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Simplon 2012

Die brandneuen 2012er Modelle inklusive einem geänderten Gesamtkonzept.
Text: Reinhard Hörmann Fotos: Reinhard Hörmann

Das Pavo im limitierten Net.APP Design

Seit Jahren schon macht sich die heimische Edelschmiede mit Ultraleichtbau und immensen Steifigkeitswerten einen Namen. Umso überraschender war daher die Produktpräsentation für das kommende Jahr, denn die brandneuen Modelle Kiaro und Kibo bringen statt Superleichtbau vor allem Komfort und Alltagstauglichkeit.

Dass nach wie vor die Modelle Pavo und Serum an oberster Stelle der hauseigenen Nahrungskette stehen, steht außer Frage. Beide Rennräder waren schon im heurigen Jahr dermaßen erfolgreich, dass eigentlich nichts verändert wurde. Ambitionierte Rennfahrer werden nach wie vor auf das sehr leichte und dennoch supersteife Pavo setzen, Rennsportler mit Anspruch auf etwas mehr Komfort werden mit dem federleichten Serum glücklich werden. Das Pavo wurde nicht verändert, jedoch steht mit dem "NetAPP" Team-Design eine neue, allerdings streng limitierte Grafik zur Verfügung.


Neue Gabel und Laufräder mit Simplon Naben am Serum

Beim Serum wurde die Gabel überarbeitet; diese soll nun dem Komfort des Rahmens zur Gänze entsprechen, was im letzten Jahr noch nicht wirklich der Fall war. Die Klemmung zur integrierten Sattelstütze wurde nach diversen Kritiken in einer Reihe von Tests verbessert, sodass das Fixieren des Sattels nun kein Problem mehr darstellt. Dass nach wie vor zwei Spitzenmodelle im Rennradbereich um die Gunst der Käufer buhlen, zeigt einmal mehr, dass wohl genau diese Sattelstütze immer noch die Herzen der Endverbraucher polarisiert.

Das erst vor einem Jahr eingeführte Mono-Link-System von Selle Italia blieb unverändert, allerdings schmückt im nächsten Jahr der neueste, optisch etwas schmälere Selle-SLR die beiden Rennmaschinen. Auch neu ist, dass Simplon hauseigene Naben verbauen lässt, welche bei eigens entwickelten Laufrädern für noch schnelleres Fortkommen sorgen sollen. Die Felgen dazu kommen aus dem Hause Xentis.

Simplon Kiaro | Komfort vor Ultraleichtbau


Kiaro

Bei der Enthüllung des völlig neuartigen Rennrades Kiaro ging sofort ein Raunen durch die Reihen der anwesenden Fachjournalisten. Ein Rad mit absolut ungewöhnlichem Design wurde hier gezeigt, wobei speziell das Oberrohr im Nu alle Blicke auf sich zieht. Leicht nach unten gebogen, superflach und "geslopt", sorgt es optisch für einen sehr aggressiven Auftritt. Die schwarz/rote Grafik mischt dezente Eleganz mit sportlicher Spritzigkeit. Was hier auf den ersten Eindruck als vermutlich superleichte und megasteife Wunderwaffe für den Renneinsatz wahrgenommen wurde, entpuppte sich bei näherer Betrachtung aber als völlig anderes Rennrad-Konzept.

Leichtbau ja, aber nicht um jeden Preis - Alltagstauglichkeit wird groß geschrieben. Unter diesem Attribut versteht Simplon, dass Carbonrahmen nicht gleich beim ersten Umfaller kaputt werden sollen, eine Reise im Flugzeug überleben können oder im Kofferraum eines Autos. Ebenso wurde bei der Entwicklung des Kiaro auf Komfort wert gelegt, und das auf höchstem Niveau und ohne jeden Kompromiss. Die Geometrie ist ohne Zweifel langstreckentauglich, die vertikale Elastizität ist den Laborwerten zu Folge überragend. Das Steuerrohr wurde zu Gunsten der Cockpithöhe recht lang dimensioniert, die relative "Kürze" des Oberrohrs lässt eine entspannte und aufrechte Sitzposition zu. Um dennoch hohe Vortriebswerte zu erreichen, wurden nicht nur die Carbon-Layups optimiert, auch das Tretlager und die großvolumigen Rahmenrohre wurden auf höchste Steifigkeit getrimmt.


Um diese Versprechen (höchster Komfort und hohe Steifigkeit) zu untermauern, wurden auch erstmals Betriebs-interne Produktionsgeheimnisse preisgegeben.

Die Designer aus dem Ländle produzieren das Tretlager mit Kettenstreben, Unterrohr- und Sattelrohransätzen in einem ganzen Stück. Um innen faltenfreie und somit hochstabile, bruchfeste Carbonrohre fertigen zu können, wird eine Form aus speziellem Material mit den schwarzen Fasern ummantelt, welche bei hoher Temperatur (beim Austrocknen werden bis zu 180 Grad erreicht) völlig rückstandsfrei aus dem Carbon fließt.

Pikantes Detail am Rande ist, dass die UCI zwar zu Recht die superleichten Sportler aus Vorarlberg ohne jegliche Bedenken auf die großen Rundfahrtsstrecken lässt, das extrem stabile Kiaro aber aufgrund seines speziell geformten Oberrohrs keine UCI Zulassung bekommen hat. Die niedrigste Höhe, die ein Oberrohr aufweisen muss, ist mit 25mm begrenzt; das Kiaro kann in diesem Bereich lediglich mit einer Rahmenhöhe von 21mm aufwarten, was den Verantwortlichen in Lausanne zu wenig erscheint. Ob dieser Umstand die Kaufentscheidung der heimischen Radsportler beeinflussen kann, wird die Zukunft zeigen.


Das Oberrohr des Kiaro-Rahmens ist minimal 21mm flach

Bei ersten Fahrversuchen bestätigte sich der überragende Komfort des Kiaro - die Alltagstauglichkeit wird es jedoch erst unter Beweis stellen müssen. Trotz der entspannten Sitzposition ist das Lenkverhalten sehr präzise, das Rad ist agil und dennoch sehr spurtreu. Die massiven (asymmetrischen) Kettenstreben sorgen für direkte Kraftübertragung, die Gabel zeichnet sich durch hohe Frontalelastizität aus, bringt aber locker die benötigten Steifigkeitswerte. Der "Vibrex-Hinterbau" mit relativ dünnen Sitzstreben steht für die außergewöhnlich gute Dämpfung, bietet aber trotzdem eine sehr gute Kontrolle bei High Speed Abfahrten. Das Gesamtkonzept überzeugt im Erstkontakt durch fantastischen Komfort und ästhetische Optik. Weitere Tests werden zeigen, was im Alltagsgebrauch wirklich im Kiaro steckt.

Simplon Kiaro 2012
Farben: Rot, Carbon
Größen: 47/51/55/58/62 cm
Gewicht Rahmen: 1.100 Gramm bei Gr. 55
Ausstattungen: 105er, Ultegra, Dura Ace, Force 20C, Athena 22C, Chorus 22/22C
Gabel: Simplon s 7.1 Carbon

29er Razorblade


Auch bei der Entwicklung der 2012er Modelle im Bereich der Mountainbikes wurden die Schwerpunkte auf Fahrkomfort, Alltagstauglichkeit und Sicherheit gelegt. Zwar gehören die Neuentwicklungen immer noch in die Gewichtsklasse "leicht", aber eben nicht "superleicht".

Das bereits vor Jahren eingeführte Modell Razorblade (Hardtail/Carbonrahmen) bekam eine 29er Version zur Seite gestellt. Das erklärte Ziel war, ein echtes Funbike zu entwickeln, welches schnell und handlich über die Trails zu bewegen ist und zusätzlich Fahrsicherheit und höchsten Komfort bringt. Für letzteres sorgen unter anderem eine sehr schlanke und hochelastische Knotenanbindung des Oberrohrs zum Sitzrohr, eine spezielle Carbonsattelstütze und der Virbrex-Hinterbau. Das für ein 29er außerordentlich gute Handling erreicht man durch kurze, ebenfalls asymmetrische Kettenstreben, die einen ebenso kurzen Radstand ermöglichen, im Vergleich zu anderen 29ern. Um das Lenkverhalten präzise zu gestalten, wurde auch das Steuerrohr sehr niedrig gehalten.

Das Konzept dieses Bikes hat durchaus das Zeug, sowohl im auf dem Home-Trail als auch im härtesten Rennsport neue Maßstäbe zu setzen. Wie bei einigen anderen 2012er Modellen aus dem Ländle sind auch beim Razorblade die Bowdenzüge im Rahmen verlegt. Das Rahmengewicht beträgt bei Größe "L" etwa 1.100 Gramm; es werden drei verschiedene Ausstattungsvarianten erhältlich sein.

Simplon Razorblade 29 2012
Farben: UD Carbon matt
Größen: M/L/XL
Gewicht Rahmen: 1.100 Gramm bei Gr. L
Ausstattungen: Pro, TRA-20, TRA-30

Kibo aus Alu oder Carbon


Kibo Alu

Mit dem Kibo Mountainbike-Fully bringt Simplon ein leichtes Tourenbike mit extravaganter Linienführung und sehr hoher Fahrqualität auf den Markt. Technisch steht das Kibo auf der Höhe der Zeit, seine größte Stärke ist aber vor allem die Anwendungsvielfalt: egal, ob Alpencross, Biketour oder Trainingsrunden.

Geometrisch gesehen ist dieses Mountainbike mit einem 69° Steuer- und einen 73° Sitzwinkel ein klassisches Tourenbike. In ersten Fahrtests ist vor allem der reaktive Carbonhinterbau mit sehr feiner Dämpferabstimmung beeindruckend. Er sorgt für hohe Kontrolle über das recht feinfühlige Fahrwerk und bringt so viel Sicherheitsgefühl mit auf schwierige und auch schnelle Downhills. Die Traktion auf steilen Uphill-Passagen ist sehr gut. Ein 92mm Pressfit Tretlager sowie das hydrogeformte Unterrohr mit mächtig dimensionierter Hinterbauanlenkung sorgen für eine recht direkte Kraftübertragung. Doppelte Schweißnähte (Alu-Version) im gesamten Tretlagerbereich sorgen nicht nur für Haltbarkeit, sondern sollen vor allem auch die Belastbarkeit des gesamten Rahmensets erhöhen.


Kibo Carbon

Auch beim Kibo bieten innen verlegte Kabel nicht nur eine schöne Optik, sondern auch Schutz und weitgehende Wartungsfreiheit. Die mächtigen Kettenstreben sind sehr stabil und bieten auch für 2.4er Reifen ausreichend Platz.

Die Carbonversion des Kibo ist optisch noch stylisher und bringt auch bedeutend weniger Gewicht auf die Waage. Die Geometrie des Rahmens ist um einiges mehr auf Renneinsatz getrimmt, was eine sportlich gestreckte Sitzposition zur Folge hat. Das Antriebsverhalten ist insgesamt etwas neutraler als beim "Alu". Das Unterrohr ist sehr großvolumig dimensioniert, die Hinterbauanlenkung extrem massiv; diese Features lassen zusammen mit dem neu entwickelten "Carbon Layup" in der Praxis eine wirklich radikale Fahrweise zu.

Kibo Alu 2012
Federweg: vo. und hi.: 120mm (optional vo. bis 140mm)
Farben: schwarz matt, weiß
Größen: 38/45/50/55
Gewicht Rahmen: 2.500 Gramm bei RH 50
Komplettgewicht: 11,5 Kg (TRA-30 Ausstattung)
Ausstattungen: Beat, SLX, XTE, Pro, TRA-30

Kibo Carbon 2012

Federweg: vo. und hi.: 120mm (optional vo. bis 140mm)
Farben: UD Carbon matt
Größen: 38/45/50/55
Gewicht Rahmen: 1.850 Gramm bei RH 50
Komplettgewicht: 10,4Kg (MRS Austattung)
Ausstattungen: XTE, Pro, TRA-20, TRA-30, MRS

Fazit

Insgesamt betrachtet hat Simplon für 2012 ein sehr komplettes Sortiment für jede Art von Radfahren parat. In ersten Fahrtests konnten die angekündigten Stärken der jeweiligen Neuentwicklungen eindeutig nachgewiesen werden, für längere Tests stehen die Modelle erst in den nächsten Monaten zur Verfügung - hier werden wir dann auch die versprochene Alltagstauglichkeit unter die Lupe nehmen.

Nähere Infos: www.simplon.com


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Ergebnis 1 bis 15 von 45
  1. #1

    Simplon 2012

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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Weight Weenie
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    Schade - ich hab mich auf das Simplon in 29" gefreut. Optisch sagt es mir leider überhaupt nicht zu.

  3. #3
    Rien ne va plus :-) Avatar von Ran
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    .... Das Pavo wurde nicht verändert ....

    heißt das, es gibt weiterhin keine Variante mit Shimano Di2 ?
    2013: 9.716 Km 2014: 10.439 Km 2015: 9.466 Km 2016: 7.199 Km

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  4. #4
    Zitat Zitat von Weight Weenie Beitrag anzeigen
    Schade - ich hab mich auf das Simplon in 29" gefreut. Optisch sagt es mir leider überhaupt nicht zu.
    Ich dachte auch sofort, dass die Meinungen stark auseinandergehen werden...mich hats nach kurzer Zeit dann aber doch gepackt..;o)

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von Weight Weenie
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    Zitat Zitat von Reini Hörmann Beitrag anzeigen
    Ich dachte auch sofort, dass die Meinungen stark auseinandergehen werden...mich hats nach kurzer Zeit dann aber doch gepackt..;o)
    Es gibt halt 29er denen man es sofort ansieht und dann gibt es welche wo man anfängt am Reifen nach der Größe zu suchen weil mans sonst nicht merken würde. Ich steh halt eher auf zweiteres.

    Aber schau ma mal wie er dann in echt aussieht.

  6. #6
    Zitat Zitat von Ran Beitrag anzeigen
    .... Das Pavo wurde nicht verändert ....

    heißt das, es gibt weiterhin keine Variante mit Shimano Di2 ?
    Das Pavo selbst (Rahmen/Gabel) hat sich nicht geändert, es gibt aber sehr wahrscheinlich die Ultegra Di - Variante, eher nicht die Dura Ace..

  7. #7
    Rien ne va plus :-) Avatar von Ran
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    Zitat Zitat von Reini Hörmann Beitrag anzeigen
    Das Pavo selbst (Rahmen/Gabel) hat sich nicht geändert, es gibt aber sehr wahrscheinlich die Ultegra Di - Variante, eher nicht die Dura Ace..
    die meisten Hersteller machen ja wegen der komplizierten Kabelverlegung eigene Di2 Rahmen.

    Aber lassen wir uns überraschen, die Ultegra elektrisch soll was die Verkabelung betrifft einfacher sein.
    2013: 9.716 Km 2014: 10.439 Km 2015: 9.466 Km 2016: 7.199 Km

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  8. #8
    Zitat Zitat von Ran Beitrag anzeigen
    die meisten Hersteller machen ja wegen der komplizierten Kabelverlegung eigene Di2 Rahmen.

    Aber lassen wir uns überraschen, die Ultegra elektrisch soll was die Verkabelung betrifft einfacher sein.
    um einmal ein wenig aus den nähkästechen zu plaudern: die dura ace ist eindeutig zu teuer um diese variante anzubieten - beim pavo und serum ändert sich die kabelführung nicht, das kibo hat die bowden nach innen verlegt - ich kann ehrlich nicht sagen, welche rahmen für die ultegra di variante vorgesehen sind, denke aber, dass sie alle drei spitzen rennräder damit anbieten - bitte dies aber nicht für 100% nehmen - ich hab lediglich beim testen ein wenig mit andreas hämmerle geplaudert, der ist ja chef dort...und da hat er es angedeutet.

  9. #9
    rastet & rostet Avatar von schwarzerRitter
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    schwarz/weiße Bikes kann ich schön langsam nicht mehr sehen...

    Ersetzt das Kiaro RR dann das Pride?

    Wieviel FW hat das Kibo?
    Ich nehme mal an, dass es das Lexx ersetzen wird und es dann nächstes Jahr Stomp, Kibo Alu, Kibo Carbon, Dozer mit Aluhinterbau und Dozer mit Carbonhinterbau am Fully Sektor gibt?
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  10. #10
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von Reini Hörmann Beitrag anzeigen
    um einmal ein wenig aus den nähkästechen zu plaudern: die dura ace ist eindeutig zu teuer um diese variante anzubieten - beim pavo und serum ändert sich die kabelführung nicht, das kibo hat die bowden nach innen verlegt - ich kann ehrlich nicht sagen, welche rahmen für die ultegra di variante vorgesehen sind, denke aber, dass sie alle drei spitzen rennräder damit anbieten - bitte dies aber nicht für 100% nehmen - ich hab lediglich beim testen ein wenig mit andreas hämmerle geplaudert, der ist ja chef dort...und da hat er es angedeutet.
    Naja - ein eigener Di2 Rahmen sollte es halt schon sein. Egal ob Ultegra oder Dura-Ace. "Hybrid-Rahmen" vereinen die Gewichtsnachteile der Rahmen mit Bowdenzugführung mit denen des Akkus. Ein schlauer Di2 Rahmen spart etwa 100g an Bowdenzügen, Befestigungen und Kabelführungen... da hast dann locker den Kabelstrang und einen Teil vom Akkugewicht eingespart.

    Akku unter der Trinkflasche ist pfui und die Kabeln gehören nach innen. Die Räder wo die Kabeln aussen mit Kabelbindern montiert werden oder semi-integriert außen ums Tretlager geführt werden, weil keine Löcher beim Tretlager vorgesehen sind, sehen schrecklich aus.

  11. #11
    Zitat Zitat von schwarzerRitter Beitrag anzeigen
    schwarz/weiße Bikes kann ich schön langsam nicht mehr sehen...

    Ersetzt das Kiaro RR dann das Pride?

    Wieviel FW hat das Kibo?
    Ich nehme mal an, dass es das Lexx ersetzen wird und es dann nächstes Jahr Stomp, Kibo Alu, Kibo Carbon, Dozer mit Aluhinterbau und Dozer mit Carbonhinterbau am Fully Sektor gibt?
    das lexx wird auslaufen..bezgl. des dozer hinterbaus bin ich überfragt, glaube aber dass deine annahme zutreffen wird - die produktvorstellung hatte die ganz "neuen" stark im focus - sorry

    der fw am kibo ist für beide modelle 120/120 - optional sind vorne bis 140mm möglich..

    ps: das pride wird es nicht mehr geben - hatte ich vergessen zu schreiben.
    Geändert von Reini Hörmann (18-07-2011 um 13:57 Uhr)

  12. #12
    Zitat Zitat von NoPain Beitrag anzeigen
    Naja - ein eigener Di2 Rahmen sollte es halt schon sein. Egal ob Ultegra oder Dura-Ace. "Hybrid-Rahmen" vereinen die Gewichtsnachteile der Rahmen mit Bowdenzugführung mit denen des Akkus. Ein schlauer Di2 Rahmen spart etwa 100g an Bowdenzügen, Befestigungen und Kabelführungen... da hast dann locker den Kabelstrang und einen Teil vom Akkugewicht eingespart.

    Akku unter der Trinkflasche ist pfui und die Kabeln gehören nach innen. Die Räder wo die Kabeln aussen mit Kabelbindern montiert werden oder semi-integriert außen ums Tretlager geführt werden, weil keine Löcher beim Tretlager vorgesehen sind, sehen schrecklich aus.
    ich denke simplon wird die ultegra di variante trotzdem bringen - da bin ich ziemlich sicher, wie sie das lösen könnten wir uns ja dann mal genauer anschauen;o)

  13. #13
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von Reini Hörmann Beitrag anzeigen
    ich denke simplon wird die ultegra di variante trotzdem bringen - da bin ich ziemlich sicher, wie sie das lösen könnten wir uns ja dann mal genauer anschauen;o)
    Vielleicht sind die Ultegra Di2 Kabeln auch anders konzeptioniert (im Vergleich zu den Dura Ace). Ich hab die Kabeln noch nicht in natura gesehen.

  14. #14
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    Ich bin gespannt, ob sie die Sattelklemmung beim Serum tatsächlich hinbekommen haben, beim letzten Tourtest war es noch nicht der Fall. Denke mal NetApp und Wels fahren nicht so zum Spaß das Pavo.

  15. #15
    Zitat Zitat von flash82 Beitrag anzeigen
    Ich bin gespannt, ob sie die Sattelklemmung beim Serum tatsächlich hinbekommen haben, beim letzten Tourtest war es noch nicht der Fall. Denke mal NetApp und Wels fahren nicht so zum Spaß das Pavo.
    ich bekam die auskunft, dass man den spalt der sattelklemmung aus optischen gründen unter 1,5mm breit lassen wollte, und nicht breiter...aufgrund herstellungsbedingter abweichungen beim durchmesser der integrierten sattelstütze kam es dazu, dass dieser spalt bei manchen rahmen nicht ausreichend zugezogen werden konnte...also ein befestigen der sattelklemmung so nicht möglich war. . nun wurde zu ungunsten der optik der spalt verbreitert, seither gibt es lt. der verantwortlichen keine einzige reklamation mehr - ergo sollte das problem somit behoben sein.

    ps: mir wäre aber nichts negatives aufgefallen, in puncto optik..im normalfall wird die klemmung dem jeweiligen rahmen zugeordnet..was bei diesem test offenbar nicht gemacht wurde..
    Geändert von Reini Hörmann (18-07-2011 um 15:40 Uhr)

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