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Golo

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Persönliches

  • PLZ
    1140
  • Ort
    Wien
  • Beruf
    Beamter
  • Bike(s)
    RR: Red Bull, Van NIcholas, Surly LHT, Klein, Cube, MTB: 2 x Ghost (Fully + HT), Van Nicholas, Breezer, Wilier
  • Land
    Austria
  • Homepage
    http://www.8ung.at/radreise
  1. Noch ein kurzes Resümee der Reise : auch wegen dem guten Wetter war es angenehm, nicht im Rennstress durch schöne Landschaften zu radeln. Ich halte (Süd)Polen mit dem RR nur für bedingt geeignet (die Hauptstraßen sind meist schmal und stark befahren, Nebenstraßen können auch sehr schlechten Belag aufweisen), für das MTB gibt es auch nicht wirklich viel (ein paar Bikeparks sind aufgefallen) - aber fürs Gravelrad ein ziemlich ideales Revier. Hilfreich wenn man eine von Locals ausgearbeitete Strecke als Anhaltspunkt hat - wir haben sie immer wieder abgekürzt oder auch erweitert, (legale !) Möglichkeiten auf (meist ganz gutem Gravel oder schlechten Asphalt (wie in SK oder CZ sind auch in Polen manche Forststraßen irgendwann einmal asphaltiert worden aber der Belag wurde nie mehr erneuert)) gibt es jede Menge. Also für Streckentouren abseits des Verkehrs wirklich gute Voraussetzungen - ein dichtes Netz an markierten Radrouten und Wanderwegen erleichtert zusätzlich die Orientierung (wieder mit mapy.cz wo ziemlich alles eingezeichnet ist). Weniger leicht ist (in den abgelegenen Gebieten) die Suche nach Unterkunft (besonders jetzt zur Ferienzeit) und Verpflegung - die kleinen Ortschaften haben meist gar nichts, weder Gasthaus noch Shop. Also haben wir immer rechtzeitig auf booking geschaut, mussten aber manchmal eine Etappe abkürzen. Im Prinzip gilt das Geschriebene auch für die SK - nur das im östlichsten Dritten des Landes Unterkünfte noch rarer sind. Trotz Preissteigerungen in den letzten Jahren ist insbesondere Polen noch immer ein günstiges Urlaubsland - annehmbare Unterkunft zwischen 15 und 25 Euro pro Person (oft mit hervorragendem Frühstück), Bahnfahrten spottbillig, Hauptgericht ab 4 Euro, Krügel so um die 1,20 Euro. Ö. mit dem fast dreifachen Preisniveau und seinen zahllosen Fahrverbotsschildern kann mir für Offroad-Mehrtagestouren gestohlen bleiben...
  2. Ohne genaue soziologische Forschungen angestellt zu haben behaupte ich mal sie tun nicht viel anderes als die Leute im Wein- oder Waldviertel - die Jungen pendeln oder ziehen weg und die Alten und die Zigeuner bleiben. Viele Strukturen wurden halt nach der Wende zerstört- deshalb auch die vielen verfallenen Industrieanlagen. Wir sind heute zügig über Banska Bystrica nach Zvolen geradelt (unsexy auf stark befahrenen Straßen) und haben gerade vor dem ersten Regenguss den Bahnhof erreicht. Jetzt geht es (etwas umständlich aber preisgünstig und für mich als über 62jährigem überhaupt gratis bis zur Grenze) per Bahn nach Wien zurück.
  3. Den Berg Kralova Hora - erst vor kurzem bei RTP beradelt - lassen wir aus und Rollen gemütlich bergab bis zum nächsten freien Zimmer. Insgesamt 103 km mit 1100 m.
  4. Ein nächtlicher starker Regenschauer weckt nicht gerade die Lust auf feuchte Trails und so geht es auf Asphalt durch das slowakische Paradies (für die Bergfahrt wären RR-Reifen eh nicht zielführend weil sehr schlechte Strasse) zur Route 66 (die Strasse südlich entlang der niederen Tatra heißt tatsächlich so)
  5. Nach der viel befahrenen Schlucht (wie Donauinsel am Sonntag Nachmittag) dann über einen mir vom RCP gut bekannten Hügel Nach Kezmarok. Ein Gravel- Abstecher zog noch eine Furtung nach sich. 100 km mit den üblichen 1000 HM.
  6. Heute bei wieder gutem Wetter Teils auf Radweg, teils auf Landstraße der Dunjanec flussaufwärts in die SK.
  7. Normale Cross-Reifen (Conti Speed King) die sich auch in Asien bewährt haben. Ist halt immer ein Kompromiss, weil natürlich auch viel Asphalt dabei ist. Positiv im Vergleich zu den doppelt so teuren G One am Gravelrad - sie lassen sich mühelos montieren. Beide Räder haben Ultegra 10/3 Fach mit MTB- Kurbel 48/38/28 und 12-34 hinten mit MTB Schaltwerk. Gestern vor dem angekündigten und pünktlich um die Mittagszeit eingetroffen Regen noch die 40 km bis Krynica um Trocknen auf der Landstraße zurück gefahren um das am Montag geschlosse.Museum des Malers Nikifor zu besuchen. Zurück fing es mit der (langsamen aber unschlagbar billigen polnischen Bahn).
  8. Wegen der vielen anzusehenden Holzkirchen komme ich mir schon wie ein Abgesandter des Papstes auf Inspektionsreise vor. Viele - nicht alle - sind aber wirklich sehenswert und in manche kann man auch hinein. Ansonsten nähern wir uns der Tatra uns so werden die Anstiege langsam länger...
  9. Der Betonplattenweg war leider 5 km lang - wahrscheinlich wollen die Veranstalter alle Untergründe in Polen vorstellen. Wir hatten heute auch wieder alles - makellose Radwege, angenehmen Schotter, unangenehmer Schotter, unfahrbarer Schotter etc. Nach dem ersten Berg mit Schutzhütte haben wir den Track verlassen und sind (auch angesichts der unsicheren Wetterprognose für morgen) unter Mitnahme eines weiteren Hügels nach Novy Sacz geradelt- 75 km mir 850 HM.
  10. Aber auch kilometerlang verfallene Betonplatten deren Spalten Mensch und Material beanspruchen. Im Kurort Krynica gibt es nach der gestrigen Übernachtung im Schlafsaal ein angenehmes Zimmer. Mit Besichtigung 50 km mit 1000 Hm - heute überwiegend auf Schotter.
  11. In der Nacht hat es kräftig geregnet- dank dem supertrockenen Boden aber heute kein Problem gewesen. Etwas später als geplant aufgebrochen und nach den ersten auf Asphalt heute viel Gravel.
  12. Und weiter auf der Gravel- Strecke, diesmal mit mehr und gröberem Gravel. Viel Gegend und wenig Infrastruktur- eine heranziehende Gewitterwolke stoppt uns bei einem einfachen Quartier, dass ich noch vom RTP kenne. So sind es 53 km mit 700 HM geworden.
  13. Einer Gewitterwolke konnten wir elegant ausweichen und mit ein paar Extra-km auf der Europastrasse (weil beim booking-buchen geirrt) sind es dann 83 km mit 1300 HM geworden . Jetzt habe ich auch ausreichend Zeit die Holzkirchen am Weg anzusehen - beim Rennen ist ja doch keine Zeit (viele km waren auch ident mit der RTP-Strecke).
  14. Heute haben wir die Gravel-Strecke (mit wenig Gravel, viel Asphalt in allen Verfallsstadien und viel Gegend) weiter abgeradelt.
  15. Nach einem wohlfeilen Mittagsessen in Medzilaborce erfolgt dann wieder der Aufstieg auf dem Karpatenhauptkamm. Im ersten größeren Ort in Polen treffen wir wieder nach unserem Abstecher in die SK wieder auf den Track, müssen mangels Alternativen aber hier übernachten weil dann lange nichts kommt. 75 km mit den üblichen 1000 HM.
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