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Schon wieder ein Anfänger ;)


Gast Archer
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Hallo,

 

vermutlich nervt es wenn die Anfänger ständig die gleichen Fragen stellen aber ich versuch es trotzdem mal ;)

 

Ich habe vor ca 3 Wochen mit dem Biken angefangen (MTB) und ich bin ziemlich begeistert.

Einziges Problem: BERGE.....

 

Touren bis zu 50km habe ich schon hinter mir und ausser einem Sonnenbrand hat es mir nicht viel getan aber ab einer gewissen Steigung (alles über 10-12%) hilft nach ein, zwei Kilometern nur noch schieben. Das ärgert mich ein wenig da man die schönsten MTB Touren auf irgendwelchen Almen findet.

Nun würden mich ein paar Tipps zum Training und Bergauf-Technik interessieren.

 

Bergauf lieber kleiner Gang und strampeln wie ein Wilder oder ein größerer Gang?

Sollte man auf flachen und langen Steigungen trainieren oder lieber auf steilen kurzen?

Gibt es spezielle Uphill-Trainings oder einfach Zähne zusammen beißen und so oft wie möglich rauf auf den Berg?

Und natürlich alles was euch sonst noch zu dem Thema einfällt.

 

 

Danke und lg

Archer

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Es gibt sowohl die mentale Komponente, als auch das langsame Gewöhnen an die Belastungen bergauf.

 

Zum einen muß dir klar sein, ob du da rauf willst, wo du ankommen willst, bevor du frühestens absteigst. Da gibt es vom Grundcharakter her oft ganz große Unterschiede, wieviel man sich zutraut, bzw. ob man sich eine Linie vorstellen kann zu bewältigen. Fahtechnik ist auch bergauf wichtig, das kannst du immer wieder auch trocken bei besseren Fahrern beobachten, in Fahrtechnik-Bücher oder -videos reinschnuppern, gedanlich durchgehen etc...

 

Die Linienwahl sellt im Gelände ein Thema dar, ist aber bei deiner kurzen MTB-Karriere noch nicht so wichtig, wie einfach mal den Körper zu trainieren. Klar, mal eine lange ebene Tour hinzulegen, das geht schon bald.

 

Dieses Training wird auch helfen, daß du bergauf auf einer gesunden Grundlage fahren kannst. Dazu kommen einerseits gezielte Muskulaturaufbauphasen, Kraftausdauer in schwereren Gängen, aber genauso die Methode, einen eher leichteren Gang zu wählen und mit Trittfrequenz zu arbeiten. Was noch nicht heißt, daß du am Anfang wie irre kurbeln sollst, um dann nach 1-2min kaputt zu sein.

 

Die Einteilung deiner Reserven mußt du auch erst lernen, daß du oben angelangt nicht alle Energie los bist, bzw. auch rechtzeitig etwas zu dir nimmst (und zwar z.b wenn du oben bist, für den nächsten Anstieg).

 

Vielleicht hilft das schon etwas, andere Tips werden schon noch auch kommen. Ansonsten: viel fahren und auf deinen Körper hören!

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Hallo,

 

erstmal Danke an Riffer für die Antwort.

Im Endeffekt heißt es also so lange Fahren bis es funktioniert ohne sich zu übernehmen. Hab ich mir fast gedacht ;)

 

Dann werd ich mich mal auf die Suche nach einem Trainingshügel machen.

 

Danke und LG

Archer

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das wichtigste wurde eh schon gesagt - grundlagen sind wichtig (also kannst eh weiterhin viel in der ebene fahren), und langsam beim bergauffahren steigern. trittfrequenz ca. 80-90, und für die kraft immer wieder kurze sprintabschnitte in einem höheren gang einbauen, oder bergauf mit höherem gang treten. 1500 hm anstiege wirds halt am anfang (bzw. nach 3 wochen training) noch nicht spielen.

 

noch ein tipp: clickies! sind am anfang etwas gewöhnungsbedürftig (da kann so ziemlich jeder ein liedchen davon singen :D), aber du kannst damit einen runderen tritt fahren, was dir gerade bergauf sehr viel hilft - sowohl von der traktion als auch von der krafteinteilung.

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noch ein tipp: clickies! sind am anfang etwas gewöhnungsbedürftig (da kann so ziemlich jeder ein liedchen davon singen :D), aber du kannst damit einen runderen tritt fahren, was dir gerade bergauf sehr viel hilft - sowohl von der traktion als auch von der krafteinteilung.

 

Hallo,

 

Clips sind fest eingeplant und kommen diese Woche noch ans Bike.

Bei Anstiegen hab ich öfter das Problem das ich von der Pedale rutsche wenn ich zuviel Kraft nach vorn gebe.

 

Lg

Archer

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Hallo,

 

jeder Berg "rächt sich", wenn man ihn zu schnell angeht.

 

Am Anfang ist es am besten den Berg so anzufahren, dass man denkt, es sei viel zu langsam, also wirklich gemütlich. Dann kann man die Steigungen auch durchfahren. Das Gefühl, wie schnell man einen Berg wirklich fahren kann, kommt erst später und bei Strecken, die man sehr gut kennt, kann man dann irgendwann voll fahren und weiß genau wann und wo man schalten muss. Weiche Gänge, schnelles Treten erfordert viel "Luft", harte Gänge brauchen viel Kraft. Am Anfang ist vielleicht ein weicher Gang besser.

 

Ich fahre lange unbekannte Berge meistens so an, dass ich "ewig" durchhalten könnte, wenn ich dann knapp vor dem Ende der Steigung noch Reserven habe, kann ich ja einen Sprint einlegen (aber meistens wird da nichts draus).

 

LG

 

S.

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Hallo,

 

jeder Berg "rächt sich", wenn man ihn zu schnell angeht.

 

Am Anfang ist es am besten den Berg so anzufahren, dass man denkt, es sei viel zu langsam, also wirklich gemütlich. Dann kann man die Steigungen auch durchfahren. Das Gefühl, wie schnell man einen Berg wirklich fahren kann, kommt erst später und bei Strecken, die man sehr gut kennt, kann man dann irgendwann voll fahren und weiß genau wann und wo man schalten muss. Weiche Gänge, schnelles Treten erfordert viel "Luft", harte Gänge brauchen viel Kraft. Am Anfang ist vielleicht ein weicher Gang besser.

 

Ich fahre lange unbekannte Berge meistens so an, dass ich "ewig" durchhalten könnte, wenn ich dann knapp vor dem Ende der Steigung noch Reserven habe, kann ich ja einen Sprint einlegen (aber meistens wird da nichts draus).

 

LG

 

S.

 

Ja dafür muss ich aber wohl noch ein wenig trainieren. In kleinen Gängen fehlt mir die Kondi in größeren die Kraft, bzw werden die mörder anstrengend. Also "ewig" heißt bei mir momentan 30 min. max :D

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Willkommen Archer!

 

Das wichtigste ist, dass du den Spaß am Radln nicht verlierst - ansonsten wird jede Trainingseinheit zur Qual und du verlierst schnell die Lust am Biken.

 

Bergauf würde ich mit leichteren Gängen anfangen, du brauchst zwar länger auf den Berg hinauf, aber für den Anfang ist es besser so.

 

Hang Loose

 

lg

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Hallo,

 

Willkommen Archer!

 

Das wichtigste ist, dass du den Spaß am Radln nicht verlierst - ansonsten wird jede Trainingseinheit zur Qual und du verlierst schnell die Lust am Biken.

 

Bergauf würde ich mit leichteren Gängen anfangen, du brauchst zwar länger auf den Berg hinauf, aber für den Anfang ist es besser so.

 

Hang Loose

 

lg

 

Genau wie Vani sagt: Lass dich nicht hetzen! Fahr dein eigenes (am Anfang langsames) Tempo! Mit der Zeit wirst du wissen, welche Geschwindigkeit du dir bei einer gewissen Steigung zumuten kannst - und ob du mit dem Biker vor oder neben dir mithalten kannst, ggf. ihn überholen.... Gib dir ein paar Monate Zeit, bau eine ordentliche Grundlagenkondition auf und dann wirst du richtig Freude an den Bergen haben!

 

LG

 

S.

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Hallo,

 

danke an alle für die Tipps.

Ich werde es so machen wie ihr es empfiehlt. Also, einfach Radln und immer mal wieder einen Berg ausprobieren.

 

Danke nochmals!!!

 

Hey!

 

Einfach aufs Radl und losbiken, das ist dann meistens (vor allem am Anfang) das Beste was du machen kannst. Dann wie die Sonja auch schon geschrieben hat, eine gute Grundlage aufbauen.

 

lg

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