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Ergebnis 166 bis 174 von 174
  1. #166
    Registrierter Benutzer Avatar von Flo
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    Ich habe mir das jetzt angesehen und muss sagen: Wenn die Bauern nicht politischen Schutz der ÖVP hätten, würden die bei solchen Vertetern wie Hr. Strasser oder Hr. Lang in kürzerster Zeit komplett untergehen...
    Geändert von Flo (15-03-2019 um 10:22 Uhr)
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  2. #167
    Zeit wirds! Avatar von shroeder
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    Strasser is eh der Präsident des Bauernbundes und ÖVPler? Das is eh der Schutzherr der Landwirte.

    Der Lang hat übrigens nach der Sendung im Taxi angekündigt, ein Falter-Abo zu bestellen.
    verkaufe:

    nix

  3. #168
    UNSCHULDSVERMUTER Avatar von NoControl
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    Zitat Zitat von shroeder Beitrag anzeigen
    Die beiden Verteter der Bauernschaft festigen irgendwie das mittelalterliche Image des Landwirts. Dumm und stur wie a Stan....


    Das mit dem Falter Abo habe ich auch gelesen. Der Klenk war recht souverän wie ich finde. was mir bis dato ja nicht klar war ist dass das ein versicherungsfall ist und die sich nur abputzen wollen.

  4. #169
    Zeit wirds! Avatar von shroeder
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    Ich hatte das Gefühl, der Klenk war mit soviel Ignoranz überfordert. Der Strasser kentns Urteil ned, erzählt seiner Klientel aber, sie wär pauschal für alles was in Hinkunft passiert pauschal verurteilt und wirtschaftlichem Niedergang bedroht worden.

    Der Klenk erklärt in seiner ersten Wortmeldung dezidiert, es handelt sich um a Urteil in einem bestimmten Fall auf Grund vorliegender Fakten (wissentlich ein durch bereits 2 Angriffe aufgefallenes Tier ohne Abgrenzung zu öffentlichem Grund gehalten, seit Errichtung des wirtschaftlich leistbaren E-Zauns keine Vorfälle mehr etc), er begrüßt aber das vorliegende Aktionspapier der Regierung, damit man sowas in Hinkunft gemeinschaftlich aufarbeiten bzw. Risikos vermindern kann.

    Strasser dazu beharrlich: "Sie polarisieren, man kann ned den unschuldigen Tierhalter und alle Bauern ungerechtfertigt in ihrer Eistenz bedrohn..."
    verkaufe:

    nix

  5. #170
    Zitat Zitat von shroeder Beitrag anzeigen
    Ich hatte das Gefühl, der Klenk war mit soviel Ignoranz überfordert. Der Strasser kentns Urteil ned, erzählt seiner Klientel aber, sie wär pauschal für alles was in Hinkunft passiert pauschal verurteilt und wirtschaftlichem Niedergang bedroht worden.

    Der Klenk erklärt in seiner ersten Wortmeldung dezidiert, es handelt sich um a Urteil in einem bestimmten Fall auf Grund vorliegender Fakten (wissentlich ein durch bereits 2 Angriffe aufgefallenes Tier ohne Abgrenzung zu öffentlichem Grund gehalten, seit Errichtung des wirtschaftlich leistbaren E-Zauns keine Vorfälle mehr etc), er begrüßt aber das vorliegende Aktionspapier der Regierung, damit man sowas in Hinkunft gemeinschaftlich aufarbeiten bzw. Risikos vermindern kann.

    Strasser dazu beharrlich: "Sie polarisieren, man kann ned den unschuldigen Tierhalter und alle Bauern ungerechtfertigt in ihrer Eistenz bedrohn..."

    Ein offenes, objektives Gespräch über Fakten in dieser Causa zu führen ist scheinbar extra schwer. Ich hör bei Diskussionen immer nur: Aber Hund, die hatte einen Hund, der Hund, der Hund ist ein Hund, dazwischen Hund...Hund...aber...Hund

  6. #171
    retired Avatar von wo-ufp1
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    Zitat Zitat von Reini Hörmann Beitrag anzeigen
    Ein offenes, objektives Gespräch über Fakten in dieser Causa zu führen ist scheinbar extra schwer. Ich hör bei Diskussionen immer nur: Aber Hund, die hatte einen Hund, der Hund, der Hund ist ein Hund, dazwischen Hund...Hund...aber...Hund
    Der "verunfallte" Bauer hatte keinen (Hund) ;-)

  7. #172
    Registrierter Benutzer Avatar von 10Speed
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    Die Argumentation von Klenk mit dem "Einzelfallurteil" ohne Grundsatzwirkung hat aber auch seinen Haken und das, denke ich, schürt die Angst bei den Bauern. Bei jedem künftigen Fall wird sich der Richter auch an diesem Urteil orientieren und die Bauern müssen mit weiteren Unsicherheiten, Kosten oder Einschränkungen leben.
    Ich habe das selbst jahrelang in meinem Job erlebt (Betrieb von Schwimmbädern). Es gibt keine gesetzliche Grundlage, nur Richtlinien. Jeder Unfall in einem Schwimmbad ist anders gelagert und führt also zu einer Einzelbeurteilung, an denen sich aber künftig andere Richter bei anderen Unfällen orientieren werden.
    So bist Du als Schwimmbadbetreiber auch ständig mit jedem anderen Schwimmbadunfall beschäftigt und musst versuchen, Deine Organisation oder Hardware den neuesten Richtermeinungen anzupassen oder umzustellen.
    Klar, bei der Argumentation Schadenersatz/Versicherung polarisieren beide Seiten mit dem worst case.
    Klenk kann aber m.E. nicht argumentieren, ...ist wurscht, die Versicherung zahlt eh alles.
    Der Bauer ist hier zwar versichert, aber nach meinem Wissensstand steht noch garnicht fest, ob sie zahlen wird. Endgültig wird das m.E. erst nach höchstrichterlichem Urteil fest stehen.
    Sollte die Versicherung nicht zahlen, weil sie aus der Urteilsbegründung heraus die Meinung vertreten kann, der Bauer habe bei seinem Handeln oder Unterlassen z.B. grob fahrlässig gehandelt, ist er bei der Schadenersatzsumme sicherlich in seiner Existenz bedroht.

    Bin jedenfalls gespannt, wie das weiter geht und ob tatsächlich Bauern ihr Vieh nicht mehr auf die Alm treiben.

  8. #173
    es wurde seitens der politik schon reagiert, gesetzlich u versicherungstechnisch sind änderungen fixiert.was ich nun wirklich nicht verstehe ist, dass es manchen wirklich so schwer fällt- eine alm im nirgendwo (wo alle schadensersatz forderungen förmlich abgeschmettert wurden) von einem teil einer alm zu unterscheiden, wo ein straße mit öffentlichen verkehr zu einer gastwirtschaft hinführt - u probleme bekannt waren u mehrfach lösungen vom bauern gefordert wurden.dazu gab es seit Errichtung des 200euro zaunes dort nichts mehr in der richtung. was zur hölle ist daran unschlüssig? das ist definitiv ein einzelurteil weil dei gängige rechtsprechung auf einer „echten“ alm genau gegenteilig ist. was erwarten die bauern? einen freibrief dass sie nie schuld sind, wenn ein nutztier schaden anrichtet - egal wo, wie, wann u warum?zumal das ogh urteil noch aussteht. man kann alles diskutieren, aber dass das urteil ein skandal ist, schreiben nur gedungene schmierer u keine objektiven journalisten.
    Geändert von Reini Hörmann (15-03-2019 um 18:27 Uhr)

  9. #174
    Neu mit "Alter-Lego-Ego" Avatar von GrazerTourer
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    Klar erwarten sie den Freibrief (sie sind es gewohnt). Ich hab nix gegen Bauern und ich finde es auch ganz gut wenn denen das Leben möglichst erleichtert wird. Wenn aber wirtschaftliche Interessen immer wichtiger werden, die über die eigentliche Landwirtschaftliche Arbeit hinaus gehen, muss man halt schon schauen ob das noch OK ist. Und wenn eben zB jemand seine Alm im eher größeren Stil bewirtschaftet (Gasthaus) ist das für mich ein Grund dass da eine andere Sorgfaltspflicht eingehalten werden muss. Man soll sie wirklich entlasten wo geht, aber ausgenutzt sollte das auch nicht werden (zB Shuttledienste auf dem "Arbeitsplatz Forststraßen" , weil es sich halt anbietet und man cashen kann....ja ich weiß, emotional behaftet und so.... ).
    Geändert von GrazerTourer (16-03-2019 um 12:27 Uhr)
    Meine Ausflüge auf: www.trickytrails.com - Danke an everyday26.de

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