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Umfrageergebnis anzeigen: Ich rechne vorwiegend in...

Teilnehmer
81. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Euro

    59 72,84%
  • Schilling

    22 27,16%
+ Antworten
Seite 1 von 5 1234 ...
Ergebnis 1 bis 15 von 65
  1. #1
    Bergr@dler Avatar von Bernd67
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    Wer rechnet noch in Schilling?

    Da wird Ende 2004 bereits seit 3 Jahren den Euro als Bargeld haben, wäre es mal interessant wer von den BBer/innen vorzugsweise wie rechnet bei den täglichen oder nicht ganz täglichen Ausgaben...

    Hintergrund: in Berichten in den letzten Wochen/Monaten war zu lesen, daß 20% der Bevölkerung immer noch alles in Schilling umrechnen (und umgekehrt). Auch da und dort der Hinweis, daß viele noch kein richtiges Gefühl mit den viel kleineren Beträgen haben.

    Ich kenne Leute, die immer noch konsequent mit Schillingbeträgen rechnen, argumentieren, etc.

    Vorschlag: lassen wir die Umfrage bis Ende Jänner laufen, dann haben wir eine Momentaufnahme..... die nächste Umfrage darf dann wer anderer erstellen.

    Einfach abstimmen - Ausreden o.ä. können hier geschrieben werden......
    Geändert von Bernd67 (30-12-2004 um 21:11 Uhr)
    ------------
    Grüße
    Bernd67

    Der Optimist: "Das Glas ist halbvoll."
    Der Pessimist: "Das Glas ist halb leer."
    Der Ingenieur: "Das Glas ist doppelt so groß wie es sein müsste."


  2. #2
    back to the roots Avatar von Elmar
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    Im Gespräch bemühe ich mich, Geldbeträge in Euro anzugeben.
    Mein Gehirn rechnet allerdings noch immer auf Schilling um.

    Bei der Umstellung war ich fest überzeugt, dass der Wechsel höchstens ein paar Monate dauern würde
    Heute glaube ich, dass es mindestens 10 Jahre dauern wird, bis ich keine Beträge mehr in Schilling umrechne!
    lmaA

  3. #3
    Premium-User Avatar von EineDrahra
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    also das alltägliche rechne ich ned. da sag i das kostet 5€ und das is so, kann i eh nix machen.

    wenn es um große wertbeträge geht hab ich den imma in schilling im kopf--> muss erst auf € umgerechnet werden.
    nur mit der zeit lass i auch die € ohne zu wissen wieviel schilling das wirklich sind... -hab irgendwie ein schlechtes vorstellungsvermögen wieviel geld das wirklich ist wenn i € in der hand hab..
    greets, ED
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯
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  4. #4
    Voll der honk! Avatar von TomCool
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    Ich hatte den Schilling schon vergessen, aber angesichts finanzieller Not hab ich ihn mir aus dem Hirngrab zurückgeholt.

    Jetzt sag ich mir bei jedem Einkauf noch mal den Preis in Schilling vor, bevor ich (dann doch nicht) zuschlag.

    Und meinen Mitarbeitern sag ich auch immer laut dazu, wie viel Schilling das sind, vor allem den Aushilfen, die ja jetzt gern 10 Euro verlangen, wo's früher die 100 Schilling nicht wert waren. ;-)

    Ein 100er ist in unseren Köpfen einfach noch als viel weniger vernakert als ein 1000er. Das bleibt im Unterbewußtsein.

    Letztens wsar ich in der Millenium City, da stehn beim Sushi die Umrechnungen in Schilling.

    So ein (gar nicht so) großer Teller um 280 Schilling, netter Snack, da macht das selber kochen gleich noch mehr Spaß!
    Geändert von TomCool (30-12-2004 um 21:28 Uhr)
    2014: 10 kg weniger, 10 kg to go.

  5. #5
    Bergr@dler Avatar von Bernd67
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    das ist glaube ich das größte Problem, erstens dieser windschiefe Umrechnungsfaktor, andererseits Münzen, Scheine, etc. die im Schema dem alten Schilling einem halt wegen der fehlenden Null etwas falsches suggerieren können. Die Schwierigkeiten gestehe ich jedem/r zu.

    Ich mußte mir das alles bald bewußt sein, da einige Anschaffungen (z.B. neues Bike) bei mir eben in die Euro-Zeit fielen. Methode: ein paar Fixpunkte merken (10, 20, 50, 100 ATS, dann wieder Vielfache).

    Allerdings schaute ich, daß ich möglichst schnell Beträge schätzen lernte (wenigstens um die +/-10%), sollte eigentlich reichen (hoffe ich). Hin und wieder nehme ich noch den Taschenrechner her, allerdings nur mehr zum "Rückfragen" ob meine Einschätzung wirklich stimmt und ob mir bei dem errechneten S-betrag das gleiche Gefühl kam (schlechtes Gewissen oder was auch immer......). Fazit: im täglichen Gewühl rechne ich nichts mehr um.

    Die Gastronomie ist mancherorts hübsch teuer geworden, das ist mir auch klar. Unter 15 € kommt man (fast) nirgendwo mehr raus....

    Und die Forderungen nach Abschaffung der kleinen Cent-Münzen kannich auch nicht teilen (weil sich manche nicht bewußt sind, wieviel Geld das ist bzw. war)

    @TomCool: sollt ich mal als Aushilfe kommen - ich werd mir 7,27 merken

    aber eins muß schon bemerkt werden: auch der "1000er" hat sich im Laufe seiner Zeit in seiner Bedeutung gewandelt
    Geändert von Bernd67 (30-12-2004 um 21:49 Uhr)
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    Grüße
    Bernd67

    Der Optimist: "Das Glas ist halbvoll."
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  6. #6
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    Da...

    ...ich während der Umstellung in den USA war und der $ zum Zeitpunkt meiner Rückkehr +/- fast gleich zum € war hab ich nicht wirklich ein Problem gehabt, mich umzustellen.
    Große Beträge rechne ich aber weiterhin noch in Schilling um, aber im Großen & Ganzen rechne ich in €.
    Das hesist aber nicht, dass ich den € sonderlich mag

  7. #7
    Voll der honk! Avatar von TomCool
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    Original geschrieben von Bernd67
    Die Gastronomie ist mancherorts hübsch teuer geworden, das ist mir auch klar. Unter 15 € kommt man (fast) nirgendwo mehr raus....
    Das Problem liegt allerdings ganz woanders.

    Der Gastronomie wurde nie eine Preisanpassung gewährt, die auch nur annähernd der Kostenspirale entsprochen hat. Die Preisakzeptanz ist unterm Hund.

    Fast zeitgleich mit dem Euro gab es auch noch eine wesentliche Änderung im Entgeltfortzahlungsgesetz, die die Personalkosten gleich nochmal um 25% in die Höhe geschraubt hat.

    Wir Wirte sind jetzt die Sündenböcke der Nation, in Wirklichkeit kämpfen alle, und die Konkursstatistik ist traurige Bestätigung. Oder glaubt irgendwer, dass die ganzen Wirten aus (schwarz erlangtem) Reichtum in Konkurs gehen?

    In England oder New York wird einem schnell klar, wie billig auswärts essen in Österreich ist.
    2014: 10 kg weniger, 10 kg to go.

  8. #8
    Voll der honk! Avatar von TomCool
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    Re: Da...

    Original geschrieben von Lena
    Das hesist aber nicht, dass ich den € sonderlich mag
    Eine Währung zu "mögen" ist ein sehr österreichischer Zugang zu einem banalen Tauschmittel.
    2014: 10 kg weniger, 10 kg to go.

  9. #9
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    Original geschrieben von TomCool

    In England oder New York wird einem schnell klar, wie billig auswärts essen in Österreich ist.
    Da hast du leider völlig recht
    Die Lokale (v.a. in London und in NYC wie du richtig sagst) sind ein Wahnsinn von den Preisen her...

  10. #10
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    Re: Re: Da...

    Original geschrieben von TomCool
    Eine Währung zu "mögen" ist ein sehr österreichischer Zugang zu einem banalen Tauschmittel.
    Wieso bitte "banal"
    Ich hab absolut nyx gegen den € (ehrlich gesagt ist es mir egal) aber ich hab den Schilling einfach als "unsere" Währung gern gehabt - aber ich kann's eh nicht ändern dass wir den € nun verwenden - und deswegen rechne ich auch in €.

  11. #11
    Moderator Avatar von NoWin
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    Prinzipiell bin ich auf Euro umgestellt, aber bei gröberen Dingen wird immer noch in ATS gedacht - z.B. Gehaltsverhandlungen, Polizeistrafen oder Rennrad-Kauf

    Ich hätte den Schilling gerne zurück

  12. #12
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    Original geschrieben von NoWin
    Prinzipiell bin ich auf Euro umgestellt, aber bei gröberen Dingen wird immer noch in ATS gedacht - z.B. Gehaltsverhandlungen, Polizeistrafen oder Rennrad-Kauf

    Ich hätte den Schilling gerne zurück
    Grad der Radl Kauf - ich hab das grad mal umgerechnet
    Na lass ma das Thema...

  13. #13
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    Wenn ich so ca. 2mal im Monat zurückrechne was ich alles gekauft hab und wieviel das in Schilling war hauts mich jedes mal fast vom Hocker. Deshalb lass ichs jetzt immer sein und rechne nurmehr in €.

  14. #14
    Voll der honk! Avatar von TomCool
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    Re: Re: Re: Da...

    Original geschrieben von Lena
    Wieso bitte "banal"
    Weil Geld einfach die banalste Form des Tauschhandels ist.

    Wurde ja auch nur eingeführt weil es irgendwann zu kompliziert war 3 Stunden Fliesenlegen gegen 6 Fische, davon 3 Fische gegen einen Wildschweinschinken, 2 Fische gegen ein Fäßchen Cerveza und 1 Fisch gegen einen Hinkelstein einzutauschen, nur um für den halben Schinken und den Fisch eine Türe zu erhalten, wobei der Fisch dann schon vergammelt war, weshalb einem der Tischler eine Aufs Aug gab........

    Der Tauschhandel früher war halt kompliziert, aber ehrlich. "Geld" hat das vereinfacht (banal = einfach) aber Geld hat eigentlich keinen Wert an und für sich. (Früher vielleicht noch, als Geld = Gold oder Silber war)
    Und Geld lebt nicht, es zu "mögen" ergibt keinen Sinn. Man kann maximal die Gemeinschaft mögen, die durch die gemeinsame Währung manifestiert wird, und jetzt, ach, unterscheidet man sich hier nicht mehr von z. B. dem ach so verhassten großen Bruder Deutschland, der uns so unsympathisch ist, dass das 3 : 2 in Cordoba für viele noch immer das wichtigste Erlebnis der österreichischen Geschichte zu sein scheint.
    2014: 10 kg weniger, 10 kg to go.

  15. #15
    Bergr@dler Avatar von Bernd67
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    5.011
    Original geschrieben von Lena
    Da hast du leider völlig recht
    Die Lokale (v.a. in London und in NYC wie du richtig sagst) sind ein Wahnsinn von den Preisen her...
    Zürich ist auch nicht billig.....

    aber Österreich hat in dem Sektor im Vgl. zu Deutschland doch ziemlich nachgezogen.

    Will jetzt die Wirte nicht als Sündenbock hinstellen, das Gros muß sich das Geld schon sauer verdienen. Für mich war auswärts essen einfach immer teuer...... Es soll jeder auf seine Rechnung kommen, sonst bringts ja nichts (ich konsumiere halt dementsprechend weniger).

    @NoWin: Polizeistrafen sind hoffentlich nicht in der gleichen Größenordnung wie Rennrad (oder gar Gehalt )
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    Grüße
    Bernd67

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