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  1. #2746
    Benutzter Avatar von ventoux
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    Zitat Zitat von NoDoc Beitrag anzeigen
    Stellt euch vor, so etwas wäre vom Kickl gekommen. Aber beim Rudi. Der beeisst net, der will nur spielen und ausserdem is der so toll, weil der entschuldigt sich nachher immer. NASSE FETZEN JETZT!
    Sag doch so etwas nicht, sonst wirst du gleich ins rechte Ecke gestellt.
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    Survive Covid

  2. #2747
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    Zitat Zitat von NoWin Beitrag anzeigen
    "In deiner Blase möchte ich auch gerne leben - nur leider ist die Realität ein wenig anders"
    Mag eh sein! Ich bin lernwillig.

    Welchen Grund haben heute sämtliche Regierungen dieser Welt, einen bewussten Angst-Kurs zu fahren? Ja, das Strategiepapier kenne ich. uahc ich finde es in gewisser Weise heute dämlich, aber ich kann es aus der damaligen Situation absolut nachvollziehen (völlig neue Situtation, komplett schwierig zu bewerten, gruselige Verläufe aus anderen Ländern usw usf.). Es wurde aber, so wie das da alles formuliert war, nicht umgesetzt. Den argen Kurs ist man letztendlich ja nicht gefahren. Jetzt beamen wir uns ins Heute. Man hat (viel zu wenige aber doch) Erfahrungen gesammelt. Man weiß wie gut die Maßnahmen damals funktioniert haben und man hat auch gesehen, dass der Sommer nicht sonderliche tragisch war - garnicht eigentlich. Man kann, und ich werfe das der Regierung genauso vor, dass man immer noch zu übertrieben auf reine Infektionszahlen bzw positive Tests schaut. Einfache Fakten für mich: wir haben heute 6% belegte Intensivbetten, also noch 94% Kapazität - keni Problem für mich. Wo ich nix dazu sagen kann - und wo ich mir auch von youtubern keine Meinung als "so ist es" bilden kann ist, ob es tatsächlich eine Gefahr gibt, dass man ohne irgendwelche Maßnahmen wie wir sie derzeit haben, diese 94% zu schnell aufbrauchen würde. ich glaube ja fast, dass das niemand beantworten kann - oder?
    Aber zurück zum ursprünglichen Thema: wenn die Regierungen dieses Europa und noch viele anderer Länder davon ausgehen, dass diese 94% Restkapazität in Österreich relativ leicht erschöpft werden könnten, wenn wir wieder mehr zulassen, dann sind die Maßnahmen doch ein richtiger Schritt. Wenn man halbwegs belastbare Beweise dafür hat, dass dem nicht so ist, dann schaut's anders aus. ich sehe aber noch immer keinen Grund, warum sämtliche Regierungen dieser Welt wollen, dass ihr Volk eine absichtlich hohes Angstlevel verspürt. Was haben die davon? An eine übergeordnete Agenda glaube ich nicht (wozu?). Wenn's wirklich nur darum geht, dass die Leute sich halt an diverse Maßnahmen halten sollen, könnte ich diverse Übertreibungen (die manche als Angst interpretieren) noch verstehen, aber Angstmache ansich noch immer nicht.

    Was also wären die Gründe, dass man heute (und ich denke die Situation ist eine völlig andere als im Februar), diese Angstschiene fährt, von der hier alle berichten? Ich verspür's nicht - und ich kenn auch niemanden, der wirklich Angst verspürt. Es ist eher ein Genervt-Sein, dass ich bei den meisten Leuten wahrnehme.

    ich kann mich auch über Vieles aufregen, das derzeit passiert. Die Ampel ist ein Witz (und ich hab gedacht, die wird super!).

    Wir waren selbst mitte April nie über 30% Auslastung der Intensivbetten. Wir hatten also überhaupt kein Problem. Das muss man bedenken, wenn man "ampelt". Für mich hat die ganze Distancing Sache also extrem gut gewirkt und die Ausbreitung innerhalb von wenigen Tagen sehr abgebremst. Die wichtigste Frage für mich: Was heißt das für heute? Würd's heute wirklich funktionieren, wenn's keine Masken gibt, die Menschen langsam vergessen, dass es den Virus gibt. Wenn alle normal in die Arbeit gehen und am Abend zusammensind usw usf? Wenn ja, waraum? Beweise? Kämen wir trotzdem nie in irgendeinen kritischen Bereich? Wo kämen wir hin? Würde zB eine Verdoppelung (hausnummer. wurscht!) der Intensivkapazitäten reichen, damit wir alle völlig normal tun können und wir alles abfedern können (das würd ich dann sofort machen!)? Solang man das alles nicht wirklich beantworten kann, muss man halt mit irgendwelchen Maßnahmen leben. Das hat für mich nix mit Angstmache zu tun. Dass dieser Virus nix mehr tut glaube ich nicht. Vielleicht ist er viel harmloser geworden. Das hoffe ich (gibt ja Indikationen dafür). Aber dafür braucht's halt auch Beweise. Innerhalb von 2-3 Wochen haben sich die Intensivpatienten verdoppelt. Bei so wenigen Leute ist das aber natürlich statistisch überhaupt nicht vernünftig abschätzbar, ob das auch relevant ist. Es stehen da einfach immer noch hunderte Fragezeichen im Raum. Solche Peaks wie man sie in manchen Ländern hatte will man halt einfach nicht - und ich habe immer noch das Gefühl, dass es diese geben könnte, wenn man nix tut. Oder sind wir echt in einer eingefahrenen Situation, wo sich keiner mehr nix tun traut? Das kann ich mir auch nicht so recht vorstellen... die Wahrheit liegt wohl einfach irgendwo in der Mitte.

    (ja, das was ich aus dem Maßnahmengesetz so rauslese ist ein kompletter Witz. Die Ampel ist derzeit auch ein Witz usw. ich seh aber trotzdem keinen Angstkurs *gg* ich seh Überforderung mit der Situation und nicht ein gewolltes "ab sofort werdet ihr für immer unterdrückt! das ist die neue Welt, hahaaa!"Und ja, unter einem Kickl wäre meine Wahrnehmung natürlich eine andere, weil dieser Mensch ein anderer ist und in ihm dermaßen konträre Ansichten schlummern, dass solche Entscheidungen wie sie Anschober derzeit mit seinen Leuten trifft, garantiert nicht nur Corona bezogen evaluiert würden. Der Kickl hat zuviel von diesem "Zack! Zack! zack! in sich. Ich will dieses Gestz so natürlich trotzdem nicht. Regierungen wechseln schließlich auch recht schnell....)

    PS: immerhin haben wir jetzt 5 Gründe im Gesetz *gggg*
    Geändert von GrazerTourer (16-09-2020 um 07:07 Uhr)
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  3. #2748
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    Zitat Zitat von NoDoc Beitrag anzeigen
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  4. #2749
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    Zitat Zitat von Sonny Beitrag anzeigen
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    Anhang 214498
    Welche unterlagen eines untetnehmens sollen corona relevant sein?

  5. #2750
    alt und a bissl rostig Avatar von weinbergrutscha
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    Wäre spannend wenn jetzt Hofer Bundespräsident wäre..
    aber anderseits leben die Grünen den feuchte Traum einer jeden Diktatur... für mich ist diese Partei tot..

  6. #2751
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    Zitat Zitat von NoNick Beitrag anzeigen
    Welche unterlagen eines untetnehmens sollen corona relevant sein?
    DAs soll jetzt bitte keine Rechtfertigung für diesen Gesetzestext sein, aber ich könnte mir vorstellen, dass wenn es aus einer Firma einen Corona Cluster gibt, dass man zB gerne näher hinschauen möchte ob es in der Firma irgendwelche Maßnahmen gibt (wer darf in die Firma? Wann darf ich in die Firma? Gibt's Abstandsregeln? usw usf.). Das sind halt Dinge, die ggf relevant sein können. Dass man sich diese Informationen einfach so mit einer Hausdurchsuchung beschaffen will, ist natürlich ziemlich arg.
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  7. #2752
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    Die Deutschen und die Österreicher machen jetzt gemeinsam und gegeinander auf Panik? ;-)

    "Deutschland will Wien zu Risikogebiet erklären
    Angesichts der hohen Anzahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Wien will Deutschland die Bundeshauptstadt heute Nachmittag zum Risikogebiet erklären. Das wurde dem „Standard“ (Onlineausgabe) aus deutschen Regierungskreisen bestätigt.

    „Seit dem 5. September liegen deutlich mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner vor, daher sehen wir uns zum Handeln gezwungen“, hieß es."
    https://orf.at/#/stories/3181553/

    Die Urlaubszeit ist vorbei. Was heißt das also? *g*
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  8. #2753
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    Zitat Zitat von GrazerTourer Beitrag anzeigen
    Die Urlaubszeit ist vorbei. Was heißt das also? *g*
    Eine weitere Einschränkung der Reisefreiheit im vereinten Europa.
    Target 2020:

    Survive Covid

  9. #2754
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    Ein besonnener Kerl, dieser Herr "Leiter einer Covid Station".

    https://www.derstandard.at/story/200...-weit-entfernt
    Leiter einer Covid-Station: "Von Kapazitätsgrenzen sind wir weit entfernt"
    "Aus heutiger Sicht werden wir gut über die Runden kommen", sagt der Pneumologe und Intensivmediziner Arschang Valipour, der in Wien Covid-Patienten behandelt

    Aber: er spricht sich für die Maßnahmen aus.

    Meine Meinung:
    - ohne Maßnahmen geht nix (Eigenverantwortung alleine reicht mMn nicht aus).
    - Die Situation ist überhaupt nicht kritisch
    - ob die jetzigen Maßnahmen völlig gerechtfertigt sind, ist für mich nicht zu beurteilen (ich kann damit leben)
    - dieses Gesetz bleibt gruselig

    Ende *g*

    //edit
    Frage: kennen sich solche Leute epidemiologisch aus? zumindest ist es schön zu hören, dass er bzgl der Behandlungsmöglichkeiten sehr positive Worte findet!
    Geändert von GrazerTourer (16-09-2020 um 14:51 Uhr)
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  10. #2755
    Zeit wirds! Avatar von shroeder
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    Zitat Zitat von GrazerTourer Beitrag anzeigen
    Nix buchen und dann spontan schauen.

    Was ist denn dieser "Der Wegscheider" (gerade auf Servus TV) für ein Kasperl? Das läuft unter Satire....? Unglaublich. Er geht echt alle FPÖ Themen durch.
    Der Kicklimsky des Matheschitz-Imperiums. Die Aula in bewegten Bildern mit Ton. So ungefähr.
    verkaufe:

    nix

  11. #2756
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    Die Verwirrung weltweit ist schon beachtlich. Im heutigen Standard Artikel wird die Wirtschaft Schwedens mit der von AT verglichen. Ob man das so einfach machen kann? Klar gibt's hier mehr Arbeitslose, wenn die Lokale lange Zeit komplett zu waren. Das wirkt sich natürlich aus. Viel größer aber ist der unterschied im Tourismus. Der macht in AT halt viel mehr aus in Schweden. Wir reden außerdem von 9(?) Wochen, die der Lockdown hier gedauert hat, wo es besondere Unterschiede zu den Schweden gegeben hat. Ich bin skeptisch, dass der Vergleich so passend ist.

    Am Ende war es eine Entscheidung die wesentlich risikohafter war. Und hey, wir gehen heute doch eh den schwedischen Weg von damals, sogar mit weit weniger Einschränkungen als sie in den 9 Wochen hatten (und wir haben auch heute weniger Einschränkungen als die, was ich so ergoogelt habe). ;-) Wir reden hier also über 9 Wochen, wo Schweden mehr Risiko eingehen wollte, die Sterblichkeit dadurch aber deutlich höher war. Die wirtschaftlichen Rückschlüsse werden langsam gezogen, aber ich bin da nicht ganz einverstanden (das ist zu einfach gerechnet). Ich seh das Hauptproblem in diesen 9 Wochen eher darin, dass gerade große Firmen das alles als Vorwand nutzen, um Personal abzubauen. kleine Firmen, Einmannunternehmen usw sind natürlich echt arm dran, aber die werden sich wieder gründen, sollten sie hin sein (und das war in Schweden sicher auch nichit sonderlich anders).

    zusammenfassend für mich:
    - Schweden hat den riskanteren Weg eingeschlagen
    - Schweden hatte 9 Wochen weniger Einschränkungen, diese aber anscheinend immer noch im gleichen Ausmaß (alles auf 50 Personen beschränkt, max 50 zuschauer bei Events im Freien, keine Bars (kein Trinken an der Bar etc etc). siehe: https://www.folkhalsomyndigheten.se/...trol/covid-19/
    - Schweden erwirtschaftet wesentlich weniger durch den Tourismus (viel kleineres Risiko)
    - Schweden hat nie so gelockert wie wir (was wäre das bei uns für ein Drama gewesen!)

    Wenn wir bis heute diese Einschränkungen gehabt hätten, die Schweden seit ende März hat, wäre der Tourismus wohl auf der Intensivstation, und unser BIP wäre wesentlich weiter im Keller. Die Covid zahlen wären halt besser... Österreich hätte dann auch Reisen mit dem Auto in den Süden unterbinden müssen usw usf. man kann die beiden Länder schlicht nicht vergleichen.

    mMn ist am Ende Österreich den riskanteren Weg (für die Wirtschaft) gegangen und den sozialeren für die Alten bzw Risikogruppen. Der War möglich, weil man anfangs so hart durchgegriffen hat (die Zahlen sprechne dafür). Man hat dadurch die Sommersaison weitgehend gerettet (die Zahlen sprechen dafür).
    Geändert von GrazerTourer (Gestern um 09:23 Uhr)
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  12. #2757
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    Zitat Zitat von GrazerTourer Beitrag anzeigen
    Die Verwirrung weltweit ist schon beachtlich. Im heutigen Standard Artikel wird die Wirtschaft Schwedens mit der von AT verglichen. Ob man das so einfach machen kann? Klar gibt's hier mehr Arbeitslose, wenn die Lokale lange Zeit komplett zu waren. Das wirkt sich natürlich aus. Viel größer aber ist der unterschied im Tourismus. Der macht in AT halt viel mehr aus in Schweden. Wir reden außerdem von 9(?) Wochen, die der Lockdown hier gedauert hat, wo es besondere Unterschiede zu den Schweden gegeben hat. Ich bin skeptisch, dass der Vergleich so passend ist.

    Am Ende war es eine Entscheidung die wesentlich risikohafter war. Und hey, wir gehen heute doch eh den schwedischen Weg von damals, sogar mit weit weniger Einschränkungen als sie in den 9 Wochen hatten (und wir haben auch heute weniger Einschränkungen als die, was ich so ergoogelt habe). ;-) Wir reden hier also über 9 Wochen, wo Schweden mehr Risiko eingehen wollte, die Sterblichkeit dadurch aber deutlich höher war. Die wirtschaftlichen Rückschlüsse werden langsam gezogen, aber ich bin da nicht ganz einverstanden (das ist zu einfach gerechnet). Ich seh das Hauptproblem in diesen 9 Wochen eher darin, dass gerade große Firmen das alles als Vorwand nutzen, um Personal abzubauen. kleine Firmen, Einmannunternehmen usw sind natürlich echt arm dran, aber die werden sich wieder gründen, sollten sie hin sein (und das war in Schweden sicher auch nichit sonderlich anders).

    zusammenfassend für mich:
    - Schweden hat den riskanteren Weg eingeschlagen
    - Schweden hatte 9 Wochen weniger Einschränkungen, diese aber anscheinend immer noch im gleichen Ausmaß (alles auf 50 Personen beschränkt, max 50 zuschauer bei Events im Freien, keine Bars (kein Trinken an der Bar etc etc). siehe: https://www.folkhalsomyndigheten.se/...trol/covid-19/
    - Schweden erwirtschaftet wesentlich weniger durch den Tourismus (viel kleineres Risiko)
    - Schweden hat nie so gelockert wie wir (was wäre das bei uns für ein Drama gewesen!)

    Wenn wir bis heute diese Einschränkungen gehabt hätten, die Schweden seit ende März hat, wäre der Tourismus wohl auf der Intensivstation, und unser BIP wäre wesentlich weiter im Keller. Die Covid zahlen wären halt besser... Österreich hätte dann auch Reisen mit dem Auto in den Süden unterbinden müssen usw usf. man kann die beiden Länder schlicht nicht vergleichen.

    mMn ist am Ende Österreich den riskanteren Weg (für die Wirtschaft) gegangen und den sozialeren für die Alten bzw Risikogruppen. Der War möglich, weil man anfangs so hart durchgegriffen hat (die Zahlen sprechne dafür). Man hat dadurch die Sommersaison weitgehend gerettet (die Zahlen sprechen dafür).
    Wo besteht in Schweden Maskenpflicht ?
    Wann haben die Schweden die Schulen geschlossen ?
    Wann wurde den Schweden verboten das Haus zu verlassen, bzw ihre Verwandten zu besuchen ?
    Wenn es nur um "die Wirtschaft" geht sollten wir uns am wirtschaftlichen und politischen System Chinas orientieren, China gehört bald die halbe (wirtschaftliche) Welt... aber wolle wir das ?
    Und nur weil die Schweden in den ersten Monaten Fehler ( die sie ja auch bereits eingestanden haben) gemacht haben, heißt dass nicht dass sie bereits den besseren, bzw. den nachhaltigeren Weg gehen, und dass ist nicht meine Meinung, sondern die der WHO vor gut einer Woche.

  13. #2758
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    Deine Fragen sind alle indirekt in meinem Text beantwortet. Ich schreib ja glasklar, das die keinen Lockdown hatten. Im Lockdown waren wir wesentlich strenger. Wir hatten weniger Tote (dadurch, Ann.).

    Nun sind wir aber schon ein ordentliches Zeiterl wesentlich freier als die Schweden (die haben, was ich aus der verlinkten Webseite rauslese seit Ende März den selben Zustand) wir haben, bis auf Masken und diverse Veranstaltungen eigtl keine Einschränkungen. Das bedeutet, sie sind heute sogar eingeschränkter als wir (wenn man über die Maske hinweg sieht). Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass unsere Sommer bzw Tourismus Saison so geschmeidig abgelaufen wäre, mit deren Strategie. Dann hätten wir sogar noch ein schlechteres wirtschaftliches Ergebnis derzeit. Dort scheint es zu passen (und auch den aleutrn zu passen). Es ist ein Äpfel/Birnen Vergleich. AUT ist nicht SWE und umgekehrt. Auf das wollte ich raus. Hätten wir keine Masken, aber die Einschränkungen die auf der schwedischen Webseite alle aufgelistet sind seit über fünf Monaten.... Es gäbe wohl denselben Aufschrei, wetten? Und wir hätten uns in Europa alle nicht so frei bewegen können. Davon bin ich überzeugt.
    Geändert von GrazerTourer (Gestern um 12:42 Uhr)
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  14. #2759
    degradierter Hobbyist Avatar von Gili
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    endlich wieder neue Maßnahmen:

    Sozialkontakte werden deutlich reduziert, alle privaten Feiern indoor sind auf zehn Teilnehmer begrenzt. In der eigenen Wohnung gilt dies lediglich als Empfehlung. In der Gastronomie sind maximal zehn Personen an einem Tisch gestattet, Konsumation gibt es nur sitzend, Barbetrieb ist untersagt. Und es herrscht weitgehende Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz. Auf Märkten und Messen muss die Maske auch im Freien getragen werden, in der Gastronomie gilt Maskenpflicht auch für die Gäste, außer sie sitzen am Tisch.

    Quelle: https://www.derstandard.at/jetzt/liv...satzmassnahmen

  15. #2760
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    Zitat Zitat von Gili Beitrag anzeigen
    endlich wieder neue Maßnahmen:

    Sozialkontakte werden deutlich reduziert, alle privaten Feiern indoor sind auf zehn Teilnehmer begrenzt. In der eigenen Wohnung gilt dies lediglich als Empfehlung. In der Gastronomie sind maximal zehn Personen an einem Tisch gestattet, Konsumation gibt es nur sitzend, Barbetrieb ist untersagt. Und es herrscht weitgehende Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz. Auf Märkten und Messen muss die Maske auch im Freien getragen werden, in der Gastronomie gilt Maskenpflicht auch für die Gäste, außer sie sitzen am Tisch.

    Quelle: https://www.derstandard.at/jetzt/liv...satzmassnahmen
    Genau gleich wie zB in Griechenland (nur um einfach einmal ein bisserl zu erklären, dass es nicht nur bei uns so ist). Und in Italien ist das glaub ich auch fast ident (jedenfalls sind die dort im Vergleich zu uns ultra streng - zumindest da wo ich war (ein tag Ancona und ein paar Stunden nähe Venedig, bzw 2 Tage am italienischen Schiff)).
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