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  1. #1
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    Schrotti's Bike Touren 2013 (viele Bilder!)

    Da letztes Wochenende wohl die letzte Tour für heuer statt fand, ist es nun an der Zeit Fotos zu sortieren und Berichte zu schreiben. Da das Wetter diesen Sommer nicht besser hätte sein können, gibt es dementsprechend viele Fotos, bei denen es nicht leicht ist, eine Auswahl zu erstellen.

    Ich werde das chronologisch angehen und starte mit der ersten längern Tour :
    Zweite Juli-Woche: 4 Tage Karwendel, Tux und Brenner mit 240km und 9600hm. Wir waren zu zweit mit unseren Hardtails unterwegs.

    1. Tag: 53,7km und 2462hm.
    Nach fünf Tagen in Kirchberg in Tirol (Rennen und Trainingslager) fuhren wir mit dem Zug nach Hall in Tirol, wo unsere Tour startete.
    Durch das Halltal ging es hinauf aufs Issjöchl, kurz bergab und dann schiebend bis zum Lafatscher Joch. Über einen netten Trail (~S2) gings hinunter bis zum Hallerangerhaus und weiter auf Forststraße bis nach Scharnitz. Von dort aus wieder hinauf bis zum Karwendelhaus.


    Durch den tiefen Schotter kaum fahrbar hinauf zum Lafatscher Joch


    Coole Felsformationen neben dem Trail zu mHallerangerhaus


  2. #2
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    Question

    2. Tag: 53,6km und 2156hm
    Vom Karwendelhaus ging es kurz auf Forststraße und dann auf einem netten Trail (~S1) zum kleinen Ahornboden. Von dort weiter auf Forststraße hinauf über die traumhafte Ladizalm zum Spielissjoch. Über einen Trail querten wir die Laliderer Reisen bevor wir kurz unterhalb des Hohljochs wieder auf die Forststraße wechselten.
    Vom Hohljoch gings auf einem eigentlich für MTB's verbotenen Weg hinunter zur Engalm. Kein Problem wenn man keinen Stress hat und mit den Wanderern ein paar nette Sätze plaudert. Der Trail war echt cool, ich schätze großteils S1-S2 mit ein paar S3 Stellen.
    Von der Engalm ging es wieder hinauf, über eine recht steile Forststraße und später auf einem Karrenweg zum westl. Lamsenjoch und über einen Trail zur Lamsenjochhütte.
    Eigentlich wollten wir dann zu Beginn den Trail hinunter nehmen (kennt den wer?), da aber viele Wanderer unterwegs waren, fuhren wir auf der Forststraße bis nach Schwaz. Weiter ging es dann noch über Weerberg hinauf bis nach Zalln.


    Hinauf zur Ladizalm


    Traumhafte Kulisse auf der Ladizalm


    Hinüber zur Lamsenjochhütte

  3. #3
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    Tag 3: 43,8km und 2369hm
    Am dritten Tag querten wir zuerst von Zalln bis zum Ghf. Innerst, von wo es hinauf zum Geiseljoch ging. Eine sehr schöne Auffahrt, die zum Schluss sogar eine Trail-Passage hat.
    Vom Geiseljoch nahmen wir den Wanderweg über die Vollruckalm und weiter bis zur Nasser Tuxalm. Ein Volltreffer! Hinunter nach Vorderlanersbach folgte noch ein kurzes Stück Trail und dann wieder Forststraße.
    Bis nach Hintertux folgten wir der Straße und zweigten dann auf eine Forststraße in Richtung Sommerbergalm ab. Von dort bis zum Tuxerjochhaus wurde es dann ziemlich steil, war aber noch fahrbar.


    Kurz nach der Vollruckalm


    Im Hintergrund die Vollruckalm

  4. #4
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    Tag 4: 88,5km und 1402hm
    Vom Tuxerjoch führte uns ein genialer Trail (~S2-S3, kurz S4) nach Kasern, von wo wir auf der Straße bis nach Obernberg am Brenner fuhren.
    Von dort aus ging es weiter, vorbei am Obernberger See zur Steineralm und noch auf Forststraße zur Portissen. Nun folgten wieder ein paar Höhenmeter zum schieben und tragen hinauf aufs Portjoch. Dort begutachtete ich die Maurerscharte am gegenüberliegenden Bergkamm, denn dort wollte ich zwei Wochen später mein Bike hinauf schleppen
    Über den Brenner Grenzkamm fuhren wir bis kurz vorm Steinjoch, wo wir über den 3er (~S1) direkt hinunter zum Brenner gelangten.
    Es folgte noch bei ordentlich Gegenwind ein Paarzeitfahren nach Innsbruck, um den gewünschten Zug zu erreichen


    Brenner Grenzkamm, hinten das Portjoch
    Geändert von Schrotti (01-11-2013 um 22:13 Uhr)

  5. #5
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  6. #6
    onkl tistof Avatar von bikeopi
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    coole tour! lässige Gegend, schöne Bilder!

    und das alles mit dem hardtail, Respekt!

    erstes Bild ist mmn aber nicht das lafatscher joch.

    to be continued??
    Geändert von bikeopi (02-11-2013 um 08:11 Uhr)
    FOTOSE
    http://fotos.mtb-news.de/u/140789

    Scheibenbremsen auf Rennrädern sind Gefühlssache. Beides kann nicht jeder haben.

  7. #7
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    Stimmt, im Hintergrund ist das Stempeljoch. Der Weg zum Lafatscher Joch geht dann rechts hinauf.

  8. #8
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    Tour #2: In 8 Tagen vom Ötztal bis nach Lienz

    Weiter gehts...

    Während in Österreich die 40°C knapp verfehlt wurden, hatten wir auf bis zu 3000m ein Traum-Wetter und angenehme Temperaturen
    Diese Tour war mein absolutes Bike-Highlight bisher, es war einfach alles perfekt!
    Sie führte uns in 8 Tagen vom Ötztal bis nach Lienz. 392km und 17.300hm bewältigten wir zu zweit, ich auf meinem Trek Fuel EX, Beni wie immer mit seinem Hardtail.

    Tag 1: 54km und 1500hm bergauf
    Per Bahn fuhren wir von Wien bis zum Bahnhof Ötztal, wo unsere Tour offiziell begann. Zum Einrollen ging es das Ötztal hinauf bis nach Sölden und dann auf Forststraße und Wanderweg über die Leiterbergalm nach Hochsölden.


    Leiterbergalm
    Geändert von Schrotti (02-11-2013 um 20:42 Uhr)

  9. #9
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    Tag 2: 29,5km, 1928hm bergauf, 1142hm bergab

    Der einzige Tag, für den die Wetterprognose schlecht war. Ab Mittag sollten Gewitter aufziehen, weshalb wir früh aufstanden (05:00 Uhr ). Wir bekamen sogar ein Frühstück und konnten pünktlich um sechs abfahren. Über eine Forststraße und einen Wanderweg querten wir von Hochsölden zur Gletscherstraße und auf dieser ging es hinauf bis zum Tiefenbachferner.
    Es wartete das erste Highlight, der Venter Gletschertrail. Insgesamt wirklich schön, aber mir waren es dann doch etwas zu viele Gegenanstiege, die man schieben musste.
    Von Vent ging es dann gleich weiter bis zur Martin Busch Hütte, angenehm steil, damit auch was weiter geht . Eigentlich waren wir dann auf 500hm schieben eingestellt, weshalb wir uns sehr freuten, als wir bis zum Gletscher fast alles fahren konnten. Um halb eins waren wir dann schon bei der Similaunhütte, gerade noch rechtzeitig vor dem Sturm.

    Gletscherstraße, hinten der Rettenbachferner


    Venter Gletschertrail


    Niederjochferner

  10. #10
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    Tag 3: 56km, 2223hm bergauf, 3826hm bergab

    Die ersten ca. 200hm durch die Felswand unterhalb des Niederjochs mussten wir großteils schieben. Ich hätte zwar gerne ein paar Stellen ausprobiert, durch den Raureif waren die Felsen aber viel zu rutschig. Ab den Schotterfeldern konnten wir dann bis Vernagt alles fahren, für mich ein Holy-Trail, S1-S2 mit ein paar S3-Stellen und traumhafter Kulisse.
    In Vernagt ging es noch über die Staumauer und den 15er nach Madonna di Senales, nochmal ein netter Trail (~S2).
    Weiter ging es zum Eisjöchl, für mich der schönste Uphill überhaupt. Eine echte Challenge, aber bis zum Tunnel für uns durchgehend fahrbar. Bergab waren wir dann (wegen der hohen Erwartungen) etwas enttäuscht, der Wanderweg ist meistens 2m breit. Das kam uns etwas komisch vor, denn Forststraße ist es ja auch keine .
    Unten nahmen wir noch den 24er und den 8er bis nach Moos und den E5 hinauf nach Rabenstein.


    Downhill ins Schnalstal


    Uphill zum Eisjöchl


    Downhill vom Eisjöchl

  11. #11
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    Tag 4: 37km, 2447hm bergauf, 2611hm bergab

    Von Rabenstein fuhren wir weiter unten im Tal bis Engl und schoben dann kurz (ca. 50hm) zur Timmelsjochstraße hinauf. Über die Obere Gostalm und die Hochmahd (kurz schieben von der Gostalm zum 29er) ging es hinein ins Schneebergtal. Über die Schneeberghütte konnten wir bis zum Kaindlstollen alles noch fahren, obwohl schieben manchmal einfacher gewesen wäre
    Nach dem schieben auf die Schneebergscharte und einem grandiosen Panorama, kam eine richtig geniale Abfahrt. Oben viele Spitzkehren (~S2), dann flowig und oberhalb der Poschalm etwas verblockt (~S3). Wir fuhren dann weiter über den 28er bis zur Stadlalm, eher technisch, kaum bergab, S1-S2, richitg cool
    Ohne große Pause ging es dann gleich wieder bergauf zur Prischer Alm und dann zu Fuß auf die Maurerscharte. Es folgten 1000hm Trailvergnügen, oben durchs Geröll eher verblockt, später auf schmalem Weg durch Wiesen und Weiden.


    Über die Hochmahd ins Schneebergtal


    Zur Schneebergscharte


    Unterhalb der Poschalm


    Die letzten fahrbaren Meter nach der Prischer Hütte


    Downhill von der Maurerscharte


    Im Hintergrund der Pflerscher Tribulaun

  12. #12
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    Tag 5: 50,2km, 1865hm bergauf, 1638hm bergab

    Tag 5 sollte eigentlich unser „Ruhetag“ werden . Geplant war nur das Flatschjoch, also um die 1000hm. Durch eine Abstecher zum Bike-Shop in Richtung Sterzing und der Zusatzvariante über die Enzianhütte waren es dann doch deutlich mehr. Hinzu kam aber vor allem, dass die Auffahrt zum Flatschjoch richtig zach ist. Holpriger, steiler, mit Gras überwachsener Karrenweg. Da Rollt nyx .
    Als Entschädigung gab es dafür einen Downhill vom Feinsten! Zuerst den 5er, dann den 5A (oben mehr S2 unten mehr S1) bis nach Kematen


    Abfahrt vom Flatschjoch

  13. #13
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    Tag 6: 26km, 2237hm bergauf, 1137hm, bergab

    Der Tag begann mit einem Transalp-Klassiker, dem Pfunderer Joch. Zwar wunderschön und auch wenig andere Leute, aber bei der Abfahrt merkten wir, dass es abseits der Transalp-Highways doch deutlich schöner ist. Eigentlich ein gemütlicher Pass, fast schon angenehm bergauf und recht flowig bergab (für die meisten anderen also eh perfekt). Unser Anspruch auf technische Trails sollte aber am nächsten Tag mehr als erfüllt werden .
    Von Dun aus ging es gleich wieder auf einer sehr steilen Forststraße bergauf zur Valsalm und zu Fuß weiter zur Valsscharte. Der Traum von einer Abkühlung wurde uns dann am Eisbruggsee erfüllt, von dem es dann noch einmal 200hm hinauf zur Eisbruggscharte zum schieben waren.
    Zum Sonnenuntergang liefen wir dann noch 300hm hinauf auf den Napfspitz, auf dem wir das schönste Panorama aller Zeiten hatten. Unendliche Fernsicht, von den Zillertalern und der Venedigergruppe über die gesamten Dolomiten lag uns die Welt zu Füßen. Wirklich unbeschreiblich .


    Eisbruggsee


    Dolomiten-Panorama

  14. #14
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    Tag 7: 69km, 2448hm bergauf, 3297hm bergab

    Noch halb im Aufwachen kam es gleich ziemlich heftig. Nach den ersten paar Stufen realisierte ich, das geht so weiter! Also Hellwach-Modus ein und volle Konzentration. Es folgten 700hm total verblockte Steinstufen, quasi durchgehend S3-S4. So anstrengend war noch kein Uphill bisher .
    Vom Neveser Stausee ging es dann recht angenehm zur Oberen Nevesalm, dann aber grenzwärtig bis zum Nevesjoch. Sau steil, Stufen, Treppen und Wasserrinnen mit einer Breite von knapp einem halben Meter. Aber geschoben wird nicht!
    Bergab war ich eigentlich auf was gemütliches eingestellt, denn der Weg war in der Kompass-Karte als MTB-Strecke eingezeichnet. Aber, wieder ziemlich verblockt, kaum Zeit zum Verschnaufen, ständig um die S3.
    Weiter ging es über Weißenbach und dann das Ahrntal hinauf bis St. Peter, von wo wir in Richtung Ochsenlenke abbogen. Langsam merkte ich etwas Müdigkeit im Kopf, die Motivation war etwas gedämpft. Die richtig steile Forststraße zur Hasentalalm war auch keine Hilfe Wenigstens war der Trail zur Ochsenlenke dann schöner und die Ablenkung neben dem Fahren größer.
    Einem netten Trail bergab (ca. S1-S2) folgte die nächste Auffahrt zum Klammjoch, endlich eine gemütliche Forststraße und eine schöne Abkühlung im Klammsee. Oberhalb der Patschenalm nahmen wir dann noch den Wanderweg rechts neben dem Bach um den Trail-Anteil hoch zu halten.


    Trail unterhalb des Eisbruggjochs


    Markierung ist schon da, der Weg fehlt noch


    Auffahrt zum Neveser Joch


    Abfahrt von der Ochsenlenke

  15. #15
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    Tag 8: 69,6km, 1583hm bergauf, 2565hm bergab

    Tag 8 kürzten wir etwas (nur bis zum Kalksteiner Jöchl), einerseits wegen angesagter Gewitter, andererseits um genügend Puffer für den letzten Zug in Lienz zu haben, da wir kaum wussten, wie viel wirklich zu schieben sein wird.
    Von der Patscher Hütte ging es das Defreggental bis auf Höhe Mariahilf hinaus, wo wir in Richtung Pfoischarte abbogen. Bis zur Hinteren Stalle konnten wir fahren, dann folgten 500hm schieben und tragen.
    Über den sehr schönen 12A (S1-S2) und die Uwaldalm kamen wir zum Almweg 200, auf dem wir uns teils fahrend, teils schiebend bis zum Kalksteiner Jöchl durcharbeiteten. Von dort ging es dann den 13A kurz und heftig hinunter (S3-S4) und dann über das Villgratental und das Drautal hinaus bis nach Lienz, wo wir uns bei 39°C die Berge zurück wünschten


    Von der Pfoischarte zur Uwaldalm

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