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Route Wien - Grado


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So, am ersten Juli Wochende bin ich von Wien nach Grado gefahren. Abfahrt am Freitag, 1.Juli 5:40, da extrem heißes Wetter vorhergesagt war, war der Plan, möglichst viele km in der Früh zu machen, geplantes Tagesziel war irgendwo in der Südsteiermark. Weiterer Routenverlauf dann so wie von @raho oben skizziert.

 

Tag 1:

Bin gleich von mir nach Guntramsdorf und dort direkt weiter auf der B17 um möglichst rasch voranzukommen, ab Oeynhausen war der Verkehr doch schon recht stark und vor Sollenau bin ich auf den Eurovelo9 gewechselt, kurzes Gravelstück nach Wr. Neustadt, dort dann gleich den ersten Patschen nach grade mal 50km - das fängt ja gut an. Weiter recht zügig durchs Pittental, erste längere Pause beim Spar in Aspang. Weiter auf der B54 über den Wechsel, der geht problemlos, weil wenig Verkehr und außerdem jeweils ein 2m breiter Randstreifen. Mittlerweile war es richtig heiß und ich habe die B54 zwischen Pinggau und Gleisdorf total unterschätzt (komisch, denn eigentlich kenn ich das noch von früher...) - extrem viel (Schwer-)verkehr, sehr hügelig und richtig blöd zu fahren. Bin dann teilweise weg von der Bundesstraße, das war aber auch irgendwie nicht besser. In Hartberg dann nächste längere Pause beim Hofer. Da ich wusste, dass Bekannte am Stubenbergsee sind, habe ich beschlossen, dort einen Abstecher hin zu machen. Das war definitiv die richtige Entscheidung, ordentlich abgekühlt, Speicher aufgefüllt und 3 Stunden ausgerastet.  Bin dann am späteren Nachmittag doch noch weiter gefahren, über Schemerlhöhe, Vasoldsberg südlich an Graz vorbei. Quartiersuche war etwas mühsam, so bin ich schlussendlich in Wildon gelandet, liegt zwar etwas abseits der Route, hat aber soweit gepasst.

~200km, 2.000hm

Tag1a: https://www.komoot.de/tour/827263864?share_token=ao1TSjSxOwa05XHax4fpbpcI5lMs2NdSi06RaT4ew9uCKD0Faz&ref=

Tag1b: https://www.komoot.de/tour/827263952?share_token=avTrFEhbjr74q3S95zb5wVuZhvYZGEe8RM8EVyx4H1f6AaAfAO&ref=

 

Tag 2:

Habe den Tag gleich mit einem kleinen Anstieg über Komberg in das  Sulmtal begonnen, dort dann relativ entspannt (bis auf ein unnötiges Komoot routing über eine alte Bergstrasse) bis nach Eibiswald. Die Soboth wollte ich mir nicht geben, deshalb südlich über den Radlpass nach Slowenien und die Drau zurück rauf nach Lavamünd. Der Radlpass war härter als erwartet, ist zwar relativ kurz aber wirklich sehr steil. Von Lavamünd dann relativ entspannt weiter nach Bleiburg, dort eine längere Pause und dann weiter nach Bad Eisenkappel. Dort nochmals Speicher aufgefüllt und leider in der ärgsten Mittagshitze rauf auf den Seebergsattel, der ist zwar etwas länger aber im Gegensatz zum Radlpass immer moderat steil. Bin da relativ entspannt drüber und danach 40km bergab bis Kranj. Dort dann eine nette Unterkunft im Zentrum. War trotz der Hitze eine sehr schöne Etappe, Südsteiermark, Kärnten, Seebergsattel alles wirklich schön zu fahren und auch landschaftlich sehenswert.

~170km, 1.800hm

Tag2: https://www.komoot.de/tour/828228599?share_token=aeidPaScWsUV3hcJQEj6s0DizubeFXOVAAbbAC2RuSLxMoeAgo&ref=

 

Tag 3:

Der Tag fängt gut an, mit einem Pensionistenbus, der sich geschlossen um 6:55 vor der Öffnung des Frühstücksbuffets vor mir aufbaut, naja egal, komme ich halt 20 min später weg. Die Route über Skofja Loka und einem kleinen Pass nach Cerkno, ab dort einem Flusslauf folgend immer leicht bergab bis an die Soccia. Bis dahin ein sehr entspannter Tag, sowohl was die Temperatur als auch die Route betrifft. Soccia entlang zwar landschaftlich sehr schön, aber verkehrstechnisch doch eher mühsam und leider auch nicht nur bergab, einige Gegensteigungen, mittlerweile auch wieder richtig heiß. Habe mir dann bei einem Socciastausee eine kleine Pause gegönnt und bin kurz schwimmen gegangen, dann war es wieder besser, danach ohne große Schwierigkeiten bis Gorizia. Von dort bei großer Hitze durch das eher langweilige Hinterland zwischen Monfalcone und Grado bis an mein Ziel.

~165km, 1.000 hm

Tag3: https://www.komoot.de/tour/829943857?share_token=athwxSeKgMvSV4mIVoWaJInM1ZZupCG0UDdxNUCd4kzO7qZB46&ref=

 

Fazit:

Die Route ab der Schemerlhöhe bis Italien würde ich so jederzeit wieder fahren, landschaftlich sehr schön und auch verkehrstechnisch kein Problem. Insgesamt war es härter als erwartet, die Kombination aus Navigation, Verpflegung und Quartiersuche kostet doch einiges an Energie und Zeit. Außerdem habe ich mir, glaube ich, die drei heißesten Tage des Jahre ausgesucht, so ab 11 war es echt unangenehm, hat auch zu mehr Pausen geführt als geplant.

 

 

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Pfa ja letztes WE wars echt gscheid heiss in der Gegend. So an die 35° wenn nicht mehr, da ist es für mich auch nicht mehr angenehm zu radeln. War eine Woche vorher in der Gegend auf einer längeren RR Runde. Da wars zuerst auch ähnlich wild aber dann am Passo di Tanamea ein längerer Schauer. Das find ich persönlich immer fein. Im Sommer kühlts dann grad richtig ab und man fährt einfach kurz/kurz weiter.

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