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Ovale Kettenblätter

Ovale Kettenblätter

31.03.14 11:24 58.540Text: NoPainFotos: Erwin HaidenLaborvergleich ovoider Aero-Kettenblättter: Rotor noQ vs. Rotor Q-Rings, QXL und O.Symetric.31.03.14 11:24 58.742

Ovale Kettenblätter

31.03.14 11:24 58.742 NoPain Erwin HaidenLaborvergleich ovoider Aero-Kettenblättter: Rotor noQ vs. Rotor Q-Rings, QXL und O.Symetric.31.03.14 11:24 58.742
Ovale Kettenblätter sollen den Totpunkt reduzieren, den Tritt verbessern, die Ermüdung der Muskulatur verlangsamen und letztlich auch die kardiovaskuläre Ausdauer und Leistung erhöhen. Skeptiker halten dies für reines Marketing-Gewäsch und Unsinn, die Wirkung basiere auf Einbildung.


BB FAZIT (für alle, die es eilig haben)


Theorie
Durch die ovale Form der Kettenblätter soll sich die Biomechanik der Trittbewegung optimieren. Da der Fahrer nicht während der gesamten Kurbelumdrehung die gleiche Kraft ausüben kann wäre es sinnvoll, in der Position mit der größtmöglichen Kraftentfaltung (zwischen 45° und 135°) mit einer hohen Übersetzung zu fahren. Am untersten Punkt der Trittbewegung (toter Punkt) besitzt der Fahrer die geringste Kraftentfaltung und würde von einem kleineren Übersetzungsverhältnis profitieren.
Ein klassisches, ovales 53er Kettenblatt soll am oberen Punkt einem 56er und im Bereich des toten Punkts dem Übersetzungsverhältnis einem 51er entsprechen.
Auch Blutgefäße und Kniegelenke sollen durch die angepasste Kraftentfaltung eine geringere Belastung erfahren.

Praxis
Lassen sich diese theoretischen Gesichtspunkte auch in die Praxis übertragen? Im Netz finden sich einige Studien, beispielsweise jene des International Journal of Sports Science and Engineering (siehe unterhalb), welche belegen wollen, dass Rotor Q-Rings die Herzfrequenz und den Sauerstoffverbrauch verringern und gleichzeitig eine Verbesserung der Leistung im Vergleich zu runden Kettenblättern erzielen.
Derartigen Studien stehe ich etwas skeptisch gegenüber, besonders, wenn mit durchschnittlichen Performance-Gewinnen von ca. 6% "geworben" wird (Spanier). Andere wissenschaftliche Arbeiten präferieren die stark ovalisierten O.Symetric Blätter (Franzosen & Belgier), finden keinerlei signifikante Verbesserungen (Österreicher), kritisieren die von den Herstellern angegebenen Montagewinkel oder schreiben den ovalen Kettenblättern sogar mehr Nachteile als Vorteile zu. Kurz gesagt: unter den Biomechnikern und Sportwissenschaftlern herrscht Uneinigkeit.

Auf der anderen Seite fahren Profis wie David Millar, Timo Bracht, und Christoph Sauser Q-Rings. Einige Sky-Fahrer und Hawai-Sieger Frederik Van Lierde verwenden O.Symetric, und sogar die eine oder andere Tour de France wurde mit ovalen Kettenblättern (Sastre, Wiggins und Froome) gewonnen. Sponsoring hin oder her: Man kann davon ausgehen, dass kein Top-Profi der Welt mit Material fahren würde, das ihm Saft aus den Beinen zieht.

Bikeboard.at Test
Auch mich lässt das Thema "ovale Kettenblätter" nicht los. Nach zwei Jahren positiver Erfahrung mit den Rotor Q-Rings und einem Jahr Unterbrechung mit den Rotor noQs möchte ich erneut den Unterschied aller gängigen Systeme erfahren und eine Entscheidung für die kommende Saison treffen.

Testanordnung

Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie ich die vom Hersteller versprochenen Leistungssteigerungen bei Sprints und niedrigeren Laktatwerte bei Dauerbelastungen überprüfen könnte und bin zu dem Schluss gelangt, dass es mir als Einzelperson in einem vertretbaren Rahmen einfach unmöglich ist, alle Varianten zu berücksichtigen.
Derart maßgebliche Variablen wären beispielsweise: Trainingszustand (Anfänger, Hobbyfahrer, Amateur, Elite), Sitzposition (weit hinten, über, vor, weit vor dem Tretlager), Einsatzzweck (Training, Straßenrennen, Kriterium, Marathon, TT, Triathlon, Ironman), Trittfrequenz, OCP-Einstellung bei Rotor (1-5), Fahrcharakteristik (flache Strecken, Sprints, Steigungen-sitzend, Steigungen-stangelnd).

Aus diesem Grund fokussiere ich mich auf die Bewertung folgender Aspekte:
Montage: Alle Kettenblätter werden auf meiner Rotor 3D+ Kurbel mit Power2Max montiert. Rotor immer mit OCP Einstellung #3. Anschließend wandert die Kurbel in mein Ergometer-Rennrad, an dem der Umwerfer entsprechend modifiziert wird. Das Rennrad findet seinen Platz am Cyclus2-Hochleistungsergometer, womit sämtliche Fahrtests durchgeführt werden.
Steifigkeit: Wie funktionieren die Schaltvorgänge? Verwindet sich das große Blatt im heftigen Wiegetritt? Läuft die Kette auch noch nach stundenlangem Training, von oben betrachtet, geradlinig?
Schaltverhalten: Wirkt sich die ovale Kettenblattform auf die Präzision der hinteren Schaltung aus? Wie verläuft der Wechsel an den Kettenblättern unter Last?
Subjektives Empfinden: Mit welcher Kettenblattkombi fühle ich mich am wohlsten - unabhängig von Tritteffizienz und Leistungsgewinn?
Subjektive Tritteffizienz
: Meine selbst gewählte Trittfrequenz liegt am Ergo etwa bei 95-100 Umdrehungen. Ändert sie sich während und nach der Eingewöhnungsphase? Wie fühlt sich der Tritt an?
Leistungsgewinn (350 Watt Test): Ein Test mit Fragezeichen. In je 3 Testläufen pro Kettenblattkombi möchte ich den potentiellen Leistungsgewinn ermitteln. Jeweils nach dem Ruhetag und einem 20 minütigen Warm-up startet ein 350 Watt Intervall, welches ich bei Erreichen von 170 Puls (entspricht ungefähr meiner HR-Schwelle) abbreche.



Cyclus2 - Leistungsdiagnostik und Training mit dem eigenen Rad
Der Cyclus2 Ergometer sorgt für exakte biomechanische Voraussetzungen durch das elastisch gelagerte eigene Rennrad. Er besitzt eine extrem leistungsfähige Wirbelstrombremse und ermöglicht die schlupffreie Übertragung großer Bremswiderstände bis 3000 Watt. Daher fühlt sich das Treten darauf sehr realistisch an.
Zusätzlich verfügt der Ergometer über anwenderfreundliche Funktionen, mit denen die Daten des Ergometertrainings komfortabel zur Trainingsplattform TrainingPeaks übertragen werden können.

Vertrauen ist gut ...
Obwohl der Cyclus2 individuell dynamisch kalibriert wurde, kontrolliere ich die Intervalle zusätzlich mit dem Power2Max-Leistungsmesser. Außerdem interessiert es mich, ob die Messmethodik der Powerkurbel wegen der ovalisierten Kettenblätter durcheinander kommt.

Rotor NoQ

noQ BDC 130
Aerodesign - Vorteile bei Steifigkeit und Aerodynamik
BCD 130 Außenblätter (Aero): 55Z, 54Z, 53Z
BCD 130 Innenblätter: 48Z, 46Z, 44Z, 42Z, 39Z

Für alle, die mit Q-Rings nichts anfangen können und dennoch leichte und sehr steife Kettenblätter im Rotor-Style suchen. Die noQs mit hart-anodisierter Oberfläche werden aus 7075 T6 Alu hergestellt und eignen sich optimal für Zeitfahr- und Triathloneinsätze. Durch Rotors neueste Generation von Zahnprofilen und Edelstahl-Steighilfen kann bei jedem Wetter professionell und hart geschaltet werden.

Montage (Note 1)
Wie angenommen, verlief die Montage meiner 54/42er Kombi rasch und problemlos. Der Umwerfer war ebenso schnell an die runden Kettenblätter angepasst.

Schaltverhalten (Note 1-2)
Eine präzise Verarbeitung und die hohe Steifigkeit ermöglichen beste Schaltvorgänge. Ich bin exakt diese Kombi ca. 3.000 km auf einem TT-Bike mit 10fach-Sram Red und im Anschluss weitere 5.000 km auf einem TT-Bike mit 11fach-Shimano Dura Ace Di2 gefahren. Steifer fühlt sich nur noch ein CNC-gefrästes Aero-Kettenblatt von Gebhardt an, das allerdings um ca. 100 g schwerer ist. Die Schaltpräzision liegt zwar nicht ganz auf dem Niveau einer Shimano Top-Kurbel, kommt aber nahe ran.

Subjektives Empfinden (Note 1-2)
Ich fühle mich mit den 54/42 Kettenblättern sowohl im Training, als auch bei meinen eher flachen Zeitfahrrennen richtig wohl. Zwar ist das 42er in Verbindung mit der 11-25er Kassette bei Regenerationsfahrten schon ziemlich am Limit, dafür kann ich mir das regelmäßige Umbauen sparen. Bei flachen Rennen und einem Schnitt von > 45km/h finde ich das 54er mit einer 11-23er Kassette ideal. Meine Trittfrequenz liegt meist bei ca. 90 RPM.

Tritteffizienz und Leistungsentfaltung (Referenz)
Diese noQ-Kettenblätter werden als Referenz zur subjektiven Einschätzung der anderen Testprodukte herangezogen.

Labortest #1 350 Watt über 4:09 Minuten (Abbruch bei 170 HF), 91 RPM-Avg, 158 HR-Avg
Labortest #5 350 Watt über 7:05 Minuten (Abbruch bei 170 HF), 96 RPM-Avg, 161 HR-Avg
Abbruch des Tests nach dem 5. Lauf

Messgenauigkeit
je nach Trittfrequenz können mit den noQs folgende Abweichungen zwischen der Cyclus2-350W-Vorgabe und der Messung am Power2Max beobachtet werden
=> 70 Umdrehungen bei 350 Watt, P2M zeigt 3 Watt weniger an (Abweichung ca. -0,8 %)
=> 90 Umdrehungen bei 350 Watt, P2M zeigt 0 Watt weniger an (Abweichung ca. 0,0 %)
=> 110 Umdrehungen bei 350 Watt, P2M zeigt 5 Watt weniger an (Abweichung ca. -1,5%)

Rotor Q-Rings

Q-Rings BCD 130
Aerodesign - Vorteile bei Steifigkeit und Aerodynamik
5 OCP Einstellungen (1 bis 5)
BCD 130 Außenblätter (Aero): 56Z, 55Z, 54Z, 53Z, 52Z, 50Z
BCD 130 Innenblätter: 46Z, 44Z, 42Z, 39Z

Rotors ovale Q-Rings Aero-Kettenblätter bieten hohe Steifigkeit und perfekte Aerodynamik, wodurch sie sich optimal für TT- und Triathloneinsätze eignen. Dank des patentierten OCP-Systems (Optimum Chainring Position) kann jedes der beiden Kettenblätter separat an der Kurbel verdreht und für die eigenen Bedürfnisse und den gewünschten Fahrstil abgestimmt werden. Neueste Zahnprofile und Edelstahl-Steighilfen sollen eine sehr gute Schaltperformance unter allen Bedingungen gewährleisten.

Adaptionsphasen und optimale Kettenblatt-Position

Montage (Note 2)
Unerfahrene Q-Ring-Benutzer sollten die Kettenblätter in der empfohlenen Ausgangs-OCP-Einstellung montieren (z.B. Rennrad 3, Triathlon/TT 4) und erst nach ausreichender Gewöhnungsphase damit experimentieren. Gemäß meiner Sitzposition auf dem Testrennrad wählte ich, wie auch bei den QXL-Rings, die Position 3. Die Einstellung des Umwerfers stellte hinsichtlich der gemäßigten Ovalisierung der Q-Rings kein großes Problem dar. Ich änderte mit dem schmalen Rotor-Umwerfer-Adapter seine Neigung, stellte ihn ein wenig höher, sodass ca 1-1,5 mm Abstand zwischen dem Leitblech und dem längsten Zahn blieben und richtete den Umwerfer-Käfig parallel zum großen Blatt aus. Auch von Sram ist unter der Ersatzteilnummer 11.7615.011.000 ein derartiger Adapter erhältlich. Ganz wichtig ist außerdem der korrekt eingestellte innere und äußere Anschlag des Umwerfers sowie ein Rotor Chaincatcher. Dieser ist aus 7075 Alu, CNC bearbeitet, kompatibel mit allen Anlöt-Front-Umwerfern und wiegt nur 6 Gramm.

Schaltverhalten (Note 2)

Die ovalisierte Form bringt naturgemäß Einbußen der Schaltpräzision mit sich. Trotz schwingender Kette fallen diese bei Schaltvorgängen am Ritzelpaket äußerst gering aus. Schnelle Wechsel zwischen den Kettenblättern gehen in Ordnung, fühlen sich aber rauer als mit den runden Kettenblättern an.

Tipp: Mit einer Shimano Di2 kann auch auf den Chaincatcher verzichtet werden, da der servo-gesteuerte Umwerfer immer gleichmäßig hinunter schaltet.

Subjektives Empfinden (Note 1)
Wechselt man von runden auf die ovalen Kettenblätter, kämpft man zuallererst mit einem ungewohnten und eher unrunden Tritt. Die Beine arbeiten abwechselnd zu Beginn der Streckung gegen einen kleinen Widerstand, der mit zunehmender Beinkraft wächst, um kurz darauf urplötzlich nachzulassen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit von einigen Stunden lässt dieses eigenartige Tretgefühl mehr und mehr nach, bis sich der Tritt schlussendlich wieder völlig rund anfühlt.

Neben möglichen Vorteilen am Berg (sitzend) und dem reduzierten Druck auf die Kniegelenke gefällt mir besonders die flüssige Kraftübertragung bei hohen Kadenzen.

Tritteffizienz und Leistungsentfaltung (ohne Bewertung)
Labortest #2 350 Watt über 5:15 Minuten (Abbruch bei 170 HF), 97 RPM-Avg, 160 HR-Avg

Messgenauigkeit
je nach Trittfrequenz können mit den Q-Rings folgende Abweichungen zwischen der Cyclus2-350W-Vorgabe und der Messung am Power2Max beobachtet werden
=> 70 Umdrehungen bei 350 Watt, P2M zeigt 2 Watt weniger an (Abweichung ca. -0,6 %)
=> 90 Umdrehungen bei 350 Watt, P2M zeigt 2 Watt weniger an (Abweichung ca. -0,6 %)
=> 110 Umdrehungen bei 350 Watt, P2M zeigt 4 Watt weniger an (Abweichung ca. -1,2%)

Rotor QXL

QXL BCD 130
Aerodesign - Vorteile bei Steifigkeit und Aerodynamik
5 OCP Einstellungen (1 bis 5)
BCD 130 Übersetzungen: 54/44, 53/41

Die im Vorjahr präsentierten QXL-Rings sind noch stärker oval geformt (16% anstelle von 10%) und als ergänzende Option für erfahrene Q-Ring-Nutzer gedacht. Rotor spricht unter bestimmten Umständen, abhängig von der individuellen Muskulatur, dem Fahrstil und des persönlichen Tritts, von einer zusätzlichen Performance-Verbesserung.

Rotor QXL vs. Standard Q-Rings

Montage (Note 3)
Die extrem ovale Ausprägung des großen Kettenblattes erfordert eine erhebliche Anpassung des Umwerfers nach oben sowie nach hinten. Der große Durchmesser an der breitesten Stelle liegt deutlich über jenem eines runden Blattes mit gleich vielen Zähnen. Ohne entsprechender Anpassung würde das große Kettenblatt nicht am Umwerferblech vorbeikommen und den Schaltvorgang verunmöglichen oder gar Teile des Rades beschädigen.
Am einfachsten funktioniert der Umbau bei Rahmen, an denen der Umwerfer mittels Schelle am Sitzrohr befestigt ist. Bei Anlötsockeln können Winkel und Distanzen mit den beiden beiliegenden Adaptern variiert werden. Dank ihnen ist das Ausfeilen bzw. Abfräsen der Umwerferbleche nicht mehr notwendig.
Mit Schelle und Adapter benötigte ich für den Umbau und die Feineinstellung des Umwerfers etwas länger als bei den normalen Q-Rings.

Schaltverhalten (Note 2-3)
Die Schaltpräzision liegt in etwa auf dem Niveau der Q-Rings (siehe oben). Der Wechsel von einem Kettenblatt zum anderen hört sich unter Last relativ derb an.

Tipp: Rotor Chaincatcher verbauen, die Umwerfer-Einstellung perfektionieren und während des Schaltvorgangs ein wenig Druck vom Pedal nehmen, dann wird's in der Praxis keine Chainsucks oder dgl. geben.

Subjektives Empfinden (Note 2)
Nach dem Umbau von den Q-Rings auf die QXL spürte ich zu Beginn der Eingewöhnungsphase erneut einen deutlichen Unterschied im Tritt. Im Gegensatz zu den Q-Rings gefiel mir das noch "unrundere" Gefühl zunächst gar nicht, aber wie schon zuvor legte sich dieses Unbehagen schnell. Nach ein paar Trainingseinheiten fühlte sich die Tretbewegung wieder ganz normal an, Muskelschmerzen oder gesonderte Erschöpfung konnte ich während des Tests keine ausmachen.

Tritteffizienz und Leistungsentfaltung (ohne Bewertung)
Labortest #3 350 Watt über 5:21 Minuten (Abbruch bei 170 HF), 96 RPM-Avg, 160 HR-Avg

Messgenauigkeit
je nach Trittfrequenz können mit den QXL folgende Abweichungen zwischen der Cyclus2-350W-Vorgabe und der Messung am Power2Max beobachtet werden
=> 70 Umdrehungen bei 350 Watt, P2M zeigt 8 Watt zuviel an (Abweichung ca. 2,3 %)
=> 90 Umdrehungen bei 350 Watt, P2M zeigt 6 Watt zuviel an (Abweichung ca. 1,7 %)
=> 110 Umdrehungen bei 350 Watt, P2M zeigt 1 Watt zuviel an (Abweichung ca. 0,3%)

O.Symetric

O.SYMETRIC BCD 130
Farben: schwarz oder silber
Aluminium 7075-T6
BCD 130 Übersetzungen: 50/42*, 52/42*, 54/42*, 54/44
* für das 42er Kettenblatt ist es erforderlich, die Kettenblattaufnahme zu modifizieren

Zielsetzung der Osymetric-Kettenblätter ist ebenfalls die Optimierung des Bewegungsablaufs. Sie sollen einerseits die Arbeit vereinfachen, wo das Bein schwach ist (oberer und unterer Todpunkt) und andererseits dort erhöhen, wo die meiste Kraft der Beinmuskulatur umgesetzt werden kann (horizontale Kurbelstellung). Die Kettenblätter sind im Gegensatz zu den Rotor Q-Rings bzw. QXL nicht gleichmäßig oval, sondern besitzen eine eigenständige Form. Die hier angewandte Geometrie bezieht sich auf zwei aufeinander folgende, symmetrische Kurven, die sich um einen zentralen Rotationspunkt drehen. Osymetric verändert während einer Kurbelumdrehung ständig den Radius und soll in jeder Phase den Krafteinsatz eines Fahrers vollständig ausnutzen, wodurch eine höhere Effizienz erreicht werden soll.

Montage (Note 4)
Bereits nach dem Studium der etwas kryptischen Anleitung und dem ersten Montageversuch war klar, dass Osymetric und ich keine allzu großen Freunde werden. Das Abfräsen des Power2Max-Powermeters an der Kettenblattaufnahme gegenüber des Kurbelarms blieb mir dank eines 44er Kettenblatt glücklicherweise erspart.

Dinge, auf die man achten sollte
- Beim 42er Blatt mit 130 mm Lochkreis ist es notwendig, die Kettenblattaufnahme gegenüber des Kurbelarms auf 2 mm abzufeilen, damit die Kette den oberen Teil dieser Aufnahme nicht berührt.
- Die Laufrichtung und Position der Kettenblätter muss beachtet werden. Es gibt allerdings Ausnahmen wie zum Beispiel Campagnolo Kurbeln und die Stronglight Compact. In beiden Fällen müssen die Blätter um 180° entgegen der beschriebenen Position montiert werden.
- Bei 8-fach Schaltungen und Sonderfällen die nicht näher erläutert werden, sollen die fünf 1 mm dicken Distanzringe das kleine Kettenblatt näher zum Rahmen bringen.
- Abschließend muß der Umwerfer entsprechend des größten Radius der Osymetric-Blätter höher und weiter nach hinten verstellt werden. Ist dies mit den beiliegenden Adaptern, Distanzringen und Schrauben nicht möglich, schlägt Osymetric vor, den Umwerfer zu biegen, aufzufeilen oder gegen einen 3-fach Umwerfer auszutauschen.

Schaltverhalten (Note 3-4)
Die Feineinstellung des Umwerfers benötigte empfindlich mehr Zeit als mit den weniger oval geformten Blättern. In der Praxis fallen die Schaltvorgänge am Ritzelpaket trotz deutlich schwingender Kette recht präzise aus. Das Schaltverhalten vorne liegt aber weit hinter jenem der Kontrahenten. Der Grund liegt wohl an der stärker ovalisierten Form, der geringeren Steifkeit und an den fehlenden Steighilfen. Bei hoher Trittfrequenz funktioniert der Kettenblattwechsel noch relativ flüssig, bei schräg laufender Kette oder starker Last kommt mein Sram Rival Umwerfer an die Grenzen des Machbaren. Der Schaltvorgang dürfte mit modernen mechanischen und elektrischen Schaltgruppen besser funktionieren, die schlechtere Funktion ist dennoch offensichtlich.

Tipp: Für Triathleten und Zeitfahrer spielt die mindere Schaltperformance wegen der gleichmäßigen Belastungen nur eine untergeordnete Rolle. Straßenrennfahrer sollten die Kettenblätter vor dem Kauf an ihrem Rad bei abrupten Tempowechseln, Sprints und Bergfahrten ausprobieren. In jedem Fall würde ich den Chaincatcher installieren und bei den ersten Testfahrten das Multitool einstecken.

Kurz vor der Veröffentlichung meines Berichts erhielt ich drei Bilder, die eine neue O.Sym-Variante mit Steighilfen und Seitenverstärkungen zeigen. Ab wann diese Kettenblätter erhältlich sind, ist mir nicht bekannt.

Subjektives Empfinden (Note 2)
Liegt die Kette mal am richtigen Blatt, ist die geringere Seitensteifigkeit der O.Sym kein Thema mehr. Die extreme Ovalisierung wird ungleich deutlicher als jene der Q-Rings/QXL wahrgenommen. Das "unrunde" Gefühl nahm wie bei den anderen ovalen Blättern mit der Zeit zwar immer mehr ab, verschwand aber nie gänzlich.
Die O.Symetric spielen ihre Vorteile eher bei kräftigen Fahrern (Stampfer), am Berg (niedrige TF) oder bei schlechten Hebelverhältnissen (Aeropose) aus.

Tritteffizienz und Leistungsentfaltung (keine Bewertung möglich)
Labortest #4 350 Watt über 4:40 Minuten (Abbruch bei 170 HF), 97 RPM-Avg, 158 HR-Avg

Messgenauigkeit
je nach Trittfrequenz können mit O.Symetric folgende Abweichungen zwischen der Cyclus2-350W-Vorgabe und der Messung am Power2Max beobachtet werden
=> 70 Umdrehungen bei 350 Watt, P2M zeigt 10 Watt zuviel an (Abweichung ca. 2,9 %)
=> 90 Umdrehungen bei 350 Watt, P2M zeigt 8 Watt zuviel an (Abweichung ca. 2,3 %)
=> 110 Umdrehungen bei 350 Watt, P2M zeigt 1 Watt zuviel an (Abweichung ca. 0,3%)

Testergebnis

Ovale im Vergleich

Rotor noQRotor Q-RingsRotor QXLO.Symetric
MODELLAero BCD 130Aero BCD 130Aero BCD 130BCD 130
ÜBERSETZUNG54/4254/4253/4154/44
GEWICHT192 g203 g183 g181 g
MONTAGEsehr einfachüberschaubaranspruchsvollnervtötend
OVALISIERUNG0 %10 %16 %21,5 %
STEIFIGKEIT
supersupersupermäßig
SCHALTVERHALTEN
sehr gutgutgutmäßig
SUBJEKTIVES EMPFINDENsehr gutsupergutgut
TRITTEFFIZIENZ
Referenzsupersehr gutsehr gut
LEISTUNGSGEWINNReferenzohne Bewertungohne Bewertungohne Bewertung
MESSGENAUIGKEIT BEI 90 RPM+/-0 %-0,6 %+1,7 %+2,3 %

Von manchen geliebt, von anderen belächelt. Ovale Kettenblätter werden wohl auf ewig ein esoterisch angehauchtes Streitthema bleiben, zumal es in meinen Augen sehr schwierig ist, ihre Wirkung mit Studien und Tests zu belegen.

Meinen 350 Watt-Labortest habe ich bereits nach dem fünften Durchgang abgebrochen, da es mir aufgrund vieler Variablen wie Tagesverfassung, Gewöhnungs- und Trainingseffekt unmöglich war, die Wirkung der ovalen Kettenblätter herauszumessen. So erbrachte ich sowohl das schlechteste, als auch das beste Ergebnis mit den runden NoQs.

Die Wirkung am Totpunkt ist unbestritten. Je ovaler das Blatt und niedriger die Kadenz, umso größer der positive Effekt. Bei hohen Trittfrequenzen läßt die Wahrnehmung deutlich nach und es ist davon auszugehen, dass die Ovalität nur mehr mäßig bis keine Vorteile bringt.

Durch die Ovalität leidet selbstverständlich das Schaltverhalten am Umwerfer. Aufgrund der vielen verschiedenen, am Markt befindlichen Umwerfer (Shimano, Campa, Sram inkl. aller Baureihen) kann keine allgemein gültige Aussage über die Schaltperformance getroffen werden. Es kristallisierte sich allerdings heraus, dass Di2 Gruppen überhaupt keine Probleme hatten, sauber zu schalten, während superleichte mechanische Umwerfer (Bsp. Sram Red) schnell an die Grenzen des Machbaren stießen - besonders bei den weniger steifen Exemplaren.

Die Q-Rings von Rotor sind qualitativ hochwertig verarbeitet und ein guter Kompromiss aus sehr gutem Schaltverhalten und mäßiger Ovalität. Hüft's nix, schad't's nix. Ideal für flache Zeitfahren, gleichmäßige Kraftentfaltung und hohe Kadenzen.

Wesentlich stärker sind die QXL-Rings von Rotor oder die O.Symetric ovalisiert und eignen sich daher besser für kräftige Fahrern (Stampfer), hohen Watt-Output (Sprints), am Berg (niedrige TF) oder bei schlechten Hebelverhältnissen (Aeropose). Die Schaltperformance der hier getesteten O.Sym Kettenblätter fällt im Vergleich zu Rotor wegen ihrer geringen Steifigkeit und den fehlenden Steighilfen deutlich ab.

Im Rahmen meines Tests zeigte sich obendrein, dass ovale Kettenblätter die einzelnen Muskelpartien unterschiedlich belasten. Je ovaler, umso mehr wurde beispielsweise die Wadenmuskulatur entlastet. Nach einigen Wochen des Trainings und einem erneuten Wechsel von oval auf rund machte sich mit zunehmender Intensität ein leichtes, krampfartiges Ziehen in den Waden bemerkbar. Vermutlich ist dies einer der Gründe, warum Triathleten gerne die O.Symetric Kettenblätter einsetzen.

Ein wirklich eigenartiges Phänomen trat bei weiteren Versuchen am Cyclus2 auf. Mit steigender Ovalität ermittelte der P2M bei niedrigen Kadenzen bis zu +4 % mehr Leistung im Bereich der 350 Watt. Diese stets reproduzierbare Ungenauigkeit verlief propotional mit steigender Pedalkraft bzw. sinkender Trittfrequenz und ließ sich ebenfalls mit einem SRM beliebig oft reproduzieren. Die Gründe dafür sind bis dato unbekannt. Der Verdacht liegt nahe, dass entweder die generierten Widerstände am Ergometer, die Messung der kurbelbasierenden Powermeter, oder alle Hightech-Geräte zusammen von den ovalen Effekten (unterschiedliche Winkelgeschwindigkeit, ruckartige Beschleunigung, unrythmischer Zug an der Kette, etc.) beeinflusst werden und in Summe falsche Ergebnisse liefern. Cyclus2, SRM und Power2Max dementieren, dass ovale Kettenblätter die Messgenauigkeit beeinflussen könnten.


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  1. #1
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Ovale Kettenblätter

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  2. #2
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    sehr ausführlicher Bericht, thx.
    Ich bin ja auch seit Jahren mit Q-Rings unterwegs und sehr zufrieden. Seit ein paar Wochen fahr ich auf einem Testrad wieder runde Blätter. Damit kann ich mich überhaupt nicht anfreunden. Nach vier Stunden pedallieren bin ich eingetlich erschöpft und nach der ersten längeren Ausfahrt hatte ich sogar einen Muskelkater in den Beinen. Ich hab mich mitlerweile zwar wieder besser daran gewöhnt, allerdings behagen sie mir nicht wirklich, der Tritt ist einfach nicht so geschmeidig und die Muskularur arbeitet subjektiv mehr.
    auf mein neues P2M hab ich nun die QXL montiert, bin aber erst einmal damit gefahren. die stärkere Ovalisierung war schon stark merkbar, war aber ebenfalls nach 30min weg. Über die Schaltperformance kann ich noch nichts sagen, Umwerfer einstellen war allerdings kinderleicht. Sobald ich mehr Kilometer drauf hab kann ich berichten.

  3. #3
    UNSCHULDSVERMUTER Avatar von NoControl
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    super test und endlich wird mal mit diesem mysterium aufgeräumt!!

  4. #4
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von NoFlash Beitrag anzeigen
    sehr ausführlicher Bericht, thx.
    Ich bin ja auch seit Jahren mit Q-Rings unterwegs und sehr zufrieden. Seit ein paar Wochen fahr ich auf einem Testrad wieder runde Blätter. Damit kann ich mich überhaupt nicht anfreunden. Nach vier Stunden pedallieren bin ich eingetlich erschöpft und nach der ersten längeren Ausfahrt hatte ich sogar einen Muskelkater in den Beinen. Ich hab mich mitlerweile zwar wieder besser daran gewöhnt, allerdings behagen sie mir nicht wirklich, der Tritt ist einfach nicht so geschmeidig und die Muskularur arbeitet subjektiv mehr.
    auf mein neues P2M hab ich nun die QXL montiert, bin aber erst einmal damit gefahren. die stärkere Ovalisierung war schon stark merkbar, war aber ebenfalls nach 30min weg. Über die Schaltperformance kann ich noch nichts sagen, Umwerfer einstellen war allerdings kinderleicht. Sobald ich mehr Kilometer drauf hab kann ich berichten.
    Ja - du hast auch einen massiven und perfekt funktionierenden Ultegra Di2 Umwerfer. Die Leute mit den ebenfalls gut arbeitenden SRAM Red Yaw-Umwerfern, sind bei QXL halt arme Schweine. Da rächt sich dann leider der Leichtbau ein wenig...

    Welche OCP fährst du bei den QXL? Und welche Zähngrößen?

  5. #5
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    Ich hab die 3er gewählt. Mit der komm ich auch auf den Q-Rings am besten zurecht, deshalb werde ich das auch so beibehalten.
    Ich hab mir das P2M in lk110 genommen und fahr 52/36. aber wie gesagt, nach 2h lockerm rollen kann ich noch nicht wirklich ein Fazit bringen

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von harryf
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    ich verwende die QXL mit einen Sram Red Yaw Umwerfer, war ein bisserl eine längere spielerei, aber jetzt funktionierts tadellos, der sram chain catcher ist allerdings WICHTIG wie ich bei der ersten ausfahrt ohne feststellte

  7. #7
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von NoFlash Beitrag anzeigen
    Ich hab die 3er gewählt. Mit der komm ich auch auf den Q-Rings am besten zurecht, deshalb werde ich das auch so beibehalten.
    Ich hab mir das P2M in lk110 genommen und fahr 52/36. aber wie gesagt, nach 2h lockerm rollen kann ich noch nicht wirklich ein Fazit bringen
    Laut der Definition von Rotor bist du "the man" für die QXL. Da kann gar nix schiefgehen. Nachdem du aber so ein Tier bist, rate ich trotz Di2 zum Chaincatcher!!! Auch die dicken Rotor-Blätter haben irgendwo ihre Grenzen bei der lateralen Steifigkeit...

  8. #8
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von harryf Beitrag anzeigen
    ich verwende die QXL mit einen Sram Red Yaw Umwerfer, war ein bisserl eine längere spielerei, aber jetzt funktionierts tadellos, der sram chain catcher ist allerdings WICHTIG wie ich bei der ersten ausfahrt ohne feststellte

    DOINGGGGG...... surrrrrrrr

    I know ;-)

  9. #9
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    Chaincatcher hab ich schon seit Jahren drauf. Die 10gramm an Mehrgewicht riskiere ich gerne

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von harryf
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    eh da
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    Zitat Zitat von NoPain Beitrag anzeigen
    DOINGGGGG...... surrrrrrrr

    I know ;-)
    ja und ... so a schas wieder ölige griffeln am weißen lenkerbandl...

  11. #11

  12. #12
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    Hervorragende Qualität des Berichtes! Für den Aufwand, das Setup und den Versuch zur größtmöglichen Nachvollziehbarkeit und Heranziehung wissenschaftlicher Kriterien gibt es ein "Sehr Gut!" Mit Tendenz zur "Auszeichnung"!

    Danke dafür!

  13. #13
    Neues Bike ... juhuuuu Avatar von SuperMario71
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    Sehr guter Bericht ... hier noch was zur Geschichte
    http://de.wikipedia.org/wiki/Biopace
    Wozu alternative Sportarten im Winter, es gibt doch Spikes!!!!

  14. #14
    Bergr@dler Avatar von Bernd67
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    Ich habe solche Biopace-Kettenblätter auf einem alten Rennrad bzw. hatte sowas anno dazumal auf einem Trekkingrad (ohne Klicks damals).

    So richtig anders fühlt sich das für mich nicht an (vielleicht das Trekkingrad, das .

    Ganz am Anfang wurde mit dem Übersetzungsverhältnis argumentiert, ich denke es ist doch eher der Hebel im Vergleich zur Kurbellänge der einmal länger oder kürzer ist?
    ------------
    Grüße
    Bernd67

    Der Optimist: "Das Glas ist halbvoll."
    Der Pessimist: "Das Glas ist halb leer."
    Der Ingenieur: "Das Glas ist doppelt so groß wie es sein müsste."


  15. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von stephin
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    Superinteressanter Bericht! Für mich bist damit promoviert. Danke Dr. NoPain
    jella jella - imma schnella!

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