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DT Swiss 1501 Spline One & 1700 Spline

DT Swiss 1501 Spline One & 1700 Spline

08.07.20 03:08 6.084Text: Luke Biketalker/PMFotos: DT SwissCarbon für die 1501 Spline One und von Custom-Aufbauten abgekupfertes Aluminium bei den 1700 Spline - DT Swiss legt zwei seiner MTB-Linien neu auf.08.07.20 03:08 6.181

DT Swiss 1501 Spline One & 1700 Spline

08.07.20 03:08 6.1811 Kommentare Luke Biketalker/PM DT SwissCarbon für die 1501 Spline One und von Custom-Aufbauten abgekupfertes Aluminium bei den 1700 Spline - DT Swiss legt zwei seiner MTB-Linien neu auf.08.07.20 03:08 6.181

Neustart für zwei beliebte MTB-Linien bei DT Swiss. Die Schweizer haben nicht nur ihre 1700 Spline Serie komplett überarbeitet. Zusätzlich wird die beliebte 1501 Spline One in all ihren Ausführungen komplett auf Carbon umgestellt. Mit jeweils spezifischen Varianten für Crosscountry, Allmountain und Enduro tummeln sich so gleich sechs neue Laufräder für vielfältige Einsatzbereiche und unterschiedlich große Geldbörsen im Katalog von DT Swiss.

1700 Spline

Für die neue 1700 Spline Serie machte sich das Team von DT Swiss an die Analyse typischer Custom-Laufräder. Man wollte ein Gespür dafür entwickeln, worauf Mountainbiker im mittleren Preisniveau vertrauen, um daraus ein eigenes Paket zu schnüren. Der Großteil der selbst aufgebauten Laufräder kommt mit Aluminium-Felgen, erklären die Entwickler. Geschweißt, und nicht gesteckt, so, wie es auch die modernen DT Swiss Felgen sind.

GESAMT5000
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Für die Naben griff man auf einen Vertreter zurück, welcher sich auch oft in Custom-Laufrädern wiederfindet: die DT Swiss 350. Für die 1700 Spline Serie wurden die Naben dazu auf ein 36T Ratchet SL System aufgerüstet. Damit erhält der Freilauf nun 10° Auslösewinkel. Die zweifach konifizierten DT Swiss Competition Speichen sind ebenfalls als echtes "Workhorse" bekannt und somit auch in der Laufradserie verbaut. Und für höchste Qualität werden sämtliche Laufräder in der Schweiz, in Polen, in Asien und in Amerika von Hand aufgebaut.
Preislich liegen alle Varianten bei 698 Euro. Worin sich die drei Laufräder XR 1700 Spline, XC 1700 Spline und EX 1700 Spline unterscheiden, sind die verwendeten Felgen.

Die XR 1700 Spline sind auf den XC-Einsatz ausgelegt und kommen entsprechend mit 25 mm breiten XR 391 Felgen. Dank der etwas geringeren Innenmaulweite bleiben die ausschließlich in 29“ erhältlichen Räder bei 1.672 g. An den All Mountain Laufrädern XM 1700 Spline sind XM 481 Felgen verbaut. Diese sind 30 mm breit, für ASTM 4 freigegeben, und sparen dank dünnerer Wandstärken rund 50 g gegenüber ihrer Enduro-Schwester. Das Gewicht der in 27.5“ und 29“ erhältlichen XM 1700 Spline startet entsprechend bei 1.748 g. Die am EX 1700 Spline verbauten EX 511 Felgn mit ebenfalls 30 mm Innenmaulweite kommen dank ihrer Robustheit - so munkelt man - sogar im DH-Weltcup zum Einsatz. Mit 350er Nabe und DT Competition Speichen bringen die Enduro-Laufräder EX 1700 Spline (27.5“ und 29“ verfügbar) ab 1.878 g auf die Waage.

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    DT Swiss XR 1700 Spline
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    DT Swiss EX 1700 Spline
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1501 Spline One

Wenn nun in der Entwicklung der 1700 Spline zutage kam, dass die meisten Mountainbiker ihre Laufräder mit Alu-Felgen aufbauen - weshalb bekommt die einstige Alu-Serie 1501 Spline One in ihrer jüngsten Evolutionsstufe nun ein Upgrade auf Carbon-Felgen? Die Antwort liegt in der Performance. Denn Carbon ermöglicht es, leichtere Laufräder mit besseren Fahreigenschaften zu bauen. Bis zu stolzen 180 g pro Laufrad-Set sparen die neuen 1501 Spline One so gegenüber ihren Vorgängern.
Außerdem wurden die Felgen an ihren jeweiligen Einsatzbereich angepasst. Von leichtfüßig in der Crosscountry-Variante bis hin zu nahezu unzerstörbar im Enduro-Trimm. Allen gemein sind DT Competition Race Speichen und hochwertige 240er Naben mit dem neuen Ratchet EXP Freilauf. Der Unterschied liegt großteils in den Varianten der Hookless-Felgen.

GESAMT5000

XRC 1501 Spline One


Weil Carbon als Werkstoff deutlich leichter ist, können die neuen Crosscountry Laufräder XRC 1501 Spline One ebenfalls vom Trend der breiteren Innenmaulweiten profitieren. 30 mm ist - schenkt man einem gewissen Nino Schurter und dessem Team Glauben - die ideale Felgenbreite für schnelle Crosscountry Einsätze. Denn die breiten Felgen verbessern die Abstützung des Reifens, was zu nochmals geringerem möglichen Luftdruck führt. Auf ruppigen Rennstrecken hilft dies, den Rollwiderstand nochmals zu verringern. Und das Burping-Risiko wird durch die breiten Felgen ebenfalls minimiert.

Die XRC 1501 Spline One sind ausschließlich in 29" erhältlich und sollen 1.544 g auf die Waage bringen, sind bis 110 kg nach ASTM 3 klassifiziert und wechseln zum UVP von 1.499 Euro den Besitzer.

XMC 1501 Spline One


An den All Mountain-Laufrädern XMC 1501 Spline One wurden die Felgen auf ein optimales Verhältnis zwischen Gewicht und Langlebigkeit getrimmt. Mit ebenfalls 30 mm Innenmaulweite und ISTM Kategorie 4 Freigabe wiegen die XMC 1501 1.639 g (29") respektive 1.545 g in 27.5". Perfekt für lange Tage im Sattel - schließlich spart jedes Gramm Gewicht am Laufrad Energie im Uphill. Und wer weniger erschöpft in den Downhill startet, hat umso mehr Freude daran. Der Preis liegt wie beim XC-Pendant bei 1.499 Euro.

EXC 1501 Spline One


Carbon am Enduro? Im Renneinsatz und dort, wo höchste Performance an oberster Stelle steht, auf jeden Fall. Denn weniger rotierende Masse heißt auch an den langhubigen Bikes weniger Anstrengung bergauf. Bike und Fahrwerk werden reaktionsfreudiger und eine gut gebaute Carbon-Felge ist dem Alu-Pendant in seiner Festigkeit mitunter sogar überlegen. Exakt dies verspricht DT Swiss auch für die EXC 1501 Spline One. Mit ebenfalls 30 mm Innenweite und in 29" wiegen die Laufräder 1.719 g, in 27,5" beeindruckende 1.606 g. Die Teamfahrer hatten außerdem eine 6-Loch Bremsaufnahme am Wunschzettel - weshalb es die EXC 1501 sowohl mit IS 6-Bolt als auch Center Lock Naben geben wird. Preis: 1.499 Euro.


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