsehbildern abliefern. Die Antwort wurde zum weltberühmten Farbkleid –
    Er fragte einen Kameramann, welche Farben den stärksten Kontrast in Fernsehbildern abliefern. Die Antwort wurde zum weltberühmten Farbkleid –
  • Gelb und Schwarz. Diese langjährige Erfahrung im Assistenzeinsatz ist wohl auch ein Mitgrund für Mavics hohe Sicherheits- und Zuverlässigkeitsansprüche.Gelb und Schwarz. Diese langjährige Erfahrung im Assistenzeinsatz ist wohl auch ein Mitgrund für Mavics hohe Sicherheits- und Zuverlässigkeitsansprüche.Gelb und Schwarz. Diese langjährige Erfahrung im Assistenzeinsatz ist wohl auch ein Mitgrund für Mavics hohe Sicherheits- und Zuverlässigkeitsansprüche.
    Gelb und Schwarz. Diese langjährige Erfahrung im Assistenzeinsatz ist wohl auch ein Mitgrund für Mavics hohe Sicherheits- und Zuverlässigkeitsansprüche.
    Gelb und Schwarz. Diese langjährige Erfahrung im Assistenzeinsatz ist wohl auch ein Mitgrund für Mavics hohe Sicherheits- und Zuverlässigkeitsansprüche.

Wo sich heute meine Finger angespannt um Fotokamera und Türgriff schlingen, saßen wir tags zuvor noch selbst im Sattel. Um Mavics neueste Carbon-Laufradgeneration unter Realbedingungen zu erfahren, kämpften wir uns auf Cosmic Pro Carbon SL C und Kysrium Pro Carbon SL C im Amateurfeld der Paris-Nice-Challenge über große Teile der originalen Rennstrecke.
Lange Anstiege, teils ruppige Straßen und schnelle Abfahrten mit wunderbaren Serpentinen im Hinterland von Nizza - fast perfekte Bedingungen, um Stärken und Schwächen einer Laufradgarnitur aufzuzeigen. Einzig beim Nassbremsverhalten wollte uns die Côte d'Azur partout nicht entgegenkommen.

Was hinter einem Laufrad steckt

Doch der Reihe nach. Im Mavic Hauptquartier in Annecy arbeiten und forschen die Franzosen nun bereits seit weit mehr als 20 Jahren am Werkstoff Carbon und dessen Anwendung im Laufradbau. 15 Mann ist die Abteilung mittlerweile stark. Drei Prototypenbauer, vier Design- und Elementsimulations-Fachmänner, ein Testingenieur, eine Expertin für Qualitätskontrolle und sechs Techniker kümmern sich sechs Tage die Woche um eine möglichst hohe Performance der für Mavic so typischen Laufrad-Reifen-Systeme. Ihre Forschungsarbeit brachte immer neue Erkenntnisse. Ihrer Weisheit letzter Streich sind Cosmic Pro Carbon SL C und Ksyrium Pro Carbon SL C, in deren Entwicklung wir einen kleinen Einblick erhaschen konnten.

Da ein Laufrad, oder speziell eine Felge, welche nur auf Leichtbau getrimmt ist, spätestens in der ersten langen Alpenabfahrt vor Probleme gestellt wird – was raufklettert, muss ja auch wieder runterfahren – hat sich das Team von Mavic neben der Performance auch hohe Ziele hinsichtlich Verlässlichkeit, Robustheit und Sicherheit gesetzt.
Bei Tests und Simulationen sorgte Carbon, oder genauer gesagt dessen Eigenschaften, immer wieder für Herausforderungen. Da wäre etwa die Tatsache, dass Carbon ungeheuer gut darin ist, Kraft aus einer Richtung aufzunehmen – bei drei Kraftvektoren, wie es an der Felge der Fall ist, hat das Material hingegen so seine Probleme. Die Kräfte vom Boden, der Luftdruck des Reifens und der Druck der Bremsbacken an der Seitenflanke bedeuten hohen, multidirektionalen Stress. Nur durch mehrschichtige Faserlegung und optimale Ausrichtung selbiger kann diesem dauerhaft standgehalten werden.

Eine bei weitem schwieriger zu behebende Problematik stellt die enorme Hitzeentwicklung an den Bremsflanken dar. Carbon leitet die Hitze bei weitem schlechter ab als herkömmliche Aluminiumfelgen, weshalb punktuell Temperaturen um die 200° C entstehen können. Das Harz, welches die Carbonfasern zusammenhält, ist allerdings hitzesensibel, und die meisten im Carbonbau verwendeten Harze haben einen Schmelzpunkt, welcher weit unter 200° C liegt.
Speziell bei schweren Fahrern, an langen Alpenpässen oder bei falschem Bremsen kann dies neben Gequietsche und nachlassender Bremspower unter Umständen sogar soweit führen, dass sich das Harz unter Extrembedingungen an den Flanken verflüssigt und sich die Felge im worst case zu delaminieren beginnt.
Damit dieses Horrorszenario nicht eintritt, wurde - und wird noch immer - gerne auf die hitzeableitenden Fähigkeiten von Aluminium zurückgegriffen. Auch Mavic war für die letzte Generation Clincher diesen Weg gegangen. Aluinserts im Felgenbett sollten dabei helfen, die Hitze rascher aus dem System zu leiten, und vor allem besser im System zu verteilen.

In diesen Aluinserts sah Mavic auch einen weiteren Sicherheitsfaktor verbessert. Denn um die ISO- und ETRTO-Standards bezüglich der Konturen von Felgenbett und vor allem Felgenhorn zu erfüllen, damit ein sicherer und passgenauer Sitz zwischen Felge und Reifen gewährleistet ist, musste das Carbon bisher durch Fräsen in die jeweilige Endform gebracht werden, da es mehr als komplex war, die richtige Form direkt aus der Presse zu erzeugen. Beim nachträglichen Bearbeiten werden jedoch Fasern abgeschnitten und verletzt. Um keine Kompromisse einzugehen, zogen es die Entwickler vor, auch hierfür das leicht zu fräsende Aluminium einzusetzen.

  • Bremstests sind essenziell ... Bremstests sind essenziell ... Bremstests sind essenziell ...
    Bremstests sind essenziell ...
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  • schließlich wissen die Jungs im Service Course was passieren kann.schließlich wissen die Jungs im Service Course was passieren kann.schließlich wissen die Jungs im Service Course was passieren kann.
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Willkommen iTgMAX

Mavic ist es nun gelungen, die Sicherheitsstandards von ISO und ETRTO direkt aus der Presse heraus zu erfüllen. Kein Nacharbeiten ist mehr notwendig, die Carbonfasern bleiben unversehrt und die gesamte Konstruktion kann aus nahtlosen Faserschichten gefertigt werden. Einzig für die Nippellöcher kommt eine computergesteuerte Hochdrehzahlfräse zum Einsatz. Damit will man den Kräften von Bremse, Boden und Reifen/Schlauch möglichst keinen Angriffspunkt für Schäden bieten.
Um mit den beim Bremsen entstehenden Temperaturen besser umgehen zu können, wurde außerdem viel Hirnschmalz in den Aushärtungsprozess und das verwendete Harz investiert. Durch ein spezielles Temperaturprotokoll beim Backen der Felgen hat man es geschafft, den Schmelzpunkt des Harzes anzuheben. Tempertaturen von 200° C stellen damit keine Gefahr mehr dar. Infolge dieser neuen Technologie kann Mavic auch auf Aluinserts verzichten und einen Vollcarbon-Clincher-Laufradsatz anbieten.
Wofür diese neuen iTgMAX-Felgen allerdings weder vorgesehen noch freigegeben sind, ist ein Tubelesssystem - sofern es im Straßenbereich überhaut nachgefragt wird. Auch wenn Cosmic und Ksyrium mit 25 mm und 40 mm unterschiedlich tiefe Profile aufweisen: In ihrer Konstruktionsweise sind sie ident.

  • Mavic testet nicht nur im Labor, sondern auch mit einem speziellen Testrad unter Realbedingungen am Mt. Ventoux. Im Trockenen liegt man im Bereich der Mitbewerber, im Nassen scheint man weit überlegen.Mavic testet nicht nur im Labor, sondern auch mit einem speziellen Testrad unter Realbedingungen am Mt. Ventoux. Im Trockenen liegt man im Bereich der Mitbewerber, im Nassen scheint man weit überlegen.Mavic testet nicht nur im Labor, sondern auch mit einem speziellen Testrad unter Realbedingungen am Mt. Ventoux. Im Trockenen liegt man im Bereich der Mitbewerber, im Nassen scheint man weit überlegen.
    Mavic testet nicht nur im Labor, sondern auch mit einem speziellen Testrad unter Realbedingungen am Mt. Ventoux. Im Trockenen liegt man im Bereich der Mitbewerber, im Nassen scheint man weit überlegen.
    Mavic testet nicht nur im Labor, sondern auch mit einem speziellen Testrad unter Realbedingungen am Mt. Ventoux. Im Trockenen liegt man im Bereich der Mitbewerber, im Nassen scheint man weit überlegen.
  • Die Cosmics im aerodynamischen Vergleich mit ihren Mitbewerbern.Die Cosmics im aerodynamischen Vergleich mit ihren Mitbewerbern.Die Cosmics im aerodynamischen Vergleich mit ihren Mitbewerbern.
    Die Cosmics im aerodynamischen Vergleich mit ihren Mitbewerbern.
    Die Cosmics im aerodynamischen Vergleich mit ihren Mitbewerbern.
  • Gut sichtbar: die laserbehandelte Bremsoberfläche.
    Gut sichtbar: die laserbehandelte Bremsoberfläche.
    Gut sichtbar: die laserbehandelte Bremsoberfläche.

Damit effizientes Bremsen und gute Temperaturregulierung gewährleistet werden können, legt Mavic besonderes Augenmerk auf eine konstante Bremsflanke. Ein eigener Test, welchen jede Felge durchlaufen muss, garantiert dafür.
Doch auch die Beschaffenheit der Bremsflanke selbst wirkt sich hochgradig auf die Verzögerung unter trockenen wie auch nassen Bedingungen aus. Eine patentierte Laserbehandlung beseitigt das glatte Harz von der Bremsflanke und legt die Carbonfasern frei. Durch die raue Carbonstruktur verspricht man sich bessere Reibung mit den Pads, und damit stärkere und konstantere Verzögerung, aber auch geringeren Verschleiß der Felge.

Neu ist auch die Breite der Felgen. 17 mm Innenweite sorgt für einen breiten Kontaktpunkt der Reifen mit der Straße – niedrigerer Rollwiderstand, höherer Grip und bessere Dämpfung sind die Folge. 25 mm Außenbreite, in Kombination mit 40 (Cosmic) bzw. 25 mm (Ksyrium) Tiefe sorgen für Aerodynamik – klarerweise bei den im Windtunnel getesteten Cosmic Pro Carbon SL C mehr im Fokus als bei den kletterorientierteren Ksyrium.

Rund 50 verschiedene Tests, sowohl für Rennrad- als auch MTB-Laufräder, sind in den Mavic-Laboren möglich. Vor dem Verpacken muss jedes einzelne der iTgMAX Laufräder die Sicherheitstests am Bremsprüfstand sowie diverse andere Prozeduren mit und ohne Luft in den Schläuchen problemlos durchlaufen, bevor sie in Kunden- oder Profihand kommen.
Der gesamte Herstellungsprozess, vom händischen Legen der Carbonmatten über das Backen bis hin zum Aufbau der Laufräder wurde übrigens in Annecy entwickelt und mit einer ersten Kleinserie perfektioniert. Für die Großserie wandert Gerätschaft samt Know-how nun in die Serienproduktionsstätten in Rumänien. Tatsächlich 'Made in Europe', sozusagen.

Erste Eindrücke

Dass Carbonlaufräder und -Felgen ihrem niedrigen Gewicht entsprechend leichtfüßig bergauf rollen, ist altbekannt, und trifft, wenn auch nicht oberstes Entwicklungsziel – dieses gilt ganz klar der Zuverlässigkeit, Sicherheit und Robustheit – ebenso auf Mavics letzte Evolutionsstufe zu. Sowohl Cosmic als auch Ksyrium beschleunigen willig und sind mit 450 g (Clincher 40 mm) und 400 g (Clincher 25 mm) Felgengewicht keineswegs Brocken - wenn auch nicht die Allerleichtesten.

Was aber wirklich erfrischend überrascht, ist das enorm gleichmäßige, konstante und vorhersehbare Bremsverhalten der neuen Laufräder. In Kombination mit einer Spezialmischung von SwissStop`s Yellow King Belägen gab es nicht eine kritische Situation zu verzeichnen, weder gefangen in Dauerbremsschleife hinter Lastwägen, noch in den unzähligen Serpentinen. Konstant blieb das Bremsverhalten auf höchstem Niveau, von Fading, zittrigen Fingern und dem verzweifelten Herbeisehnen des nächsten Anstiegs keine Spur.
Mit Black Prince Belegen hatte man in Tests zwar noch aggressivere Negativbeschleunigung erreicht, allerdings war der Verschleiß an den Felgen damit für Mavics Standards zu hoch.

Hoch ist der Verschleiß – laut den Franzosen allerdings nur in der Einbremsphase – der Beläge. Zwei Tage voller langer Abfahrten von den herrlichen Gipfeln des Hinterlandes bis hinunter an die sonnige Mittelmeerküste hatten die Bremsflanken gelb gefärbt und deutliche Spuren an den Yellow Kings hinterlassen. Ein Tribut an die laserbehandelte Oberfläche und die freigelegten Fasern - angesichts der feinen Bremsperformance aber definitiv verkraftbar, zumal, wenn sich der Verschleiß nach den ersten Fahrten tatsächlich auf ein übliches Maß einpendelt.

Man munkelt, es war die Angst vor langen Anstiegen und allzu grausamen Attacken übermotivierter Medienvertreter an selbigen, dass wir den Großteil der Testzeit auf den schlanken Ksyrium Pro Carbon SL C verbrachten. Mit den aerodynamisch optimierten Cosmic Pro Carbon SL C hatten wir nur auf einer etwa 40 km langen, welligen Etappe entlang der windigen Küste durch Monaco und bis kurz vor die italienische Grenze das Vergnügen. Dem Claim der geringen Seitenwindanfälligkeit lässt sich aber dennoch getrost zustimmen.

Insgesamt hat Mavic acht Modelle mit der neuen iTgMAX Technologie im Programm. Sowohl Cosmics als auch Ksyriums wird es jeweils als Clincher-, und Tubular-Version für Disc und Felgenbremsen geben. Unabhängig vom Bremsstandard sind die Felgen an sich jeweils identisch. Einzig die laserbehandelte Bremsoberfläche entfällt bei den Disc-Versionen.

Übersicht

ModellVerfügbarkeitGewichtPreis
Cosmic Pro Carbon SL C1. Mai 20161.450 g€ 1.990,-
Cosmic Pro Carbon SL C Disc1. Mai 20161.570 g€ 2.100,-
Cosmic Pro Carbon SL T1. Juli 20161.435 g€ 2.100,-
Cosmic Pro Carbon SL T Discbereits erhältlich1.565 g€ 2.200,-
Ksyrium Pro Carbon SL C1. Juni 20161.390 g€ 1.990,-
Ksyrium Pro Carbon SL C Disc1. Juni 20161.520 g€ 2.100,-
Ksyrium Pro Carbon SL Tbereits erhältlich1.190 g€ 2.100,-
Ksyrium Pro Carbon SL T Discbereits erhältlich1.320 g€ 2.200,-
Cosmic Pro Carbon SL C

Mit dem Cosmic Pro Carbon SL C und dessen Geschwistern bedient Mavic das Genre Fast & Light. Der Vollcarbon-Clincher soll mit die geringste Trägheit seiner Klasse bieten, die 40 mm hohen Felgen wiegen 450 g. Der Laufradsatz wurde im Windkanal getestet und entwickelt und will auch unter Seitenwindeinfluss kontrollierbar bleiben.
Mit 18 Speichen an der Front und 24 am Hinterrad gibt Mavic Steifigkeitswerte von etwa 42 bis 43 N/mm an. Laut den Entwicklern genug, um auch im Sprint Beläge und Seitenflanken getrennt zu halten. Außerdem: Oft ist ein schleifendes Rad ja nicht Resultat eines weichen Laufradsatzes, sondern vielmehr einer zu weichen Gabel bzw. Hinterbaus. Aber das ist eine andere Geschichte.

Um den Cosmic Pro Carbon in all seinen Varianten trotz seiner 40 mm Höhe gegen 50 mm Laufradsätze konkurrenzfähig zu machen, hat Mavic an den Speichen gedreht. Denn selbige sind zwar nach wie vor aus Stahl, allerdings verpasste man ihnen eine - zugegeben: auf den Fotos recht schlecht ersichtliche - elliptische Form.
Die Instant Drive 360 Naben wurden bereits im Vorjahr vorgestellt. Zwei Sperrklinken mit 40-facher Verzahnung sorgen für einen schnellen Formschluss nach 9°. Das alte System brauchte da noch 3° mehr, und war gut 40 g schwerer. Die Achsadapter sorgen für Kompatibilität mit allen gängigen Achsstandards und Freilaufkörpern.

Mavic entwickelt seine Laufradsysteme bekanntermaßen mitsamt der Reifen, weshalb selbige auch im Lieferumfang enthalten sind. Am Cosmic kommt ein Mix aus Yksion Pro GripLink (vorne) und PowerLink (hinten) mit je 210 g zum Einsatz. Mit 25 mm Breite stützen sie sich auf den weiter gewordenen Felgen gut ab, rollen leicht, und heben Fahrkomfort und Kurven-Grip.

  • Clincher ...Clincher ...
    Clincher ...
    Clincher ...
  • Clincher Disc ...Clincher Disc ...
    Clincher Disc ...
    Clincher Disc ...
  • Tubular Disc ...Tubular Disc ...
    Tubular Disc ...
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  • und herkömmliche Tubular.und herkömmliche Tubular.
    und herkömmliche Tubular.
    und herkömmliche Tubular.
Ksyrium Pro Carbon SL C

Der Ksyrium Pro Carbon SL C Laufradsatz entstammt der Endurance Serie der Franzosen. Mit 1.390 g will es nicht nur auf langen Touren und schlechten Straßen gefragte Robustheit mit entsprechend leichtem Gewicht vereinen. 17 mm Innenweite und 25 mm Außenbreite geben dem Reifen - wie auch beim Cosmic - viel Volumen, das 25 mm tiefe Profil der Felge soll dämpfend auf Vibrationen der Straße wirken.

Mavic verzichtet am Ksyrium auf die elliptischen Speichen des Schwersterlaufradsatzes, verwendet stattdessen herkömmliche Aerospeichen aus Stahl - 18 an der Zahl am Vorderrad, 24 hinten. Man spricht von Steifigkeitswerten um die 45 N/mm.
Naben und Yksion Pro GripLink/ PowerLink in 25 mm teilt sich der kletterfreudige Ksyrium Laufradsatz mit dem neuen Cosmic Carbon Pro.

Für sämtliche Cosmic und Ksyrium Pro Carbon Laufräder hat Mavic übrigens ein neues kostenloses Testfahrprogramm namens Riding is Believing ins Leben gerufen. Mehr dazu, sowie zu den teilnehmende Händlern folgt in Kürze auf der Hersteller-Homepage.

  • Tubular ...Tubular ...
    Tubular ...
    Tubular ...
  • Clincher ...Clincher ...
    Clincher ...
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  • sowie Tubular als auch ...sowie Tubular als auch ...
    sowie Tubular als auch ...
    sowie Tubular als auch ...
  • Clincher in der Discversion.Clincher in der Discversion.
    Clincher in der Discversion.
    Clincher in der Discversion.
Fazit

„Really good fun, especially around those tight turns“ antworte ich meinem Fahrer Alex leicht nach Luft ringend, als es mich durch seinen beherzten Einsatz am Kurveneingang in den Sitzgurt presst. Kaum zu glauben, was solch ein vermeintlicher Familien-Skoda mit Dachträger in den richtigen Händen zu leisten vermag.
Apropos richtige Hände. In selbigen können auch Mavics neue Cosmic und Ksyrium Pro SL Laufräder zur Waffe werden. Versierte Abfahrer mögen durch die dauerhaft konstante und kraftvolle Verzögerung wohl so einige Sekunden in den Abfahrten einsparen, vor allem dann, wenn auch die Nass-Performance tatsächlich auf dem versprochen hohen Niveau liegt. Für den Rest von uns bieten sie enorme Sicherheitsreserven, und das gute Gefühl, niemals in den kritischen Grenzbereich zu kommen.
Außerdem verschonen sie des Fahrers Gehör vor lästigem Gequietsche, was für einschlägig Vorbelastete durchaus ein Kaufargument sein könnte. Der Abrieb der Bremspads hingegen ist enorm. Es bleibt zu hoffen, dass sich deren Verschleiß nach der Einbremsphase, wie von Mavic versprochen, legt.
Dass die Ksyriums auch entgegen der Schwerkraft gut Tempo machen, können wir nach unseren Testrides bestätigen. Was das Nassbremsverhalten und die, leider nur wenige Minuten gefahrenen, Cosmics betrifft, bräuchte es für ein ehrliches Fazit noch mehr Kilometer. Eine eigene Testfahrt – siehe Riding is Believing Händlerprogramm – sei jedem Interessenten nahegelegt. Schaden kann’s nur dem eigenen Börserl …


Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
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    krieglach
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    Mavic Cosmic & Ksyrium Pro Carbon SL C - iTgMAX

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  2. #2
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    Blog-Einträge
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    sehr geil! nicht nur die Laufräder sondern auch die Autofahrt bei Paris-Nizza

  3. #3
    Rien ne va plus :-) Avatar von Ran
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    die Preise sind teilweise falsch, siehe Mavic Homepage
    z.b. Ksyrium Pro Carbon SL T 1.900 nicht 2.100
    2013: 9.716 Km 2014: 10.439 Km 2015: 9.466 Km 2016: 7.199 Km

    Velocita Blog .... Velocita Cyclocross Blog

  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    krieglach
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    @hannes: war recht lustig im Auto an der Front

    @Ran: Die Preise aus unserer offiziellen Preisliste und die von der Homepage divergieren ein bisschen. Also bei den Tubulars. Checken gerade mit Mavic, was denn nun richtig ist

  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    krieglach
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    Bezüglich der Preise: Haben bei Mavic nachgehakt, und die Bestätigung bekommen, dass die Preise aus obiger Tabelle die korrekten Preise sind...dürfte ein Tippfehler auf deren deutssprachiger Homepage sein.

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von MarathonRunner
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    Diese Woche sind meine Cosmic's eingetroffen.
    Gewicht mit Felgenband 682g & 873g für VR & HR.
    Richtig schwer sind die mitgelieferten Schläuche mit 135 g. (Fühlen sich an wie meine Cross Schläuche)
    Die Mavic Reifen wie üblich mit 205 g für 25 mm recht leicht, ich verwende Sie aber trotzdem nicht.
    Die Conti GP4000 S2 in 25 mm lassen sich ohne Hebel problemlos aufziehen.
    Das Geräusch vom Freilauf ist für Mavic mal richtig knackig, das wird sicher noch etwas lauter.
    Für mich ist das das erste CarbonLR dass nicht unwuchtig ist! Meine Zipp 404 haben den Montageständer fast zum umfallen gebracht
    Für mein Pavo passen die 40 mm hohen LR recht gut.
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