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Lightweight Meilenstein EVO im Test

Lightweight Meilenstein EVO im Test

04.01.21 09:03 10.752Text: Luke Biketalker/NoFlashFotos: Erwin Haiden; HerstellerLeicht, steif, schnell - wir haben den Mythos Lightweight 3.000 km durchs Burgenland gescheucht.04.01.21 09:03 10.994

Lightweight Meilenstein EVO im Test

04.01.21 09:03 10.994 Luke Biketalker/NoFlash Erwin Haiden; HerstellerLeicht, steif, schnell - wir haben den Mythos Lightweight 3.000 km durchs Burgenland gescheucht.04.01.21 09:03 10.994

Ich bin alles was war, was ist und was jemals sein wird. Niemals wird ein Mann erkennen, was hinter meinem Schleier liegt.
Handwerklich geschaffene Mythen und Legenden wecken Begierden, faszinieren und lösen irrationale Kaufgelüste. Der geschwungene Porsche-Schriftzug mit der magischen Zahlenfolge 911 am Heck, die einzigartige Silhouette des Zuffenhausener Sportcoupés, die endlose Liste der Ikonen hinter dem Steuer. Das erhabene Gefühl einer Breitling Navitimer am Handgelenk. Deren Rechenschieber-Lünette und Chronograph könnten, zählte man sich zur Entourage der verwegenen Luftfahrtpioniere, jederzeit Geschwindigkeit, Distanz und Brennstoffverbrauch berechnen.
Handwerkliche Präzision, designtechnisches Geschick und überlegene Technologien sind es, die Legenden formen; deren außergewöhnliche Nutzer sind es schließlich, die den Klumpen Technik zum Mythos stilisieren. Ein Mythos, der im Radsport auch unbestreitbar den Namen Lightweight umweht.

Irgendwo zwischen dem Boom der tief profilierten Aero-Rahmen, dem Aufkommen der Tubeless-Reifen und dem Glaubenskrieg zwischen Traditionalisten mit ihren quietschenden Felgenbremsen und Modernisten mit ihren kreischenden Scheibenbremsen war es allerdings verdächtig still geworden um die Marke und auch den Mythos Lightweight.

About a Legend - alles, was Räder hat, rollt

Kupferreliefbilder als gemeinsames Hobby machten Rudolf Dierl und Heinz Obermayer 1964 an deren Arbeitsplatz bei einem großen Automobilhersteller zu Freunden; ein gemeinsamer Auftrag für komplexe aerodynamische Sportwagen-Bauteile wie Spoiler und Stoßstangen aus glasfaserverstärktem Kunststoff schließlich zu Geschäftspartnern. Die hohe Nachfrage der damals in Konkurrenz zu AMG für einen Mercedes-Tuner gefertigten Teile ließ die beiden 1984 Hans Kufer ins Boot holen. Unter der KDO GmbH startete eine Kleinserie. Durch KDO entstand auch der erste Berührungspunkt mit dem Thema Fahrrad: Eine eigentlich zum Schutz von Kinderfüßen erdachte Hinterradabdeckung aus Kunststoff avancierte im Alleingang zum beliebten aerodynamischen Helferlein an Triathlonmaschinen.
Auf der Suche nach neuen Herausforderungen löste sich die KDO GmbH 1988 auf. Nach einem gescheiterten Projekt rund um eigentlich sicherheitstechnisch überlegene Glasfaser Sulky-Räder für den Trabrennsport bohrte ein gemeinsamer Freund in den Wunden von Obermayer und Dierl: Ihr Fachwissen würde bestimmt nicht ausreichen, um ein überlegenes Laufrad für den Rennrad-Sport zu entwickeln.

Mit Rückenwind aus den zufälligen Erfolgen im Triathlon entstanden aus Isolierschaum-Platten und viel Hirnschmalz Aramid Scheiben, welche, beidseitig mit Carbonfäden - sogenannten Rovings - verstärkt, herkömmliche Speichen ersetzten. Unter dem Namen ULTEC-Scheibe oder später DO2000 vielleicht noch manchem ein Begriff, rollten die Dics 1990 vom Stapel und direkt in die ersten Renneinsätze.
1993 folgt ein revolutionäres Speichenrad aus Carbon - 1994 prompt von der UCI zertifiziert. Frei von Marketing wurden mit einfachsten Mitteln, etwa einem alten Leberkäsebackofen vom Sperrmüll und einer alten LKW-Standheizung, Laufräder für die besten Rennradfahrer der Welt gefertigt. Und diese zahlten bares Geld, um die begehrten Rundlinge in ihre Rahmen zu stecken.
1996 ging die Erfolgswelle so richtig hoch: Rolf Sørensen gewann die Silbermedaille in Atlanta, Johan Museeuw fuhr zu WM-Gold, Tony Rominger zu Bronze. Rominger holte im gleichen Jahr noch die Bergwertung der Vuelta, ein gewisser Bjarne Riis triumphierte bei der Tour de France. Allesamt haben sie ihre Erfolge auf den handgemachten Laufrädern eines kleinen bayrischen Herstellers mit Namen "Hylight" eingefahren. Als Jan Ullrich schließlich ein Jahr später im gelben Trikot über die Champs Elysées rollt, muss er zwar die Laufräder mit seinen eigenen Sponsoren überkleben - der neue Name "Lightweight" ist aber bereits etabliert.
Firmenadresse oder Katalog von Lightweight suchte man damals vergebens. Einzig die Telefonnummer Obermayers kursierte als Geheimtipp in Radsportkreisen. Lieferzeiten von über zwölf Monaten wurden bereitwillig in Kauf genommen. Nach dem Tour-Sieg eines gewissen Lance Armstrong 2001 ging die Nachfrage endgültig durch die Decke.

Mit der Firma CarbonSports suchte und fand Lightweight in Friedrichshafen einen erfahrenen Produktionspartner. Ab 2003 produzierte die CarboFibretec GmbH die in der Industrie heiß begehrten Laufräder von Hand in der Nähe des Bodensees, den Vertrieb übernahm die CarbonSports GmbH mit Sitz in Friedrichshafen. Beide Firmen sind Tochtergesellschaften der Wissler Group. Dierl verließ die Firma nach der Fusion, Obermayer blieb als Berater und Gesellschafter.
Lightweight und seine einzigartige Laufradtechnologie wurde in Folge zum Global Player. Laufräder unter 1.000 Gramm entstanden, ein Pro-Tour Sieg folgte dem nächsten. 2014 erweiterte man sich um nachhaltige Bekleidung - Edelstoff - und nahm einiges an Zubehör ins Programm. 2017 folgte mit dem Urgestalt Disc das erste eigene Rennrad.
Trotz anhaltender Rennerfolge, zuletzt bei der Tour 2019, geriet die Wissler Group - und somit auch CarboFibretec, CarbonSports und Lightweight - in Turbulenzen . Mit der Murtfeldt Unternehmensgruppe als strategischem Partner gingen diese Unternehmen im Herbst 2019 gebündelt in die neu gegründete carbovation GmbH über. Mit gewachsenem Budget für Forschung und Entwicklung ist man nun wieder auf dem rechten Weg.

Jüngster Sprössling des aus der Kooperation weiter gewachsenen Knowhows sind - Überraschung - Laufräder wie die uns zum Test überlassenen Meilenstein EVO. Entwickelt und gefertigt nach wie vor in Friedrichshafen am Bodensee.
Laufräder sollen unter der neuen Führung übrigens auch wieder alleiniger Fokus von Lightweight werden. Urgestalt (Rahmen) und Edelstoff (Bekleidung) werden vorerst auf Eis gelegt. Dafür forciert man die Zusammenarbeit mit dem Fachhandel als starken Partner und will - trotz eigenen Online-Shops - keinesfalls nur online präsent sein.

Lightweight Generation EVO

Was die Laufräder vom Bodensee von der Konkurrenz abhebt, ist die Konstruktion. Vielfach kopiert aber nie erreicht, sind bei Lightweight nicht nur die Felgen aus Carbon. Auch die Speichen sind aus schwarzem Gold laminiert, die Felgen sind somit analog zu einem Monocoque aus einem Guss gefertigt. Dies sorgt nicht nur für erstaunlich niedriges Gewicht. Die Konstruktion steigert auch die Steifigkeit und Effizienz und hinterlässt ein einzigartiges Fahrgefühl.
Produziert wird, und auch hier steht man relativ allein auf weiter Flur, zur Gänze in Deutschland. Also handlaminierte Laufräder aus Vollcarbon mit viel Knowhow aus Luft- und Raumfahrt, Industrie und Medizintechnik, made in Germany. Der handverarbeitete Werkstoff bringt Mal für Mal leichte Abweichungen in Oberflächenstruktur und Farbe mit sich, jedes Rad ist ein Unikat.
120 Arbeitsschritte und mehr als 12 Stunden Handarbeit fließen so in jedes Laufrad. Dementsprechend darf Lightweight ruhig als Manufaktur verstanden werden - auch wenn an der Erfindung von Heinz Obermayer und seinem Freund Rudolf Dierl heute ein ganzes Team von Ingenieuren arbeitet.

Ende 2019 betrat mit der Generation EVO die jüngste Evolutionsstufe aus dem Hause Lightweight die Wettkampfbühne. Meilenstein EVO, Fernweg EVO 63 und 85 sowie Wegweiser EVO wollen auch künftig Maßsstäbe setzten. Mit Tubeless-Technologie und Scheibenbrems-Power sind sie fit für das nächste Jahrzehnt.

Ein modernisierter Lagenaufbau der Carbonlaufräder sorgt beispielsweise für eine nochmals verbesserte Kraftübertragung auf die Straße. Die Materialen, auf welche die gut vernetzten Entwickler dabei zurückgreifen können, sollen einen außergewöhnlich robusten Aufbau ermöglichen. So robust, dass sich Lightweight erlaubt, die beiden Modelle Meilenstein EVO und Wegweiser EVO auch für Gravel und Cyclocross freizugeben.
Hochmodulare CFK-Fasern wollen ob ihrer überlegenen Eigenschaften Beschleunigung wie Bremspräzision nochmals verbessern. Fasereigenschaften und die implementierte Tubeless-Fähigkeit sollen dazu dem Komfort sowie dem Fahrgefühl positiv in die Karten spielen.

Meilenstein EVO Disc

Ein absoluter Klassiker im Lineup von Lightweight ist der Meilenstein. Von Grund auf für den Einsatz als Allrounder zwischen windigem Flachland, den Hügeln der Voralpen und den steilen Passstraßen der echten Berge entwickelt, geht er in seiner EVO-Variante noch einen Schritt weiter. Denn wie bereits erwähnt, erweitert der Meilenstein EVO das Thema Vielseitigkeit um die harte Welt des Gravel und Cyclocross.
Er vereint alle oben beschriebenen Lightweight USPs seitens der Konstruktion in einem 48 mm hohen Paket mit 24 mm Außenbreite und von uns gemessenen 18 mm Innenmaulweite, passend für 23 bis 32 mm breite Reifen. Ob mit Milch oder Schlauch im Inneren montiert, bleibt dank Tubeless-Vorbereitung dem Nutzer frei. Je 20 Speichen pro Laufrad sorgen für Steifigkeit und Kraftübertragung - und sorgen für eine Gewichtsfreigabe von bis zu 120 kg.

120 kg Systemgewicht bei einem Gewicht von 1.380 g, wohlgemerkt. 650 g gibt Lightweight für das Vorderrad, 730 g für das Hinterrad an. Auf unserer Redaktionswaage schlugen die Räder mit 674 g/742 g an.
Vertrauen darf man auch auf die Qualität der Naben. Denn im einzigartigen Lightweight Pentagon Körper aus Carbon drehen sich die Lager um ein DT Swiss 240s Innenleben.

Tech Specs

Material Felge Carbon Empfohlene Reifenbreite 23-32 mm
Speichen Carbon, 20 vorn / 20 hinten Laufradgröße 28" (ETRTO: 622 x 18,2 mm)
Naben Pentagonnabe, Lightweight DT Swiss 240s, Disc Gewicht Vorderrad 674 g
Freilauf 10-, 11-fach Shimano Road; 12-fach SRAM XDR oder 10-, 11-, 12-fach Campagnolo Gewicht Hinterrad 742 g
Reifentyp Clincher, Tubeless Max. Systemgewicht 120 kg
Innenweite 18 mm Achsstandard
vo/hi
12x100 mm Steckachse, 9x100 mm Thru Bolt, 15x100 mm Steckachse / 12x142 mm Steckachse, 10x135 mm Thru Bolt, 12x135 mm Steckachse
Außenweite 24 mm Preis € 4.900,- Standard / € 5.350,- Schwarz ED
Felgenhöhe 48 mm

Die Pentagon-Naben - oder genauer gesagt deren Konstruktion - sind auch ein Mitgrund für die hohe Sicherheit der Laufräder. Speziell für die Disc-Version entwickelt und patentiert, reduziert ihr Design die Verwindungen des Laufrades beim Bremsen auf ein Minimum. Gemeinsam mit den einlaminierten Voll-Carbon Speichen (von denen jede einzelne 1,8 t Zugkraft aufnehmen kann) bildet die Pentagon-Nabe die Basis für ein sicheres und haltbares Laufrad, das seinesgleichen sucht.
Dass diese Behauptung nicht auf Marketing-Seifenblasen fußt, bewies eher zufällig ein anderer deutscher Hersteller. Magura ist in der Industrie für seine kompromisslosen Testverfahren rund um seine Scheibenbremsen bekannt. Eines dieser Verfahren besteht aus gezielten Volllast-Bremsungen aus 50 km/h bis zum Stillstand. Einige Wochen nach der Auslieferung eines Referenz-Laufrades an Magura erhielt das Lightweight Team einen überraschten Anruf: Das Meilenstein Laufrad hatte 8.000 solcher Vollbremsungen unbeschadet überlebt. Bisher mussten die Entwickler bei Magura nach spätestens 6.000 bis 7.000 solcher Bremsungen das Laufrad wechseln. Einige Monate später ein weiterer Anruf von Magura - das Laufrad hatte mittlerweile 20.000 Volllast-Bremsungen hinter sich. Vermessen und auf technische Werte hin überprüft, stellten die Ingenieure bei Magura fest, dass die Werte immer noch jenen im Neuzustand entsprachen ...

Die Kehrseite der Medaille? Die Meilenstein EVO sind vieles - ganz sicher aber nicht günstig. Gemessen an deren Haltbarkeit und technologischer Einzigartigkeit, der deutschen Handarbeit und dem Aufwand scheinen 4.900 Euro - in der optionalen Meilenstein EVO Schwarz ED inklusive Ceramic Speed Lagern sind es gar 5.350 Euro - dann aber schon beinahe wieder fair kalkuliert.
Halten die edlen Rundlinge wirklich um ein Vielfaches länger als andere High-End Laufräder, hat sich deren Wert für Vielfahrer nach einigen Jahren amortisiert. Und manchmal muss man sich ja auch einfach etwas gönnen ...

Lightweight - Mein erstes Mal

Nervöse Vorfreude - so könnte man das Gefühl, das erste Mal Laufräder von Lightweight in den eigenen Händen zu halten, am ehesten beschreiben. Schwer vorstellbar, einen wahren Radsportfan zu finden, den der Name kalt lassen würde. Nicht immer kann man alles auf nackte Zahlen reduzieren. Emotionen und Leidenschaft, das ist es doch, was Radsport ausmacht. Was dem einen der handgefertigte italienische Rahmen nach Maß, sind dem anderen eben handgefertigte Laufräder Made in Germany. Dieses unbeschreibliche Gefühl etwas Besonderes zu haben ... man kann es schwer beschreiben, man muss es selbst fühlen.
Zeitlos elegant stehen die Meilenstein EVO da, wirken technisch gesehen auf der Höhe ihrer Zeit.

Mit Schweißperlen an der Stirn ging es an die Montage der Reifen. Bloß keinen Kratzer in die edlen Flanken machen, bloß keinen Schönheitsfehler ins edle Carbon reiben! Doch, um beim eingehend öden Lobgesang zu bleiben: Fast schon kitschig leicht ließen sich die Schwalbe Pro One Tubeless 28 mm auf die Felge ziehen, ohne Felgenheber und Gefahr für das schwarze Gold. Setzt man auf das Schlauchlos-Setup, kann man sich die Mühe, Klebeband um das Felgenbett zu wickeln, getrost sparen. Durch die Konstruktionsweise der Felge wird der Reifen praktisch ab Werk sofort dicht. So und nicht anders sollte es immer sein! Bei den astronomischen Preisen der Meilenstein EVO setzt man derlei dann aber auch schon fast voraus.
Allerdings: Trotz 18 mm Innenweite, baut der Reifen auf der Felge "nur" 25,5 mm breit, bildet so aber praktisch eine Einheit mit der Felge.

On the Road

Es ist immer wieder überraschend, in diesem Fall sogar schockierend, wie sehr Laufrad/Reifen das Handling eines Rades verändern. Die Meilenstein EVO machen selbst aus einem schnellen Rennrad, welches mein Scott Addict zweifelsfrei ist, eine noch agilere und schärfere Waffe.
Es ist aber nicht so, dass steifere Laufräder ein Rad zwingend unkomfortabel machen, ganz im Gegenteil. Das Lenkverhalten wird noch exakter und direkter, wie auf Schienen lässt sich die im Kopf gezeichnete Ideallinie mühelos halten. Rasante Abfahrten werden fast schon spielerisch bewältigt.

Die elegant zeitlosen Linien der Meilenstein EVO sind es aber auch, welche mich anfangs schnell wieder in längst vergessene Zeiten zurückversetzt hatten. Während man bei Windstille die Luft selbst bei hohen Geschwindigkeiten regelrecht schneidet, ist bei böigem Seitenwind die V-Form der Felge nicht gerade ideal.
Das Laufrad bleibt zwar stets beherrschbar, zeigt sich aber im direkten Vergleich mit den Klassenbesten etwas nervös. Den Lenker sollte man deshalb stets fest im Griff haben haben. Ein Umstand, an den man sich zwar nach ein, zwei Ausfahrten wieder gewöhnt hat. Dennoch: Mit Seitenwind kommen andere, teils günstigere Laufräder mit moderner Felgenform deutlich besser zurecht.

Im Anstieg, egal ob knackig übersprinteter Hügel oder lange Kletterpartie, tänzelt man Serpentinen hingegen fast schon leichtfüßig hoch. Die Gravitation scheint herabgesetzt, der Anstieg kann gar nicht steil genug sein, zumindest so lange, bis man vom Brennen der Beine aus seinen Tagträumen gerissen wird. So frei ist Radsport in der Vertikalen nur selten.

Fazit

Lightweight Meilenstein EVO
Modelljahr: 2020
Testdauer: 3.000 km
Preis: € 5.350,- UVP
+ Lightweight
+ Leichtgewicht
+ Emotion pur
+ Optik
+ Einfache Montage
+ Vortrieb
+ Made in Germany
- Preis
- Seitenwindanfälligkeit
BB-Urteil: Kostenintensiver Emotionsträger

Mind over Matter - Was aber ist der Grund, warum ich mich mit diesen Laufrädern, den Meilenstein EVO Schwarz ED, so schnell fühle?
Liegen dem Hochgefühl die hohe Steifigkeit, der geschmeidige Lauf, das niedrige Gewicht, oder doch ganz etwas anderes zu Grunde? Es ist wohl auch ein gewisser psychologischer Rückenwind, mit dem die Lightweight Meilenstein EVO des Radsportlers Herz vorwärts treiben.
Was sie kennzeichnet: Hoher emotionaler Wert, großer finanzieller Aufwand, extreme Beschleunigung, aber auch nicht mehr ganz zeitgemäßes Verhalten im Seitenwind.
Jede Diva hat ihre Begehrlichkeiten, jede Diva hat aber auch ihren Preis. Ob man bereit ist, den Preis zu zahlen, muss jede/r für sich selbst entscheiden.


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  1. #1
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    Lightweight Meilenstein EVO im Test

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  2. #2
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    coole schwarzweiss-fotos...

  3. #3
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    Zitat Zitat von alekom Beitrag anzeigen
    coole schwarzweiss-fotos...
    ausser teuer sind die wirkich gar nichts mehr, geometrie innen/aussenweite gewicht alles wertlos.....

    reines Prestigeteil für Ahnungslose, sorry
    Wolf

  4. #4
    sieht´s ziemlich locker Avatar von woha
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    Ein LRS um über 5000€ und dann Seitenwindanfällig?

    Um das Geld müssens mindestens eine Bluetooth Steuerung haben mit der man den Seitenwind, Gegen und Rückenwind steuern kann,...
    Sport soll ganz einfach Spaß machen,...

    Meine Börse,...
    http://bikeboard.at/bikeboerse_neu.php?mode=3

  5. #5
    El Padre Avatar von ricatos
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    Echt fair kalkuliert
    sent from my Lagerfeuer using Rauchzeichen

  6. #6
    langsam alt Avatar von hermes
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    ein plus wäre noch, dass man sie 2021 kaufen kann, weil sie nicht in china in irgendeinem container festsitzen. eigentlich das einzige plus. ein laufradsatz für alle, die auch gern suvs mit 300+ps haben und glauben, das wären sportwagen. die zusammengebundenen speichen schauen immer noch nach heimwerkerbaumarkt aus, die technischen daten sind alles andere als herausragend. bei de meisten leuten halten sie auch sicher lange, weils den 5000 euro-lrs nur bei sonnenschein und windstille fahren - zielgruppe siehe oben. technisch schlecht werden sie aber sicher nicht sein, sonst würde ineos was anderes fahren.
    i'm still standing

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    i tät gern so gscheit radlfahrn können, wie i deppat reden kann

  7. #7
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    Zitat Zitat von hermes Beitrag anzeigen
    die technischen daten sind alles andere als herausragend...

    ...technisch schlecht werden sie aber sicher nicht sein.
    Also wie jetzt?

  8. #8
    ' Avatar von feristelli
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    Top Qualität und optisch edel, wenn auch etwas altmodisch.
    Geändert von feristelli (08-01-2021 um 08:45 Uhr)

  9. #9
    More than back!!! Avatar von riffer
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    Burgenland? Bin irritiert, auf den Bildern ist NÖ zu sehen...

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von goetschi6
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    Hatte vor einigen Jahren einen Satz Lightweight Obermayer.
    schauten natürlich geil aus und waren auch Berg auf super zu fahren, keine Frage …
    Hab sie aber nach wenigen Wochen verkauft, da sie bei Seitenwind zu flattern beginnen.
    Man braucht keinen Windkanal um zu wissen das die Dinger aerodynamisch schlecht sind …
    Mich wunderts ja wirklich, das sie an dem veralteten V-Profil die ganzen Jahre nichts geändert haben und das Leute wirklich 5K für sowas zahlen … ?!?!
    Da bekommt man 2-3 gute LR-Sätze für das Geld

  11. #11
    no DISCussion please! Avatar von kapi
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    Zitat Zitat von hermes Beitrag anzeigen
    ....technisch schlecht werden sie aber sicher nicht sein, sonst würde ineos was anderes fahren.
    Das was Ineos fährt hat damit nicht viel zu tun (Felgenbremsen, Schlauchreifen, -300g), würde ich aber auch nicht haben wollen, ich hatte Gen III und brauche so seitenwindempfindliche Dinger auch nicht mehr.
    kapi auf Strava

    Ötztaler 2013: 10:00 | 2014: 8:40 | 2015: 8:26 | 2016: 8:21 | 2017: 8:20 | 2018: 8:58 | 2019: 8:24 | 2020: | 2021 ?

  12. #12
    Mostly harmless Avatar von thingamagoop
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    Zitat Zitat von mani161699 Beitrag anzeigen
    Also wie jetzt?
    Wo siehst du einen Widerspruch?
    Geändert von thingamagoop (04-01-2021 um 16:47 Uhr)

  13. #13
    ich will sommer!! Avatar von mbiker
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    naja bei hannes sein antritt is das burgenland zu schmal. da brauchts den semmering als gegenhang zum bremsen
    cu, martin

    2RC °199 "NoRegrets"

  14. #14
    Asphalt ist Teufelswerk Avatar von muerte
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    alter Schwede ... wer kauft sich den so was
    Ist das jz eigentlich der teuerste LRS der Welt oder wie?
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  15. #15
    rastet & rostet Avatar von schwarzerRitter
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    Nö, gibt einige die noch teurer sind. zB

    https://r2-bike.com/LIGHTWEIGHT-Lauf...Set-4-komplett
    Focus on the pain , the only thing that's real. (Johnny Cash)

    Suche: 26" Federgabel, 100-120mm FW, 1 1/8 Zoll Schaft, Schnellspanner, Disc Aufnahme, günstig
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