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  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von TGru
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    Gartenhaus - Dach dämmen

    Hallo,

    An die Heimwerker/Wissenden/Fachleute- ich hab bei meinem Gartenhaus aufgrund falschem Dachaufbau (wurde von einem Baumeister gemacht ) das komplette Innendach rausreißen müssen.

    Aktueller Dachaufbau - von außen nach innen:
    1. Blechdach*
    2. So eine wasserdichte "Folie" (ist keine Folie, aber ich weiss nicht wie das heißt)
    3. OSB-Platten
    4. Mineralwolle - wurde eben rausgenommen (komplett durchfeuchtet und schimmelig)
    5. Gipskarton - wurde runtergerissen (schimmelbefall)

    Gott sei Dank haben die Dachsparen und die OSB- Platten nichts abbekommen. Somit kann ich zumindest diese lassen.

    Jetzt würde ich aber trotzdem wieder gerne eine Dämmung anbringen - da Räder, Werkzeug, Elektrogeräte,... in diesem Haus gelagert werden.

    Gibts da eine Dämmart die ich ganz einfach ohne riesigem Aufwand jetzt nachträglich anbringen kann?
    Ich brauch auch keine Gipskartonplatten oder sonstiges.

    Mineralwolle ist eher nicht so das Material meiner Wahl. Da ich diese 1. hasse bzgl. Jucken usw. und 2. muss ich diese auch verkleiden, damit nix rumstaubt.

    Ich hab schonmal in so Industriebauten Dämmplatten geshen, die wie Fassedenplatten angeschraubt sind und frei liegen. Also nicht mehr verkleidet.


    Wie wäre denn eurer Meinung nach die richtige Vorgehensweise?

    Gruß Tom*

  2. #2
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    Hsllo TGru,
    Du solltest mMn auf jeden Fall klären, wo das Wasser hergekommen ist, sonst wird die neue Dämmung wieder naß werden.
    Ich hab in meiner Garten(Hasen) hütte unter den OSB Platten einfach 5cm Styroporplatten zwischen die Sparren geklemmt
    und dabei noch 1 cm für die Hinterlüftung Platz gelassen. Innen hab ich dann nochmal OSB Platten dran geschraubt aber nur
    wegen der Optik.
    lg Hannes

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von TGru
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    Hallo,

    Bzgl. Wasser - nach dem Regen heute Nacht hab ich gleich heute morgen die Hütte auf Wassereintritt kontrolliert und nichts sehen können. Also momentan scheint die Hütte dicht zu sein. Hab auch nachdem ich die Dämmerung raus hatte, alle Schlitze usw. mit Schaum ausgefüllt. Überall wo ich nur einen Ansatz von Licht geshen habe, habe ich Schaum reingespritzt.

    Ich denke aber, dass die Hauptursache für den Schimmelbefall Kondenswasser war. Da ja an der Innenseite der OSB Platten keine Dampfsperre angebracht ist/war, vermute ich dass sich auch aufgrund fehlendem Luftspalt zw. Dämmung und Dach, hier sehr gut Kondenswasser bilden konnt und die Mineralwolle dieses Wasser aufgesaugt hat und die Gipskartonplatten saugten sich daher auch voll.

    Nur meine Meinung- bin kein Experte

    Aber meinst du es reicht einfach "normale" Styroporplatten anzubringen und gut ists?

    Wäre natürlich perfekt, denn diese Paltten kosten 1. nicht die Welt und 2. wäre die Verarbeitung auch halbwegs einfach.

    Gruß Tom*

  4. #4
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    Ohne Hinterlüftung ist der Dachaufbau egal welcher Dämmstoff zum scheitern verurteilt. Abhilfe könnte theoretisch eine Dampfbremse auf der Innenseite schaffen, vorausgesetzt sie ist auch wirklich dicht und dir Anschlussfugen funktionieren! (Solche Konstruktionen baut man eigentlich nicht mehr). Wenn du das Blechdach oben lassen willst fällt mir spontan keine saubere Lösung ein.

  5. #5
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    Welchen dachaufbau - Lösung schlägst du vor?

  6. #6
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    Hallo nochmal,
    Wenn die Hütte nicht beheizt ist, sollte eigentlich keine Dampfsperre nötig sein, weil der Temperaturunterschied aussen/innen nicht so groß ist.
    Ich hab auf meinem Firmenrechner eien Link, wo man ausrechnen kann, ob eine Dampfsperre nötig ist oder nicht.
    Das hängt auch von den verwendeten Materielien ab - evtl ist durch das Blechdach eine erforderlich. ich kann dir den link morgen schicken.
    Ich bin aber nur ein Hobbyhüttenbauer und es kann auch alternative (richtigere) Fakten geben
    edit: auf meiner hütte sind bitumenschindeln drauf.
    lg Hannes

  7. #7
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    Das wäre nett! Danke!

  8. #8
    Zeit wirds! Avatar von shroeder
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    Ohne Hinterlüftung, auch wenn die Hütte unbeheizt ist, gibts da fast keine saubere Lösung (wenn man nich alles abreißen und neu machen will). Durch innnen an die Sparren genagelte Leisten könnte man a Hinterlüftungsebene herstellen, aber das müsst ma sich in Natura mit einem fähigen Zimmermann/Spengler anschaun, besonders um zu klären wie Zu- (Traufen-) und Abluft (Firstbereich) machbar sind.
    Geändert von shroeder (21-05-2017 um 22:26 Uhr)
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  9. #9
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    Und wenn ich die dämmung so dimmensioniere dass eine luftschicht zwischen dämmung und dach/OSB platten ist. Ich leg die dämmung auf die untersicht - also die platten die ich dann von unten montiere und lass auch einen seitlichen abstand zu den wänden. Dann könnte die luft zirkulieren und ein etwaiges kondenswasser könnte so abtrocknen.

    Blöde Idee oder komplett falscher Ansatz?

  10. #10
    Zeit wirds! Avatar von shroeder
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    Zitat Zitat von TGru Beitrag anzeigen
    Und wenn ich die dämmung so dimmensioniere dass eine luftschicht zwischen dämmung und dach/OSB platten ist. Ich leg die dämmung auf die untersicht - also die platten die ich dann von unten montiere und lass auch einen seitlichen abstand zu den wänden. Dann könnte die luft zirkulieren und ein etwaiges kondenswasser könnte so abtrocknen.

    Blöde Idee oder komplett falscher Ansatz?
    Das is der Ansatz, den ich meine. Zwischen der zukünftigen Dämmung und OSB (auf dem das Blech liegt, a Lüftungsebene schaffen. Unterspannbahn (Tyvek o.ä.) reinzubatseln is halt immer mühsam, wemma nicht die Deckung komplett abnimmt.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von shroeder (21-05-2017 um 22:45 Uhr)
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  11. #11
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    Statt der Schalung und der Unterspannbahn nimmst Du eine DHF-Platte, sparst dir die Fummelei mit der Folie. Und wenn Du auf nummersicher gehen willst, gibst Du zwischen OSB und und Dämmung eine variable Dampfbremse rein. Und als Dämmung würde ich Dir Hanf, Jutte, Holzfaser oder Zellulose empfehlen - haben ein höheres Feuchtepufferverhalten!
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  12. #12
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    Hallo,

    Hier der versprochene Link - https://www.u-wert.net/u-wert-rechner/? ist eigentlich zum U-Wert berechnen, aber es wird auch das Tauwasser dargestellt.
    Beim Start einfach auf "Demoversion" klicken. Und dann ein wenig mit den Materialien spielen. Ich hab hier mal ein Beispiel gemacht.

    Bei einem Temperaturunterschied von 10 Grad (außen/innen) ist bei diesem Beispiel kein Tauwasser, auch wenn man die Luftschicht auf 0 reduziert.
    Eine Hinterlüftung schadet aber in keinem Fall.

    Einfach ein wenig mit den Materialien und den Parametern spielen - solange der Tauwasser Balken im Grünen Bereich bleibt - sollte alles OK sein.

    beispiel.jpg

    lg Hannes

  13. #13
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    hier noch ein 2tes Beispiel mit ein wenig Tauwasser bei 15 Grad Temperaturunterschied - und auch noch die Erklärung der Werte für das Tauwasser

    aber einfach selber herumprobieren.

    beispiel2.jpg
    beispiel erklärung.jpg

  14. #14
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    Oh, so viele Antworten- les ich mir in ruhe heute abend durch.

    Danke!

  15. #15
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    Zitat Zitat von shroeder Beitrag anzeigen
    Das is der Ansatz, den ich meine. Zwischen der zukünftigen Dämmung und OSB (auf dem das Blech liegt, a Lüftungsebene schaffen. Unterspannbahn (Tyvek o.ä.) reinzubatseln is halt immer mühsam, wemma nicht die Deckung komplett abnimmt.

    So hätte ich es mir vorgestellt
    Werd mal schauen was ich da zusammenbringe.
    Danke

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