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Siegfried

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  1. Ich brauchte auch lange, um zu verstehen, dass ein Verkäufer, Mechaniker,.... in einem Bike-Shop halt nicht in derselben Welt lebt wie ich. Während ich darüber nachdenke, ob ich auf meinem Eigenaufbau-Bike goldfarbene Beilagscheiben beim Bremssattel haben will oder weinrote denkt der Kollege darüber nach, wie er seine Miete bezahlt kriegt, oder wie er sein Kind rechtzeitig vom Fußballtraining abgeholt bekommt..... du verstehst, was ich meine? Nur, weil sich jemand entscheidet, in der Branche zu arbeiten, für die wir ein hohes Maß an Leidenschaft hegen, bedingt das nicht automatisch dass der/diejenige genauso tickt wie wir. Die machen ihren Job in dem ihnen möglichen Ausmaß, haben aber einfach nicht die Zeit, den Willen - oder manchmal auch das Durchhaltevermögen - richtig "gut" (in unserem Sprachgebrauch) zu werden. Überleg dir mal, wie es dir ginge, wenn du als absoluter Spezialist jemandem, der sich mit der Materie so garnicht befassen möchte, ein Fahrrad verkaufen müsstest. Ich glaube, der Gegenüber würde mit unsereins auch nur schwierig zurecht kommen. Ist also auch eine Vice-Versa-Geschichte.
  2. Das Hauptproblem, das ich für mich auch entdecke, ist meine eigene Geduld Ich gehöre zur Kategorie "Weiß was ich will" und "Technisch Top informiert", dazu noch die prekäre Situation "Häufig älter und erfahrener als der Verkäufer". Wenn der dann noch aus einem anderen "Fachbereich" (FR/DH,...) kommt, wirds noch kritischer, weil er meine Wünsche aus seiner Erfahrungswelt heraus betrachtet. Ehrlicherweise KANN ein gewerblicher Verkäufer meinen Wissensstand garnicht haben, weil er wahrscheinlich abseits seiner Arbeit ein anderes Hobby hat, kein Gearhead ist, oder, oder..... Manchmal kann ich das einblenden und bin dem Angestellten/Chef gegenüber nachsichtig und kulant und manchmal gelingt mir das nicht. Ich glaube daher, dass unsereins gleichmal vorweg schicken sollte, dass - völlig egal, was der Verkäufer daher erzählt - wir es sowieso besser wissen und er nur schauen soll, das er das Klump, das wir wollen, schnellst möglich daher bringen soll. Dann soll er ja nicht den Fehler machen uns "das passt scho...:" oder "des hab i selber...." zu erzählen, weil wir WISSEN, dass dem nicht so ist Im Ernst: der fachspezifisch informierte, technikaffine Kunde ist der Tod jedes Verkäufers. Also seid den Burschen und Mädels gegenüber gnädig. Die verdienen ihr Geld damit und bemühen sich eh über weite Strecken. Wenn du an einen alten Hasen gelangst (in der Branche schon eher selten) der dich sofort abcheckt und weiß, was für einer du bist, dann passiert genau das, dass man sich verstanden und gut aufgehoben fühlt. Nur DAS darfst halt nichtmehr erwarten oder musst es spezifisch suchen.
  3. Ich bremse zum Glück nicht mit Öl sondern verwende es nur als Flüssigkeit in der Bremse. Ob man jetzt deine DOT-Bremse oder eine Mineralöl-Bremse hat, ist ziemlich wurscht. Hie wie da kommt irgendwann "Fremdflüssigkeit" ins System. Sei es durch Kondensation, durch kleine Undichtigkeiten, kaputte Deckelmembrane,.... das siehst du nicht kommen weil es meist schleichende Entwicklungen sind, die dann halt irgendwann "da" sind. Der einzige Unterschied ist, dass sich Wasser und Öl nicht mischen, und DOT das Wasser halt bindet. Hier wie da hast du das Thema Siedepunkt irgendwann am Tisch. Das Einzige, was da helfen würde, ist regelmäßiges Entlüften, aber wer entlüftet präventiv seine Bremse, wenn nicht augenscheinlich was im Argen ist. DAS merkst du nämlich erst dann, wenns soweit ist.
  4. Verfärbte Bremsscheiben sind kein Problem und dass sie sich unter Hitze verziehen ist normal. Das kannst du entweder mit Augenmaß oder eigenen Ausrichtwerkzeugen wieder in Ordnung bringen. Beim nächsten Heissbremsen wirds zwar dasselbe sein, aber so ist das halt einmal. Welchen Belag du verwendest, wird im Endeffekt weniger ausschlaggebend, als welche Belagsmischung. Ich bin von den Kunstzahrzbelägen vor einiger Zeit auf Semi-Metallic gewechselt, weils die anderen Beläge regelrecht niedergerieben hat. Die Galfer-Scheiben hab ich mir mal angeschaut (kenn ich nicht) und ich glaube, dass ich dieselbe Scheibe "Made in China" um 1/3 der Galfer-Scheibe fahre. Dass hier jemand die Legierung für eine Bremsscheibe neu erfindet, kann ich mir nicht vorstellen, ich gehe eher davon aus, dass das Handelsware ist, die aufgrund entsprechender Stückzahlen mit einem Herstellerlogo versehen ist
  5. Das klingt nach falsch eingestellten oberen/unteren Begrenzungen. Ich hab mit DI2 keine Erfahrung und weiß auch nicht, wie man das macht. Aber das Phänomen an sich kenne ich von falsch justierten mech. Schaltungen auch.
  6. Unabhängig von der spezifischen Bremse sollten diese Effekte doch durch den Ausgleichsbehälter kompensiert werden. Dafür gibts eine Membran im Deckel. Entweder ist deine Bremse nicht so gut entlüftet, wie sie sein müsste, oder es findet sich der Grund im Bereich des Ausgleichsbehälters.
  7. Mountainbike, Hardtail, bei 100 - 110kg Kampfgewicht, kaum Touren unter 500hm, etwa 900km. Mountainbike Fully 140mm, selbes Kampfgewicht - Bergab- und Park-Einsatz - 2 Sätze/Jahr - keine km-Angabe Rennrad, etwa 2500km/Jahr - nach 2 Jahren wirds jetzt Zeit. -> gemischtes Fahrprofil, hügelig bis bergig
  8. Der Verschleiss bei Bremsbelägen ist von so vielen Faktoren abhängig, dass man das mal garnicht an irgendeine Angabe binden könnte. Verwende ich Kunstzarz/Resin, teilgesinterte- oder vollmetallische Beläge? Wohne ich im Flachen oder im Bergigen? Bin ich ein Bremser oder Angaser? Fahre ich bergab-orientiert oder bin ich ein Racer? Welche Scheibendurchmesser fahre ich usw.... Wenn du identische Brems-Setups zum Bikepark-Heizen verwendest oder zum Tourenfahren, wird die Lebensdauer sehr stark differieren, darum hütet euch vor alljenen, die euch konkret sagen, wie lange was hält. ...würds nach dem gehen, hätte ich schon viele Liter Milch nichtmehr getrunkten/verkocht
  9. Ich relativiere: glaubt zu wissen, was er will, nachdem er sich facheinschlägiger Foren bedient hat, ihm garantiert das Falsche geraten oder empfohlen wurde und er es dann bereitwillig bestellt
  10. Das dient mEn der Gewinnmaximierung. Jetzt hat der Händler eh schon kaum eine Spanne auf dem Radl gehabt, eine absolute Diktatur, was die Preisgestaltung angeht (oder ständig Troubles mit dem Speci-Vertrieb) und zusätzlich noch die eine oder andere "Fremdmarke" im Shop, die dann vielleicht eher verkauft wird als das Speci, weil der Händler etwas Autonomie hat. Die paar Netsch´ die dem Händler vorher noch geblieben sind, bleiben jetzt bei Specialized. ...dafür darf der niedergelassene Handel dann die ganzen Zusatzparts, Bekleidung,.... von Speci verkaufen, wo ihm auch nix bleibt, und dann die Räder, an denen er zuvor nichts verdient hat, auch noch reparieren, Garantie abwickeln usw... weil ich kann mir nicht vorstellen, dass Speci dann zusätzlich einen weltweiten Support aufbaut. Da ist der Händler wieder gut genug. Andererseits ist der Fahrradhandel insgesamt im Wandel. Vor ein paar Jahren waren die E-Bikes und die zahlungskräftige Kundschaft noch eher ein Randbereich. Mittlerweile sind wir sportiven, materialorientierten Radler schon die Minderheit. Wir sind für den Händler auch weniger interessant, weil wir informiert sind, relativ genau wissen, was wir wollen/brauchen und auch noch wissen, das das Zeug anderswo kostet... Mit uns habens nur Scherereien.
  11. Da gibts aber auch andere Anlaufstellen, die das um den Preis - und sicher schneller - machen. Da es schon sehr lang her ist, dass ich sowas brauchte, hab ich aktuell keine Übersicht über Gabel- und Dämpfer-Tuning Anbieter, die aber auch Service machen. Bitte beim Austausch auch zu bedenken, dass das Bike vielleicht mal an jemanden weiter gegeben wird, der es artgerechter einsetzen möchte. Der Verkaufswert durch ein derartiges "Downgrade" sinkt beträchtlich. https://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkaufen/d/fox-float-rp23-xv-daempfer-200x57mm-576009730
  12. Soweit ich erkennen kann, hat der Dämpfer lt. Fotos keine groben mechanischen Schäden. Wenn du den servicieren lässt, kostet dich das 150-180€ und er ist wieder so gut wie neu. Ist nicht viel dran an dem Ding.
  13. Ich finds super, dass man hier öffentlich nach "steueroptimierter" Tätigkeit fragt. Wennst an Pfuscher suchst, der da das macht, dann schau wie'st tust. Ich find dein Vorgehen frech. Wenn du das möchtest, du dir dieses Rad UND Flugreisen leisten kannst, wirds an den paar Kröten für die Fachkraft im Steuern- und Abgaben zahlenden Fachbetrieb nicht scheitern, oder?
  14. Wenn nicht ein grobmechanischer Defekt vorliegt, dann kann man viel reparieren. Welche Einbaulänge hast du? Mir wäre nicht bekannt, dass BMC sich von Fox "eigene" Dämpfer hat bauen lassen, also wird das mEn ein Standard-Maß sein. Eine 190er Einbaulänge (sehr häufig) hat üblicherweise 45-50mm Hub, ein 200er Dämpfer um die 55mm. Ein 165er Dämpfer 35mm-37mm. Da jetzt eine Wissenschaft draus zu machen, ist eher sinnbefreit.
  15. Habts den Ring schon mit dem Dremel misshandelt? Ich denke ebenfalls, dass sich das Lager zerlegt hat, und der äußere Lagerring noch im Lagersitz festgekeilt ist.
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