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  1. #1
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    Trittfrequenz mit Leistungsmessung an der Pedale

    Leistungsmessung an der Pedale:

    300Watt /80TF
    300Watt./90TF

    Ist der gleiche Widerstand/Speed,etc....oder?

    300Watt Widerstand am Hinterrad, wäre der Unterschied +10TF enorm.
    Aber an der Pedale bleiben 300Watt immer 300Watt, oder?

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Tom Elpunkt
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    Reden wir hier von einem smarten Trainer als zweite Quelle für die TF?

  3. #3
    300w sind 300w - egal wie hoch die TF ist. eine niedrige TF braucht mehr kraft, eine hohe mehr weg - die leistung ist gleich

  4. #4
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    Alles klar, Danke Reini

  5. #5
    Re-Member Avatar von kapi
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    Zitat Zitat von Reini Hörmann Beitrag anzeigen
    300w sind 300w - egal wie hoch die TF ist. eine niedrige TF braucht mehr kraft, eine hohe mehr weg - die leistung ist gleich
    Ergänzung: Speed natürlich auch
    kapi auf Strava

    Ötztaler 2013: 10:00 | 2014: 8:40 | 2015: 8:26 | 2016: 8:21 | 2017: 8:20 | 2018: 8:58 | 2019: 8:24 | 2020: ?:??

  6. #6
    Zitat Zitat von kapi Beitrag anzeigen
    Ergänzung: Speed natürlich auch

    ordnung muss sein!

  7. #7
    Neu mit "Alter-Lego-Ego" Avatar von GrazerTourer
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    Reini, wie siehst du denn das ganz allgemein bzgl. der Trittfrequenz? Was können Beine besser/schlechter, die zB mehr mit echt niedriger Frequenz und viel Widerstand trainieren, als Beine die viel (fast nur) um 100erKadenz fahren und evtl. etwas weniger W treten schaffen, dafür aber die Frequenz immer halten?

    Ich mach eigtl. beides, langsam und schnell und ich schau gerade bei meinen Spinningeinheiten, dass beides schön vorkommt. Einige sehr intensive Berge mit zähen 50 bis 75 Trittfrequenz, aber auch echt flotte Anstiege mit eher viel Widerstand bei 100er Frequenz. und dann natürlich auch längere Nummern mit 5min und 150-160er Kadenz (ja, unsere Gruppe fährt das schon echt gut - natürlich nie ohne Widerstand. Stabiler Oberkörper und und und). ich merke über den Winter, dass die Leute immer stabiler am Radl werden, weniger herum hampeln usw. gerade "Fixieren" im Stehen bei eteas höherer Frequenz dauert etwas, bis sie es gut können. Davor fahr ich sowas eher langsamer.
    Geändert von GrazerTourer (04-02-2019 um 11:22 Uhr)
    Meine Ausflüge auf: www.trickytrails.com - Danke an everyday26.de

  8. #8
    die optimale kadenz ist sehr individuell...es gab profis die beim TT mit über 100 sehr schnell waren, solche die mit 85/95 super zurechtkamen, u auch welche die mit 65/75 vorne dabei waren.

    am hügel gibts auch die strampler u die stampfer..

    wer eine gute koordination hat, u eine große maschine, der kann kraftsparend fahren - denn der puls geht bei hoher TF bei gleicher leistung hoch.
    wer sehr ermüdungsresistent ist, muskulär - der kann seinen kreislauf entlasten u mit niedriger kadenz fahren, was durchaus vorteile haben kann.

    grundsätzlich hat so jeder seine eigene optimale TF, eine daumenregel sagt: je länger die belastung, um so höher sollte die TF gewählt werden.

    diese ändert sich mit dem trainingszustand: trainierte oder sprintertypen können meist sehr hohe TF fahren, früher war die max kadenz gar ein parameter für radsport talent im allgemeinen, davon ist man zum teil aber wieder weg.

    persönlich bin ich für die goldene mitte...

  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von revilO
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    Zitat Zitat von Reini Hörmann Beitrag anzeigen
    die optimale kadenz ist sehr individuell...es gab profis die beim TT mit über 100 sehr schnell waren, solche die mit 85/95 super zurechtkamen, u auch welche die mit 65/75 vorne dabei waren.

    am hügel gibts auch die strampler u die stampfer..

    wer eine gute koordination hat, u eine große maschine, der kann kraftsparend fahren - denn der puls geht bei hoher TF bei gleicher leistung hoch.
    wer sehr ermüdungsresistent ist, muskulär - der kann seinen kreislauf entlasten u mit niedriger kadenz fahren, was durchaus vorteile haben kann.

    grundsätzlich hat so jeder seine eigene optimale TF, eine daumenregel sagt: je länger die belastung, um so höher sollte die TF gewählt werden.

    diese ändert sich mit dem trainingszustand: trainierte oder sprintertypen können meist sehr hohe TF fahren, früher war die max kadenz gar ein parameter für radsport talent im allgemeinen, davon ist man zum teil aber wieder weg.

    persönlich bin ich für die goldene mitte...
    Alles richtig, aber je länger die Belastung, desto niedriger sollte die Trittfrequenz sein. Nicht zuletzt deshalb, weil eine hohe Bewegungsfrequenz alleine schon Energie frisst, was man selber rasch überprüfen kann, wenn man ohne Widerstand am Ergo wie wild strampelt, siehe Spinning. Je länger ein Bewerb ist, desto mehr zählt die Ökonomie und weniger die Effizienz. 1 Tritt pro Sekunde gilt als am energiesparendsten, aber wenig effektiv hinsichtlich einer hohen Durchschnittsgeschwindigkeit. Möchte man mit einem Riegel aber möglichst weit kommen, dann sollte man sehr langsam treten.

    Je länger die Distanz auf der Bahn, desto niedriger ist die Trittfrequenz. Im Sprint am höchsten, über die Stunde am langsamsten.

    Je höher die VO2max, desto höhere Trittfrequenzen sind sinnvoll.

  10. #10
    ich sprach von der persönlichen trittfrequenz u nicht vom spinning, sprinten oder bahnfahren, oder von belastungsspitzen.

    sowohl bei langen etappen in einem etappenrennen, als auch auf der langstrecke orientiert man sich im oberen bereich seines persönlichen kadenz bereichs.
    fahrer die müde werden, fahren immer schwere gänge...hoch treten kann kein fahrer der
    müde ist.

    da ich tippfaul bin, zitiere ich aus trainingsworld.com

    Bessere Blutzirkulation in der Muskulatur

    Bei hohen Trittfrequenzen sind die Phasen der Anspannung kürzer, so dass der Blutfluss innerhalb eines Muskels nur kurz gestört ist. Während einer Kontraktion werden die Blutgefäße komprimiert und die Zirkulation des Blutes behindert. Die ist aber für den Sauerstoff- und Nährstofftransport wichtig. Auch die Stoffwechselzwischenprodukte wie z. B. das Laktat werden über einen guten Blutfluss besser abtransportiert.
    Effizientere Verteilung der Belastung

    Eine Studie zeigte, dass sich der Anteil der genutzten langsamen Muskelfasern bei einer gegebenen Geschwindigkeit und einer Kadenz von 50 nicht von dem bei 100 Umdrehungen pro Minute unterscheidet. Bei der niedrigeren Trittfrequenz wurden aber zusätzlich Muskelfasern, die den „schnell zuckenden“ Fasern zugeordnet werden, rekrutiert. Diese Fasern produzieren in höherem Maße Laktat, so dass aus derselben Geschwindigkeit mehr Ermüdung resultieren kann.(1)
    Geändert von Reini Hörmann (04-02-2019 um 15:45 Uhr)

  11. #11
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    Wenn ein Athlet sein persönliches Maximum herauskitzeln möchte, sinkt dennoch die Trittfrequenz mit der Länge der Belastung. Je länger das Zeitfahren ist, desto niedriger wird die Trittfrequenz sein.

    In einem Etappenrennen, wird für die entscheidenden Phasen Kraft ("schnell zuckende Muskelfasern") gespart, deshalb wird im Windschatten des Pelotons oftmals mit höherer Frequenz pedaliert, sofern überhaupt getreten werden muss.

  12. #12
    natürlich unterliegt jeder einer ermüdungsrate, u mit der ermüdung sinkt die TF...das heißt aber nicht, dass man sich von beginn an mit einem schweren puffer die kraft aus den beinen zieht.

    ausnahmen gibts immer, aber in
    meiner kleinen radwelt ermüdet man - siehe auch zitat - langsamer, wenn man leichte gänge mit (für sich) relativ hoher TF fährt. (natürlich immer bei selber leistung) - man wird klarerweise
    mir 220 TF keine 100km kommen...aber ich denke ich habe präzise genug gesagt wovon ich spreche.
    Geändert von Reini Hörmann (04-02-2019 um 16:00 Uhr)

  13. #13
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    Eben weil mit der fortschreitenden Länge die durchschnittliche Wattzahl sinkt, sollte man eine niedrigere Frequenz wählen, sofern man eine gleichmäßige Durchschnittsleistung anstrebt.

    Wir könnten Christoph Strasser fragen, ob er bei einem kurzen Zeitfahren, bei seinem 24 Stunden Rekord oder beim RAAM höhere Frequenzen fährt.
    Geändert von revilO (04-02-2019 um 16:06 Uhr)

  14. #14
    sie sinkt bei den meisten aber langsamer, wenn man weniger schnell ermüdet, u dass tut man - weniger schnell ermüden, wenn man die TF relativ hoch hält.

    du bist halt anderer meinung, u jeder leser - ich wurde ja persönlich gefragt, kann sich selbst seinen reim aus den aussagen machen.

    ps: zumal ich die frage vom GT als trainingsempfehlung verstanden habe, u nicht als ratschlag wie ich am schnellsten 150m ins ziel sprinte.


    Ja, ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten ihre Trittfrequenz trainieren, typischerweise um sich bei einer höheren Trittfrequenz wohler zu fühlen. Grob gesagt, je fitter man ist, desto mehr Kraft kann man erzeugen und desto höher sollte die Trittfrequenz ausfallen. Zudem kann man mit zunehmender Fitness länger fahren und profitiert hierbei wiederum von einer höheren Trittfrequenz. Diese höhere Trittfrequenz auszuhalten, erfolgt nicht zwingend auf natürliche Art und Weise. Bedachtsames Fahren in niedrigen Gängen und dabei (etwas) fließender zu treten, kann vermutlich dabei helfen, genau den idealen Punkt bei fortschreitendem Training zu finden.“


    Zitat :Professor Louis Passfield
    https://www.kent.ac.uk/sportsciences...eld-louis.html


    pps: ich werde straps bei gelegenheit fragen, mit fasching habe ich das schon oft besprochen u der schwört auf hohe TF. die frage wird aber nicht lauten, welche er am ende hatte, sondern mit welcher er gestartet ist u warum...
    Geändert von Reini Hörmann (04-02-2019 um 16:32 Uhr)

  15. #15
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    Fazit für mich: ich bin entweder zu unfit für dauerhaft hohe Frequenzen (90+) oder ich bin es zu wenig gewohnt. Ich falle immer in ca 75rpm rein. Gehe ich höher, werden die Watt weniger bzw fühlt es sich als Gesamtsystem einfach völlig falsch für mich an. Ineffizient.

    Als Trainingsempfehlung war es garnicht unbedingt gemeint. Sowas mag ich nicht trainieren. Ich wollte eher wissen, auf was ich "meine" Leute beim Spinning (als reiner peinharter Spaß veranstaltet) mit dem Programm das ich so fahre vorbereite. Ich fahre immer 2-3 Lieder pro 90min mit sehr hohe Frequenzen (ja, auch zeitweise im Stehen weil die Leute alle fit sind) vorwiegend deswegen, weil es die Leute deutlich stabiler macht. Der ganze Oberkörper wird fitter. Das sieht man als Instrujtur extrem gut. Die Fortschritte sind enorm. Wenn die im Herbst bei 120rpm noch am Radl herum wackeln wie Pudding sprinten sie am Ende bei 150rpm im Stehen wie ein stabiler Einser! Das find ich gut. (nie ohne Widerstand natürlich!). Ich wollt nur wissen, ob das sonst irgendwas bei den Beinen ausmacht. Ich seh eigtl nur den Koordinativen Vorteil. Meine TF wird dadurch im echten Leben net höher.
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