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Specialized Tarmac SL7 Pro 2021 im Test

Specialized Tarmac SL7 Pro 2021 im Test

09.12.20 11:40 26.276Text: NoFlash; Luke BiketalkerFotos: Erwin HaidenVenge meets Tarmac: das neue Tarmac SL7 will Leichtgewicht und Aerodynamik zum perfekten Rennhobel einen. Wir haben den schnellen Renner 2.000 Kilometer durch Österreichs Osten gescheucht.09.12.20 11:40 26.463

Specialized Tarmac SL7 Pro 2021 im Test

09.12.20 11:40 26.463 NoFlash; Luke Biketalker Erwin HaidenVenge meets Tarmac: das neue Tarmac SL7 will Leichtgewicht und Aerodynamik zum perfekten Rennhobel einen. Wir haben den schnellen Renner 2.000 Kilometer durch Österreichs Osten gescheucht.09.12.20 11:40 26.463

Im Jahr 2021, so scheint es, steht ein Wandel in Specializeds performanter Rennrad Produktpalette bevor. Eigentlich ist dieser bereits vollzogen: Das kürzlich neu vorgestellte Aethos eröffnet die KOM-Jagd auf entlegene Alpenpässe. Ganz im Sinne der legendären Frühjahrsklassiker und deren ruppiger Kopfsteinpflaster tickt das komfortable Roubaix. Und das bewährte Venge buhlte einst um die Gunst der windigen Tiefebenen, wurde nun aber aus dem Katalog verbannt. Schuld am Tod des Venge ist das neue Tarmac SL7.
Das Erfolgsmodell der Kalifornier möchte neben allen Attributen ein Häkchen setzen, will Leichtigkeit mit Komfort und Aerodynamik einen. Mit niedrigem Systemgewicht und aerodynamischen Vorzügen wird es wohl auch in jüngster Generation zum Liebling der Teams werden - und macht in den Augen der Kalifornier das reine Aero-Rad überflüssig. Venge und Tarmac hatten sich zu sehr angenähert, und das Tarmac SL7 ging als Sieger aus dem Kampf hervor.

Ein subtil geführter Kampf schwappte auch durch die Reihen des Bikeboard-Teams, als das SL7 ins Office rollte. Persönlich weder mit den Attributen „leicht“ noch „aerodynamisch“ geziert, riss NoFlash das Speci an sich. Gegensätze ziehen sich bekanntlich an, und getretene Watt - die überzeugen.
Wir konnten also gar nicht anders, als den selbsternannten König der Allrounder in die Tiefen des Burgenlands zu schicken, auf dass ihm unser wattstärkstes und kilometerreichstes Pferd im Stall gehörig die Sporen gebe.

Tarmac SL7

Dass Specialized durchaus in der Lage ist, Rennrädern Siegespotenzial zwischen die Carbonmatten zu laminieren, ist kein Geheimnis.
Das Tarmac SL6 fuhr während der Tour de France 2019 stolze 14 Tage in Gelb. Als im selben Jahr während der 17. Etappe der Vuelta der Rekord für die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit der UCI-Geschichte in einem 200-km-Rennen fiel, hetzte ein Venge als Erstes durch den Zielbogen. Der Schnitt lag damals bei unglaublichen 50,63 km/h. Sowohl in Flachetappen als auch in Bergankünften waren die Teams perfekt aufgestellt, mussten sich mit Venge oder Tarmac SL6 aber auch immer für eine Stärke entscheiden.
Mit dem Tarmac SL7 wollen die Amerikaner nun einen echten Allrounder ohne nennenswert spürbare Kompromisse geschaffen haben. Das volle Aero-Paket samt Fahrqualität an den Grenzen der magischen 6,8 kg.

Gramm (respektive deren Reduktion) bissen sich in der Vergangenheit gerne mit der voluminösen Ausformung aerodynamischer Rohre. Entsprechend mussten die Ingenieure am SL7 eine Gratwanderung beschreiten. Klassisch aerodynamische Rohrprofile bringen nun mal Gewicht mit sich, auf STW getrimmte Rohre sind in der Regel nicht aerodynamisch. Es hat schon seinen Grund, weshalb Aero- und Leichtbau-Rahmen in ihrer Gestalt derart unterschiedlich auftreten.
Mit dem aus dem Venge gewonnenen Wissen und der hauseigenen "FreeFoil Shape Library", einer digitalen Datenbank voller optimierter Rohrformen, machte sich das Entwicklerteam in Computersimulationen und im Windkanal auf die Suche nach der perfekten Form für den ultimativen Allrounder.

Ungewöhnliche Wege beschritt man auch seitens der „Gewichtsfindung“. Die ersten Muster des aerodynamisch optimierten Tarmac SL7 wurden entsprechend am absoluten Material-Limit gebaut. Wohlwissend, dass die Rahmen in sämtlichen Labortests versagen und alle Steifigkeitsziele verfehlen würden. Dafür starteten die Carbon-Rahmen aber auch 20 % unter dem selbst gesetzten Gewichtsziel. Davon ausgehend, wurden die Rahmen nach und nach in der hauseigenen Verbundwerkstoff-Werkstatt strategisch optimiert, um die gesetzten Steifigkeiten zu erreichen.
Im Labor und in Simulationen gingen dann Hunderte von Layups mit Tausenden von Lagenwinkeln, -formen, -größen, -positionen, und Materialen über die virtuellen und physischen Tische der Entwickler und durch die Hände der anspruchsvollen Pro-Tour Teams. So lange, bis das aerodynamische Endprodukt leicht und steif war - und das Rad somit kein Kompromiss, sondern ein Tausendsassa.

800 Gramm gibt Specialized für den Rahmen des S-Works Tarmac SL7 aus FACT 12r Carbon in den leichtesten Farbvarianten an - bei nur minimalen aerodynamischen Abstrichen gegenüber dem Venge.
An unserem getesteten Tarmac SL7 Pro treiben etwas günstigere Fasern (FACT 10r Rahmen) das Gewicht auf 920 g - und dafür den Preis in budgetär gefälligere Regionen. Leitung und Züge laufen selbstredend da wie dort zur Gänze im Rahmeninneren.

Geometrie

44 49 52 54 56 58 61
Sattelrohr (mm) 435 447 458 475 496 517 547
Oberrohr Horizontal (mm) 496 505 531 541 563 577 595
Lenkwinkel (°) 70,5 71,75 72,5 73 73,5 73,5 74
Sitzrohrwinkel (°) 75,5 75,5 74 74 73,5 73,5 73
Kettenstrebe (mm) 410 410 410 410 410 410 410
Tretlagerabsenkung (mm) 74 74 74 72 72 72 72
Steuerrohr (mm) 93 102 113 131 151 178 198
Gabel Nachlauf (mm) 71 63 58 58 55 55 55
Gabel Offset (mm) 47 47 47 44 44 44 44
Radstand (mm) 970 973 975 978 991 1006 1013
Stack (mm) 491 504 517 534 555 581 602
Reach (mm) 369 378 383 387 398 405 411

Ebenfalls der Aerodynamik geschuldet, treibt Specialized am Tarmac SL7 auch die Systemintegration voran. Gut in diesem Zusammenhang, dass am SL7 bei aller Integration auch die Teammechaniker ihre Finger im Spiel hatten. Für sie ist, trotzt Aerodynamik, ein unkompliziertes Service unabdingbar.
Das zeigt sich etwa am neuen Tarmac Vorbau, welcher die Leitungen und Züge nicht in seinem Inneren führt, sondern an seiner Unterseite integriert und weiter in den Steuersatz führt. Damit sind Cockpit-Höhe und Vorbaulänge (-6° und -12° sind in diversen Längen lieferbar, -°6 ist Serien-Standard) gemeinsam mit dem aus dem Venge bekannten Aerofly Lenker deutlich einfacher an die individuellen Anforderungen anpassbar als viele andere integrierte Lösungen.

Analog zum Venge wird nun auch das Tarmac SL7 nur noch mit Disc-Bremsen ausgeliefert. Dazu setzen die Amerikaner auf Shimanos Flat Mount Standard, die Steckachsen kommen in den Dimensionen 142 x 12 und 100 x 12 mm.
Am Tretlager heißt es Back to the Future: Der 68 mm BSA Standard feiert seine Wiedergeburt. Für 1-fach Fahrer ist der Umwerfer Sockel abnehmbar, wer zu Shimanos Di2 greift, kann die Junction Box entweder an der Rückseite der Sattelstütze oder klassisch im Lenkerende unterbringen.
Bei der Sattelstütze bietet Specialized vier Varianten mit 20 oder 0 mm Setback und 300 oder 380 mm Länge an. Serienräder kommen mit 20 mm Setback. Bei den Reifen haben sich die Produktmanager für 700 x 26 mm S-Works Turbo Cotton als „optimale“ Lösung entschieden. Rahmen und Gabel erlauben aber je nach Modell bis zu 32 mm Reifen auf 21 mm Felgen.

Tech Specs

Rahmen Tarmac SL7 FACT 10r Carbon, Rider First Engineered™, Win Tunnel Engineered, Clean Routing, Threaded BB, 12x142 mm thru-axle, flat-mount disc Schaltwerk Shimano Ultegra Di2 R8050, GS Medium Cage
Größen 44/49/52/54/56/58/61 Kassette Shimano Ultegra
Gabel: FACT Carbon, 12x100mm thru-axle, flat-mount disc Kette Shimano Ultegra
Kurbel Shimano Ultegra R8000, HollowTech 2, 11-fach Laufräder Roval Rapide CL, 21 mm Innenbreite, Win Tunnel Engineered, DT für Roval 350 Nabe, DT Swiss Revolution Speichen
Lenker S-Works Aerofly II Reifen S-Works Turbo, 120 TPI, BlackBelt protection, 700 x 26 mm
Vorbau Tarmac integrated stem, 6-degree Sattel Body Geometry Power Pro
Lenkerband Supacaz Super Sticky Kush Sattelstütze 2021 S-Works Tarmac Carbon Di2 kompatibel, 20 mm Setback
Bremse Shimano Ultegra R8070 Disc Gewicht o.P. 7,52 kg (BB-Messung)
Schalthebel Shimano Ultegra R8070 Preis € 7.699,- UVP

Tarmac SL7 Pro

Wie bereits eingangs erwähnt: Herzstück unseres 7.699 Euro teuren Test-Tarmac SL7 Pro ist ein SL7 FACT 10r Rahmen mit rund 920 Gramm. S-Works Aerofly II Lenker, Tarmac Vorbau, Body Geometry Power Pro Sattel, FACT Carbon Sattelstütze, Roval Rapide CL 21 Laufräder und S-Works Turbo in 700 x 26 mm stammen allesamt mehr oder minder direkt aus dem Hause Specialized. Roval ist ja schließlich die qualitativ hochwertige Hausmarke der Kalifornier, deren schnelle Rapide CL Carbonlaufräder drehen sich um Naben mit DT-Swiss 350er Innenleben und Revolution-Speichen.
Übrigens: Das „Super Sticky Kush“ Lenkerband steuert die In-Marke Supacaz bei. Dass Anthony Sinyard, Sohn von Specialized-Gründer Mike Sinyard, seit Anbeginn die Geschicke bei Supacaz leitet, passt da gut ins Bild. Somit kommt eigentlich nur der Antrieb von außerhalb der Specialzed-Welt. Mit einer sortenreinen Ultegra Di2 setzt man aber auch hier auf bewährte Qualität.
In Summe seiner Teile bringt es unser Testhobel in Größe 56 auf 7.52 kg.

Geometrie und Sitzposition

Bei der Geometrie baut man ebenfalls auf bewährtes Wissen. Dank des hauseigenen Retül Bikefitting hat man Zugang zu vielen tausenden Sitzpositionsanalysen. Eine genaue Betrachtung aller Daten hat ergeben, dass SL6 und Venge schon optimal waren und die Geometrie deshalb praktisch unverändert gelassen wurde.
Renntypisch sitzt man am SL7 sportlich gestreckt. Um kleineren SportlerInnen gerecht zu werden, wurde übrigens ein 44 cm Modell hinzugefügt. Dank der Rider First Engineered-Technologie verspricht Specialized bei jeder Rahmengröße gleiche Steifigkeit und identischen Komfort für jeden Fahrer.

Aufgrund einer eigenen Retül Vermessung war meine optimale Sitzposition schnell gefunden, da hat mich Specialized wohl als Modellathleten genommen. Viel war nicht zu ändern, selbst die Vorbaulänge hat perfekt gepasst. Einzig die Überhöhung konnte ich beim Testrad nicht richtig hinbekommen.
Um das Bike für zukünftige Einsätze im Originalzustand zu erhalten und ein gutes Verhältnis zu Specialized zu bewahren, habe ich aber davon abgesehen, den Gabelschaft zu kürzen und die Säge wieder beiseitegelegt. Leider leiden darunter Aerodynamik und Optik - am eigenen Bike ließe sich hier noch einiges an Tiefe gewinnen.

Fahreindrücke

Meine Erwartungen an das SL7 waren schon im Vorfeld sehr groß. Zum einem war es mein erstes Specialized, zum anderen reihen die Profis von Bora-Hansgrohe und Quickstep einen Sieg an den anderen. Nichts Geringeres als einen deutlichen Leistungsschub meinerseits erwartete ich also. Alle Orkan-Rückenwind-Segmentersteller sollten sich warm anziehen, so meine Warnung. Eure Bestzeiten hole ich mir locker!

Schon vom ersten Tritt an merkt man die vom S-Works übernommenen Renngene. Das Tarmac Pro lässt sich sowohl am Berg als auch im Sprint mühelos beschleunigen. Das Handling ist rasiermesserscharf, dabei aber stets beherrsch- und berechenbar.
Der Aerofly Lenker ist richtig wuchtig, liegt aber nach ein paar Ausfahrten gut in der Hand. Die Struktur am Oberlenker soll die Aerodynamik begünstigen, kann aber ein Rutschen der aufgelegten Unterarme leider nicht reduzieren. Besonders gut gefällt mir die integrierte Computer-Halterung. Sie sorgt für ein aufgeräumtes Cockpit und dank unzähligen Adaptern findet wohl jeder Tacho seinen Platz.

Einen sehr guten Eindruck hinterlassen die Roval Rapide CL Laufräder. Meines Wissens unterscheiden sie sich von den CLX einzig durch das etwas robustere Innenleben der Naben und die Speichen. Die Aerodynamik soll also auf Augenhöhe sein.
Am auffälligsten sind die unterschiedlichen Felgenformen an Vorder- und Hinterrad. Beide haben eine moderne Innenbreite von 21 mm, vorne ist die Felge aber 51 mm tief und mächtige 35 mm breit, während sie hinten 60 mm tief und an der breitesten Stelle „nur“ 30 mm misst. Da hat sich keiner einen Scherz erlaubt, man hat sich natürlich was dabei gedacht: Während das hintere Laufrad „nur“ den Luftwiderstand reduzieren soll, erhöht das vordere zugleich die Stabilität bei Windböen. Und das kann eine breitere Felge deutlich besser als eine schmale.
Der 26er S-Works Turbo Reifen entfaltet sich auf den Felgen auf 29 mm. An die etwas merkwürdige Optik der deutlich breiteren Felge zum Reifen muss man sich anfangs während der Fahrt gewöhnen. Dabei sind die Laufräder leicht genug, um auch am Berg eine gute Figur zu machen.
Einziges Manko: die Rapide können nicht Tubeless gefahren werden. Als langjähriger und zufriedener Tubeless-User ist das nicht ganz zu verstehen. Specialized wird sich schon etwas dabei gedacht haben, mir erschließt sich nur nicht ganz, was.

 Eines der besten und komplettesten Rennräder der Gegenwart 

meint NoFlash

Was den Komfort betrifft, ist das neue Tarmac so komfortabel, wie man es von einem Profi-Rennrad erwarten kann. Was für Profis als normal gilt, kann auf der Feierabendrunde schon mal richtig ruppig werden.
Einen Teil zum Komfort, bzw. zum Fehlen desselben, tragen meiner Meinung nach die Reifen bei. Selbst bei 4,5 bar rollen sie spürbar hart ab. Sie rollen zwar schnell, lassen sonst aber relativ wenig Freude aufkommen. Ein Wechsel auf andere Laufräder mit 28er Schwalbe Pro One TL mit ebenfalls 4,5 bar Druck machte da einen gewaltigen Unterschied und jede Feierabendrunde zum Genuss. Ein Upgrade, das sich in jedem Fall lohnt.

Aerodynamik ist für den Laien schwer zu fassen. Je nachdem, welchen Quellen man glauben darf, ist das SL7 nur ein Euzerl langsamer, oder sogar gleich schnell wie das in Pension geschickte Venge.
Mangels Vergleichbarkeit muss ich das so stehen lassen. Das Gesamtpaket fühlt sich jedenfalls verdammt schnell an und lässt bei mir keine Zweifel daran aufkommen, auf einem der besten und komplettesten Rennräder der Gegenwart zu sitzen.

Fazit

Specialized Tarmac SL7 Pro
Modelljahr: 2021
Testdauer: 2.000 Kilometer
Preis: € 7.699,- UVP
+ Profirenngerät
+ steif, agil, rasiermesserscharf
+ aerodynamisch und leicht
+ zangeln leicht gemacht
o Preis
- Komfort (vor allem mit den Serienreifen)
BB-Urteil: One bike to rule them all.


Das Specialized Tarmac SL7 Pro lässt fast keine Wünsche offen. Kaum ein anderes Rad vereint rasiermesserscharfes Handling, niedriges Gewicht und außergewöhnliche Aerodynamik so gut wie das neue Tarmac. Das wissen auch die Profis von Quickstep und Bora-Hansgrohe zu schätzen.
Durchdachte Detaillösungen freuen nicht nur Profimechaniker, sondern nehmen auch Hobbyzanglern die Scheu und lassen einen das Rad an alle Bedürfnisse anpassen. Einzig auf der Langstrecke fehlt es an Komfort, was aber durch ein Reifenupgrade schnell und einfach behoben werden kann.


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Ergebnis 16 bis 30 von 63
  1. #16
    Give it to me, Baby Avatar von Wolfgang Steinbach
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    7,5 kg - wie am Foto

  2. #17
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    super schönes Rad keine Frage … !
    Aber ein Rad mit 7,5kg (ohne Pedale) als "leicht" zu bezeichnen ist doch etwas vermessen

  3. #18
    no DISCussion please! Avatar von kapi
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    Zitat Zitat von goetschi6 Beitrag anzeigen
    super schönes Rad keine Frage … !
    Aber ein Rad mit 7,5kg (ohne Pedale) als "leicht" zu bezeichnen ist doch etwas vermessen
    Hab ich mir auch gedacht
    kapi auf Strava

    Ötztaler 2013: 10:00 | 2014: 8:40 | 2015: 8:26 | 2016: 8:21 | 2017: 8:20 | 2018: 8:58 | 2019: 8:24 | 2020: | 2021 ?

  4. #19
    Give it to me, Baby Avatar von Wolfgang Steinbach
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    Zitat Zitat von goetschi6 Beitrag anzeigen
    super schönes Rad keine Frage … !
    Aber ein Rad mit 7,5kg (ohne Pedale) als "leicht" zu bezeichnen ist doch etwas vermessen
    Meines (56) wiegt 7,5 mit Pedale.

  5. #20
    no DISCussion please! Avatar von kapi
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    Zitat Zitat von Wolfgang Steinbach Beitrag anzeigen
    Meines (56) wiegt 7,5 mit Pedale.
    Es ging nicht um dein Rad, sondern um den Test, wo das Gewicht explizit mit einem (+) versehen wurde. (ohne Pedale, Flaha, Computermount PM,...)
    Geändert von kapi (11-12-2020 um 11:10 Uhr)
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  6. #21
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  7. #22
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    Zitat Zitat von goetschi6 Beitrag anzeigen
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    um dieses Rad geht es hier auch nicht.

  8. #23
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    Zitat Zitat von kapi Beitrag anzeigen
    Es ging nicht um dein Rad, sondern um den Test, wo das Gewicht explizit mit einem (+) versehen wurde. (ohne Pedale, Flaha, Computermount PM,...)
    I know, aber mich wundert eben die Angabe von BB mit 7,52 kg o.P.

    Dem stelle ich meine Eigenmessung gegenüber (m.P.) - wohlgemerkt mit ein paar Austauschteilen (wie weiter oben beschrieben), die aber kaum Gewichtseinsparung bringen.
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    Für ein Rad mit Scheibenbremsen um 7k EUR sind 7,5 kg sehr wohl leicht.

    Korrektur: Ganz vergessen habe ich die SRAM 1190 Kassette mit 11-28, die ich gegen die Ultegra 11-30 getauscht habe. Bringt 100 g.
    Geändert von Wolfgang Steinbach (11-12-2020 um 19:14 Uhr)

  9. #24
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  10. #25
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    Zitat Zitat von Wolfgang Steinbach Beitrag anzeigen
    I know, aber mich wundert eben die Angabe von BB mit 7,52 kg o.P.

    Dem stelle ich meine Eigenmessung gegenüber (m.P.) - wohlgemerkt mit ein paar Austauschteilen (wie weiter oben beschrieben), die aber kaum Gewichtseinsparung bringen.
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    Für ein Rad mit Scheibenbremsen um 7k EUR sind 7,5 kg sehr wohl leicht.
    das ist auch relativ...ein Trek Emonda SLR 7 bekommst um 1000 Euro günstiger, dafür mit Top-Rahmen und ca. 300Gramm weniger.
    d.h. wer sich für Specialized entscheidet bekommt auch Gewicht fürs Geld
    Geändert von roland1978 (11-12-2020 um 18:44 Uhr)

  11. #26
    Registrierter Benutzer Avatar von harryf
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    Also da is ja mein Venge S-Works mit Sram Red AXS(wohlgemerkt 12f.) mit Pedale usw... = 7kg ein Leichtgewicht
    OK meines ist auch nur ein 52er Rahmen....
    gut das es mal ehrliche Gewichtsangaben gibt, somit bin ich mit meiner Entscheidung das Venge nicht gegen das aktuelle Tarmac zu tauschen zufrieden hätte Gewichtstechnisch wohl kaum einen unterschied gemacht...

    ABER!!!! das neue Tarmac ist schon sehr sehr schick, sowohl das getestete als auch das von Wolfgang

  12. #27
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    Zitat Zitat von roland1978 Beitrag anzeigen
    das ist auch relativ...ein Trek Emonda SLR 7 bekommst um 1000 Euro günstiger, dafür mit Top-Rahmen und ca. 300Gramm weniger.
    d.h. wer sich für Specialized entscheidet bekommt auch Gewicht fürs Geld
    Mit einem 35mm hohen LRS (und entsprechend weniger aero) spare ich die 300 g auch noch ein.
    ...und habe keinen riesigen Schriftzug am Unterrohr. ;-)
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  13. #28
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    Zitat Zitat von harryf Beitrag anzeigen
    Also da is ja mein Venge S-Works mit Sram Red AXS(wohlgemerkt 12f.) mit Pedale usw... = 7kg ein Leichtgewicht
    OK meines ist auch nur ein 52er Rahmen....
    gut das es mal ehrliche Gewichtsangaben gibt, somit bin ich mit meiner Entscheidung das Venge nicht gegen das aktuelle Tarmac zu tauschen zufrieden hätte Gewichtstechnisch wohl kaum einen unterschied gemacht...

    ABER!!!! das neue Tarmac ist schon sehr sehr schick, sowohl das getestete als auch das von Wolfgang
    Merci. Das Venge S-Works gegen ein Tarmac Pro einzutauschen macht auch keinen Sinn - allein preislich eine andere Liga.

  14. #29
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    Zitat Zitat von Wolfgang Steinbach Beitrag anzeigen
    Mit einem 35mm hohen LRS (und entsprechend weniger aero) spare ich die 300 g auch noch ein.
    ...und habe keinen riesigen Schriftzug am Unterrohr. ;-)
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    Mein Zitat bezieht sich auf dein 7,5kg um 7tsd Euro ist leicht...und das ist aus meiner Sicht Blödsinn. Specialized war noch nie Preis/Leistungsking...da gehts nicht um einen Schriftzug oder sonstiges! ;-)
    Geändert von roland1978 (11-12-2020 um 23:20 Uhr)

  15. #30
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    Roland, du schreibst, dass man bei Trek um 1000 Euro weniger einen 300 g leichteren Top-Rahmen bekommt. Du unterstellst also mit der Wortwahl ein Trek-Rahmen sei besser als ein Speci, oder lese ich das falsch?

    Ich bin mir sicher, die beiden Rahmen werden gemeinhin als auf Augenhöhe bewertet. Ich persönlich bevorzuge ganz klar Speci, und zwar vor allem wegen der Geometrie und der Optik.
    Und was ich dann sagen wollte war, dass ein Emonda SLR7 mit Ultegra Di2 nach meinen Informationen gleich schwer ist wie das Tarmac, wenn man nur bei den Laufrädern auf ein wenig Aero verzichtet. Somit ist Preis/Leistung (zumindest bevor Speci die Preise um 10% angezogen hat) m.A.n. gleich.

    Und zum Thema Gewicht: Wir sind gewohnt, dass Räder bis weit in die 2000 Jahre hinein mit außenliegenden Schaltzügen und Felgenbremsen um den gleichen Preis wie das Tarmac Pro locker auf 6,5 kg gekommen sind.
    Ich habe selbst noch ein Simplon Serum im Keller, das ich mit viel Carbonanbau, SRAM Red und Xentis Squad auf 5,9 kg gebracht habe. Ich war mächtig stolz, habe aber deswegen auch nicht den Ötzi gewonnen. Im Gegenteil, bei der Abfahrt vom Kühtai habe ich mich gefragt (eigentlich fast angeschissen), ob dieser grazile Leichtbau nicht beim nächsten Kuhgatter unter mir zerbirst. (Aber nein, es hat prächtig gehalten)
    Als mein Serum dann in die Jahre gekommen ist, und ich dann das Tarmac letzten Sommer Probe gefahren bin, wurde mir schlagartig klar, dass das eine ganz andere Liga ist. Lenken, Schalten, Bremsen auf einem völlig neuen Level. Das plus die von den Marketingabteilungen propagierte und vom technisch gebildeten Kunden geforderte Aerodynamik ergeben nun mal einfach einen Kilo mehr. Aber ganz ehrlich: 7,5 kg sind im Preis/Leistungs/Gewichtsvergleich aktueller Räder schon sehr gut und überdies ist die Gewichtsdebatte geführt von Fahrern um die 80 kg so was von 90er.....
    Geändert von Wolfgang Steinbach (12-12-2020 um 08:56 Uhr)

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