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Olympiasieger Blummenfelt fixiert mit 7:21 neue Ironman-Weltbestzeit


revilO
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Olympiasieger und Weltmeister Kristian Blummenfelt hat gleich bei seinem Ironman-Debut vor einer Woche in Mexiko mit 7:21:12 eine neue unfassbare Bestzeit für die Ironman-Distanz aufgestellt. Er profitierte dabei zwar von der superschnellen Rückenstrom-Schwimmstrecke, aber nachdem er mit 15min Vorsprung konkurrenzlos war, ist es gleichsam als Solo besonders hoch zu werten. Nach knapp 45km/h Schnitt für die 180km legte er noch eine 2:35 im Marathon drauf.

 

Im nächsten Jahr, so Corona will, könnte es auf Hawaii zum großen Showdown zwischen Frodeno, Blummenfelt und Gustav Iden kommen. Iden, der 2-fache Halbdistanzweltmeister und wie Blummenfelt ebenfalls Norweger, sorgte mit 7:42:57 bei seinem Ironman-Debut in Florida vor 3 Wochen ebenfalls für Furore.

 

Frodeno selbst konnte auf einer maßgeschneiderten Strecke im Zweikampf (genaugenommen war es aber ein Solo vom ersten Meter weg) mit Lionel Sanders bereits im Juni mit 7:27:53 eine bis vorige Woche gültige Ironman-Bestzeit hinknallen.

Bearbeitet von revilO
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Sind auch ein paar Österreicher mit mir im Flieger gesessen, mit respektablen Leistungen im Gepäck.

08:37h ist für einen Amateursportler schon beachtlich. Die Leistungsdichte enorm das sich mit dieser Zeit gerade mal die Hawaiiquali ausgeht.

 

https://www.meinbezirk.at/linz-land/c-sport/zwei-triathleten-fuer-die-weltmeisterschaft-2022-qualifiziert_a5035489

 

Ich war aus anderen Gründen dort. :du::du::p

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ist ein sehr interessanter Typ mit offenbar unglaublicher Leidensfähigkeit sowohl im Training als auch im Wettkampf. Der Olympiasieg war sein großes Ziel und den hat er in einem Mehrjahresplan lange vorher angekündigt und letztlich tatsächlich verwirklicht. Das Laufduell im olympischen Triathlon mit dem britischen Laufwunder Alex Yee (3000m Bestzeit 7:45, 5km in 13:26) war sehenswert. Wie der körperlich unscheinbare Blummenfelt zu einem
ansetzte und mit schierer Willenskraft den vermeintlich deutlich laufstärkeren Yee bezwingen konnte, war der Hammer. Bearbeitet von revilO
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Das zeigt auch die derzeitige Überlegenheit der norwegischen Forschungskompetenz im Ausdauerbereich insgesamt.

 

Mit Warholm, Ingebrigtsen und den sehr erfolgreichen Wintersportlern stellt Norwegen schon sehr viele absolute Weltspitzeathleten. Im Radsport hingegen schaffen sie den Sprung an die Spitze nicht. Kristoff als bester Norweger aktuell auf Platz 69 der Weltrangliste.

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Mit Warholm, Ingebrigtsen und den sehr erfolgreichen Wintersportlern stellt Norwegen schon sehr viele absolute Weltspitzeathleten. Im Radsport hingegen schaffen sie den Sprung an die Spitze nicht. Kristoff als bester Norweger aktuell auf Platz 69 der Weltrangliste.

 

Ich glaub das liegt in erster Linie daran, dass die in Nicht-Norwegischen Teams organisiert sind und die halt leider mit nicht-State-of-the-Art Trainingsregimen leben müssen. Und bei den Jungen ist radfahren eben nicht Sportart Nr. 1 was aufgrund der klimatischen Bedingungen nicht überrascht.

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Ich glaub das liegt in erster Linie daran, dass die in Nicht-Norwegischen Teams organisiert sind und die halt leider mit nicht-State-of-the-Art Trainingsregimen leben müssen. Und bei den Jungen ist radfahren eben nicht Sportart Nr. 1 was aufgrund der klimatischen Bedingungen nicht überrascht.

 

Da kommt noch was. Ich denke Uno X profitiert auch von der norwegischen Erfahrung. Die waren dieses Jahr immer mal wieder sehr präsent...

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Du glaubst Warholm, Ingebrigstens, die Nordischen oder die Triathleten wären Zufall?

 

Weltklasse Ausdauerleistungen ohne "Hilfsmittel" kann ich mir nur schwer vorstellen. Musalek spricht ja schon von Doping auf Zellebene.

Aber vielleicht reichen auch spezialisiertes Training, Ernährung und die richtigen Gene.:rolleyes:

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Na vielleicht ändert sich 2024 das Ranking des besten Norwegers...

https://tri-today.com/2021/11/kristian-blummenfelt-wants-to-turn-pro-cyclist-after-2024/

Blummenfelt weist zwar je nach Angabe eine sehr hohe VO2max zwischen 87 und 90 auf, aber ich denke, dass er vom Körperbau für den Radsport weniger geeignet ist, also so wenig geeignet wie für den Triathlon. :D Hinzu kommt das sichere Bewegen im Peloton, das im hohen Alter kaum noch zu erlernen ist. Man darf aufgrund seiner Zielstrebigkeit und Akribie jedenfalls gespannt sein.

Bearbeitet von revilO
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  • 2 Monate später...
  • 2 Monate später...

Blummenfelt hat soeben auch noch die Ironman WM gewonnen und hat damit innerhalb eines Jahres den WM-Titel auf der Kurzdistanz, den Olympiasieg, den Langdistanz-Streckenrekord und den Ironman-WM-Titel geholt. Im Herbst auf Hawaii hat er dann noch die Chance, zum zweiten Mal innerhalb einer Saison Ironman-Weltmeister zu werden, da die heutige WM der Ersatztermin für das im Vorjahr pandemiebedingt ausgefallene Hawaii-Spektakel war. Einziger Wermutstropfen, die WM heute wurde nicht auf Hawaii sondern in Utah ausgetragen.

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Gerade eben schrieb Donnie Donowitz:

Okay für einen Sieg kann man schon in Kauf nehmen mit so einem schiarchen Krapfen fahren zu müssen 🤢

 

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Wenn man nur das foto ohne oberrohr sieht, schauts aus wie a triathlon bike mit Damen einstieg wie das stadtrad von meiner oma mit tt aufsatz

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Geschrieben (bearbeitet)

Das Duell um Platz 2 bei der Ironman-WM, der Kampf zweier Top-Athleten am absoluten Limit: Sanders vs Curry

 

Übrigens, Sanders hat sich nach der coronabedingten Hawaii-Absage 2020 auf die Bahn gewagt und einen neuen kanadischen Stundenrekord mit 51,304 km aufgestellt. Das Tempo auf dem Rad war ihm bei der WM anfangs dennoch zu hoch und er musste eine Gruppe um Ineos-Profi Cameron Wurf ziehen lassen.

 

Blummenfelt verpasste durch eine relativ schwache Schwimmleistung den Anschluss an eine 5-Gruppe vorne und war dadurch gezwungen, die ersten 80km alleine zu fahren, ehe er von Wurf eingeholt wurde und dann doch profitieren konnte. Die Top-Athleten absolvieren die 180km mittlerweile mit um die 300 Watt, oder 180km mit 2300 Höhenmetern mit über 41km/h Schnitt.

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