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DT Swiss ERC 1100 Dicut 45 2022

DT Swiss ERC 1100 Dicut 45 2022

09.11.21 09:08 75Text: NoPainFotos: Erwin HaidenTest der verfeinerten und jetzt noch vielseitigeren ERC-Laufräder: Komfortabler, leichter, schneller und weniger windanfällig - in zwei Felgenhöhen und jeweils zwei Performance-Levels für grenzenlosen Fahrspaß auf jedem Terrain09.11.21 09:08 3.636

DT Swiss ERC 1100 Dicut 45 2022

09.11.21 09:08 3.636 NoPain Erwin HaidenTest der verfeinerten und jetzt noch vielseitigeren ERC-Laufräder: Komfortabler, leichter, schneller und weniger windanfällig - in zwei Felgenhöhen und jeweils zwei Performance-Levels für grenzenlosen Fahrspaß auf jedem Terrain09.11.21 09:08 3.636

Inzwischen ist es schon wieder fünf Jahre her, dass wir im Rahmen der DT Swiss Road Revolution 18 an den damals erstmals vorgestellten ERC 1100 Aero-Endurance-Laufrädern Hand anlegen durften. Dabei sollten neu entwickelte Laufradbestandteile wie Naben, Speichen und Felgen sowie das mit den Spezialisten von Swiss Side gemeinsam entwickelte "Aero+ Konzept" das Zusammenspiel von Aerodynamik, Handling, Komfort, Grip und Rollwiderstand auf ein noch nie dagewesenes Niveau heben und das Schweizer Traditionsunternehmen nach einer künstlerischen Pause wieder in den Rennradlaufrad-Olymp aufsteigen lassen. Mit Erfolg! Nicht nur, dass unsere ERC 1100 Testlaufräder seither mindestens ein Dutzend unserer Road-, Endurance- und Gravelbikes zierten und tausende an Kilometern auf und abseits der Straße überstanden, mussten sie bis zum heutigen Tag noch kein einziges Mal nachzentriert werden. Preislich zwar kein Schnäppchen, aber unterm Strich eine sichere und universelle Investition in die Zukunft.

Getreu dem Motto "Besser ist besser" schickt DT Swiss in der kommenden Saison gleich vier überarbeitete ERC-Nachfolger ins Rennen: Schneller, leichter, weniger windanfällig und komfortabler, in zwei Felgenhöhen (35 bzw. 45 mm) und in jeweils zwei Performance-Levels (1100 bzw. 1400). Bescheiden wie immer orderten wir mit den ERC 1100 DICUT 45 das Flaggschiff für einen Langzeittest und ließen sie zugleich gegen unsere traditionellen ERC 1100 mit 47 mm hohen U-Shape Felgen antreten.

 Besser ist besser. 

ERC 1100 45 2022 vs ERC 1100 47 2017

VU-Felgendesign für verbesserte Stabilität mit mehr Komfort


Von links nach rechts: V-, VU-, U-Shape

Wie schon bei den letztjährig vorgestellten ARC-Laufrädern erlaubten umfangreichere Konstruktionsmöglichkeiten aufgrund des Wegfalls der Felgenbremsen-Limitationen bzw. der größeren Freiräume von Scheibenbremssystemen eine völlig neue Felgenform: die sogenannte VU-Form.

Hatten sich bisher ausschließlich die beiden Felgenformen V (Bild links: aus den Anfängen der Hochprofilfelgen mit einem spitz zulaufenden Felgenende) oder U (Bild rechts: der Shape der ersten ERC/ARC-Generation mit bauchigerem Felgenkörper und einem abgerundeten Felgenende) etabliert, so bereicherte DT Swiss die Fahrradindustrie mit einer VU-Synthese beider Formen (Bild Mitte: voluminöserer Felgenkörper mit spitz zulaufendem Felgenende).

Die VU-Felgenformen und -dimensionen sind ist selbstverständlich Tubeless Ready und erlauben dank ihrer um drei Millimeter angewachsenen Maulweite von 22 mm die Montage deutlich breiterer Reifen für verringerten Rollwiderstand und mehr Komfort. Die Steifigkeitswerte sollen auf dem gleichen Niveau wie beim U-Vorgänger liegen; in puncto Gewicht ließen sich ein paar Gramm einsparen.

Aerodynamik, Segeleffekt und das vorhersehbare Handling unter böigen Bedingungen sind weitere Vorteile, die unterhalb in den Windkanal-Grafiken auch belegt werden wollen. Besonderes Augenmerk wurde bei den ERC auf ein weiter abgesenktes, sich gleichmäßig änderndes Lenkmoment bei Seitenwind gelegt.

 Bei der zweiten ERC-Generation konnte die Fahrstabilität bei Seitenwind weiter verbessert werden. 

Bessere Lenkeigenschaften vs. pure Aero-Performance
Reengineered AERO+ Concept by DT Swiss & Swiss Side

Reengineered AERO+ Concept by DT Swiss & Swiss Side

Mit "AERO+" bezeichnen die Schweizer seit ihrer RoadRevolution18 die Herangehensweise, einen Laufradsatz während des gesamten Entwicklungsprozesses so gut wie nur möglich für die drei Säulen Luftwiderstand, Seitenwindempfindlichkeit und Effizienz zu optimieren. Dies soll sicherstellen, dass das daraus resultierende Produkt auch in der Realität schnell und sicher gefahren werden kann. Aber auch wenn sich die einzelnen Konstruktionsparameter zwischenzeitlich aufgrund der Scheibenbremsen- und Tubeless-Technologien maßgeblich geändert haben, ist der ganzheitliche Ansatz des AERO+ Konzepts - die Balance zwischen den teilweise gegensätzlichen Anforderungen von Geschwindigkeit und Handling - aktueller denn je.

Dank der fortlaufenden Zusammenarbeit mit Swiss Side, high-sophisticated CFD-Analysen, den Testing- und Retesting-Erfahrungen aus dem Windkanal und den bisherigen Erkenntnissen der ARC Laufräder der ersten Generation wurde das AERO+ Konzept konsequent weiterentwickelt. Im Besonderen wurden die wissenschaftlichen Parameter Translations- und Rotationswiderstand, Rollwiderstand und Lenkmoment berücksichtigt.

1. Luftwiderstand (Drag)

Der Translationsluftwiderstand ist die aerodynamische Kraft, die in Fahrtrichtung auf das Gesamtsystem von Fahrer (75%) und Rennrad (25%) trifft und es abbremst. Da der Luftwiderstand in Abhängigkeit zur Geschwindigkeit exponentiell zunimmt, ist er ab 15 km/h die größte Kraft, die es zu überwinden gilt.
Um den Translational Drag zu minimieren, muss die Angriffsfläche des Gesamtsystems minimiert werden. Da das Vorderrad ca. 8% zum gesamten Luftwiderstand beiträgt, spielt die Aero-Performance des Laufrades eine bedeutende Rolle - sowohl für den Drag als auch fürs Handling.

Bei Seitenwind ist das Gesamtsystem aus Fahrer und Rennrad verstärkt seitlichen Kräften ausgesetzt, die ebenfalls das Fahrverhalten bzw. Handling beeinflussen. Entwicklungsziel ist also immer, diese Seitenkräfte weitgehend zu minimieren und - soweit möglich - in einen Segeleffekt umzuwandeln. Ähnlich dem Segel eines Segelbootes können auch die Felgen den Wind einfangen und das gesamte System nach vorne schieben. Abhängig von der Felgenhöhe, deren Form und dem vorherrschenden Anströmwinkel kann der Luftwiderstand sogar negative Wattwerte (sprich: einen Vortrieb) erreichen.

  • Translational DragTranslational DragTranslational Drag
    Translational Drag
    Translational Drag
  • Sailing EffectSailing EffectSailing Effect
    Sailing Effect
    Sailing Effect

Optimale Voraussetzungen für Segeleffekte (siehe die Grafik "Quintessence of Drag") schaffen Seitenwinde mit zunehmenden Anströmwinkeln von bis zu +/- 18°. Bei größeren Winkeln kommt es in weiterer Folge zu einem Strömungsabriss und die Luftwiderstandswerte des windempfindlicheren Vorderrades verschlechtern sich wieder.

Den neuesten Erkenntnissen bezüglich Drag zur Folge bewegen sich die rotierenden Teile des Fahrrads, wie beispielsweise die Laufräder, nicht nur mit einer bestimmten Geschwindigkeit nach vorne, sondern erfahren auch einen zusätzlichen Rotationsluftwiderstand. Darunter ist ein Reibungswiderstand zu verstehen, der entsteht, wenn das Laufrad mit seinen rotierenden Komponenten wie den Speichen oder Speichennippel die Luft "durchschneidet". Da der erst im Rahmen der RoadRevolution18 entdeckte Rotationsluftwiderstand bis zu 25% des gesamten Drags ausmachen kann (die Differenz von 75% ist der Translationsluftwiderstand), kommt den Speichen als tragendes Bindeglied zwischen Nabe und Felge eine besonders hohe Bedeutung im Kampf gegen den Wind zu.

Generell wichtig zu wissen: Je niedriger die Felgenhöhe, desto geringer der Einfluss des Segeleffekts. Längere Speichen in niedrigen Felgenhöhen führen zu einem höheren Rotationsluftwiderstand.

  • Quintessence of DragQuintessence of DragQuintessence of Drag
    Quintessence of Drag
    Quintessence of Drag
  • Rotational Drag
(1) Rotationsluftwiderstand
(2) Laufrad RotationRotational Drag
(1) Rotationsluftwiderstand
(2) Laufrad RotationRotational Drag
(1) Rotationsluftwiderstand
(2) Laufrad Rotation
    Rotational Drag
    (1) Rotationsluftwiderstand
    (2) Laufrad Rotation
    Rotational Drag
    (1) Rotationsluftwiderstand
    (2) Laufrad Rotation

 Der Rotationsluftwiderstand macht bis zu 25% vom gesamten Drag der Laufräder aus und bietet somit ein enormes Potenzial zur Aero-Optimierung. 

J.P. Ballard (Swiss Side)
2. Handling - die große Unbekannte

Obwohl der Fahrer mit Abstand den größten Luftwiderstand bietet und jener der Laufräder (< 8%) aus rein mathematischer Sicht vergleichsweise gering ausfällt, nehmen die aerodynamischen Fähigkeiten der Laufräder in der Realität einen weit größeren Einfluss auf den Gesamtluftwiderstand. Denn abgesehen vom tatsächlichen Drag sowie ihrem Segeleffekt in bestimmten Anströmwinkeln kann vor allem das Vorderrad externe Einflüsse wie starken Wind oder Windböen mehr oder weniger plötzlich und unvermindert als Lenkimpuls weitergeben und somit die Fahrbarkeit maßgeblich beeinflussen.

Aus diesem Grund ist beim Design des Laufrad-Reifen-Systems darauf zu achten, dass das Handling unabhängig von äußeren Witterungsbedingungen, wie starken bzw. wechselnden Seiten- und Gegenwinden, stets sicher und vorhersehbar bleibt. Damit die Kontrolle auch bei höheren Geschwindigkeiten gewährleistet ist, gilt eine Felge mit möglichst geringem Lenkmoment als das erklärte AERO+ Entwicklungsziel. Nur so profitiert der Fahrer von einem vorhersehbaren und kontrollierten Lenkverhalten, bleibt länger in der aerodynamisch optimalen Position und erzielt automatisch höhere Geschwindigkeiten. Andernfalls produzieren ein plötzliches Aufrichten und Gegensteuern erhöhten Drag, vorübergehendes Coasten raubt den Vortrieb und die neuerliche Beschleunigung kostet Kraft.

Oft als "Seitenwindanfälligkeit" bezeichnet, war der Faktor Steering Moment bisher wissenschaftlich schlecht messbar oder vergleichbar. In Zusammenarbeit mit dem GST Windkanal konnte ein physikalisches Verfahren entwickelt werden, um die - in den verschiedenen Anströmwinkeln - entstehenden lateralen Lenkkräfte am Vorderrad zu messen und somit sein Verhalten bei Seitenwind zu charakterisieren. Je größer die Anströmwinkel (Yaw) und je stärker der Wind, desto wichtiger ist die Minimierung der lateralen Lenkkräfte am Vorderrad.

  • Steering MomentSteering MomentSteering Moment
    Steering Moment
    Steering Moment
  • Physikalische Erklärung
(1) Seitenkraftverteilung (visualisiert durch die Farbskala)
(2) LENKACHSE (weisseLinie)Physikalische Erklärung
(1) Seitenkraftverteilung (visualisiert durch die Farbskala)
(2) LENKACHSE (weisseLinie)Physikalische Erklärung
(1) Seitenkraftverteilung (visualisiert durch die Farbskala)
(2) LENKACHSE (weisseLinie)
    Physikalische Erklärung
    (1) Seitenkraftverteilung (visualisiert durch die Farbskala)
    (2) LENKACHSE (weisseLinie)
    Physikalische Erklärung
    (1) Seitenkraftverteilung (visualisiert durch die Farbskala)
    (2) LENKACHSE (weisseLinie)

 "Verlässt ein Fahrer bei 45 km/h seine optimale Position und richtet sich dabei auf, beträgt der Aerodynamik-Verlust rund 1 Watt pro Millimeter." 

Daumenregel von J.P. Ballard (Swiss Side)
3. Effizienz

Die Laufradeffizienz spielt im Aero+ Konzept eine wesentliche Rolle. DT Swiss versteht darunter grob gesagt die Kombination aus Komfort, Grip und Rollwiderstand, wobei besonders der Rollwiderstand des Reifens direkt mit der aerodynamischen Performance in Verbindung steht. Bekanntermaßen sorgen breitere Reifen bei gleichem Druck für einen niedrigeren Rollwiderstand, oder andererseits mit niedrigerem Druck für besseren Komfort, Traktion und Grip. Damit es zu keinem Verlust bei Handling oder Aerodynamik kommt, müssen die Felgenaußenmaße und Maulweiten entsprechend der erzielten Reifendimensionen angepasst werden.

RoWi-Exkurs: Anhand der Grafik unterhalb ist zu erkennen, dass breitere Reifen tendenziell einen positiven Einfluss auf den Rollwiderstand nehmen. Durch ihr größeres Volumen haben sie eine breitere Aufstandsfläche und können mit weniger Luftdruck gefahren werden, ohne die Gefahr einzugehen, einen Platten einzufangen. Während schmale Reifen eine längere und schmalere Kontaktfläche haben, ist die Aufstandsfläche breiterer Reifen "kürzer". Dadurch verformt sich der Reifen leichter und der Rollwiderstand nimmt ab.

Tubeless-Exkurs: Seit 2016 sind alle Laufräder und Felgen von DT Swiss Tubeless Ready. Mit Tubeless Reifen können eine weitere Reduktion des Rollwiderstands, mehr Komfort, bessere Traktion sowie höhere Pannensicherheit erreicht werden.

  • Rolling ResistanceRolling ResistanceRolling Resistance
    Rolling Resistance
    Rolling Resistance
  • Tubeless ReadyTubeless ReadyTubeless Ready
    Tubeless Ready
    Tubeless Ready

 AERO+ wurde für die neuen ERC Laufräder hinsichtlich Geschwindigkeit, Handling und Gesamteffizienz neu optimiert. 

Reengineered AERO+ Concept

Weitere Features der neuen ERC

Um die angestrebte Gesamteffizienz aus bestem Handling, hohem Komfort und guter Aerodynamik zu erreichen, wurden sämtliche Komponenten der ERC 1100 entweder neu konstruiert bzw. von den aktuellen ARC-Laufrädern übernommen.

Speichen

Obwohl schon die Speichen der ersten ERC-Generation aerodynamisch optimiert wurden, wurden die Erkenntnisse des Rotationsluftwiderstandes erst jetzt zur Gänze umgesetzt. Die Formen sowie die optimale Ausrichtung der DT Aerolite II und DT Aero Comp II Speichen, welche wir schon von den im Vorjahr neu vorgestellten ARC-Laufrädern kennen, bieten einerseits gewohnt hohe Steifigkeiten, nehmen aber andererseits einen signifikant positiven Einfluss auf den Rotationsluftwiderstand - ganz besonders am Vorderrad.

Ein überarbeiteter Flachschmiedeprozess verdichtet den Stahl der Speichen stärker, was neben dem Shape auch zu einer erhöhten Zugfestigkeit führt. Die neuen und besonders leichten DT Aerolite II Speichen stehen für ausgezeichnete Aerodynamik und hohe Zugfestigkeit; die stabilen DT Aero Comp II Speichen wurden für hohe Seitensteifigkeit und maximale Traktion entwickelt.

Hinweis: Die DT Aerolite II und Aero Comp II sind ausschließlich den ERC 1100 Dicut Laufrädern vorbehalten. Die günstigeren ERC 1400 Dicut Laufräder wurden mit den bewährten DT Aero Comp T-Head Speichen aufgebaut, die nach wie vor als idealer Kompromiss aus Aerodynamik und Festigkeit gelten.

Naben und Freilauf

Im Zentrum eines jeden Laufrads steht die Nabe. Die ERC 1100 Disc Laufräder sind mit den neuesten 180er Naben, die ERC 1400 Disc mit den 240er Naben - beide mit der Ratchet EXP Technologie und mit "zwei in einem" Speichenlöchern an der Nabe - gebaut.

Neben einfacher Wartung, geringem Gewicht, hoher Zuverlässigkeit und langer Lebensdauer konnte auch die Silhouette der Nabenkörper gegenüber früherer Dicut-Aero- bzw. 240er-Naben verkleinert und die Aerodynamik verbessert werden. Reibungsarme, langlebige SINC Ceramic Lager und 36 Ratchet EXP Zahnscheiben runden die Performance aller vier Laufräder nach oben hin ab.

ERC 1100 35 vs. 45 vs. Vorgänger

ERC 1100 Dicut 35
Modelljahr 2022
ERC 1100 Dicut 45
Modelljahr 2022
ERC 1100 Dicut 47
Modelljahr 2017
Durchmesser 28" (700c) & 650B 28" (700c) 28" (700c)
Felgenhöhe 35 mm 45 mm 47 mm
Felgentyp Tubeless, Clincher, Hooked, VU-Shape, DB, Aero+ Tubeless, Clincher, Hooked, VU-Shape, DB, Aero+ Tubeless, Clincher, Hooked, U-Shape, DB, Aero+
Innenbreite 22 mm 22 mm 19 mm
Reifenbreiten 25 - 64 mm; optimiert für 28 mm 25 - 64 mm; optimiert für 28 mm 23 - 34 mm; optimiert für 25 mm
Vorderrad 24 Speichen, 2x gekreuzt, 12/100 Steckachse
Hinterrad 24 Speichen, 2x gekreuzt, 12/142 Steckachse, Shimano 11s Freilauf
Naben 180 Dicut db, Centerlock, 36T Ratchet EXP, SINC Keramiklager 180 Dicut db, Centerlock, 36T Ratchet EXP, SINC Keramiklager 240 Dicut db, Centerlock, 36T Ratchet SL, SINC Keramiklager
Speichen DT Aerolite II, DT Aero Comp II, T-Head DT Aerolite II, DT Aero Comp II, T-Head DT Aerolite 2⁄3 & DT Aero Comp 2⁄3 T-Head
Nippel DT Pro Lock, Aluminium, innenliegend
Gewicht* ab 1.391 g ab 1.442 g ** ab 1.513 g ***
Fahrergewicht Maximal 120 kg
Lieferumfang Tubeless Ventile (Alu, schwarz), valve guard, TLR Felgenband 25 mm, Laufradtaschen, SRAM XDR Freilauf Tubeless Ventile (Alu, schwarz), valve guard, TLR Felgenband 25 mm, Laufradtaschen, SRAM XDR Freilauf Tubeless Ventile, TLR Felgenband, Laufradtaschen, Schnellspanner-Endkappen
Preise ab € 2.388,-

* Herstellerangaben
** ERC 1100 Dicut 45: 1.453 g (gewogen inkl. TLR Felgenband) vs. 1.442 g (Herstellerangabe)
*** ERC 1100 Dicut 47: 1.511 g (gewogen inkl. TLR Felgenband) vs. 1.513 g (Herstellerangabe)

Performance im Windkanal

Luftwiderstand (Drag)

Das ERC 1100 DICUT 35 wies trotz der niedrigsten Felgenhöhe unter den getesteten Wettbewerbsprodukten den zweitniedrigsten Widerstandswert über die relevanten Anströmwinkel auf. Hingegen erreichten die ERC 1100 DICUT 45 im direkten Vergleich die absolut niedrigsten, gewichteten Luftwiderstandswerte. Das späte Ablösen des Luftstroms von der Felge bei einer Anströmung von ca. 15° zeigte zudem sein hervorragendes aerodynamisches Verhalten. Unklar bleibt selbstverständlich, wie sich diese Ergebnisse gegenüber anderen, hier nicht getesteten Wettbewerbern einordnen lassen.

Das Diagramm zeigt die Luftwiderstandsleistung ausgewählter Räder bei Anströmwinkeln zwischen -20 und +20 Grad. Günstig für einen Laufradsatz ist eine niedrigere Kurve (näher an der x-Achse), also ein geringerer Luftwiderstand.

Lenkeigenschaften (Steering Moment)

Sowohl die ERC in 45 als auch in 35 mm zeichnen sich durch ihre konkurrenzlos niedrige, lineare Lenkmomentkurve ohne Knicke sowie einen sanften Strömungsabriss aus. Alle drei Eigenschaften zusammen kommen dem Fahrer mit gutem Handling und berechenbarem Lenkverhalten bei Seitenwind zugute.

Die beiden Grafiken unterhalb zeigen das Lenkmoment in Nm bei Anströmwinkeln zwischen -20 und +20 Grad. Je näher die Kurve bei einer bestimmten Anströmung an der x-Achse liegt, desto geringer ist das Lenkmoment, was zu einem ausgewogenerem Handling führt.

Empfohlene Reifenbreiten

Alle neuen ERC Laufräder besitzen eine um 3 mm angewachsene Maulweite von nunmehr 22 Millimetern und sollen dem Fahrer besonders bei längeren Fahrten mit geringerem Rollwiderstand, mehr Dämpfung, zusätzlichem Grip und reduziertem seitlichen Reifenflex zugute kommen. Aus aerodynamischer Sicht wurden sie auf 28 mm breite Reifen optimiert, wobei das Hinterrad auch 30 mm breite Reifen unterstützt, um Rollwiderstand und Komfort auf rauem, schnell wechselndem Untergrund zu verbessern.

Je nach Vorliebe könnten natürlich auch jeweils zwei 28 mm bzw. zwei 30 mm breite Reifen gefahren werden, denn selbst mit einem 30er vorne wären nur geringe Einbußen beim Luftwiderstand zu erwarten. Das Handling fiele etwas träger aus, der Komfort spürbar besser.

Hinweis: Aus (sicherheits-)technischer Sicht wären sogar Breiten von 25 mm bis 64 mm möglich. Wenngleich der Zweck immer die Mittel heiligt, liest sich die Empfehlung von DT Swiss hingegen relativ eindeutig: 28 mm vorne und 28 bzw. 30 mm hinten.

 28 mm vorne. 28 bzw. 30 mm hinten. 

ERC Reifenempfehlung von DT Swiss
Montage unseres Testsetups

Da wir in letzter Zeit ausschließlich positive Erfahrungen mit den TPU-Schläuchen von Schwalbe und Tubolito machen durften und abgesehen von einem Durchstich keinerlei Defekte zu verzeichnen hatten, entschieden wir uns für ein "Tube Type" Setup mit Schlauch: schnell und einfach montiert, keine Patzerei mit der Milch, niedriger oder hoher Reifendruck möglich und im Pannenfall wäre eine rasche und saubere Weiterfahrt garantiert.

In Frage kamen mehrere Reifenfabrikate. Beispielsweise Pirelli Zero, Conti GP 5000, Michelin Power Road, usw. Da wir allerdings echte Fans vom geschmeidigen Fahrgefühl (Souplesse) und der Addix Race Mischung der Schwaben geworden sind und es die Pro One Highend-Rennradreifen auch als leichtere "Tube Type"-Variante gab, griffen wir zu den Schwalbe Pro One Tube-Type in 28 mm vorne und 30 mm hinten und den passenden Aerothan TPU Endurance Schläuchen mit 60 mm langen und tiefschwarzen Ventilen.

Vor der Montage nutzten wir noch die Gelegenheit und wogen die Testlaufräder inkl. der vormontierten Felgenbänder: 1.453 g (gewogen inkl. Bänder) vs. 1.442 g (Herstellerangabe ohne Bänder). Top.

Die Montage verlief unauffällig und fast schon "Tube Type Easy". Einen kurzen Exkurs findet ihr in den Bildunterschriften der Montage-Fotostrecke. Als Luftdruck wählten wir relativ 5,5 Bar vorne (28 mm) und 5,0 Bar hinten (30 mm) um auf der sicheren Seite zu sein.

ERC Modellpalette 2022

Anstatt einen einzigen Laufradsatz für alle Endurance-Zwecke anzubieten, erweiterten die Schweizer ihr ERC-Portfolio auf insgesamt vier Modelle. Der Connaisseur greift, je nachdem, ob das Augenmerk mehr auf Gewicht und Agilität oder auf bestmögliche Aerodynamik liegt, zu den ERC 1100 DICUT in 35 bzw. 45 mm; Realisten begnügen sich mit den um etwa 20% günstigeren ERC 1400 DICUT, welche ebenfalls in zwei Felgenhöhen erhältlich sind.

Nachdem die Laufräder beider Preislevels eins zu eins die gleichen Aero-Felgen besitzen und die restlichen Unterschiede (240er statt 180er Naben und DT Aero Comp anstatt DT Aerolite II & DT Aero Comp II Speichen) eher marginaler Natur sind, wird im Echtbetrieb vermutlich kein großer Performance-Unterschied zu erwarten sein. Unterm Strich bleibt den Besitzern der 1100ern ein feiner Gewichtsvorteil von rund 70 Gramm und das gute Gefühl, eines der besten Rennrad-Laufräder der Welt fahren zu dürfen.

Preislich rangieren die ERC 1100 Modelle je nach Laufradgröße (700c/650B) und Ausstattung ab 2.388,- Euro, während die ERC 1400 bereits ab 1.957 Euro zu haben sind.

Sowohl die ERC 1100 Dicut 35 als auch die 1400 Dicut 35 sind wahlweise als 650B erhältlich. Der kleinere Felgendurchmesser sorgt bei kleineren, entsprechend angepassten Fahrradrahmen für ein verbessertes Handling und reduziert ein mögliches Toe-Overlap beim Balanceakt an der Ampel oder in scharfen Kurven.

ERC Portfolio 2022

In der Praxis

Anwendungsfreundlichkeit ist Trumpf. Die Montage unseres Tube Type-Setups ging kitschig einfach von Hand und alle minimal bzw. maximal empfohlenen Reifenbreiten sowie die Maximaldrücke, je nach Reifenbreite und System (Schlauch oder Tubeless), waren auf den Felgen eingelasert. Falls dennoch Fragen offen bleiben, können alle relevanten Produktinformationen, das Manual und die Ersatzteile auf der DT Swiss Support Homepage eingesehen werden - ein QR- sowie ein 7-stelliger Produktcode findet sich ebenfalls gut sichtbar an der Felge per Laser verewigt.

Neben dem edleren, sportlicheren Decal-Design in schwarz/rot sowie dem neuen UV-Felgenshape stach einem optisch sofort die für ein Rennradlaufrad recht mächtige Felgenbreite ins Auge. Neben einem aerodynamisch perfekten Übergang zum 28 mm breiten Reifen ergeben sich für den Fahrer, aufgrund der ebenfalls angewachsenen Felgeninnenbreite, weitere Vorteile:

Verbesserte Dämpfung - Es können breitere Reifen montiert und mit einem relativ geringen Druck gefahren werden.
Mehr Grip und Traktion - Eine höhere Felgeninnenbreite ergibt eine rundere Form des Reifens und beeinflusst die Form der Aufstandsfläche. Die daraus resultierende vergrößerte Kontaktfläche zwischen Reifen und Belag erhöht die Traktion und verbessert das Handling.
Reduzierter Rollwiderstand - Nebenbei nehmen breitere Felgen-/Reifenkombinationen tendenziell einen positiven Einfluss auf den Rollwiderstand. Dank des größeren Volumens haben sie eine breitere Aufstandsfläche und können mit weniger Luftdruck gefahren werden, ohne einen Durchschlag zu riskieren. Im Vergleich zur schmaleren Aufstandsfläche schmaler Reifen ist die Aufstandsfläche breiterer Reifen "kürzer". Somit verformt sich der Reifen leichter und der Rollwiderstand nimmt ab. Mit einem modernen Tubeless-Reifen kann dieser Effekt noch verstärkt werden.
Seitliche Stabilität - Eine vergrößerte Felgeninnenbreite reduziert die seitliche Durchbiegung des Reifens bei Kurvenfahrten oder beim Sprinten und bietet dem Fahrer mehr Fahrstabilität und Lenkpräzision.

In unserem Test gefielen die Laufräder ganz besonders mit ihrem seidenweichen Abrollverhalten. Weder war ein signifikantes Reifengeräusch der Schwalbe Pro One zu vernehmen, noch ein Zischeln des Windes am Luftstromübergang zwischen Reifen und Felge. Einzig der Ratchet EXP Freilauf sorgte beim Coasten mit seinen 36 Zähnchen wieder für eine eindringliche Geräuschkulisse - gefühlt aber ein wenig leiser als jener der ARC 1100, warum auch immer.

Der Mix aus Handling, Komfort und Stabilität war trotz des 28 Millimeter Vorderreifens ausgezeichnet und der Laufradsatz sorgte für ein spürbares Plus an Sicherheit in den Abfahrten, bei höheren Geschwindigkeiten und in engen Kurven. Das war unserer Meinung nach, auch der größte Unterschied gegenüber dem Vorgänger (ERC 1100 Dicut 47). Darüber hinaus würden wir immer der Reifenkombination von 28 vorne und 30 mm hinten den Vorzug geben, denn wir tauschen sehr gerne das halbe Watt am Hinterrad gegen den Komfortgewinn.

Was das Fahrverhalten bei starken und wechselnden Seiten- und Gegenwinden betrifft, so können wir auch die versprochene Beherrschbarkeit (bzw. das vorhersehbare und kontrollierte Lenkverhalten) in gutem Glauben unterschreiben. Es gibt vermutlich nur wenige Laufräder in dieser Felgenhöhe, die sich derart spielerisch und gutmütig durch den Wind dirigieren lassen.

Alt vs. Neu: ERC 1100 47 vs. ERC 1100 45

Für einen direkten und möglichst aussagekräftigen Vergleich der neuen ERC 1100 Dicut 45 mit ihren Vorgängern wählten mein geschätzter BB-Kollege "HNG" und ich einen 23 Kilometer langen Rundkurs mit 300 Höhenmetern und einem abwechslungsreichen Mix unterschiedlichster Asphalt-, Steigungs- und Seitenwindbeschaffenheiten. Ident bereift mit Schwalbe Pro One Tube Types in 28 mm vorne und 30 mm hinten sowie den passenden Aerothan-Schläuche und dem exakt gleichen Reifenluftdruck von 5,5 Bar vorne und 5 Bar hinten absolvierten wir gemeinsam zweimal die gleiche Runde und wechselten dazwischen die Laufräder. Ursprünglich gingen wir eigentlich davon aus, dass uns vermutlich keine signifikanten Unterschiede auffallen würden - doch wir sollten uns irren.


Eines gleich einmal vorweg: in puncto Aerodynamik, Gewicht, Beschleunigung und der generellen Uphillperformance gab es keine spür- oder messbaren Unterschiede. Die Beurteilung der aerodynamischen Performance von Laufrädern ist in der freien Wildbahn ohnehin ein schwieriges Thema und um den Gewichtsunterschied von gerade einmal 60 Gramm zu erfahren, hätte es wohl deutlich sensiblere Popometer gebraucht. Wir waren uns einig: unentschieden.

Dafür fanden wir, dass sich die neuen ERC 1100 Dicut 45 eine Spur steifer und deutlich direkter anfühlten. Allerdings auch etwas weniger komfortabel. Während wir diskutierten, ob dies mit der Felgenform, der Speichen oder deren Anzugsmoment zu tun haben könnte, fiel uns auf, dass derselbe Reifen am alten ERC-Vorderrad im Wiegetritt optisch mehr zu den Seiten hin- und herwalkte. Bei Halbzeit, als wir die Laufräder austauschten, wurde die tatsächliche Breite der Vorderreifen gemessen und siehe da, der gleiche Reifen schwang sich in seiner Breite bei den 2022er Laufrädern mit dem gleichen Luftdruck zu einem Millimeter mehr auf. Das klingt zwar nicht nach besonders viel, machte aber offensichtlich einen spürbaren Unterschied im Fahrverhalten.

Zur "Ehrenrettung" der Vorgänger könnte man allerdings noch einbringen, dass diese selbstverständlich mit mehr Druck oder mit einem 25er Vorderreifen gefahren werden könnten. Beide Maßnahmen wären der Agilität durchaus zuträglich, falls man darauf Wert legen würde. Andererseits könnte man die neuen ERC 1100 Dicut 45 auch mit noch weniger Druck fahren, wodurch sich wiederum ihr Komfort verbessern ließe.

  • ERC 1100 47 (MY 2017)
Reifenbreite außen: 28 mmERC 1100 47 (MY 2017)
Reifenbreite außen: 28 mm
    ERC 1100 47 (MY 2017)
    Reifenbreite außen: 28 mm
    ERC 1100 47 (MY 2017)
    Reifenbreite außen: 28 mm
  • ERC 1100 45 (MY 2022)
Reifenbreite außen: 29 mmERC 1100 45 (MY 2022)
Reifenbreite außen: 29 mm
    ERC 1100 45 (MY 2022)
    Reifenbreite außen: 29 mm
    ERC 1100 45 (MY 2022)
    Reifenbreite außen: 29 mm

Was die Fahrstabilität bei Seitenwind betraf, so lagen beide Laufradsätze auf einem ähnlichen und enorm hohen Niveau. Selbst kurzzeitiges, freihändiges Abfahren bei böigem Wind war kein allzu großes Wagnis, wenngleich sich der neue Laufradsatz noch stoischer anfühlte. Zwar glänzten beide Laufradsätze mit ihrer guten Berechenbarkeit bei Seitenwind, aber mit dem Vorgänger kam man bei starkem Seitenwind minimal weiter vom Kurs ab.

Summa summarum fällt unsere Kaufempfehlung wie folgt aus: Wer einen alten ERC 1100 Dicut 47 besitzt und auf 30er Reifen am Vorderrad verzichten kann, der hat in Wahrheit keinen Grund umzusteigen. Gleiches gilt bei einem Neukauf, wenn man den Vorgänger besonders günstig online oder beim Händler erstehen kann - der alte ERC Laufradsatz ist nach wie vor eine Bank.

Allerdings besitzen die neuen ERC 1100 Dicut 45 unbestreitbare Vorteile. Wer breitere Reifen fahren möchte oder auf ein besonders direktes Handling Wert legt, der muss fast zum neuen Modell greifen und wird daran garantiert viele Jahre Freude haben.

Fazit

DT Swiss ERC 1100 Dicut 45
Modelljahr: 2022
Preis: ab € 2.388,-
+ Perfekt aufeinander abgestimmte Komponenten für optimales Handling
+ Neuer UV-Shape für bessere Aerodynamik und niedrigeres Gewicht
+ 22 mm Maulweite für breitere Reifen
+ Zwei verschiedene Felgenhöhen
o Disc Brakes only
o Unverändert hoher Preis der 1100er Topvariante(n)
BB-Urteil: Negativzinsen hin, Inflation her: mit den ERC Laufrädern investiert ihr richtig in die Zukunft.


Für die kommende Saison hat DT Swiss seine ERC-Palette grundlegend überarbeitet und präsentiert mit den ERC 1100 bzw. 1400 Dicut zukunftsweisende Endurance-Laufräder für Scheibenbremsen in zwei Felgenhöhen. Dafür nahmen sich die Schweizer Entwickler jeder einzelnen Laufradkomponente im Detail an und schufen Gesamtpakete, die hinsichtlich Komfort, Handling und Aerodynamik ihresgleichen suchen.

Ambitionierte Rennfahrer oder Connaisseurs greifen, je nachdem ob ihr Augenmerk mehr auf Gewicht und Agilität oder auf bestmöglicher Aerodynamik liegt, zu den ERC 1100 DICUT in 35 bzw. 45 mm; Realisten begnügen sich mit den um etwa 20% günstigeren ERC 1400 DICUT, welche ebenfalls in zwei Felgenhöhen erhältlich sind.

Abgesehen von der verbesserten Performance in allen Belangen begeisterten uns die Laufräder mit ihrer Alltagstauglichkeit, der Userfreundlichkeit, dem satten Freilaufsound und ihrem einzigartigen UV-Shape, der garantiert bei zukünftigen Granfondo-Bewerben oder vorm Café für neidvolle Blicke sorgen wird.

Die Laufräder ERC 1100/1400 DICUT fallen unter die DT Swiss Fair-Share-Policy, bei welcher dem Erstbesitzer von Carbonlaufrädern im Falle eines Material- und Verarbeitungsfehlers schadhafte Felgen zeitlich unbegrenzt und kostenfrei repariert werden. Alle anderen Schäden sind im Rahmen einer erweiterten, 10-jährigen Garantie gegen einen Kostenanteil von 249 Euro pro Laufrad abgedeckt.


Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1
    Admin Avatar von NoPain
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    DT Swiss ERC 1100 Dicut 45 2022

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  2. #2
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    Danke für den ausführlichen und aufschlussreichen Bericht.
    Eine andere Frage habe ich noch: Welche Halterung ist das für das Garmin Rücklicht?

    LG - HanS

  3. #3
    Admin Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von pager Beitrag anzeigen
    Danke für den ausführlichen und aufschlussreichen Bericht.
    Eine andere Frage habe ich noch: Welche Halterung ist das für das Garmin Rücklicht?

    LG - HanS
    Das ist der originale Radar-Halter von Garmin, der beim allerersten Radarmodell dabei war.
    https://www.bike-components.de/de/Garmin/Varia-Sattelstuetzenhalterung-p46554/?o=200001-schwarz-universal