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Magnesium im Radsport

Magnesium im Radsport

27.07.17 07:31 17.516Text: Luke BiketalkerFotos: Erwin Haiden; Dr. Böhm; Königshofer/LuttenbergerTraining allein macht langfristig weder schnell, noch gesund. Mindestens genauso wichtig ist neben der Erholung die Ernährung und Nährstoffversorgung. Heute: alles über Magnesium.27.07.17 07:31 20.306

Magnesium im Radsport

27.07.17 07:31 20.306 Luke Biketalker Erwin Haiden; Dr. Böhm; Königshofer/LuttenbergerTraining allein macht langfristig weder schnell, noch gesund. Mindestens genauso wichtig ist neben der Erholung die Ernährung und Nährstoffversorgung. Heute: alles über Magnesium.27.07.17 07:31 20.306

Die Begrifflichkeiten Magnesium und Radsport mögen den ein oder anderen Technikaffinen auf die falsche Fährte locken. Zugegeben, Magnesiumlegierungen finden sich in mancherlei Rahmensätzen, Pedalen und sonstigen Bauteilen. Magnesium als Mineralstoff hat allerdings mehr mit unserem Körper und dessen Leistungsfähigkeit denn mit unser aller liebstem Sportgerät per se zu tun. Dem Mikronährstoff wird eine bedeutende, leider oft stiefmütterlich behandelte Komponente im Organismus zugeschrieben.

Als essentieller Mineralstoff spielt Magnesium eine Schlüsselrolle in über 300 Enzymreaktionen und wird in so gut wie jeder Zelle auf die eine oder andere Art benötigt. Viele der Prozesse, an denen Magnesium beteiligt ist, sind gerade für uns Ausdauerathleten von großer Wichtigkeit. Eine ausreichende Magnesiumversorgung gilt als Grundvoraussetzung der maximalen Leistungsbereitschaft; so gut wie alle enzymatischen Reaktionen im Energiestoffwechsel stehen direkt oder indirekt damit in Verbindung. So ist Magnesium etwa an der Umwandlung von Glykogen zu Glukose beteiligt, einem der wichtigsten Energielieferanten für die Erzeugung von Adenosin Triphosphat, besser bekannt als ATP - unserem „Treibstoff“. Es stimuliert den Shift von Sauerstoffatomen aus dem Blut in die Zellen und wirkt sich positiv auf den Sauerstofftransport über die roten Blutkörperchen aus. Ein Mangel an Magnesium kann auch eine erhöhte Ansammlung von Milchsäure während intensiver Belastungen nach sich ziehen und so zu vorzeitiger Erschöpfung und Muskelschmerzen führen. In ausreichender Menge vorhanden, wird ebendem vorgebeugt. Gemeinsam mit Kalzium ist Magnesium darüber hinaus an Aktivierung, respektive vor allem an der Entspannung der kontraktilen Elemente unserer Muskulatur – sprich der An- und Entspannung der Muskeln – beteiligt. Darüber hinaus regt es die für die Vitamin D-Aktivierung nötigen Enzyme an und ermöglicht die für Knochenbildung unabdingbare Kalziumaufnahme, spielt eine Rolle in der Synthese von lebensnotwendigen Fett- und Nukleinsäuren, dem Nervensystem, der Regulierung des Blutdrucks, im Immunsystem und hilft, den Elektrolythaushalt (Natrium, Kalium und Kalzium) zu regulieren. Auch eine rasche Erholung sowie der Stressabbau können durch ausreichend gefüllte Magnesiumspeicher unterstützt werden.

Wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten. Soll heißen, was in ausreichender Menge vorhanden gut und leistungsförderlich ist, mag bei Verknappung - no na - auch zu negativen Symptomen führen. Pflanzen beispielsweise können aufgrund unzureichender Magnesiumversorgung aus dem Boden verwelken. Keine Sorge, ganz so schlimm trifft es uns Menschen in derlei Hinsicht nicht. Doch eine dauerhafte Magnesiumunterversorgung scheint dennoch zu ausgeprägten, oftmals falsch diagnostizierten Mangelerscheinungen und Symptomen zu führen. Etwa 22 bis 26 g Magnesium lagert sich in einem erwachsenen Körper an, es findet sich in Knochen (60 %), Skelettmuskulatur (20 %) Organen und Gewebe (19 %) sowie im Blut und anderen Körperflüssigkeiten (1 %). Während (sportlicher) Belastung verschieben sich die jeweiligen Konzentrationen, um eine optimale Funktion des Körpers zu gewährleisten. Alles ist ständig in Bewegung. Für einen tatsächlichen Magnesiummangel können grundsätzlich drei untereinander wechselwirkende Faktoren verantwortlich sein; so kann ein Mangel durch erhöhten Bedarf, reduzierte Aufnahme oder aber auch erhöhten Verlust auftreten.

Erhöhter Bedarf besteht beispielsweise in kataboler Stoffwechsellage, sprich wenn der Körper mehr Energie verbraucht, als er gerade durch Nahrungszufuhr decken kann. Studien belegen auch, dass (Leistungs-)Sportler oftmals mit ihrer Nahrung zu wenig Mikronährstoffe und damit auch Magnesium zu sich nehmen. Dies kann einerseits an speziellen Diäten, andererseits aber auch an der Nahrungszusammensetzung generell liegen. Denn viel zu oft liegt der Anteil an pflanzlichen Nahrungsmitteln - und deren Inhaltsstoffen, unter anderem eben auch Magnesium - deutlich unter den empfohlenen Tagesmengen. Eine der größten Komponenten im Magnesiumverlust unter körperlicher Belastung spielt wohl der Schweiß, über den bis zu 2,5 mg/l Magnesium abgesondert werden. Auch eine vermehrte Ausscheidung über den Urin oder Stuhl ist möglich. Interessant scheint, dass etwa bei extremen Ausdauerbelastungen Mikroblutungen im Magen-Darmtrakt auftreten dürften, die durch den Blutverlust neben Eisen eben auch hohen Magnesiumverlust mit sich ziehen können. Zusätzlich, so die Literatur, scheinen während und nach der Belastung zugeführte Getränke mit hohem Zuckeranteil von 25 bis 50 g/l aufwärts Magenentleerung und Mineralstoffaufnahme zu stören und sich damit negativ auf den Magnesiumhaushalt auszuwirken.

Aufgrund der Tatsache, dass eine exakte Diagnostik schwer fällt, schwanken die Angaben zum Prozentsatz der von Magnesiummangel betroffenen Sporttreibenden in der Literatur stark; dieser dürfte sich aber, Dunkelziffern miteinbezogen, irgendwo zwischen 30 % bis über 50 % bewegen. Ausdauersportler, so scheint es, sind häufiger davon betroffen, als andere Bevölkerungsgruppen. Schwerer Magnesiummangel, wenn auch bei ausgewogener Ernährung recht unwahrscheinlich, dürfte Muskelschwäche, neuronale Störungen und Muskelkrämpfe bis hin zu Herzrhythmusstörungen verursachen. In sehr schweren Fällen steht gar ein Herzstillstand im Raum. Leichter Magnesiummangel, und das ist der weitaus wahrscheinlichere Status, scheint sich negativ auf die Erholungsfähigkeit auszuwirken, führt durch den verringerten Sauerstofftransport zu einem Anstieg der Herzfrequenz während submaximaler Belastungen und Leistungseinbrüchen, denen auf den ersten Blick keine Ursache zugrunde liegen dürfte. Ruhelosigkeit, verringerte Konzentrationsfähigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Muskelkrämpfe sind weitere unspezifische Symptome, die auf ein Magnesiumdefizit hinweisen könnten. Auch eine Verbindung zu Depressionen wird dem Mikronährstoff nachgesagt.

Im Sinne der Nährstoffvielfalt und -Versorgung ist eine ausgewogene Ernährung ohnehin angeraten. Um Mangelzuständen vorzubeugen, beziehungsweise um diese auszugleichen, ist es unabdingbar, langfristig gesunde Nahrung in den richtigen Dosen zu sich zu nehmen. Im internationalen Vergleich liegt die von den Gesundheitsbehörden empfohlene Tageszufuhr an Magnesium für Männer irgendwo zwischen 300 und 400 mg, jene für Frauen zwischen 270 und 350 mg. Bei entsprechender sportlicher Betätigung kann dieser Grundbedarf bis auf 1000 bis 1250 mg/Tag steigen. Der Körper absorbiert Magnesium vorrangig über die Schleimhäute des Dünndarms. Die Absorption beginnt innerhalb der ersten Stunde nach Nahrungsaufnahme, nach etwa 6 Stunden sind 80 % des Prozesses erfolgt. Von dem über die Nahrung zugeführten Magnesium werden so tatsächlich lediglich 30 bis 40 % aufgenommen, der Rest wieder ausgeschieden. Der oftmals ausgesprochene "Krampf-Pulver-Heile Welt" Gedanke funktioniert demnach also nur auf langfristiger Basis, und nicht akut im Krampffall selbst. Überhaupt sind für Krämpfe eine Vielzahl an Elektrolytverteilungen - neben Magensium auch Calcium, Kalium oder Kochsalz - verantwortlich. Doch das ist ein anderes Kapitel.

Grundsätzlich gilt: Möglichst viel des geforderten Magnesiumbedarfs (gilt auch für sämtliche andere Nährstoffe) sollte über die reguläre Ernährung gedeckt werden. Vollkornprodukte, Grünkern, Hirse, Naturreis, Mais, Hülsenfrüchte, Bananen, Spinat, Brennnessel, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Cashews eigenen sich durch ihren hohen Magnesiumgehalt besonders gut als "Ernährungs-Boosts". Doch gerade im Sport stehen sich hier Bedarf, Diät und/oder Zeitplan des Alltags im Wege, weshalb extern zugeführtes, qualitativ hochwertiges Magnesium durchaus angedacht werden darf und muss. Große Dosen von 400 mg und mehr scheinen dabei wenig zielführend. Studien attestieren Supplementierungen von etwa 2 x 150 mg eine höhere Wirkung, sowohl zur Beseitigung wie zur Prophylaxe von Mangelzuständen. Von Leistungssteigerung bei bereits ausreichend balanciertem Magnesiumhaushalt per se spricht die Literatur dabei jedoch nicht. Vielmehr werden Mängel beseitigt, um die optimale Leistungsfähigkeit des Organismus wieder herzustellen. Betrachtet man die hohe Zahl an zumindest unter leichtem Magnesiummangel leidenden Personen, scheint es durchaus sinnvoll, in den eigenen Körper zu hören und bei entsprechenden Bedenken dem Thema Magnesium - bei Bedarf ruhig auch mit ärztlicher Rücksprache - Raum zu geben. Es sind viele kleine Bausteine, die zum Erfolg führen - das gilt auch oder vor allem hinsichtlich des komplexen Konstrukts, welches unser Körper darstellt.

Neben Magnesium gehen während intensiver sportlicher Belastung über den Schweiß auch weitere Mineralstoffe verloren. Darum fügt Dr. Böhm® seinen Magnesium Sport® Produkten zusätzlich auch Kalium bei, das in Wechselwirkung mit Magnesium die Aufnahmefähigkeit beiderseits erhöht. Darüber hinaus wirkt es ebenfalls positiv auf Nervensystem und Blutdruck. Da Kalium im Körper nicht dauerhaft eingelagert werden kann, ist gerade bei starkem Schwitzen gleichmäßiger Nachschub besonders wichtig. Des Weiteren setzt Dr. Böhm® seiner Rezeptur Vitamin C hinzu, welches dabei hilft, die Körperzellen vor freien Radikalen, welche sich bei körperlicher Anstrengung verstärkt bilden, zu reduzieren. Magnesium Sport ist als Brausetablette zur Auflösung im Wasser, als Stick zum Verzehr ohne Flüssigkeit sowie in Tablettenform exklusiv in der Apotheke erhältlich.

  • Dr. Böhm® Magnesium Sport® Tabletten: Tabletten zum Schlucken, 150 mg Magnesium. 2 x täglich unzerkaut, nach einer Mahlzeit.Dr. Böhm® Magnesium Sport® Tabletten: Tabletten zum Schlucken, 150 mg Magnesium. 2 x täglich unzerkaut, nach einer Mahlzeit.Dr. Böhm® Magnesium Sport® Tabletten: Tabletten zum Schlucken, 150 mg Magnesium. 2 x täglich unzerkaut, nach einer Mahlzeit.
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  • Dr. Böhm® Magnesium Sport® Brausetabletten: Zum Auflösen im Wasser, 150 mg Magnesium. 2 x täglich eine Brausetablette.Dr. Böhm® Magnesium Sport® Brausetabletten: Zum Auflösen im Wasser, 150 mg Magnesium. 2 x täglich eine Brausetablette.Dr. Böhm® Magnesium Sport® Brausetabletten: Zum Auflösen im Wasser, 150 mg Magnesium. 2 x täglich eine Brausetablette.
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  • Dr. Böhm® Magnesium Sport® Sticks: Ideal für unterwegs, kein Wasser notwendig, 150 mg Magnesium. Je nach Bedarf bis zu 3 Sticks/Tag.Dr. Böhm® Magnesium Sport® Sticks: Ideal für unterwegs, kein Wasser notwendig, 150 mg Magnesium. Je nach Bedarf bis zu 3 Sticks/Tag.Dr. Böhm® Magnesium Sport® Sticks: Ideal für unterwegs, kein Wasser notwendig, 150 mg Magnesium. Je nach Bedarf bis zu 3 Sticks/Tag.
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  • Als Hersteller von Nahrungsergänzungen ist Dr. Böhm® selbstredend auch im (Leistuns-)Sport aktiv. Wir haben mit Severin Zotter, seines Zeichens RAAM-Gewinner und Testimonial der Grazer Pharma Firma, unter anderem über seine Erfahrungen mit Magnesium Sport® geplaudert.
    Als Hersteller von Nahrungsergänzungen ist Dr. Böhm® selbstredend auch im (Leistuns-)Sport aktiv. Wir haben mit Severin Zotter, seines Zeichens RAAM-Gewinner und Testimonial der Grazer Pharma Firma, unter anderem über seine Erfahrungen mit Magnesium Sport® geplaudert.
    Als Hersteller von Nahrungsergänzungen ist Dr. Böhm® selbstredend auch im (Leistuns-)Sport aktiv. Wir haben mit Severin Zotter, seines Zeichens RAAM-Gewinner und Testimonial der Grazer Pharma Firma, unter anderem über seine Erfahrungen mit Magnesium Sport® geplaudert.

BB: Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Severin Zotter aus? Viel Radfahren, nehme ich mal an - aber wie steht es mit deinem Tagesablauf generell?

Derzeit ist mein Tagesablauf eher gemütlich. Ich bin ja gerade für ein Jahr in Babykarenz und fahre 2017 auch keine Rennen. Also aufstehen, meinen 15-monatigen Sohn wickeln, Frühstück kochen, Spielplatzbesuch, eventuell eine kleine Radausfahrt mit dem Anhänger, usw.

Ansonsten steht natürlich neben meinem Job und meinem Kind das Training im Mittelpunkt. Aufstehen, Arbeit, Training, Kind, Organisatorisches. Vor dem Race Across America (RAAM) war das natürlich viel intensiver als jetzt. 30 Stunden Arbeit, 25 Stunden Training, 30 Stunden Organisation pro Woche. Mit allen anderen Herausforderungen, die das Leben so bereit hält, ist es da schon recht schwer gefallen, die nötige Ruhe und den Ausgleich zum Radfahren zu finden. Oft bin ich da um 23 Uhr für 2-3 Stunden auf den Ergometer gestiegen, wenn es sich vorher nicht ausgegangen ist. Neben dem körperlichen Training war das natürlich für den Kopf sehr wichtig - so konnte ich beim RAAM auch immer schätzen, am Rad und nicht am Ergometer durch die Nacht zu fahren. (lacht)


BB: Verfolgst du im Trainingsalltag neben einem Trainingsplan auch einen bestimmten Ernährungsplan? Wie sieht das während deiner Rennen aus?

Ernährungsplan verfolge ich keinen bestimmten, wobei ich meine Ernährungsgewohnheiten im Laufe der Jahre an das Radfahren angepasst habe. Ich achte darauf, möglichst ausgewogen und hochwertig zu essen, unnötig Süßes und Fettiges wegzulassen und entsprechend Proteine in den Speiseplan einzubauen. Wichtig ist mir dabei aber, dass das Essen lustbetont bleibt und nicht von Verboten geprägt ist.

BB: Ausgewogene Ernährung, mal abgesehen von Magnesium, wie sieht diese für dich aus? Und wie setzt du Dr. Böhm® Magnesium Sport® als Ergänzung dazu ein?

In der Früh gibt's meistens Haferflocken mit Obst/Nüssen/Joghurt. Den Morgenkaffee lassen ich vor allem in der direkten Rennvorbereitung weg (Koffeinfasten). Je nach meinem Tagesablauf gibt es Mittags oder Abends ein warmes Essen, selbstgekocht, mit Kohlehydratbasis (Reis, Couscous, Quinoa, Rollgerste, Kartoffel etc.), Gemüse und einer Proteinquelle - 2x wöchentlich Fisch, 1-2x Fleisch, Tofu oder Hülsenfrüchte.
Im Training versuche ich vor allem in der Wettkampfsaison das gleiche Ernährungskonzept wie im Rennen anzuwenden - Elektrolytgetränk und hochkalorische Flüssignahrung.
Dr. Böhm® Magnesium Sport® mit seinem ausgewogenen Elektrolytverhältnis stellt für mich eine ideale Ergänzung dar, die ich je nach Trainingsbelastung 1-2 mal pro Tag nehme.


BB: Verwendest du im Trainingsalltag noch weitere Nahrungsergänzungen? Was würdest du dem Leser, sagen wir, er schafft es für 8-10 h pro Woche aufs Rad, empfehlen?

Ich nehme regelmäßig Bio-Eiweißpulver und zusätzlich Kreatin. Im Laufe der Jahre habe ich (als passionierter Fixie-Fahrer) die Dr. Böhm® Gelenks complex schätzen gelernt. Für - oder gegen - den wunden Po habe ich auch regelmäßig die Regenerationscreme von LaseptonMed® in Verwendung.

Empfehlen? Ich denke das hängt stark von den Ambitionen ab. Als Fahrradbote bin ich lange Jahre viele Stunden am Rad gesessen, ohne auf die Ernährung zu achten - da hatte ich auch keine besonderen sportlichen Ziele. Wenn man seine Leistungspotentiale ausschöpfen will, ist meiner Einschätzung nach bewusste Ernährung eine wichtige Basis. Zusätzlich sehe ich eine Ergänzung bei den Mineralstoffen, wie etwa durch Magnesium Sport® als sinnvoll, um mögliche Mangelerscheinungen zu vermeiden. Vor allem nach intensiven Trainingseinheiten empfehle ich einen Recovery-Drink.
Allen voran ist es aber wichtig, ein klares Ziel und vor allem viel Spaß am Rad zu haben.


Mehr zu Dr. Böhm® Magnesium Sport®

Weiterführende Literatur für Interessierte:
 
  • Nielsen, F. H., & Lukaski, H. C. (2006). Update on the relationship between magnesium and exercise. Magnesium research, 19(3), 180-189.
  • Saur, P. (2004). Magnesium und Sport. Dtsch Z Sportmed, 55(1), 23-24.
  • Schramm, T., Hohlfeld, A., & Randerath, O. Magnesium im ambitionierten Breitensport–ein Update.
  • http://drsircus.com/cancer/hemoglobins-oxygen-carrying-capacity-magnesium/


 

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  1. #46
    onkl tistof Avatar von bikeopi
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    eine Nebenwirkung, welche ich häufig in zusammenhang mit Magnesium beobachte und welche noch kaum beschrieben ist, erscheint durchaus beachtenswert: Diskussionen. (tritt in über 70% der fälle auf).
    FOTOSE
    http://fotos.mtb-news.de/u/140789

    Scheibenbremsen auf Rennrädern sind Gefühlssache. Beides kann nicht jeder haben.

  2. #47

  3. #48
    onkl tistof Avatar von bikeopi
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    Zitat Zitat von Reini Hörmann Beitrag anzeigen
    dünnschiss?
    auch. aber seltener als DISKUSSIONEN.

    Magnesium polarisiert eben nicht nur Zellmembranen.
    FOTOSE
    http://fotos.mtb-news.de/u/140789

    Scheibenbremsen auf Rennrädern sind Gefühlssache. Beides kann nicht jeder haben.

  4. #49
    Zitat Zitat von Norbert75 Beitrag anzeigen
    Der Vergleich passt hier ganz gut, Kranke oder Verletzte befinden sich oft in einer extrem katabolen Stoffwechsellage, ähnlich einem ausgepowertem Sportler. Natürlich sind die Gründe dafür nicht die gleichen. Die Gegenmaßnahmen und Strategien den Stoffwechsel betreffend funktionieren bei beiden Gruppen.

    Bei anämischen Personen resultiert der Eisenmangel auf einer Minderzufuhr von Eisen, Malabsorption oder Verlust durch z.B. Blutungen, Menstruation. Es ist schwierig zu trennen ob die Gabe von Fe nun Nahrungsergänzung oder eine medikamentöse Behandlung ist.


    Wenn man sich den pharmakologischen Bereich ansieht, ist das in der Vergangenheit auch schon passiert, dass Sportler Dinge aus der Behandlung von Kranken übernommen haben. Die ersten oralen alpha-17 alkylierten androgenen/anabolen Steroide waren für kranke Personen mit katabolen Stoffwechsellagen gedacht. Dass Sportler dann diesen Vorteil erfolgreich für sich nutzten ist ja bekannt und das immer wieder tun (EPO,....). Ein Medikament ist zwar keine Nahrung, die Grenzen sind aber oft verschwommen. Vitamin D z.B. ist gar kein Vitamin sondern eigentlich ein Hormon, die Abgrenzung zum Arzeimittel ist sehr schwierig bis unmöglich.


    Der Zucker ist sinnvoll nach dem Training, aber man sollte die daraus resultierende Insulinausschüttung gleich für den Transport von Aminosäuren in die Zellen mit ausnutzen und nicht nur für den Glykogenaufbau. Insulin ist eines der stärksten anabolen Hormone im Körper.
    Der Körper signalisiert ohnehin oft genug, was er gerade braucht....


    Alle diese Überlegungen machen Sinn ab einem gewissen Leistungsbereich. Hobbysportler müssen nicht alles genau analysieren und auswerten, es sei denn man hat so wie ich Spaß daran.
    Nun, diesbezüglich müssen wir ohne Konsens auskommen:

    Es gibt keinen Nährstoff, dessen Bedarf überproportional zum Energiebedarf durch körperliche Betätigung ansteigt, dabei geht es vielmehr um bedarfsorientierte Energiezufuhr und entsprechend funktionelle Nahrungsmittel - also um Mischkost. Das betrifft Hobbysportler (die einfach weniger brauchen) wie auch Hochleistungssportler. Ein Nährstoffdefizit hat nichts mit der erbrachten Leistung zu tun, sondern mit unangepasster Menge und Auswahl der Nahrungsmittel.

    Auch das verstärkte Schwitzen beim Sport kann hier nicht als Argument herhalten, weil der Körper über Einsparungsmechanismen (geringerer Mineralstoff, bzw. Vitaminverlust) verfügt, die genau dann einsetzen, wenn starke Schweissabsonderung erfolgt.

    Bei den heute so modernen Low Carb High Protein Ernährungsweise könnte es zB durchaus zu eine Mg Mangel kommen, dies liegt aber an der KH armen Ernährung, und nicht etwa an einem gleichzeitig durchgeführten Leistungssport.

    Einen Eisenmangel durch die orale Gabe von NEMs auszugleichen, halte ich für nicht (kaum) möglich...auch den Vergleich kann ich nicht nachvollziehen und dem Körper isolierte Aminosäuren ( BCAA, Arginin, Ornithin usw.) zu supplementieren, halten viele Sportärzte für kontraproduktiv, denn es könnte eine AS imbalance eintreten.. falls du das überhaupt gemeint hast.

    Am Ende bleibt: ein Defizit auszugleichen ist clever, eine präventive Einnahme oder gar eine Überzufuhr sind kontraproduktiv und kosten Geld..

    PS:1 Definition/Vitamin D

    Als Calciferole bezeichnet man eine Gruppe von hormonell aktiven Sterinderivaten, die den menschlichen Kalziumhaushalt regulieren. Die Calciferole werden auch als Vitamine der D-Gruppe bezeichnet, obwohl sie nicht im eigentlichen Sinne Vitamine sind. Im eigentlichen Sinne werden vor allem das über die Nahrung aufgenommene Ergocalciferol sowie das Cholesterinderivat Calciol sowie deren Derivate als Calciferole bezeichnet.
    (Pharmazeutische Zeitung online)
    Geändert von Reini Hörmann (28-07-2017 um 15:23 Uhr)

  5. #50
    onkl tistof Avatar von bikeopi
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    Ergänzend: ein sportler im training sollte eigentlich nie in eine katabole stoffwechsellage kommen, beim (schwer)kranken lässt es sich im gegensatz zum sportler meist nicht vermeiden.
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    http://fotos.mtb-news.de/u/140789

    Scheibenbremsen auf Rennrädern sind Gefühlssache. Beides kann nicht jeder haben.

  6. #51
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    Zitat Zitat von bikeopi Beitrag anzeigen
    auch. aber seltener als DISKUSSIONEN.

    Magnesium polarisiert eben nicht nur Zellmembranen.
    wobei diskussion und dünnschiss oft sehr nahe beinander liegen.

    dünnschissmodus aus

  7. #52
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    Zitat Zitat von Reini Hörmann Beitrag anzeigen
    Nun, diesbezüglich müssen wir ohne Konsens auskommen:

    Es gibt keinen Nährstoff, dessen Bedarf überproportional zum Energiebedarf durch körperliche Betätigung ansteigt, dabei geht es vielmehr um bedarfsorientierte Energiezufuhr und entsprechend funktionelle Nahrungsmittel - also um Mischkost. Das betrifft Hobbysportler (die einfach weniger brauchen) wie auch Hochleistungssportler. Ein Nährstoffdefizit hat nichts mit der erbrachten Leistung zu tun, sondern mit unangepasster Menge und Auswahl der Nahrungsmittel.

    Auch das verstärkte Schwitzen beim Sport kann hier nicht als Argument herhalten, weil der Körper über Einsparungsmechanismen (geringerer Mineralstoff, bzw. Vitaminverlust) verfügt, die genau dann einsetzen, wenn starke Schweissabsonderung erfolgt.

    Bei den heute so modernen Low Carb High Protein Ernährungsweise könnte es zB durchaus zu eine Mg Mangel kommen, dies liegt aber an der KH armen Ernährung, und nicht etwa an einem gleichzeitig durchgeführten Leistungssport.

    Einen Eisenmangel durch die orale Gabe von NEMs auszugleichen, halte ich für nicht (kaum) möglich...auch den Vergleich kann ich nicht nachvollziehen und dem Körper isolierte Aminosäuren ( BCAA, Arginin, Ornithin usw.) zu supplementieren, halten viele Sportärzte für kontraproduktiv, denn es könnte eine AS imbalance eintreten.. falls du das überhaupt gemeint hast.

    Am Ende bleibt: ein Defizit auszugleichen ist clever, eine präventive Einnahme oder gar eine Überzufuhr sind kontraproduktiv und kosten Geld..

    PS:1 Definition/Vitamin D

    Als Calciferole bezeichnet man eine Gruppe von hormonell aktiven Sterinderivaten, die den menschlichen Kalziumhaushalt regulieren. Die Calciferole werden auch als Vitamine der D-Gruppe bezeichnet, obwohl sie nicht im eigentlichen Sinne Vitamine sind. Im eigentlichen Sinne werden vor allem das über die Nahrung aufgenommene Ergocalciferol sowie das Cholesterinderivat Calciol sowie deren Derivate als Calciferole bezeichnet.
    (Pharmazeutische Zeitung online)

    Wir haben doch einen Konsens :-), aber

    Dein erster Satz ist leicht zu widerlegen mit folgendem Beispiel: Du meinst, dass es keinen Nährstoff gibt, dessen Bedarf überproportional zum Energiebedarf durch körperliche Betätigung ansteigt. Nun jegliches Training hat ein Ziel, egal ob Kraftsportler oder Ausdauersportler: Überkompensation bzw. Verbesserung. Dies ist immer ein aufbauender also anaboler Vorgang, beim Kraftsport z.B. Muskelwachstum, beim Ausdauersportler z.B. Steigerung der mitochondrialen Masse. Die Baustoffe dazu liefert die Nahrung. Die Bausteine für körpereigen Proteine sind Aminosäuren aus der Nahrung. Im Eiweißstoffwechsel werden zahlreiche Vitamine, Mengenelemente und Mikronährstoffe benötigt um aus Nahrungsprotein körpereigene Eiweißstrukturen aufzubauen. Der Sportler hat nach Überkompensation ein Mehr an Strukturen zu erhalten und da ja sämtliche Proteine einem ständigen Auf- und Abbauvorgang unterliegen steigt damit auch der Nährstoffbedarf in Ruhe unabhängig vom Arbeitsumsatz, denn dafür werden nicht nur die Bausteine benötigt sondern auch ATP. Das heißt der Nährstoffbedarf steigt mit der Leistung und natürlich auch in Ruhe, je höher die Leistungsfähgkeit eines Athleten desto mehr an Nährstoffen wird benötigt um all das zu erhalten. Das ist auch der Grund warum ein guter Athlet einen wesentlich höheren Grundumsatz hat, als ein schlechter. Wenn die Auswahl der Nahrungsmittel nicht bedarfsorientiert erfolgt, dann gibt´s Defizite. Nur den den Energiebedarf auf Grund des höheren Arbeitsumsatzes zu decken ist daher zu wenig.


    Die Rückresorption vom Elekrolyten durch die Niere bei starken Verlusten gleicht einen Verlust über den Schweiß aus, es stößt dieser Mechanismus an seine Grenzen, wenn die Rückresorption den Verlust übersteigt. Na Verluste müssen raschest möglich ersetzt werden, wie auch bei Durchfällen oder starkem Erbrechen. Bei großer Hitze kann der Verlust genauso fatal sein. Auch Verluste an anderen Elektrolyten soll man da nicht unterschätzen, es kann eben die sehr unspezifische Abgabe über Schweiß nicht immer kompensiert werden.

    Bei Eisen verstehe ich dich nicht ganz. Die Standardtheraphie bei Anämie ist die orale Gabe von Eisenpräparaten, das ist gar nichts ungewöhnliches. Ich hatte heuer eine Triathletin mit manifestiertem Eisenmangel, dieser wurde mit dieser Standardtheraphie unter ärztlicher Aufsicht genau so erfolgreich behandelt.

    Die Gabe von freien AS halte ich für Unsinn, zumindest bei gesunden Individuen, wobei eine sehr erfolgreiche österreichische Sprintern hat sich nach den Trainingseinheiten öfter mal an Infusionen mit freien AS gegönnt. Die Sinnhaftigkeit habe ich damals bezweifelt. Bei bestimmten Kranken macht die Gabe Sinn, Stichwort Glutamin, oder L-Dopa bei Parkinson.

    @Vit. D, danke für die Info, da weiß ich gut Bescheid, ich habe mal eine Arbeit auf der Uni über den Vit. D Stoffwechsel und die Synthese geschrieben, als ich noch jung und wild war.

    Eines ist ganz sicher: Du hast mit deiner letzten Anmerkung absolut recht. Alles was über ein Defizit hinaus geht ist rausgschmissnes Geld.
    Geändert von Norbert75 (28-07-2017 um 18:17 Uhr)

  8. #53
    du hast den satz den du leicht zu widerlegen glaubst nicht genau gelesen, man wird auch während eines trainings unterzuckern, dass heißt aber nicht, dass ich die kh speicher nicht nachher wieder auffüllen kann, mit ganz normalem essen.
    die aufnahme von oralen eisen gaben durch nems hat keine hohe aufnahmerate im vergleich zu den mengen die man nehmen müsste..

  9. #54
    Registrierter Benutzer Avatar von Norbert75
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    @ Bikeopi: Das Training bringt den Körper immer in ein katabole Stoffwechsellage! Glykogen wird abgebaut, Muskelprotein zerstört usw. Der Aufbau folgt erst in Ruhe, Stichwort Überkompensation. Das sind Grundlagen der Trainingslehre und Leistungsphysiologie
    Geändert von Norbert75 (28-07-2017 um 18:35 Uhr)

  10. #55
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    Zitat Zitat von Reini Hörmann Beitrag anzeigen
    du hast den satz den du leicht zu widerlegen glaubst nicht genau gelesen, man wird auch während eines trainings unterzuckern, dass heißt aber nicht, dass ich die kh speicher nicht nachher wieder auffüllen kann, mit ganz normalem essen.
    die aufnahme von oralen eisen gaben durch nems hat keine hohe aufnahmerate im vergleich zu den mengen die man nehmen müsste..
    Gelesen habe ich genau, kann es sein, dass dir meine Ausführungen zu kompliziert sind? Ist bestimmt nicht böse gemeint, aber ich hab den Eindruck du hast' s vielleicht nicht ganz verstanden...Biochemie&Ernährung sind mein Fachgebiet, für mich ist vieles selbstverständlich was andere ohne ein gewisses Basiswissen oft nicht gleich verstehen.

  11. #56
    Zitat Zitat von Norbert75 Beitrag anzeigen
    Gelesen habe ich genau, kann es sein, dass dir meine Ausführungen zu kompliziert sind? Ist bestimmt nicht böse gemeint, aber ich hab den Eindruck du hast' s vielleicht nicht ganz verstanden...Biochemie&Ernährung sind mein Fachgebiet, für mich ist vieles selbstverständlich was andere ohne ein gewisses Basiswissen oft nicht gleich verstehen.

    mhm, viel zu kompliziert..wer könnte dir schon folgen, so ganz ohne basiswissen*
    Geändert von Reini Hörmann (28-07-2017 um 23:53 Uhr)

  12. #57
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    Zitat Zitat von 6.8 Beitrag anzeigen
    wobei diskussion und dünnschiss oft sehr nahe beinander liegen.

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    Scheibenbremsen auf Rennrädern sind Gefühlssache. Beides kann nicht jeder haben.

  13. #58
    onkl tistof Avatar von bikeopi
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    Zitat Zitat von Norbert75 Beitrag anzeigen
    @ Bikeopi: Das Training bringt den Körper immer in ein katabole Stoffwechsellage! Glykogen wird abgebaut, Muskelprotein zerstört usw. Der Aufbau folgt erst in Ruhe, Stichwort Überkompensation. Das sind Grundlagen der Trainingslehre und Leistungsphysiologie
    ja das ist eh klar für die momentaufnahme training. ich meinte das eher längerfristig.
    so gesehen ist dein vergleich mit einem kranken dann auch richtig - mit dem unterschied, dass der sportler nur ein paar stunden "krank" ist bzw. der schwerkranke tagelang "trainiert".
    FOTOSE
    http://fotos.mtb-news.de/u/140789

    Scheibenbremsen auf Rennrädern sind Gefühlssache. Beides kann nicht jeder haben.

  14. #59
    aus dem lehrbuch für sportmedizin: "basiswissen"

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    zum nachlesen:*


    potentiell erhöht bedeutet nicht überproportional..nur für den fall, das die unterscheidung zu kompliziert wäre:
    http://www.dr-moosburger.at/pub/pub006.pdf

    auszug sience direct zu oraler gabe von eisenpräparaten:*

    Die prozentuale Eisenresorption nach oraler Einnahme beträgt 10 bis 20% oder weniger. Daher verbleiben 80 bis 90% des konsumierten Eisens im Darmlumen und können dort durch verschiedene Mechanismen in toxischen und therapeutischen Dosen beträchtlichen Schaden auslösen.


    glutamin:

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    quelle: dr.moosburger - publikationen (teamarzt beim raam, herbert meneweger)
    http://www.dr-moosburger.at/person.htm
    Geändert von Reini Hörmann (29-07-2017 um 10:26 Uhr)

  15. #60
    Zitat Zitat von bikeopi Beitrag anzeigen
    ja das ist eh klar für die momentaufnahme training. ich meinte das eher längerfristig.
    so gesehen ist dein vergleich mit einem kranken dann auch richtig - mit dem unterschied, dass der sportler nur ein paar stunden "krank" ist bzw. der schwerkranke tagelang "trainiert".


    völlig unwissenschaftlich möchte ich noch drauf hinweisen, dass die mentalen aspekte des sports nicht ausser acht gelassen werden sollten (glücksgefühle aber auch freisetzung von hormonen die so bei einem kranken in kataboler stoffwechsellage nicht passieren) u nur ein gesunder körper in eine anabole stoffwechsellage kommen kann, aus welcher eine leistungssteigerung resultiert. abgesehen davon kommt nicht jeder sportler jeden tag völlig ausgepumpt
    von seiner ga1 einheit zurück...
    Geändert von Reini Hörmann (29-07-2017 um 10:36 Uhr)

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