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waldbauernbub

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Alle Inhalte von waldbauernbub

  1. Lampaert hätte eigentlich gesperrt sein sollen, fängt ja gut an die Tour ... zuerst Zeitfahren, dann so ein Sieger ... 🙄 Würde mich nicht wundern, wenn sich an dieser Reihenfolge bis Paris nicht mehr viel ändert: 1 POGAČAR Tadej 0:00 2 VINGEGAARD Jonas + 0:08 3 ROGLIČ Primož + 0:09 4 YATES Adam + 0:16 5 THOMAS Geraint + 0:18 6 VLASOV Aleksandr +0:24 Ein paar, die gestern schon ordentlich ausgefasst haben: BARDET Romain + 0:38 GAUDU David + 0:43 MAS Enric +0:49 O'CONNOR Ben + 0:54 URÁN Rigoberto + 1:07 Für mich startet die Tour erst heute, am Store-Belt ...
  2. Ich find's super - das Loch eignet sich auch perfekt für ein fesches Werkzeugtascherl oder um eine Windjacke reinzustopfen. ... Oh, wait ... Noch ein paar Löcher rein, und man hat ein fahrendes Insektenhotel ... Im Ernst - mir gefällt es. Aus designerischer Sicht wäre es noch konsequent, wenn der Sitzdom-Ausleger-Stumperl direkt am Kreuzungspunkt Oberrrohr/Sattelstreben raufgehen würd. Geht halt vom Winkel nicht. Aber nachdem Funktion eh keine Rolle spielt, könnte man den Jüngern sicher ein feines G'schichtl drucken, mit 0,23Watt oder so.
  3. Wie wär's, wenn man den gesamten Kinder- und Jugendbereich um Himmels Willen einfach in zur Gänze in Ruhe lassen würde, dann bräuchte man auch nichts kommunizieren und es bräuchte sich auch niemand drauf vorbereiten. Problem gelöst. Keine Tests, keine Impfungen, keine Masken und schon gar kein Fernunterricht mehr. Von mir aus ein paar Screenings, um das Ganze im Auge zu behalten. Wenn wir Mitte 2022 noch immer glauben, wir könnten mit Maßnahmen-Feintuning an den Schulen, mit aktuell wirkungslosem Impfstoff oder mit fröhlichem Maskentragen ein Problem beherrschen, das momentan eh keines mehr ist, dann haben wir in den letzten 2 Jahren wirklich nichts dazugelernt. Dann hat Corona, das ist meine Vermutung, mehr mit einer Zwangshandlung zu tun, als mit einer Gesundheitskrise.
  4. Ganz sicher. Ich mag Experten, aber halt andere. Es wäre für uns alle gesünder gewesen, uns den Virus lieber von Streeck erklären zu lassen als von Drosten. Aber ich habe meine Aussage eher auf Zweitverwerter wie Niki "Datenmüll" Popper und die anderen Koriphäen in unseren Beraterstäben bezogen. Das ist jetzt aber schon sehr unanständig! Und @GrazerTourer - beantwortet das deine Frage, ob es hin und wieder vorkommt, dass sich Experten irren?
  5. 1. Bin ich der Meinung, dass jeder jeden bezeichnen können sollte, wie er will, solange es nicht gegen geltendes Recht verstößt. 2. Ist mir ein Denken, wonach man (womöglich selbsternannte) Autoritäten möglichst nicht hinterfragen soll, ziemlich zuwider. Erinnert mich an den seligen Kaiser. 3. Haben während der letzten 2 Jahre einschlägige Autoritäten, von Medizinern, Wirrologen bis hin zu Statistikgenies und Komplexitätsforschern fast täglich bewiesen, dass man mit unzweifelhafter Sachkundigkeit auch gründlich daneben liegen kann, wenn die Sache nur komplex genug ist. 4. Bei Frl. Kellermayr war die Grenze zwischen Expertise und Stimmungsmache sehr fließend. Kein Wunder, wenn man auf einem Kanal kommuniziert, der ausschließlich Zweiterem dient. Die Prinzessin bezog ich auf diese ihre Rolle als öffentliche Twitter-Celebrity und nicht auf die als Medizinerin. Aber das wusstest du ja sicher und konntest trotzdem nicht anders. 5. Die Dame tut mir aufrichtig leid. Existenz womöglich futsch. Ich würd mich jederzeit daran beteiligen, ihr zu helfen. Das Grundproblem beginnt wo anders. Nämlich dort, wo Menschen einen großen Lustgewinn daraus ziehen, andere permanent darüber zu belehren, was in einer Gesellschaft sagbar ist und ob das Verlassen des vorgegebenen Meinungskorridors wohl auch nicht vom politischen Gegner missbraucht werden kann, statt sich darüber Gedanken zu machen, wie man die realen Auswirkungen einer globalen Krise am besten bewältigen kann - individuell und als Gesellschaft. Gilt natürlich für beide Seiten und auch speziell für diese Plattform. In diesem Sinne ... Edit: Es gab in den letzten Jahren nur eine Autorität, die immer richtig gelegen ist, immer das Richtige getan hat und sich unbeirrt von Spitzenforschung und politischen Interventionen ihren Weg durch unsere Gesellschaften gebahnt hat - ein unscheinbarer kleiner Virus ...
  6. Wenn sie es schaffen wollen würde, wäre es kein Problem. Aber nachdem das Ergebnis jeder Evaluierung der heimischen Corona-Maßnahmen-Politik bis auf wenige Ausnahmen nur eine schallende Ohrfeige sein kann, wird sie sich so lange drum herumdrücken, bis man sie entweder abwählt (nur: durch wen?) oder per öffentlichen Druck dazu zwingt. Diese Grafik zeigt eigentlich nur, dass Menschen, die sich ungern impfen lassen, sich auch ungern testen. Die "Inzidenz" ist, das wissen wir seit 2 Jahren, ist ein sehr ungenauer Indikator für das tatsächliche Infektionsgeschehen. Deshalb, und weil die Grafiken damit so schön bunt werden, wird sie in Österreich und Deutschland auch so gerne hergenommen. Dass, hier im Forum auch langsam bei jenen die Restvernunft einsetzt, die bisher stutenbissig die reine Leere verteidigt haben finde ich allerdings wieder beruhigend. Und ein Wort noch zu dem Artikel über die oberösterreichische Corona-Twitterprinzessin: Auch wenn ich mit der Dame in der Einschätzung der geeigneten Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemie kaum wo übereinstimme - dass ihr jetzt von der eigenen Standesvertretung und der Exekutive ausgerichtet wird, sie hätte besser in der Öffentlichkeit die Pappn halten sollen, ist ein Offenbarungseid über österreichische Zustände an sich, der mich fassungslos macht. Und für die Vögel, die ihr die netten Mails geschickt haben sollte man ruhig mal den Strafrahmen für gefährliche Drohung ausnutzen.
  7. Denke auch, dass die neuen Regeln nur den Zweck haben, das Rennen ohne wirklich Corona-Belästigung durchzuführen. Und: Gut so - denn die Möglichkeiten zur Umgehung der Belästigung sind ja durchaus gegeben und in anderen Sportarten eine Tatsache (French Open). Ich schreib dann mal die nächsten Etappen oben in den Thread, bevor es unübersichtlich wird. Und worauf schon alle gespannt gewartet haben: Es gibt jetzt eine Etappenvorschau der Tour aus geologischer Sicht!
  8. Okay - das sind mir zu viele Unbekannte - im wahrsten Sinn des Wortes. Bevor mir nicht jemand eine glaubwürdige Zeit für das Segment rausstoppt, erscheint es mir unglaubwürdig, dass da irgendjemand aus der achten Reihe schneller gewesen sein soll, als damals Hindley, Hart und Dennis ... Der immer wiederkehrende Mechanismus, dass ein Proifihobbytiger, sofort unter Verdacht gerät, sobald er irgendwo mal unter Laborbedingungen eine schnelle Zeit heraushaut und dann in erster Linie damit beschäftigt ist, Message Control auf sozialen Medien betreiben zu müssen, finde ich durchaus problematisch. Nothegger war dann ja auch irgendwann mehr damit beschäftigt, seine Zeiten zu erklären, als zu trainieren.
  9. Hi - gibt's dafür irgendeine Quelle? Wenn es so ist, dann ist es, nun ja, bemerkenswert - weil Herr Kirchmair ja ohne Herrn Dennis als Lokomotive da raufgerauscht ist. Muss wohl ziemlicher Rückenwind gewesen sein ... Für den kompletten Anstieg von Prad hatte Kirchmair eine Zeit stehen, die fast 13 Minuten hinter der von Hindleys 20er Giro ist. Von daher wäre so eine Steigerung sehr ... na dings. Aber vielleicht eher ein Fall für den Profihobettenthread.
  10. Einerseits: Französische Folklore - kommt gleich nach Autoabfackeln in der Banlieue und gewalttätigen, mehrwöchigen Streiks wegen Streichung des monatlichen Gratis-Froschschenkelbuffets in Staatsbetrieben. Andererseits: Bahrain - Das zieht wir jetzt wirklich den Teppich unter den Füßen weg.
  11. Danke für den Lacher! Dass der Flugabwehrkanonenpanzer Gepard kein Panzer ist, das habe ich dieser intellektuellen Tiefe noch nie so erklärt bekommen. PS: Der Gepard hat zwar nicht so ein dickes Rohr hat wie der Leopard, dafür aber ein Doppelrohr! Außerdem kann er mit diesen beiden Rohren viel schneller und öfter und sogar weiter schießen, als der Leopard! Ich hoffe Frau Lambrecht weiß das zu schätzen.
  12. Die Bora-Meute wird sich das gemütlich bei einem Preisschnapsturnier im Luttengraben ausgeklüngelt haben, so wie das gelaufen ist. 12 Finisher ... Zeitabstände wie bei einer Bergankunft ... der Niveauunterschied zwischen WT und dritter Division ist schon irgendwie ernüchternd.
  13. Bei Kepplinger bin ich gespannt, was er in Rumänien gegen WT-Konkurrenz zeigen kann. Lotto, Israel und Astana haben da verzweifelt gute Leute hingeschickt wegen der Relegation ... Und bei Großschartner stimmt die Form jedenfalls für die Tour. Es war schon das ZF bei der TDS nicht schlecht. Und die wirklichen slowenischen Meisterschaften finden ja leider erst statt ...
  14. Auf ein bisschen mehr Substanz als das bloße Eröffnen hatte ich schon gehofft ... Aber gut, sei's drum, ricatos eh schon alle Fragen bezüglich Gesamtwertung beantwortet ... 👍 So, der Parcours nach erster Durchsicht: Wenig "garantierte" Massensprints (eigentlich nur Et. 2, 3, 19, 21 - 13+15 sind fraglich ...), je 3 Alpen- und Pyrenäen-Etappen, wovon jeweils 2 auch wirklich schwer sind. Mir gefällt's ... Mein persönlicher Etappenplan, Teil 1: 1. 13 Kilometer flaches Sightseeing in Kopenhagen. Österbrogade rauf und runter, rund ums Kastellet, Amalienborg, Kongens Nytorv, über den HC-Andersen Boulevard zum Ziel am Rathausplatz. Ein langer Prolog oder ein kurzes ZF. Wer Kopenhagen nicht kennt und Zeitfahren mag, kann ja mal einschalten. 2. Interessante Etappe: Ein paar Schupfer hat man in Sjaelland gefunden, in der ersten Hälfte des Rennens. Dann bis zur Großen Belt-Brücke immer dem Wasser entlang und dementsprechend windanfällig. Von der Brücke selbst gar nicht zu reden. Da wird es Kanten-Opfer geben, da bin ich mir sicher. Ab ca. km 50 zum Anschauen. Aber vielleicht ist das Gespringe in Roskilde auch schon witzig, dann das Ganze. 3. Wind wieder ein Thema, aber prinzipiell ein Sprint in Sönderborg. 10 Min. 4. Interessante Pas-de-Calais-Etappe mit einigen Hügeln bei den Schtis. Wieder windanfällig, vor allem am Schluss. 2-3 Stunden ... 5. Die Arensberg-Etappe. Die Pflasterstücke starten ca. zur Hälfte, also ab ca. km 80 zum Anschauen. 6. Lange Ardennen/Mosel-Etappe mit Chance auf unterhaltsames Finale. Letztes Drittel ab ca. Montmédy, ca. 2 h. 7. Gähn, wieder Belles Filles. Da wird bis zum Schluss nicht viel passieren, außer Attaque Rolland. 15 Min - oder wie schnell war Pogi 2020 da rauf? 8. Überführung nach Lausanne. Ausreißergruppe. Ziel ist am Ende eines Cat3-Anstiegs. Vielleicht tut sich ja ein bisschen was bei den Favoriten. 1 Stunde 9. UCI-Eierkraulen rund um Aigle. Bis zum Beginn des Pas de Morgins wird nicht viel passieren. Und nachher eigentlich auch nicht. 1 Stunde Nach dem Ruhetag geht's weiter. :) 10. Alpenetappe. Aber einerseits: Der Schlussanstieg ist fast 20 Kilometer lang. Andererseits: Megève halt, nur die letzten paar Meter sind ein bisschen steiler. Ausreißer oder selektierter GC-Sprint. 20 Minuten 11. Königsetappe, zuerst die fotogenen Lacets de Montvernier, dann das Telegraphe-Galibier-Doppel mit Finale am selten gefahrenen Col der Granon auf 2404m. Abgesehen davon, dass am Galibier nix passieren wird alleine schon wegen der Landschaft ab km. 46, also Alles. 12. Galibier, Croix de Fer und dann die die Alpe. Klingt besser, als es sein wird. Bin schon auf die slowenischen Auffahrtszeiten gespannt. Ansonsten eher ab BDO. 1 Stunde. 13. Die erste der klassischen Alpen-Pyrenäen-Überführungen ins Herz von Frankreich. Meistens heiß, manchmal windig und alles andere als ein garantierter Sprint - Ausreißergelände und Bedingungen. Schau ich mir immer wieder gern an. 2 Stunden. 14. Teil 2 der Überführung, diesmal in die Cevennen. Noch welliger und heißer als am Vortag und am Schluss die Montée Jalabert nach Mende. Ausreißergruppe und garantierte GC-Action am Schluss. 1-2 Stunden. 15. Siehe unter 13. Zumindest besteht eine Chance, das Ausreißer den Sprint im Eurodisney, Abteilung Mittelalter verh1ndern. 30 Min. 16. Endlich Pyrenäen. Lers und die steile Nur de Péguère, dann noch fast 30 Kilometer ins Ziel. Hier kann man das Rennen nicht gewinnen, aber wer am Peguere abgekoppelt wird, verliert viel. 2 Stunden. 17. BAK in Peyragudes. Dazu noch 2x Cat.1 und 1x Cat.2. Wird sicher ausreißergruppenbedingt munter. Auf der Etappe wird sich Guillaume Martin nach zähem Kampf wieder in die Top-10 strampeln ... Jedenfalls den Schlussanstieg, ca. 1 Stunde. 18. Aubisque-Spandelles-Hautacam: Eine kurze und knackige Pyrenäenkönigsetappe. Kann man sich sicher ganz anschauen - bis bei Km 50 der Aubisque beginnt, wird uns halt die sicher zahlreiche Ausreißergruppe unterhalten ... 19. 200 Kilometer Anlauf zum Sprint in Cahors. 10 Min. 20. 41 km Zeitfahren. Ich nehme an, dass das GC entschieden ist. Und ob Ben O'Connor oder Vlasov noch statt Vingegaard aufs Podest radeln ist mir wurscht. Zeitfahren schaut man einfach nicht ... 21. Paris halt ... 5 Min.
  15. Alleine schon die Tatsache, dass wir hier über Froomey diskutieren und nicht über irgendein Rennen oder die Tour selbst zeigt, dass er eigentlich immer noch was reißt. Sein Wert bemisst sich halt nicht mehr in W/kg, sondern in Klicks und Klacks. Ich würde ihm auch eine gute Tour mit einem Etappensieg wünschen. Ich glaub nur nicht mehr dran, nicht mal mehr aus einer Spitzengruppe. Wenn der Oliver bis morgen keinen Tourthread strickt, dann erlaub ich mir, wieder zumindest eine Fernsehvorschau zu machen ...
  16. Ohne dem Frauenradsport oder dem Mountainbiken im Allgemeinen und Neff im Speziellen irgendwie nahezutreten: Wenn du Pog und Frl. Neff 10x die gleiche (Straßen)Abfahrt unter den gleichen Bedingungen runterfahren lässt, ist Pogacar immer schneller. Das Interessante ist für mich nicht der Vergleich zwischen M/W sondern der zwischen den MTB-Erfahrenen Damen und jenen, die eher Schiß beim Runterfahren haben. Und da ist der Unterschied wirklich extrem groß. Im modernen Radsport kann man sich so eine Schwäche immer weniger erlauben. Zakarins und Reichenbachs gibt's bei den Damen nämlich genug. Pog ist bei der Abfahrt normalerweise kein Kind von Traurigkeit. Seine Fahrtechnik ist imho sowieso extrem gut, deswegen liegt er selten. Dass er bergab nicht auf Bardet/Bilbao/Mohoric-Level fährt, hat in erster Linie damit zu tun, dass er es nicht muss. Und noch viel weniger als sonst musste er in Slowenien, auf einer erweiterten Kaffefahrt, mit fucking tyres, eine Woche vor seinem Saisonhöhepunkt ... Apropos Saisonhöhepunkt ... wer startet den Tourthread?
  17. Kann man nicht erfinden: Ein Regierungsmitglied spricht etwas aus, wofür man öffentlich und auch in dieser Anstalt über zwei Jahren als Leerdenker gebrandmarkt wurde. Ob Rauch wirklich auf Selbstverantwortung setzt, wird sich noch zeigen. Aber es schaut vorsichtig optimistisch so aus, als würde sich die Restvernunft am Ende doch noch durchsetzen. Aus Rücksicht auf jene, die jetzt urtraurig sind, dass ihnen in den letzten Wochen ihr Weltbild, eine Ersatzreligion und der Lebenssinn abhanden gekommen ist, verkneife mir weitere Kommentare. 👋
  18. Der Sinn ist, dass die Erträge von Specialized noch besser werden. Wenn man nach Herzenslust billig ausgestattete 0815-Krücken zum Premiumpreis ohne Zwischenhändler weltweit an eine große Zahl an Leichtgläubigen verscheuern kann, dann sollte dieser Sinn erfüllt sein. Mit dem dabei verdienten Geld, kann man dann E-Bike-Entwickler zahlen, die 155er Kurbeln an ihre Boliden schrauben und Marketingmanager, die auf so kluge Slogans wie "Innovate Or Die!" kommen. Im Ernst: Die Bikes, die man online bekommt (non E-Bike) sind anno 2022 eh nur mehr Nischenprodukte für eine Zielgruppe, die relativ genau weiß, was sie will. Meistens sogar besser, als der Verkäufer vor Ort. Also macht's für den Händler wenig Sinn, sich die Ladenfläche mit so einem Zeug vollzustellen. Von daher kann ich den Zugang sogar aus Händlersicht verstehen.
  19. Die Meinung von Abduschaparow dazu wär noch interessant. Aber im Ernst - Robbie macht als Kommentator einen guten Job. Und wenn er etwas unfair findet, heißt das was ...
  20. Nachtrag noch von gestern - Die Quickstepper wieder mit einem schönen Charakternachweis - Wellens wird am "goldenen Kilometer" schön in die Zange genommen, damit Schmid die Bonifikationen und so den gesamtsieg holen kann. 🙄 Disqualifiziert wurde nur Lampaert - fairer wäre gewesen, das ganze Dreckspack gleich mal zu sperren. Auf das Mimimimi von Patrick wäre ich gespannt.
  21. Du versuchst gerade mit deinem Erfahrungshorizont als Radsportler ein Produkt zu verstehen, das für eine komplett andere Zielgruppe entwickelt und spezifiziert worden ist. Du siehst ein Sportgerät, das du möglichst effizient einsetzen willst. Wenn ein E-Bike-Entwickler in der Nacht wachliegt, dann sieht er einen leicht übergewichtigen Mittfünfziger auf einem überdämpften 160mm Fahrwerk, 60% im Sag sitzend, beim Semmelholen und im Geiste bestellt er schon die PraxisWorks Stumperln. Wenn es dich wirklich interessiert, dann kann ich mal bei einem bekannten E-Bike-Entwickler nachfragen ... die haben übrigens 165er Kurbeln an ihren Häusln. PS: Weniger Drehmoment schont auch Antrieb + Akku ...
  22. TDS - das Vorbereitungsrennen um Platz 3-5 bei der Tour: G. mit Leichtigkeit und neuem Prototypen zum Gesamtsieg. 55kg-Higuita rettet Platz 2. Und Remco rettet seine Woche doch noch mit einem Sieg. SLO - eine Leistungsetage höher geht das muntere UAE-Bestschießen weiter. Erste Anflüge von Kannibalismus sind erkennbar, nach ersten Anflügen von Überheblichkeit gestern ... Der wirkliche Gegner von Pogi und UAE bei der Tour ist klein, weiß und ist ein Coronatest.
  23. Das ist keine technische Entscheidung gewesen, sondern eine des Produktmanagements. Nach dem Motto: "Nachdem unsere Zielgruppe die Kurbel eh nicht wirklich braucht, schrauben wir ihnen gleich eine Länge dran, mit der sie sich und anderen weniger wehtun können. Weil die Bodenfreiheit von unseren Hängebauchschweinen ist eh so schon grenzwertig!" Ernsthaft: Nachdem man mit Elektroschützenpanzern auch doll bergauf Trails befahren kann (und dabei aber pedalieren muss) setzt man mit klassischen Kurbeln oft auf. Deswegen gibt es in der Szene einen Markt für noch kürzere Kurbeln bis 135mm herunter. Die 160er haben sich offenbar als Kompromiss durchgesetzt.
  24. Suisse: Pacingstrategie - Masterclass von Tibo! Nie in Panik, immer an sich geglaubt. Und er hat Recht: Scheiss auf die Gesamtklassements, erst Recht in der Pogerl-Ära. Etappen sind auch was Schönes! 👍 Higuita mit Ansage, aber natürlich viel zu wenig, um den Gesamtsieg G.s annähernd zu gefährden. Er muss genauso wie Fugl schauen, dass sie am Podium bleiben. Küng hat mit einem sehr guten Zeitfahren noch die Chance aufs Podium, genauso wie Powless. Die Farce in Slowenien findet heute mit einem Schnick-Schnack-Schnuck-Wettbewerb seine Fortsetzung. Ohne allzu fatalistisch zu sein, denke ich, dass die Aktion in der einen oder anderen Form den Protagonisten noch um die Ohren fliegen wird. Und man muss noch dazusagen, dass 20 Sekunden Vorsprung auf die Pro-Conti-Garde jetzt auch nicht wirklich galaktisch ist ... Echter Radspocht dafür in Belgien ... Hermans, Schmid, Wellens, das liest sich schon spannender ... Und am interessantesten vielleicht heute Okzitanien, wo die Israelis ihre aktuelle Topform mit Rusty Woods gegen ziemlich gute Konkurrenz (Quintana, Rodriguez) unter Beweis stellen. Zusammen mit den Wantys jedenfalls die Truppe, die heuer "trainigsplantechnisch" die größten Fortschritte gemacht hat. 😁
  25. Ich denke das heutige Verhalten des Pelotons kann man am ehesten mit der Schockstarre wegen der Covid-Fälle erklären. Wobei der Schock sicher eher die Aussichten für die TDF und die restliche Saison betrifft, als die TDS an sich. Die unglaubliche Idiotie, gesunde Menschen permanent auf einen Schnupfen zu testen, wird einem durch Profisportler, die am Nachmittag Bergaufsprints mit Drölftausend Watt gewinnen und am Abend dann aus gesundheitlichen Gründen aussortiert werden jedenfalls schön vor Augen geführt. 🙄 Die Containment-Strategie ist so wie alle anderen Strategien gescheitert. Momentan haben sicher jene die besseren Chancen auf einen TDF-Start, die es aktuell haben, als jene, die noch in froher Erwartung sind. Das könnte durchaus auch für die wirklichen Favoriten gelten. Und es wäre nicht der Radsport, wenn man sogar bei den Covid-Tests was zum manipulieren finden würde ...
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