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speedy

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  1. Was ist eigentlich mit der groß angekündigten Öffnung eines Mountainbikestreckennetzes auf einvernehmlicher Basis in der Steiermark passiert? Alles wieder eingeschlafen?
  2. Hinsichtlich der ursprünglichen Fragestellung kommt es nicht darauf an, ob es sich um eine Straße mit öffentlichem Verkehr bzw. eine öffentliche Verkehrsfläche handelt (und ob dort die StVO gilt), sondern ob es sich um eine öffentliche Straße (bzw. einen öffentlichen Weg) im Sinne eines öffentlichen Gutes handelt. Auf dieser darfst du fahren, wenn kein Fahrverbot verhängt ist (unabhängig davon, ob asphaltiert, geschottert oder ob Erde/Wiese darauf ist).
  3. Passt eh, aber: Sensationell, wie schnell so was geht, wenn es um eigene Interessen geht. Vorher wird 30 Jahre strikt so getan, wie wenn so eine gesetzliche Klarstellung nicht möglich wäre:f:
  4. Aha, da gibt es doch eine Stellungnahme der Parteien vor der Wahl!
  5. So ist es. Leider ist die Trans Nationalpark (welche von Politikern auch als Antwort auf eine Öffnung der Forststraßen genannt wurde) nur eine neue Beschilderung und Vermarktung bereits bestehender Strecken, nichts neues. Wenn ich jetzt wieder ein Zitat eines Landespolitikers in der Zeitung lese "Mit der Trans Nationalpark wird ein weiteres einzigartiges Mountainbike-Angebot geschaffen" fühle ich mich schon sehr vera..... Vorige Woche war zu lesen, dass in Spital am Pyhrn eine neue Mountainbikestrecke (Rohrauerhaus) geschaffen werden konnte, das zählt viel mehr, auch wenn es viel zu wenig ist. Weiters war zu lesen, dass eine weitere Route wegen fehlender 50 m nicht realisiert werden konnte (hm, wäre eigentlich egal, so eine kurze Unterbrechung). Was am meisten fehlt in der Region, ist, was die meisten Mountainbiker suchen: Trails, Trails, Trails ...
  6. Wieso nicht? Zeigt schön auf wie es zugeht aufgrund der einzigartigen Gesetzeslage ...
  7. Ist noch immer kein Preis fürs Genius bekannt?
  8. Und die die vor Freigabe rücksichtsvoll gefahren sind (also die weit überwiegende Mehrheit), wird auch nach Freigabe rücksichtsvoll fahren. Bei gewissen Personen zügig vorbeifahren - aus Angst vor Problemen - wäre dann jedoch nicht mehr nötig.
  9. Ich glaub da hast was falsch verstanden ...
  10. Worauf bezieht sich das jetzt?
  11. Was mir völlig schleierhaft ist: Warum werden nicht wenigstens die Wälder der ÖBF, Länder/Gemeinden etc. geöffnet? Da werden keine hochheiligen Eigentumsrechte tangiert, wer soll da was dagegen haben (außer vielleicht dortige Jäger)? Selbst Grundeigentümer, Lokalpolitikern etc., die heftig gegen eine generelle Öffnung sind, verweisen oft darauf, dass diese Wälder im "öffentlichen" Eigentum geöffnet werden sollen. Warum wird dieses Thema (offiziell) nicht diskutiert? Der Herr Minister zeigt sich nur "offen für die Schaffung einzelner markierter Strecken nach dem Vorbild Tirols". Einzelne Strecken, klingt nicht nach einer wesentlichen Veränderung des bisherigen. Klingt nicht danach, dass die Anliegen der Radler usw. irgendwie ernst genommen werden (er müsste mMn ZUMINDEST auf die Idee kommen, dass es in den Wäldern der ÖBF etc. wesentlich mehr als einzelne Strecken geben soll). Eigentlich müssten ja selbst die Gegner daran interessiert zu sein, die Mountainbiker einigermaßen zufrieden zu stellen, da sie sonst rechnen müssen, dass die Forderung nach einer generellen Freigabe immer wieder kommt und diese auch irgendwann durchgesetzt werden kann. Wenn bei den ÖBF 80 - 90 % der Forststraßen und etwa die Hälfte der Wege (Trails) geöffnet wären und von den privaten rund ein Viertel, würde es ja schon ganz anders aussehen. Bezeichnend ist auch, dass bei den angeblichen Lösungen vor Ort zur Zufriedenheit "aller" bei den genannten einbezogenen Personen/Gruppen die Mountainbiker(Vertreter) nicht erwähnt werden. Und wenn jemand Unsinnigkeiten von sich gibt, wie dass 25 % der Forststraßen geöffnet sind, sollte man versuchen, diesen gleich darauf "festzunageln" (quasi als fixe Zusage, dass innerhalb kürzester 25 % offen sein werden).
  12. So ein scheinheiliges Geschwafel:k: - direkt eine Aufforderung an die Mountainbiker, zum morgigen Treffen mit den Abgeordneten zu erscheinen. Bravo für den Kommentar von Martin Parzer (der sollte auch an die Politiker, Fremdenverkehrsverantwortlichen etc. gehen) Da wird ich wohl bei nächster Gelegenheit sein Wirtshaus besuchen müssen:p
  13. Wieviel hat dir das gekostet (selbst aufgebaut oder durch eine Werkstatt)?
  14. Mit "beeideter Forstwache" ist vermutlich ein Forstschutzorgan gemeint(??) Besitzstörung (= Klage) und Verwaltungsübertretung sind zwei paar Schuhe. Polizei macht vermutlich eine Anzeige bei der BH, wenn sie keinen Strafzettel ausgestellt haben. Wäre interessant, wie es weitergeht ...
  15. Und für solche die meinen, wenn man sich entsprechend verhält, gibt's ohnehin keine Probleme.
  16. Die Jagd- und Forstlobby ist ohnehin zu keiner Legalisierung bereit, egal ob MTB oder E-MTB; und auch nicht zu einer (österreichweiten) Kompromisslösung (jedenfalls offiziell, was hinter verschlossenen Türen gesprochen wird, weiß man ja nicht). Falls in absehbarer Zeit eine gesetzliche Änderung kommt (was nicht gerade wahrscheinlich ist), wird es ohnehin nur einen Teil regeln/legalisieren, egal ob jetzt E-MTB umfasst sind oder nicht. Da parlamentarisch derzeit nur von Forststraßen die Rede ist, wäre der klassische Mountainbiker (welcher soweit möglich Trails hinunterfährt) nur zum Teil erfasst. So gesehen wäre es mir lieber, wenn man Wege befahren dürfte, dafür E-MTBer nur auf ausgewiesenen Routen. Falls man (nur) Forststraßen befahren darf, auch mit E-MTB, kauf ich mir so ein E-MTB (falls ich bis dahin noch keines habe). Ich stelle mir vor, dass ich dann auch zu manchen Wanderungen mit dem E-Bike anreisen würde, so wäre das ökologisch wieder im grünen Bereich. Wolfg@ng, wo sind denn diese Ungustl-E-MTBer unterwegs (mir sind solche noch nicht untergekommen)?
  17. Die (derzeitige) Gesetzeslage spricht für das E-MTB. Der Gesetzgeber will, dass wir unser MTB in ein Auto packen, mit diesem zu einer (offiziellen) MTB-Strecke anreisen und sodann eine (fade) Forststraße hinauf- und hinunterrollen. Da habe ich sicher kein schlechtes Gewissen, wenn ich anstatt des Autos das E-Bike benutze, um zu dieser Forststraße zu kommen und diese zu befahren. Vermutlich macht das Forststraßen fahren mit einem E-MTB auch wieder mehr Spass, ich werde das bald mal testen. Und wenn dann das E-Bike auch mal auf dem Home-Trail unterwegs ist, braucht man so gesehen umweltmäßig auch kein schlechtes Gewissen haben, da dies mMn wesentlich umweltfreundlicher ist, als eine vorige Anreise mit PKW. Außerdem: Wenn's sowieso illegal ist, dann könnt ich gleich mit dem E-Bike auch fahren. Dennoch habe ich (noch) moralische Bedenken, illegale Trails mit E-MTB zu befahren ...
  18. Ist ja noch eine nette Diskussion geworden:D
  19. Naja, bei dieser Diskussion geht's ja wohl nur um jene "E-Bikes", die gesetzlich unter Fahrrad fallen (also Pedelecs, bis 25 km/h). Bei dem was darüber hinaus geht, wird kaum jemand dafür sein, dass diese auf Forstraßen bzw. Wegen fahren dürfen sollen.
  20. Gleichgestellt nicht, da Wanderer keine Wegepflicht haben. Ist aber leider eh nur eine rein hypothetische Diskussion, weil derzeit keinerlei Aussicht auf eine Wegefreiheit für MTB auf Wegen besteht. Jetzt gegen E-MTB wettern ist mMn kontraproduktiv und kann eher zum Bumerang werden, wenn man ähnliche "Argumente" bringt, welche gegen MTB verwendet werden.
  21. E-Mountainbiker sind nun mal da und werden künftig rasch mehr werden (man braucht sich nur die Bike-Shops anschauen). Eindämmen könnte man es ev., wenn man Mountainbiken sofort legalisieren würde, aber nicht E-Mountainbiken. Dies wird jedoch nicht passieren.
  22. Ja, dass ist auch so eine Groteske bei unseren Touristikern. In der Werbung wissen sie, was sich die Gäste wünschen. Zum Teil gehen sie sogar zu weit, und zeigen Bilder, die z.B. mit den upmove-Fair-Play-Regeln nicht vereinbar sind. Die Bilder haben mit den (legalen) Möglichkeiten vor Ort meistens nichts zu tun. Die Bilder tauchen sogar oft bei allgemeinen Tourismus-Werbungen auf (wo es nicht spezifisch um Radfahren oder Mountainbiken geht). Wenn es um eine Stellungnahme zur Wegefreiheit geht, wissen sie (mit wenigen Ausnahmen) dann (offiziell) davon nix; und verzapfen, dass eh alles in bester Ordnung ist, so wie das Gesetz jetzt ist:confused::s:
  23. Ja eh, ich bin aber auch Wanderer;)
  24. Dieser Aspekt der Formulierung "geeigneten Wegen" war mir bisher nicht bewusst, gefällt mir aber außerordentlich gut:toll: Aber auch Wanderer sollten sich nach Hausverstand und gegenseitiger Rücksichtnahme verhalten.
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