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Als Konsequenz aus dem Doping-Fall um Tour de France-Sieger Floyd Landis wird das Schweizer Pro-Tour-Team Phonak Ende des Jahres aufgelöst. Das gab Besitzer Andy Rihs auf einer Pressekonferenz bekannt. Die laufende Saison soll noch beendet werden.

 

Der Schweizer Radrennstall Phonak wird als Konsequenz aus dem Dopingskandal um Tour de France-Sieger Floyd Landis zum Ende der Saison aufgelöst. Diese Entscheidung gab Teambesitzer Andy Rihs bekannt. Die Suche nach einem neuen Sponsor sei erfolglos geblieben. Ursprünglich sollte das Team im kommenden Jahr mit dem neuen Hauptsponsor iShares an den Start gehen, doch nach der Landis-Affäre hatte der bisherige Co-Sponsor sein geplantes Engagement abgesagt.

 

Rihs bezeichnete das Phonak-Aus als eine Tragödie. "Als passionierter Velofahrer bin ich schwer enttäuscht, dass der Radsport offenbar zu einem Synonym für Doping geworden ist. Diese Entwicklung bedaure ich sehr und hat mich zum Entschluss gebracht, das Phonak Cycling Team per Ende 2006 aufzulösen", begründet der Teameigner seine Entscheidung in einer Presseerklärung.

 

Man habe vergeblich neue Geldgeber für den Rennstall gesucht. "Wir haben nach Lösungen gesucht, Tag und Nacht diskutiert", betonte Rihs, der seine frühere Entscheidung, das Sponsoring beim ProTour-Team zu beenden, nicht revidierte. Zuletzt wollte er die Mannschaft für einen Schweizer Franken (0,63 Euro) verkaufen.

 

Die Fahrer des Teams, zu dem auch der Deutsche Bert Grabsch gehört, wurden von der Entscheidung unterrichtet. Der sportliche Betrieb läuft bis Ende des Jahres weiter, das Team nimmt unter anderem noch an der Spanien-Rundfahrt teil. So erhalten die Fahrer die Gelegenheit, sich für andere Teams zu empfehlen.

 

Schaufahren bei Spanien-Rundfahrt

 

Rihs betonte, er habe alles unternommen, um Dopingfälle im Team zu verhindern. Der verhängnisvolle Alleingang eines Fahrers sei nicht zu verhindern gewesen. Landis war am Ende der 17. Etappe, die er nach einem Einbruch am Tag zuvor mit einer langen Solofahrt und großem Vorsprung in Morzine gewonnen hatte, positiv auf Testosteron getestet worden. Nachdem die B-Probe am 5. August in Paris "synthetisches Testosteron" und nicht wie Landis immer behauptete "natürlich und von meinem eigenen Organismus produziert" bestätigte, war der Amerikaner noch am gleichen Tag fristlos von Phonak entlassen worden.

 

Landis war der Tiefpunkt

 

Landis, der als erster Tour-Sieger des Dopings überführt wurde, war zweifellos der Tiefpunkt für das Schweizer Team, das jedoch in der Vergangenheit wiederholt durch Dopingfälle aufgefallen war. So hatte der Schweizer Ex-Weltmeister Oscar Camenzind den Gebrauch von EPO zugegeben. Zeitfahr-Olympiasieger Tyler Halmiton aus den USA wurde des Fremdblutdopings überführt.

 

Der frühere Zeitfahr-Weltmeister Santiago Botero (Kolumbien) und der Giro-Zweite Jose Enrique Gutierrez sowie dessen Bruder José Ignacio (beide Spanien) wurden im Zusammenhang mit dem Skandal um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes Anfang Juni aus dem Rennbetrieb genommen.

Geschrieben

Phonak hat schon von Anfang an mit Dopingproblemen zu kämpfen gehabt, einer der ersten der den Reigen in diesem Team eröffnete war glaube ich der Österr. Jochen Summer.

 

M.E. kontrollieren die Schweizer viel strenger als die Italiener oder bislang die Spanier, die sind sicher nicht die braven Teams und Phonak das schlechtere

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