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EBV für's Web: Kalibrierter eigener Monitor vs. unkalibrierte Monitore d. Betrachter


FloImSchnee
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Griaß eich,

 

Wie geht ihr mit dem Problem um, dass man selbst daheim zwar vielleicht auf einem kalibrierten Monitor seine Bilder bearbeitet, diese aber dann von 95% der Betrachter auf einem Bildschirm mit Werkseinstellungen gesehen werden?

 

Den Hintergrund der Frage habe ich schon hier beschrieben. Ich habe festgestellt, dass die drei Laptops u. der Bildschirm die ich grad daheim habe, standardmäßig alles wesentlich bläulicher darstellen, als es nun nach Kalibrierung (bzw. Profilierung, mit den Begriffen muss man ja aufpassen...) mit einer geborgten Spyder 3 der Fall ist.

(interessanterweise sind alle recht ähnlich "falsch", was den Blaustich betrifft)

 

Meine These: ist mein Ziel der Druck/die Ausbelichtung, bearbeite ich am besten mit dem kalibrierten Farbprofil, sollen die Bilder hingegen im Internet landen, lieber auf den Werkseinstellungen?

 

Dass die meisten Browser mit Farbprofilen ohnehin nicht umgehen können, ist dann außerdem noch ein Zusatzproblem...

 

Danke für eure Meinungen,

lg Flo

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Ich sage mal, du musst mit allen möglichen Fehleinstellunges des Monitors vom Betrachter rechnen.

Da kann man bestenfalls einen Graubalken auf der Seite platzieren, samt Hinweisen, damit die Betrachter wenigstens wissen, dass ihr Monitor falsch eingestellt ist (Helligkeit/Kontrast).

Gegen die falsche Farbtemperatur kann man da noch weniger machen, am besten fährt mal wohl, wenn die Bilder sRGB als Farbprofil verwenden.

Wobei das Farbprofil des Monitors nur zum Anzeigen der Bilder am eigenen Rechner verwendet werden soll, auf keinen Fall das Bild zu diesem Monitorprofil konvertieren und damit speichern!

Ab besten belässt man seine Bilder im größtmöglichen Farbraum (ProPhoto RGB, Adobe RGB) und konvertiert dann bei Bedarf vor der Verwendung.

 

Selbst wenn die Browser Farbprofile unterstützen (wie Firefox), werden das nur die Benutzer eingeschaltet haben, die auch in der Lage sind, ihren Bildschirm zu kalibrieren, dem Rest ist das egal, oder sie sind ahnungslos.

 

Mein Laptopdisplay hat übrigens auch eine sehr hohe Farbtemperatur ohne Kalibrierung, k. A. warum. Vielleicht wirkt es dann einfach heller und die Geräte werden besser verkauft?

Zur ernsthaften Fotobearbeitung sollte man sich aber einen hardware-kalibrierbaren Monitor anhängen, durch die Anpassung der LUT in der Grafikkarte fallen sonst einige der möglichen Farbabstufungen durch den Rost, was die Darstellungsqualität sehr beeinträchtigen kann.

Ganz zu schweigen vom meist sehr bescheidenen Umfang des Farbraums der Laptop-Displays.

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das einzige sinnvolle ist wohl das "richtige" abspeichern. die streuungen werden wohl nach unten und oben (bzw in alle farben) gehen, deswegn wird man mit einem "richtigem" bild wohl im durchschnitt die besten ergebnisse haben.

 

bzw wäre es seltsam das dann leute mit einem kalibriertem monitor verfälschte farben zu gesicht bekommen.

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Danke soweit für eure Antworten! Also tatsächlich ein Problem für das es nicht recht einen Ausweg gibt...

 

...die streuungen werden wohl nach unten und oben (bzw in alle farben) gehen...
Eher nicht -- meine Beobachtungen in der Zwischenzeit zeigen, dass zumindest die meisten jungen LCDs recht einhellig in Richtung blau tendieren. Warum auch immer.
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  • 4 Wochen später...

Neues Problem, das ungefähr hier reinpasst:

 

Ich hab ein Foto in RAW+Fine gemacht, Weißabgleich war in der Kamera auf Blitz gesetzt.

 

Ich öffne das jpg im Photoshop, öffne dann das Raw über Camera Raw, belasse alle Einstellungen auf "As Shot" bzw. Default und öffne das Bild,

Ergebnis:

Das jpg und das NEF haben unterschiedliche Farbtemperaturen. (?)

 

(stelle ich beim Öffnen des Raws den Weißabgleich nicht auf "As Shot" sondern nochmal auf "Flash" ändert das nix am Ergebnis)

 

Irgendwo bin ich da in Farbprofilen und Farbräumen verwurschtelt (glaub ich) und find nimmer raus...

 

Weiß jemand Rat? Danke!

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Irgendwo bin ich da in Farbprofilen und Farbräumen verwurschtelt (glaub ich) und find nimmer raus...

 

nein.

 

adobe (und auch sonst niemand) weiss nicht was nikon in der kamera (bzw ihrer software) macht, wie sie die farbtemperatur interpretieren - und es wär auch ziemlich fad wenn alle raw-konverter das selbe ergebnis liefern würden, odr? ;)

 

dementsprechend kann nur jeder raw-konverter das machen was er selbst für richtig hält, für seine kalibrierung, seine vorstellung von "flash", usw.. farbtemperatur ist absolut *kein* absoluter wert, und nachdem die raw-files nicht dokumentiert sind also reines guess-work..

 

ähnliches thema: http://bit.ly/drkcNj

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