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Mondraker F-Podium im Test

Mondraker F-Podium im Test

04.09.19 08:47 773Text: Luke BiketalkerFotos: Erwin HaidenMondraker goes Race-Fully. Wir haben der spanischen Boden-Boden-Rakete gehörig auf den Zahn gefühlt.04.09.19 08:47 2.725

Mondraker F-Podium im Test

04.09.19 08:47 2.725 Luke Biketalker Erwin HaidenMondraker goes Race-Fully. Wir haben der spanischen Boden-Boden-Rakete gehörig auf den Zahn gefühlt.04.09.19 08:47 2.725

Trotz viel Erfahrung am Trail- und Enduro-Sektor sowie einem XC-Hardtail im Programm, benötigte Mondraker stolze vier Jahre, um vom ersten Gedanken an ein Crosscountry-Fully zum serienreifen F-Podium zu gelangen. Wenig überraschend für das Segment lesen sich die Eckdaten: 29 Zoll, zweimal 100 mm Federweg, viel Carbon und je nach Brieftasche Gewichte von unter 10 kg. Dass dann vom Erfinder des Länger-Flacher-Tiefer auch noch eine - für den XCO-Sektor - progressive Geometrie ins Spiel kommt, dürfte für ebenso wenig Verwunderung sorgen. Wir hatten bereits die Ehre, hinter dem Lenker des F-Podium RR etwas mehr als bloß erste Eindrücke vom selbsternannten Herrscher über den XCO-Zirkus zu sammeln.

Schon früh im Entwicklungsprozess holten sich die innovativen Spanier Unterstützung aus Deutschland ins Boot. Gemeinsam mit den Motorsport-Experten von 3C arbeitete man intensiv am Rahmen. Gilt es, das letzte Quäntchen an Gewicht, Steifigkeit und Performance aus dem Rad zu kitzeln, führt im Moment schlicht kein Weg an Carbon als Rahmenmaterial vorbei. Aus der Kollaboration mit unseren Nachbarn - und mit deren jahrelanger Erfahrung im Motorsport sowie in der Luft-/Raumfahrt - entstand schließlich die am F-Podium angewandte Stealth Air Carbon Technologie.

Im Werkstoff, zumindest so, wie er in der Bike-Branche eingesetzt wird, liegt dabei noch viel Zukunftspotenzial. Im Fahrradbau werden viele Verfahren und Fasern, welche Flugzeuge, Raumschiffe und Rennfahrzeuge fit für ihre spezifischen Herausforderungen machen, bisher schlichtweg nicht angewandt. Relativ exklusive Carbonfasern, ein eigenes Laminierverfahren und fortschrittliche Fertigungstechniken machen den Rahmen des F-Podium zu einem der leichtesten Serien-Produkte am Markt. Rund 1.940 g soll der Rahmen in Größe Medium und ohne Dämpfer auf die Waage bringen.

Schade, aber wirtschaftlich verständlich: die ursprünglichen Pläne für einen europäischen Produktionsstandort mussten verworfen werden. So entsteht auch das neue Fully beim selben taiwanesischen Produktionspartner wie die übrige Carbon-Palette.

Zero Suspension

Hinterbau, Hauptrahmen und Umlenkhebel - nahezu alles am Mondraker F-Podium ist aus Carbon gefertigt. Im Herzen der hauseigenen Zero Suspension thront dann allerdings doch ein gefrästes Alu-Bauteil. Über dem Tretlager sitzt die untere Anlenkung des Dual-Link Hinterbaus und verbindet das vordere Rahmendreieck mit der einteilig gearbeiteten Schwinge. Das Design ermöglicht den Spaniern, die Kinematik des Bikes feiner abzustimmen und erlaubt dem Hinterrad, eher vertikal nach hinten auszuweichen, während das Rad durch seine 100 mm Federweg wandert. Feinfühlig, neutral gegenüber Antriebs- und Bremseinflüssen und äußerst effizient will das System sein.
Als netten Nebeneffekt erlaubt die einteilige Schwinge trotz kurzer 430 mm Kettenstreben eine Reifenfreiheit von bis zu 29 x 2.4“. Und weil das Tretlager bereits erwähnt wurde: Hier setzt Mondraker, wie einige andere Hersteller auch, wieder auf den „alten“ Standard BSA.

Groß dimensionierte Lager und 15 mm Lagerachsen ergeben einen robusten und verwindungssteifen Hinterbau. Außerdem ist die Kinematik auf moderne 1-fach Antriebe hin optimiert. Entsprechend sucht man einen Umwerfersockel am F-Podium vergeblich. Wie man es im High-End Bereich erwarten darf, laufen am Mondraker F-Podium sämtliche Züge und Leitungen im Rahmeninneren. HHG nennen die Spanier ihr System, bei welchem die Leitungen über außen liegende Anschläge geklemmt und geräuschfrei fixiert werden. Auf Wunsch fasst das System auch eine hydraulische Sattelstütze und/oder Fox’s neue Live Valve Technologie. Die Bremse am Hinterbau wird mittels Post-Mount Standard zwischen Sitz- und Kettenstrebe angeschlagen, was Geräuschen und Vibrationen vorbeugen soll. Eine schlagabsorbierende Gummibeschichtung schützt die Kettenstrebe, der durch das Sitzrohr laufende Dämpfer sowie die Lager sind mit einem Spritzschutz vor Umwelteinflüssen „abgeschirmt“.
Schade, aber wirtschaftlich verständlich: die ursprünglichen Pläne für einen europäischen Produktionsstandort mussten verworfen werden. So entsteht auch das neue Fully beim selben taiwanesischen Produktionspartner wie die übrige Carbon-Palette.

Geometrie

Größe: S M L XL
Sitzrohrlänge (mm): 390 420 470 510
Oberrohrlänge (mm): 580 600 625 650
Steuerrohrlänge (mm): 85 90 100 115
Lenkwinkel (°): 68 68 68 68
Sitzwinkel (°): 76,5 76,5 76,5 76,5
Kettenstrebenlänge (mm): 432 432 432 432
Radstand (mm): 1132 1153 1177 1203
Tretlagerhöhe (mm): 325 325 325 325
Stack (mm): 570 575 584 598
Reach (mm): 440 460 480 500

Forward Geometry

1.940 g sind beileibe kein Schwergewicht. Doch der Favoritenkreis um die absolute Leichtbaukrone liegt dennoch einige Gramm darunter. Allerdings ist das „Übergewicht“ des F-Podium mit einem Blick auf das Datenblatt rasch erklärt.
Die progressive Forward Geometry, für welche Mondraker seit Jahren bekannt ist, verlangt durch die große Länge der Räder schlichtweg nach mehr Material. Denn hinter einem langen Reach versteckt sich schließlich ein langes Oberrohr mit entsprechend ebenso verlängertem Unterrohr. Die Gleichung ist demnach eine einfache: mehr Carbon (wenn auch sehr hochwertiges) = mehr Gewicht. Simple as that.

Je nach Rahmenhöhe zwischen 440 und 500 mm misst der Reach des F-Podium. Gemeinsam mit, dank äußerst kurzen Steuerrohren sowie Zero-Stack Steuersätzen, niedrigem Stack von 570 bis 598 mm ergibt sich so eine aggressive, dank 76,5“ Sitzwinkel dennoch effiziente Sitzposition.
Die Kettenstreben sind mit 430 mm - gemessen am Reach - relativ ausgeglichen, gabelseitig setzt man auf 100 mm Varianten mit 44 mm Offset. Daraus verspricht man sich in Kombination mit dem 68° Lenkwinkel eine gute Kombination aus Laufruhe, Stabilität und vor allem Gefühl für das Vorderrad.
Um die Ausrichtung als Trailbike unter den XCO-Weltcup-Geräten weiter zu unterstreichen, kommen die Größen S/M mit 50 mm, die Größen L/XL mit kurzen 60 mm Vorbauten sowie breiten 760 mm Lenkern.

Tech Specs

Rahmen: F-Podium Stealth Air Full Carbon, XCO Optimized Zero Suspension System, 100 mm, XC Forward Geometry, Carbon Monoblock upper link, BSA bottom bracket, tapered head tube, HHG internal cable routing, dedicated 1X drivetrain design, Boost 12x148 mm rear axle, shock mudguard, postmount rear brake mount. Reifen: Maxxis Rekon Race 29 x 2.25", EXO protection, tubeless ready, 120TPI, folding bead
Dämpfer: Fox Float DPS SV EVOL Factory Kashima, 185x47,5 mm Sattelstütze: Onoff Helium Carbon 0-R, 31.6 mm
Gabel: Fox 32 29 Float FIT4 EVOL Step Cast Factory Kashima, 100 mm, tapered steerer tube,15 x 110 mm Boost axle, remote lockout, offset 44 mm. Sattel: Fizik Antares R5 K:IUM
Gruppe: Shimano XTR Lenker: Onoff Helium Carbon 0.2, Rise: 4.8 mm, Breite: 760 mm, 9° Backsweep
Kurbel: Rotor Inpower with powermeter, Boost axle, Direct Mount Kettenblatt 34 Z Vorbau: Mondraker Chrono Carbon, 6061 T6 Alloy, 31.8 mm barbore, Rise: +/-5°, Länge: S/M: 50 mm, L/XL: 60 mm
Bremse: Shimano XTR Gewicht: 10,2 kg (Testbike L: 10,29)
Laufräder: DT Swiss XRC 1200 Spline Carbon Preis: € 7.998,99

Ausstattung

Man mag es nicht glauben, doch trotz Shimanos XTR Gruppe sitzt unser Testrad, das Mondraker F-Podium RR, in der goldenen Mitte der F-Podium Familie. Für 7.999 Euro ergänzt zur japanischen Top-Gruppe (Bremsen, Trigger, Kassette und Schaltwerk) eine Rotor Inpower Kurbel den Antrieb. Damit ist ein Powermeter bereits inbegriffen.
Kettenblätter mit 34 Zähnen unterstreichen den sportlichen Anspruch genauso, wie die leichten DT Swiss XRC 1200 Spline Carbon Laufräder und der Verzicht auf einen serienmäßigen Dropper. Zumindest damit hätten wir bei einem derart progressiv auftretenden Rad ab Werk gerechnet. Stattdessen gibt es eine Carbon-Stütze, Carbon-Lenker und -Vorbau aus eigenen Reihen, einen Fizik Antares R5 Sattel sowie Maxxis Rekon Race in 29 x 2.25“. In Größe Large bringt unser Testexemplar derart ausgestattet leichtfüßige 10,29 kg auf die Waage.

Aufgesessen

In der Verarbeitung tadellos, nimmt man das leichte Mondraker selbst als luxusverwöhnter Testpilot gerne mit auf den Trail. Der Weg dorthin gestaltet sich ab dem ersten Meter ausgesprochen sportlich. Gestreckt und aggressiv nimmt man am F-Podium Platz, der steile Sitzwinkel positioniert Gesäß und Hüfte exakt dort, wo man es sich für maximalen Vortrieb wünschen würde. Größe Large und 74,5 cm Sitzhöhe bei 180 cm Körpergröße ergeben einen Perfect Match. Beim Setup gestaltet sich die Tabelle auf der Homepage der Spanier als hilfreiches Helferlein.

 ...baby wants it fast, baby wants a blast she wants a rocket ride, she wants a rocket ride... 

Kiss - Rocket Ride

Uphill

Leichte Laufräder, tolle Sitzposition und ein effizienter Hinterbau - über die Bergauf-Performance des F-Podium muss man sich keine Sekunde den Kopf zerbrechen. Mehrfach geht der prüfende Blick an steilen Stichen zum Tretlager, ob sich dort nicht doch ein kleiner Hilfsmotor versteckt. 1.000 Höhenmeter am Stück schüttelt das leichte Fully genauso leicht aus dem Hemdsärmel wie knackig-technische Rampen. Tempoverschärfungen werden nicht nur willig angenommen, sondern beinahe eingefordert. Wenn man manchen Rädern in den Mund legt besser abzufahren, als es für die Klasse möglich wäre, so klettert das 100 mm Fully deutlich flotter, als es eigentlich dürfte. Das Lockout von Gabel und Dämpfer ist ob der geringen Antriebseinflüsse nahezu überflüssig und eher für das Seelenheil oder echte Sprints gedacht. Wird der Untergrund (egal ob auf Forststraßen oder im Wald) rutschig oder wechselt man in den Wiegetritt, sollte die Plattform jedenfalls geöffnet werden. Denn sonst kommen die schnellen Maxxis Rekon rasch an ihr Traktionslimit. Mit offener Plattform sind hier die Grenzen weitaus höher gesteckt. Auch wenn die schiere Länge des Rades manche Marathon- und XC-Piloten abschrecken mag - sorgen um die Wendigkeit muss man sich nach etwas Eingewöhnungszeit ebenfalls keine machen.

Was sich hingegen sehr wohl störend niederschlägt, ist die Logik sowie Funktionsweise der Plattform-Remote. Bei Fox findet sich die Plattform in Neutral-Stellung, mit Vorspannung am Trigger öffnen sich die Federelemente. An die umgekehrte Funktionsweise kann man sich zwar gewöhnen, allerdings gerät man mit dem Knie oder dem Daumen dennoch immer wieder an den Mechanismus und sperrt entsprechend Dämpfer und Gabel gerade dann, wenn man die beiden lieber geöffnet hätte.

Downhill

Eins vorweg - die Forward Geometry allein macht aus einem 100 mm Fully keinen Monstertruck. Nicht, dass das F-Podium übermäßig nervös wäre. Doch über kleine Wellen und auf verwinkelten Trails ist das Mondraker genauso flink, wie man es sich von einem XCO Bike erwarten darf. Was die Forward Geometry - oder einfach das Konzept des Bikes an sich - ausmacht, ist die Stabilität und Sicherheit, die das Bike bei langsamem bis mittleren Tempo auf ruppigen Passagen bietet. Deutlich „fauler“ und mit weniger Körpereinsatz geht es über Wurzeln und durch Felsstufen - schlichtweg deshalb, weil man gefühlt sehr zentral zwischen den Rädern steht und der Hinterbau einem Hängenbleiben mit offenen wie geschlossenen Bremsen effektiv entgegenwirkt. Bei höherem Tempo sind es eher die Reifen (oder die eigenen Vorlieben für grobes Profil), denn das Rad an sich, die den Grenzbereich markieren. Tatsächlich würde man dem Rad im Blindtest wohl den einen oder anderen Millimeter Federweg mehr ins Testprotokoll schreiben.

Wobei sich das F-Podium im Fahrverhalten besonders abhebt, ist die Kontrolle über das Vorderrad. Selbst auf losem Schotter ist es ein leichtes das Vorderrad bis zum Stoppie zu verzögern, in Spitzkehren steht man auf einer schienenartigen Plattform, über die man je nach Radius und Gusto einfach dem Blick nach durch die Kurve rollt, oder mit etwas Gewichtsverlagerung das Hinterrad lupft. Beides fühlt sich stets sehr kontrolliert an - im Gleichgewicht zu bleiben, wird so zum Kinderspiel.

Was dem Rad gut zu Gesicht stünde, wäre eine hydraulische Sattelstütze - ja, auch im Renneinsatz. Denn erst ohne Sattel im Weg lässt sich der volle Bewegungsradius der langen Geometrie maximal nutzen. Die Carbon-Stütze für die Abfahrten der Feierabendrunde abzusenken dauert zwar auch keine Ewigkeiten, doch in Rennhektik und vor allem an einem 2020er Bike in Preisregionen weit jenseits der 5.000 Euro Marke darf es dann schon ein kleines Technik-Gimmick sein.

Fazit

Mondraker F-Podium RR
Modelljahr: 2020
Testdauer: 3 Wochen
+ Forward Geometry punktet bergab, aber auch bergauf
+ Sehr hohes Sicherheitsgefühl in allen Situationen
+ Kaum Überschlagsgefühl in Steilpassagen
+ Klettert besser als es dürfte
+ Gefühl fürs Vorderrad
+ Gewicht
o Warum kein serienmäßiger Dropper?
- Das Lockout lockt sich regelmäßig dann, wenn man es so gar nicht brauchen kann
- Exklusivität kostet
BB-Urteil: Länge läuft und bleibt trotzdem agil.

Uphill-Rakete mit Downhill-Qualitäten. Mit dem F-Podium RR ist Mondraker ein wahrlich gelungener Einstand in die Welt der schnellen XCO-Fullys geglückt. Die Erwartungen an die Kletterfähigkeiten, welche man an ein 7.999 Euro teures Race-Fully setzt, übertrifft das F-Podium wohl vor allem durch die sportliche und effiziente Sitzposition bei weitem. Das Mehrgewicht zum Hardtail macht sich wohl nur in wirklich gehobenen Ansprüchen an die (vor allem eigene) Leistungsfähigkeit bemerkbar. Auch wenn der Hinterbau sehr effizient arbeitet - wessen Gewissen im Anstieg nach Hardtail-ähnlicher Starrheit verlangt, muss nur den Remote-Hebel bemühen. Bergab bleibt das Rad trotz seiner Länge agil und wendig, bietet aber in ruppigen Passagen und durch enge wie weite Kurven eine sichere Standplattform. Feedback und Gefühl für das Vorderrad sind auf höchstem Level.

Geräuschlos, sprich ohne klappernde Züge und schlagende Kette, schont das F-Podium die Nerven, wer ein paar Gramm Übergewicht zugunsten nochmals deutlich besserer Abfahrtsleistungen verkraften kann, rüstet einen Dropper nach. Mit 31,6 mm Stützen-Durchmesser ist die Auswahl am Markt ja beinahe unbegrenzt. Wer nach einem der wohl progressivsten XCO-Fullys - vor allem einem mit absolut Trail-tauglicher Bergabperformance - sucht, sollte beim F-Podium RR genauer hinsehen. Allerdings sollte man sich auch bewusst sein, dass man ein sehr spezifisch entwickeltes High-End Gerät kauft, für das man auch ein paar Euro mehr über den Ladentisch wandern lassen muss.


Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
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    Mondraker F-Podium im Test

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  2. #2
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    Was sich hingegen sehr wohl störend niederschlägt, ist die Logik sowie Funktionsweise der Plattform-Remote. Bei Fox findet sich die Plattform in Neutral-Stellung, mit Vorspannung am Trigger öffnen sich die Federelemente. An die umgekehrte Funktionsweise kann man sich zwar gewöhnen, allerdings gerät man mit dem Knie oder dem Daumen dennoch immer wieder an den Mechanismus und sperrt entsprechend Dämpfer und Gabel gerade dann, wenn man die beiden lieber geöffnet hätte.
    ich fahre ein Anthem Advanced Pro 29 0 das den gleichen Fox Hebel hat "Push to Unlock", ich fahre da jetzt zwei Jahre mit!

    Mir ist völlig schleierhaft wie man den Hebel mit dem Knie, geschweige den woanders mit auslösen kann





  3. #3
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    Top-Testbericht!

    Ist eigentlich bekannt warum man vom ursprünglichen Vorbaukonzept (siehe Podium HT) auf ein klassisches gewechselt hat?

    LGP

  4. #4
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    Zitat Zitat von füpe Beitrag anzeigen
    Top-Testbericht!

    Ist eigentlich bekannt warum man vom ursprünglichen Vorbaukonzept (siehe Podium HT) auf ein klassisches gewechselt hat?

    LGP
    Ja, das an das Podium HT angelehnte Konzept war optisch wirklich geil. Man hatte ja zwischendurch mal auf eine Produktion in Europa gehofft und in der Entwicklung viel Know-How aus Deutschland ins Boot geholt. Eventuell ein Zugeständnis an Erkenntnisse von Entwicklungspartnern? Offiziell (und auch inoffiziell) wurde leider nichts erzählt.