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Ergebnis 1.216 bis 1.230 von 1230
  1. #1216
    Registrierter Benutzer Avatar von ishina
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    Ich glaube nicht, dass Strafen etwas ändern. Die Niederländer machen es richtig, die bauen die Straßen so, dass schwere Unfälle so unwahrscheinlich wie möglich sind.

    Absolute Kanalempfehlung übrigens. Bei uns ist man leider noch lange nicht so weit dass man im Zuge einer Baustelle das Straßenstück gleich sicherer und Fahrrad- und Fußgängerfreundlich wieder hin baut. Das Kostenargument lasse ich in diesem Fall nicht gelten.

    *
    Geändert von ishina (25-09-2020 um 16:50 Uhr)

  2. #1217
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    Mah, ich will diese Sachen gar nicht lesen. Da bekommt man (zurecht) Angst.

    "Ich habe nur einen Tuscher wahrgenommen und das war's", schilderte der Mann, der an einen Wildunfall geglaubt haben will.
    Das bestritt auch der Verteidiger in seinem Plädoyer nicht. Sein Mandant sei "zu schnell für die Sichtverhältnisse" unterwegs gewesen, dies sei aber "ein Massenphänomen" im heimischen Straßenverkehr und bedeute keine grobe Fahrlässigkeit. "Beide waren zur falschen Zeit am falschen Ort." [...] Auch der Einzelrichter sah letztlich keine grobe Fahrlässigkeit. "Ich gehe davon aus, dass das einem Durchschnitts-Bürger ebenso passieren hätte können", führte er aus. [...] In Sachen Strafbemessung wurde eine einschlägige Vorstrafe des Beschuldigten als erschwerend erachtet. Mildernd wirkten sich das reumütige Geständnis [...]
    Und bedingte Strafe mit
    Geldstrafe von 3.220 Euro
    Und zufaellig glauben alle an Wildunfaelle. Da kommt einem das Speiben. Als Radfahrer bist kein Mensch im Strassenverkehr und die Richter sind halt die selben Idioten, wie die am Steuer des KFZ. Das es ihnen dann (vielleicht) leid tut und sie reumuetig gestehen, ist mir ehrlich gesagt komplett wurscht.

    Eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit bis jeder der 5000km+/Jahr faehrt einmal angefahren wird und dann Zufall was passiert.

    Ich weiss, das traegt jetzt nicht wirklich viel bei, aber es musst mal raus.

  3. #1218
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    Zitat Zitat von mig29 Beitrag anzeigen
    Mah, ich will diese Sachen gar nicht lesen. Da bekommt man (zurecht) Angst.





    Und bedingte Strafe mit


    Und zufaellig glauben alle an Wildunfaelle. Da kommt einem das Speiben. Als Radfahrer bist kein Mensch im Strassenverkehr und die Richter sind halt die selben Idioten, wie die am Steuer des KFZ. Das es ihnen dann (vielleicht) leid tut und sie reumuetig gestehen, ist mir ehrlich gesagt komplett wurscht.

    Eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit bis jeder der 5000km+/Jahr faehrt einmal angefahren wird und dann Zufall was passiert.

    Ich weiss, das traegt jetzt nicht wirklich viel bei, aber es musst mal raus.
    Du hast leider absolut recht. Als Radfahrer komm ich mir im Straßenverkehr mittlerweile als Mensch zweiter Klasse vor. Ohne Blechkiste außen rum sinds meistens nix die ganzen Würschtln die sich gestört fühlen, dich zu knapp überholen, anhupen und was auch immer. Leider bleibt kaum mal einer stehn, ohne Auto und dann in der direktn Konfrontation werdns dann meist ganz klein. Merkt man auch schon wenn sie zb bei der Ampel stehn und sich dann nichtmal herschauen trauen...

  4. #1219
    retired Avatar von wo-ufp1
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    Zitat Zitat von thingamagoop Beitrag anzeigen
    Es ist vollkommen richtig, dass Rasen viel zu sehr als Kavaiersdelikt gesehen wird und dass das dringend geändert gehört. Aber es wäre hier einfach so viel vernünftiger im Vorfeld strickter zu agieren (höhere Strafen für Raser, welche auch exekutiert werden, klarere Gesetzgebung bzgl. Sicherheitsabstand usw., Aufklärungskampagnen etc.) als dann im Nachhinein immer "Kopf ab" zu schreien.
    Das Rasen, das nicht angepaßte Fahren, das sich ablenken lassen durch Navi, Smartphone etc und vor allem, die Folgen.
    Das sollte viel mehr thematisiert werden. Man geht immer laxer mit diesen Gefahren um. Kann mir nicht passieren, ich bin eh ein guter Autofahrer, na die paar Sekunden werden schon nicht... usw usf.

    Und Gott sei Dank gibt es ja genug Menschen die sich darüber sorgen oder den Kopf für "Unfallvermeidung" zerbrechen. Kampagnen gibt es ja auch zu Hauf.

    Über die Höhe der Strafe(n) und ob diese auch abschrekend wirken, kann man natürlich diskutieren oder streiten.
    Wichtig ist, ein generelles Umdenken. Autofahrer/KZF sind nicht mehr das wichtigste. Radfahrer, Motorradfahrer etc sind nicht mehr Verkehrsteilnehmer 2 oder 3 Klasse. Sondern mindestens gleichberechtigt.
    Und Unfälle sollten nicht als Kavaliersdelikt behandelt werden. Tun sie eh immer weniger.

    Allerdings, wenn man solche Aussagen liest:
    "zu schnell für die Sichtverhältnisse" unterwegs gewesen, dies sei aber "ein Massenphänomen" im heimischen Straßenverkehr und bedeute keine grobe Fahrlässigkeit. "Beide waren zur falschen Zeit am falschen Ort."
    Auch der Einzelrichter sah letztlich keine grobe Fahrlässigkeit. "Ich gehe davon aus, dass das einem Durchschnitts-Bürger ebenso passieren hätte können", führte er aus.
    kommt einem das Kotzen

    Man sollte, in Schulen, in Fahrschulen, in Firmen etc, die Folgen von solchen Unachtsamkeiten deutliche(er) vor Augen führen.
    Nicht nur mit Schreckensbildern sondern auch mit Erzählungen darüber. Wie ist es so, wenn man durch eine Unachtsamkeit, an klan Glaserl, der Tochter den Vater nimmt?

    Du hast auch geschrieben, dass jeder einmal einen Fehler macht.
    Mag sein. So etwas sollte und darf nicht passieren (auch wenn wir die genauen Umstände jetzt nicht kennen).
    Einer Mutter fällt das Kind auch nicht runter. Das sollten eben wirklich nur Ausnahmen sein. Und ehrlicherweise ist es wirklich kein Massenphänomen und kommt selten vor.

    Wenn ich mir aber anschaue, mit welcher Wehhemenz, zB bei Tieren, Veganen Themen, me too, Gender, Radikalismus etc vorgegangen wird, dann sollte das Thema Verkehrsunfälle und deren Folgen mindestens ebenso vehement vertreten bzw dessen Vermeidung sich eingesetzt werden.

    Und wie man sieht, ist es eben noch nicht überall angekommen. Ich habe in der Fahrschule gelernt, wie schnell man schon Fahrerflucht begehen kann und welches Strafen damit verbunden sind.
    Bzw dass dann fast jede Ausrede nutzlos ist. Aber anscheinend genügt ein "einfaches"
    Mildernd wirkten sich das reumütige Geständnis
    aus.
    Selbst wenn man selbst nicht auf diese "Idee" dieser Ausrede kommt, wird einem das ein jeder Anwalt raten: Reue.
    Und zack, schon mildernde Umstände.

    Bezüglich der Verhältnismäßigkeit und Wert bei einem Unfall getöteten oder verletzten:
    Man möge sich doch die Besitzstörungsklagen ansehen. Ua der Fall in Lilienfeld Muckenkogel, wo ein Biker vom Jagdpächter (Dr. Gürtler) auf Besitzstörung und Unterlassung verklagt wurde. Streitwert: 15.000€
    Während der Fahrzeuglenker/Täter nur 3.220 € bezahlen muss.

    Da simmten meiner Meinung nach die Verhältnissmäßigkeit nicht (mehr).
    Leider gibt es das Problem auch bei anderen Delikten.

  5. #1220
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    Im Radio war letztens auch ein Bericht, ich glaub mit Verweis auf die Schweiz, wo's führerscheinentzug bis zu 2 Monaten und wegnahme des Fahrzeuges gibt. Vielleicht wäre diese Aussicht ein wenig "bremsender"

  6. #1221
    Mostly harmless Avatar von thingamagoop
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    Zitat Zitat von wo-ufp1 Beitrag anzeigen
    Das Rasen, das nicht angepaßte Fahren, das sich ablenken lassen durch Navi, Smartphone etc und vor allem, die Folgen.
    Das sollte viel mehr thematisiert werden. Man geht immer laxer mit diesen Gefahren um. Kann mir nicht passieren, ich bin eh ein guter Autofahrer, na die paar Sekunden werden schon nicht... usw usf.

    Und Gott sei Dank gibt es ja genug Menschen die sich darüber sorgen oder den Kopf für "Unfallvermeidung" zerbrechen. Kampagnen gibt es ja auch zu Hauf.

    Über die Höhe der Strafe(n) und ob diese auch abschrekend wirken, kann man natürlich diskutieren oder streiten.
    Wichtig ist, ein generelles Umdenken. Autofahrer/KZF sind nicht mehr das wichtigste. Radfahrer, Motorradfahrer etc sind nicht mehr Verkehrsteilnehmer 2 oder 3 Klasse. Sondern mindestens gleichberechtigt.
    Und Unfälle sollten nicht als Kavaliersdelikt behandelt werden. Tun sie eh immer weniger.

    Allerdings, wenn man solche Aussagen liest:
    "zu schnell für die Sichtverhältnisse" unterwegs gewesen, dies sei aber "ein Massenphänomen" im heimischen Straßenverkehr und bedeute keine grobe Fahrlässigkeit. "Beide waren zur falschen Zeit am falschen Ort."
    Auch der Einzelrichter sah letztlich keine grobe Fahrlässigkeit. "Ich gehe davon aus, dass das einem Durchschnitts-Bürger ebenso passieren hätte können", führte er aus.
    kommt einem das Kotzen

    Man sollte, in Schulen, in Fahrschulen, in Firmen etc, die Folgen von solchen Unachtsamkeiten deutliche(er) vor Augen führen.
    Nicht nur mit Schreckensbildern sondern auch mit Erzählungen darüber. Wie ist es so, wenn man durch eine Unachtsamkeit, an klan Glaserl, der Tochter den Vater nimmt?

    Du hast auch geschrieben, dass jeder einmal einen Fehler macht.
    Mag sein. So etwas sollte und darf nicht passieren (auch wenn wir die genauen Umstände jetzt nicht kennen).
    Einer Mutter fällt das Kind auch nicht runter. Das sollten eben wirklich nur Ausnahmen sein. Und ehrlicherweise ist es wirklich kein Massenphänomen und kommt selten vor.

    Wenn ich mir aber anschaue, mit welcher Wehhemenz, zB bei Tieren, Veganen Themen, me too, Gender, Radikalismus etc vorgegangen wird, dann sollte das Thema Verkehrsunfälle und deren Folgen mindestens ebenso vehement vertreten bzw dessen Vermeidung sich eingesetzt werden.

    Und wie man sieht, ist es eben noch nicht überall angekommen. Ich habe in der Fahrschule gelernt, wie schnell man schon Fahrerflucht begehen kann und welches Strafen damit verbunden sind.
    Bzw dass dann fast jede Ausrede nutzlos ist. Aber anscheinend genügt ein "einfaches"
    Mildernd wirkten sich das reumütige Geständnis
    aus.
    Selbst wenn man selbst nicht auf diese "Idee" dieser Ausrede kommt, wird einem das ein jeder Anwalt raten: Reue.
    Und zack, schon mildernde Umstände.

    Bezüglich der Verhältnismäßigkeit und Wert bei einem Unfall getöteten oder verletzten:
    Man möge sich doch die Besitzstörungsklagen ansehen. Ua der Fall in Lilienfeld Muckenkogel, wo ein Biker vom Jagdpächter (Dr. Gürtler) auf Besitzstörung und Unterlassung verklagt wurde. Streitwert: 15.000€
    Während der Fahrzeuglenker/Täter nur 3.220 € bezahlen muss.

    Da simmten meiner Meinung nach die Verhältnissmäßigkeit nicht (mehr).
    Leider gibt es das Problem auch bei anderen Delikten.
    nur kurz, da grad am handy: ich stimme dem meisten ja zu und sehe auch nur wenig bis keinen widerspruch zu meinem statement

  7. #1222
    Zeit wirds! Avatar von shroeder
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    Zitat Zitat von Sync Beitrag anzeigen
    Die Frage ist wie schafft es ein Land wie USA ( ich mag die USA) das sich so gut wie alle an die Speed Limits halten?
    Gar ned.
    verkaufe:

    nix

  8. #1223
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    Zitat Zitat von shroeder Beitrag anzeigen
    Gar ned.
    Im Vergleich zu Österreich ist es wesentlich besser!!

    Ich selber fahre auch meistens zu schnell :/ ,aber durchs selber radfahren ist mein Bewusstsein im Sinne wie rücksichtslos manche Autofahrer zu Radfahrer sind sehr stark gewachsen

  9. #1224
    Zeit wirds! Avatar von shroeder
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    Zitat Zitat von fixed Beitrag anzeigen
    Der "Willy Wirt" tasert auf der Straße Leute. Der dürfte generell ein psychisches Problem haben.

    https://wien.orf.at/stories/3068479/
    A Wahnsinn, gell. Bis heut hamma echt glaubt, er wär ganz normal
    verkaufe:

    nix

  10. #1225
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    Zitat Zitat von shroeder Beitrag anzeigen
    A Wahnsinn, gell. Bis heut hamma echt glaubt, er wär ganz normal
    Der hatte bei einer Verhandlung nicht nur eine weiße Weste, der trug gleich einen weißen Anzug!

  11. #1226
    Zeit wirds! Avatar von shroeder
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    Zitat Zitat von 123mike123 Beitrag anzeigen
    Der hatte bei einer Verhandlung nicht nur eine weiße Weste, der trug gleich einen weißen Anzug!
    A Wahnzinn, des trau ned mal ich mich. Und ich bin die personifizierte Integrität




    Oiso, zumindest im Vergleich mit Leuten die das anstellen, was ihm nachgsagt wird zumindest...
    verkaufe:

    nix

  12. #1227
    Leberkäsradler Avatar von Cannonbiker
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    Dort kauf ich sicher gern Bier ein - aber Geld fürn Anwalt hat er genug das Würstl. Ich hoff sie drahn ehm die Bude bald zu, damit die Sigi dort wieder anstandslos vorbeikommt.

  13. #1228
    Registrierter Benutzer Avatar von noBrakes80
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    ServusTV zeichnet sich mal wieder aus....

    Servus TV über "Kampfradler": Passant taucht in Befragung gleich zweimal auf

    Redaktion nahm den Beitrag offline und begründet: "Es wurde zufällig dieselbe Person zweimal zum selben Thema befragt"

  14. #1229
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    Zitat Zitat von noBrakes80 Beitrag anzeigen
    ServusTV zeichnet sich mal wieder aus....
    Den Fellnern würde ich so eine Geschichte auch sofort zutrauen. 😁

  15. #1230
    Registrierter Benutzer Avatar von noBrakes80
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    Absolut könnte das auch von oe24, Heute usw. stammen. Was das angeht unterscheiden sich die eh alle kaum...

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