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Unsupported/Bikepacking Veranstaltungen


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stimmt! aber diese Straßen bzw. Wegerln hast am Donauradweg auch, wenn das Wetter mies ist, da kannst jeden Radfahrer per Handschlag begrüßen. Und da reicht schon ein Wölkchen in 200km Entfernung *überspitzt formuliert*

 

die Straßen schauen aber auch sehr gummimischung-feindlich aus! Rollwiderstand in der Potenz hoch 10....oder so 🤪

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Am 13.7.2022 um 06:02 schrieb NoNick:

das schöneste an den Fotos: soviel Natur und KEINE Leut

Tatsächlich eher wenig Verkehr. Die Autofahrer hier sind auch sehr rücksichrsvoll. Man fühlt sich sicher beim fahren!

 

Gestern war noch sehr viel klettern und man merkt die Beine schon ziemlich. Dafür wieder sehr sehr schöne kleine Pässe und halt den Rinf of Kerry (teilweise).Jetzt ab zu CP2!

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Die letzten 2 Tage waren von sehr viel Kletterei georägt aber auch irre schön. Gap of Dunloe, Ring of Kerry, der Loop bei Dinfle. Connor Pass usw...man weiss gar nicht wo anfangen. Jetzt gerade auf einer kurzen Fährüberfahrt, dann mal schaun wie es weitergeht. Heute möchte ich auf heden Fall wieder ins Hotel, ich und die Wäsche bedürfen einer waschung.....

Allgemein läufts ganz gut, von kleineren Wehwehchen abgesehen!

 

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vor 32 Minuten schrieb NoNick:

wirklich traumhaft! kommt dir Schotter auch unter die Räder? oder reicht dir da ein robusterer Straßenreifen?

Wirklicher Schotter nur selten auf kurzen Stücken. Gerade auf Nebenstraßen ist die Asphaltqualität aber teilweise extrem mies. Kostet viel Kraft und Sitzfleisch....

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vor 17 Minuten schrieb thingamagoop:

Achja. Habe fertig ;) Ist alles gut gegangen. Jetzt aufs Hitel warten und ausschlafen. Bericht kommt in den letzten Tagen.

Herzliche Gratulation auch an dieser Stelle. Es war sehr spannend, mitzufiebern.

@Bericht: wäre das nicht hinreichend Anlass für eine Neuauflage des Milchkapperl-Treffens?

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Am 20.7.2022 um 14:42 schrieb sake:

Jetzt erst die Bilder gesehen. DANKE!

 

Auch was für die Pension zu erradln. Davor leider keine Zeit ;(

Gerne. Ich hab ja irrgendwann nichts mehr gepistet. Der Kitsch wurde zu viel :). Werde in der nächsten Woche alles nochmal zusammenfassen. 

Hatte mit allem Riesenglück und bin nur mit einem Grinser um Gesicht herumgefahren, auch wenns hart war. 

 

Jetzt möchte ich so schnell es geht heim, aber ich hab den Flug leider sehr konservativ erst für Montag gebucht. Also noch ein Wochenende in Manchester.

 

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Geschrieben (bearbeitet)

 

Noch meine Zusammenfassung. Hatte ich schon beim Warten am Flughafen in Telegram getippt, will ich euch (etwas anepasst) auch nicht vorenthalten. Bilder muss ich erst noch auswählen und bearbeiten, das kann leider noch etwas dauern. Werden aber nachgeliefert.

 

Allgemein war das PCR ziemlich super und ich bin immer noch erstaunt wie gut alles abgelaufen ist bei mir. Keine Phasen mit Motivationsverlust oder ernsthaften körperlichen Problemen etc. Ursprünglich hatte ich mit 12 Tagen Fahrzeit gerechnet und mir 14 Tage Zeit genommen, falls es doch nicht so läuft. Angekommen bin ich jetzt am Morgen vom 11. Tag, wobei ich hier auch etwas Pech mit den Fähren hatte, rein vom fahren her, wären sich auch 10 Tage locker ausgegangen. Bin mehr als zufrieden damit :-). Reine Fahrstrecke (ohne Fähren) waren so knapp 2400km (muss ich noch genau zusammenrechnen).


Es tut auch wirklich gut mal wieder etwas langes durchgezogen zu haben, in letzter Zeit hat da ja doch auch mal etwas nicht funktioniert wenn ich lange Strecken in Angriff genommen habe, wenn auch aus teilweise unterschiedlichen Gründen.

 

Die körperlichen Wehwehchen kamen und gingen, aber allgemein habe ich mich das ganze Rennen durch ziemlich fit gefühlt. Nach den ersten beiden Tagen haben aufgrund des holprigen Untergrundes Sitzprobleme begonnen, die sich aber mit Hygiene, Bepanthen und viel Sitzcreme zum Glück schnell wieder gelegt haben. Sonst halt die üblichen Problemstellen mit den Handballen, die aber durch viel am Auflieger fahren auch nie schlimm wurden. Mein größter Sorgenpunkt vor dem Rennen war mein Sprunggelenk, welches schon seit über einem Jahr immer wieder Probleme macht. Aber auch hier gab es zum Glück keinerlei Probleme. Die Physiotherapie hat wohl doch geholfen.

Beine waren bis zum Schluss relativ gut, auch wenn man irgendwann nicht mehr so spritzig unterwegs ist natürlich. Wenn, dann hatte ich eher Probleme mit Schlafmangel gegen Ende des Rennens, durchfahren um die Morgenfähre in Dublin zu erwischen ging leider nicht mehr, bzw. war mir zu gefährlich irgendwann. Auch wenn es mich für den Endspurt nach Dublin zum Trödeln verurteilt hat da es nur alle 12 Stunden eine erlaubte Fähre gab. Das war vielleicht etwas schlecht geplant von mir, war dann aber auch egal.

 

Verpflegung war sicher nicht auf französischem Niveau und leider mit viel Tankstellenjunkfood. Ich war aber ausreichend versorgt und habe mir genügend Zeit zum Essen genommen. Hatte keine Probleme mit Hungerästen o.ä.

 

Irland hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt und wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter. In der Regel sonnig oder bewölkt. Regen gab es nur 2mal in der Früh und das war eher leichter Regen der nicht gestört hat. Wind war teilweise vorhanden aber nicht stark und er kam auch nicht nur von vorne. Ich hatte allgemein viel zuviel warme Kleidung mit. Aber das konnte man im vorhinein nicht wissen. Bei den Unmengen an Geld die ich in Regenbekleidung investiert habe konnte es eigentlich nur trocke bleiben....

 

Über die Landschaft muss ich nicht viele Worte verlieren, hier hat Irland alles geliefert was man sich erwartet und noch mehr. Ich verweise auf die Fotos. Ich bin eigentlich immer mit einem Grinser in Gesicht durch die Gegend gefahren, weils so schön war. Auch wenn grad alles weh getan hat. Überrascht war ich wie abwechslungsreich die Strecke war, das Landschaftsbild hat sich doch oft geändert und es waren vor allem auch wenig (und wenn eher kurze) Füllstücke dabei die es langweilig machen. Manche Anstiege waren heftig (Priests Leap!, Minaun Road@Achill Island), die meisten nicht so schlimm, auch wenn immer wieder deftige Rampen dabei waren. Highlights waren u.a. Priests Leap, Healy Pass und der Gap of Dunloe. Aber noch vieles mehr. Schwer da etwas herauszupicken. Zum Glück habe ich mir auch die Zeit genommen kurz zu den Cliffs of Moher zu schauen, von der Straße aus hätte man es nicht gesehen. Sehr beeindruckend.

 

Viele der Nebenstraßen hatten sehr schlechten Asphalt und waren mehr eine Aneinanderreihung von Schlaglöchern. Auch auf etwas größeren Straßen war der Asphalt sehr rauh. Das hat auch viel Kraft und Sitzfleisch gekostet, ich war froh um meine 32er Reifen, etwas dicker hätten sie ruhig noch sein dürfen. Zwischendurch habe ich dann auchmal den Druck etwas abgesenkt, das hat geholfen.

 

Was auch super war: Obwohl es Hauptsaison in Irland war gab es relativ wenig Verkehr. Noch dazu sind die irischen Autofahrer unglaublich rücksichtsvoll, es wird hier wirklich nur vorsichtig mit großem Abstand überholt. Wenn nicht genügend Abstand möglich ist bleiben sie solange hinter dir bis du sie vorbeilässt oder es geht. Es gibt auch regelmässig Schilder, welche auf den Mindestüberholabstand hinweisen. Das alles läuft auch sehr entspannt und freundlich, was allgemein mein Eindruck von den Iren ist. Ich habe mich noch selten so sicher beim Radfahren gefühlt. 

 

Die Organisation vom PCR ist eine Familienangelegenheit von Matt und seiner Frau Rebecca, und entsprechend wohl fühlt man sich auch bei dem Rennen und mit anderen Fahrern. Man kann das Rennen definitiv empfehlen!

 

Zum Rad: mit meinem Orlowski Maßrahmen bin ich auch nach vielen Jahren immer noch sehr zufrieden. Ich fühle mich pudelwohl darauf und das Rad dankt es mir mit einwandfreier Funktion. Defekte: 0, nichtmal ein Patschen. Das einzige was ich ändern muss ist der USB Lader für den Dynamo, der hat nicht wirklich funktioniert. Vielleicht sollte ich doch einmal in einen Forumslader investieren. Und ich werde nie wieder Muc-Off Wetlube verwenden, soviel Dreck am Rad hatte ich noch nie. Putzen war der Horror und hat lange gedauert ;).

 

Geschlafen habe ich ca. 50/50 Hotel und Bivy. Hotels waren teilweise schwer zu finden und sauteuer. Hatte teilweise auch Glück etwas zu finden. Biwakieren ging mit dem neuen Biwaksack mit Bogen über dem Kopf und Moskitonetz deutlich besser als mit dem alten Sack. Wirklich gut schlafe ich darin aber nicht. Und gerade im Fußbereich sammelt sich dann doch immer einiges an Kondenswasser an, da muss man dann unter Tags oder am nächsten Abend im Hotel immer mal alles herausnehmen und trocknen lassen. Geht aber auch relativ schnell, z.B. bei einer Essenspause.

 

Zusamenfassend warum es (mMn) diesmal besser für mich gelaufen ist als bei früheren Langstrecken, wo ich teilweise doch härter gekämpft habe:
- die Strecke war abwechslungsreich und ohne lange Füllstücke. Wenn ich da an die Poebene oder die Gegend um Grenoble in Frankreich zurückdenke war das doch geistig sehr ermüdend ewig im flachen bei Hitze dahinzufahren. Hier hatte ich, auch wenn es gerade mal hart war, immer mit einem Grinser im Gesicht, weil es einfach so toll war.
- unglaubliches Wetterglück und angenehme Temperaturen. Das hat sicher viel ausgemacht, es hätte auch anders kommen können.
- ich bin es relativ stressfrei angegangen und habe es nicht wirklich als Rennen gesehen.
- ich habe mir genügend Zeit für Verpflegung genommen und konnte das ganze in meinem Rythmus fahren. Da tu ich mir bei längeren Fahrten in der Gruppe leider oft schwer.
- ev. war ich auch körperlich etwas stärker als vor 2 Jahren, Radfahren hat sich großteils einfach gut angefühlt, auch wenn es nicht immer schnell war.

 

Hat mich auch sehr gefreut, dass ihr mich hier etwas mitverfolgt habt, das gibt auch immer viel  Motivation. 

 

Bearbeitet von thingamagoop
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