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Dritter Triumph für Emanuele Negrini beim Ötztaler Radmarathon


Die italienische Armada war wieder nicht zu schlagen! Emanuele Negrini holte sich nach 2006 und 2007 zum dritten Mal den Sieg beim Ötztaler Radmarathon. Hatte nach seinem Triumph Tränen in den Augen. "Ich habe am Jaufenpass fürchterlich gelitten. Die Spitzengruppe hat dort für mich ein viel zu hohes Tempo angeschlagen", blickte der Sieger, der das Kühtai und den Brenner als 34. bzw. 30 passierte, zurück.

Letztlich machte sich seine Taktik aber bezahlt. Er fuhr seinen Rhythmus, arbeitete sich kontinuierlich nach vorne. Und hatte am Ende die meisten Reserven. Während andere im Aufstieg zum Timmelsjoch ihr sportliches Waterloo erlebten. So etwa Bert Dekker (NED) und Andreas Laner (ITA). In St. Leonhard im Passeier zählten sie noch zu einer neunköpfigen Spitzengruppe, brachen dann aber völlig ein. Laner rettete sich noch als 24. ins Ziel. Der mit großen Hoffnungen gestartete Dekker fiel auf Rang 173 zurück.

Anders Negrinis Landsmänner Allessandro Bertuola, Fabio Tugnoli und Vorjahrssieger Antonio Corradini, die mit den Rängen zwei bis vier den totalen italienischen Triumph komplettierten. Auf Rang fünf der beste deutsche Teilnehmer, Thomas Lechermann aus Regensburg.

Bester Tiroler und gleichzeitig bester Österreicher: Eisschnellläufer Bernhard Laimgruber aus Innsbruck, der sich über Platz sieben unbändig freute. Als es Richtung Timmelsjoch ging, war er in der Spitzengruppe dabei. Just als die Azzurri zur Attacke bliesen, hatte er aber leider Defekt. Kam danach an die Leader nicht mehr ganz ran. Seine Freude war deshalb aber nicht getrübt. "Im Vorjahr landete ich auf dem 15. Platz. Heuer wollte ich unbedingt unter die Top Ten. Das ist mir gelungen. Auch wenn mir am Ende etwas der Saft ausgegangen ist.

Sensation bei den Damen
Eine faustdicke Überraschung gab es bei den Damen. Die Belgierin Edith van den Brande aus Gent setzte sich in Rekordzeit gegen alle Favoritinnen durch. Verwies Manuela Grünzweil (AUT) aus Helfenberg und Mehrfachsiegerin Anna Corona (ITA) auf die Plätze. Beste Tirolerin: Laura Girardi aus Mayrhofen als Vierte.

Daten zum Ötztaler Radmarathon 2009
Rund 3900 Teilnehmer aus 31 Nationen nahmen den heutigen Ötztaler Radmarathon in Angriff. Das größte Kontingent stellte mit 2500 Startern Deutschland, gefolgt von Italien (813) und Österreich (700).

Während des Marathons wurden an die Teilnehmer nicht weniger als 11.000 Bananen, 12.000 Corny-Riegel und pro Mann bzw. Frau 12,5 Liter an Getränken ausgegeben. Das mit abstand begehrteste Getränk an den beiden letzten Labestationen: Red Bull, um den nötigen Schuss Energie zu bekommen. Jeder Teilnehmer des Ötztaler Radmarathons verbrennt zwischen 5000 und 8000 Kalorien.

Insgesamt standen mehr als 700 Helfer im Einsatz, um die problemlose Durchführung der Veranstaltung zu gewährleisten.

Fotos: Ernst Lorenzi

Vorbericht: Ich habe einen Traum: Auf die Pässe, fertig los!


Der 29. Ötztaler Radmarathon am 30. August mit Start und Ziel in Sölden/Tirol ist sportlicher Höhepunkt für die besten Hobbyradsportler der Welt. Mehr als 4000 Radsportler sind startbereit.

Der Ötztaler Radmarathon am 30. August 2009 bietet so wie alle anderen vorherigen Veranstaltungen besondere Zutaten: Die klassische Ötztaler Runde über 238 km führt durch drei Klimazonen. Fast unvorstellbare 5500 Höhenmeter bewältigen die 4000 Radsportfreunde aus 32 Nationen. Von der Ötztaler Gletscherwelt über das Tiroler Mittelgebirge, sowie durch herrliche Südtiroler Weinberge fahren die Radsportler bei diesem Urmarathon. Dabei sind 4 steile Alpenpässe zu überwinden. Das Kühtai (2020m) von Ötz (800m) aus, der Brennerpass (1370m) von Innsbruck (600m) hinauf, der angenehm zu fahrende Jaufenpass (2090m) von Sterzinger Seite (1000m) aus und als krönender Abschluss warten die 29 km auf das Timmelsjoch (2509m) von St. Leonhard im Passeier (760m).


Als sich vor fast 30 Jahren ein Dutzend verrückte Radsportler trafen, um erstmals diese Runde zu befahren, galt es eine Wette zu gewinnen, dass man diese Tour durch das Ötztal, Sellrain, Inntal, Wipptal und Passeiertal in einem Tag bewältigen kann. Jetzt liegt die Bestzeit bei knapp unter 7 Stunden, so hat der Großteil der Teilnehmer doch einen ausgefüllten Radtag hinter sich, wenn sie bei einem der schwierigsten Radmarathons Europas nach 10 bis 12 Stunden das Ziel in Sölden erreichen.

Der Ötztaler Radmarathon besitzt einen besonderen Stellenwert, denn mehr als die doppelte Anzahl der verfügbaren Startplätze haben sich registriert und die Radsport-Industrie hat diese Veranstaltung von sich aus als ideale Plattform entdeckt. Beim Sattelfest in Sölden zeigen namhafte Fahrrad- und Zuberhör-Hersteller ihre Neuigkeiten. Aber auch mit diesen Hightech-Geräten bleibt der Ötztaler Radmarathon ein schwieriges Unterfangen. Egal mit welchem Rad, für alle, die heuer einen Startplatz ergattern konnten, geht mit der Zieldurchfahrt, wieder ein Traum in Erfüllung.

Facts

Termin: 30. August 2009
 
Die Strecke: Start in Sölden - Ötz 800m - Kühtai 2020m - Innsbruck 600m - Brennerpass 1377m - Sterzing 960m - Jaufenpass 2090m - St. Leonhard im Passeiertal 700m - Timmelsjoch 2509m - Sölden 1377m.
Die Bergpassagen: Ötz - Kühtai : 18,5 KM; 1200 Höhenmeter; Labestation bei Geamtkilometer 51; Innsbruck - Brenner 39 KM; 777 Höhenmeter; Labestation bei Geamtkilometer 127; Sterzing - Jaufenpass: 15,5 KM; 1130 Höhenmeter; Labestation bei KM 161; St. Leonhard - Timmelsjoch 28,7 KM; 1759 Höhenmeter Labestationen bei KM 201 und 209.
 
Das Buch: Über den Ötztaler ist auch ein eigenes Buch erschienen. Auf 234 A4-Seiten sind 23 spannend zu lesende Jahresgeschichten zu finden, dazu wertvolle Trainingstipps und eine bestens aufbereitete Streckenbeschreibung sowie einzigartige Bilder von den verschiedensten Sportfotografen. Abgerundet wird das Buch durch Geschichten über die Leiden der Frauen und wie es den Prominenten (u.a. Walter Röhrl, Markus Prock), ergangen ist. Die Vorwörter stammen aus den Federn von Jan Ullrich und Georg Totschnig.

www.oetztaler-radmarathon.com


Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1
    Admin Avatar von NoPain
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    Ötztaler Radmarathon 2009

    Welche Bikeboarder fahren dieses Jahr mit?

    Ich weiß es von Gab, SAMC, NoStress, Mraudi, ... mir ...
    Geändert von NoPain (12-08-2009 um 19:31 Uhr)

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Golemcity
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    Zitat Zitat von NoPain Beitrag anzeigen
    Welche Bikeboarder fahren dieses Jahr mit?

    Ich weiß es von Gab, SAMC, NoStress, Mraudi, ... mir ...
    Golemcity is auch dabei.

  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    Hallo

    Wir sind mit drei Fahrern ausn Lovntol mit von der Partie. Wer ist den denn schon mal gefahren und kann mir sagen wies bei den Labestationen so aussieht mit verpflegung in der Spitze. Gibs Flaschen oder nur Plastikbecher?

    Viel Spaß an alle werd mirs vom Rand anschaun und Betreun.

    LG

  4. #4
    Gymbo Avatar von JIMMY
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    @nopain

    schau das den dümmlichen anmeldemodus wieder ändern,dann fahr ich nächstes jahr auch wieder....

    oder besorg eine greencard

  5. #5
    aluminati Avatar von st. k.aus
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  6. #6
    RennWaisenMädel
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    bei dem kommentar zu den damen ist wieder einmal arg sparsam umgegangen worden, die werden nur nebenbei erwähnt.

    ist das nicht die erste frau, die unter 8 stunden gefahren ist?

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Fuchsl
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    War wieder ein super marathon.
    Hut ab vor der sehr guten organisation da können viele was lernern

    wetter war auch perfekt.

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Burtl
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    Super Event. Bäriges Wetter (am Kühtai allerdings nur 2°C).
    Geile abgesperrte Abfahrten.

    War wieder a Wahnsinn!!

  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von gab
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    "sportliches waterloo" trifft's auch für mich ganz gut. jetzt muss ich da nächstes jahr nocheinmal hin

  10. #10
    Tom Turbo
    nicht registriert
    Zitat Zitat von gab Beitrag anzeigen
    "sportliches waterloo" trifft's auch für mich ganz gut. jetzt muss ich da nächstes jahr nocheinmal hin
    Gab, hack die Saison ab und start 2010 stärker den je durch

    wobei "sportlches waterloo" mit einer Zeit um 8:00

    i warat mehr wie zufrieden mit der Zeit
    Geändert von Tom Turbo (01-09-2009 um 15:02 Uhr)

  11. #11
    edelhobbette Avatar von mraudi
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    na serwas, diesen ötzi treat zu finden..

    wo wäre ich sonst meine freude über mein ergebniss losgeworden..

    2 tage nach der WM zum ÖTZI...

    einige von euch haben mich im vorfeld schief angeschaut (kann ich verstehen)

    meine bestzeit aus dem jahr 2007 (8Std 02min) stand

    eigentlich wollte ich unter 8 Stunden fahren, bei guten bedingungen war die 7:45 ein traum

    start um 6:45Uhr bei gerade mal 7 Grad Aussentemperatur, gleich mal 30km bergab nach Ötz, jetzt rechts aufs Kühtai (1200hm) Puls geht nicht hoch, alles fährt an mir vorbei (die seltsamsten typen)!

    bei 600hm denk ich mir: das ding ist gelaufen, den fahre ich locker zu ende und mach mir nen schönen marathontag..

    oben steht doris mit der ersten verpflegung, ich gehe noch in ruhe pinkeln und fahr dann locker weiter..

    in der abfahrt mit über 110km/h hole ich das 3te gruppetto wieder ein und rolle mit nach innsbruck..

    die ganze zeit esse und trinke ich alles was ich nur habe um in sterzing frisch zu sein..

    am brenner steht gabs mum mit der nächsten verpflegung..

    kurz davor haben wir das 2te gruppetto eingeholt und waren nun ca 120 radler..

    und in sterzing gings dann los: 1100hm auf den jaufenpass und gleich nach ner geilen abfahrt die 1800hm aufs timmelsjoch.. und jetzt hat meine maschine begonnen zu laufen, einen nach dem anderen überholt, bis auf platz 34 vorgefahren..altersklasse 12ter und 5er Ösi

    erst im ziel hab ich die zeittafel gesehen, ich war überwältigt!!!


    dass nach dieser woche, unglaublich

    mehr: http://nyx.at/bikeboard/Board/Fette-...82009-th109269

  12. #12
    Supercalifragilistic Avatar von Extravaganza
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    Zitat Zitat von willka Beitrag anzeigen
    bei dem kommentar zu den damen ist wieder einmal arg sparsam umgegangen worden, die werden nur nebenbei erwähnt.

    ist das nicht die erste frau, die unter 8 stunden gefahren ist?
    nein, sie war nicht die erste Frau, die unter 8 Stunden geblieben ist..