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MFT - Balancetraining und mehr

MFT - Balancetraining und mehr

19.10.18 09:44 4.794Text: PM, NoManFotos: MFT, Erwin HaidenEin kleiner Ausflug ins Körperinnere: Was die mittlerweile auch einbeinig verwendbare MFT Challenge Disc 2.0 speziell den Radfahrern bringt ...19.10.18 09:44 4.850

MFT - Balancetraining und mehr

19.10.18 09:44 4.8501 Kommentare PM, NoMan MFT, Erwin HaidenEin kleiner Ausflug ins Körperinnere: Was die mittlerweile auch einbeinig verwendbare MFT Challenge Disc 2.0 speziell den Radfahrern bringt ...19.10.18 09:44 4.850

MFT – kennen wir. Mehrachsiges Stabilitätstraining, das speziell der inneren Muskulatur auf die Sprünge hilft, auf dass sie zum effizienten Teamplayer werde und damit Koordination und Leistung der Athleten steigere. So weit, so gut und sinnvoll für Biker – wenn da nicht der innere Schweinehund wäre, der regelmäßigem Training zu Hause oft unglaubliche Prügel zwischen die Beine legt.
Mit der MFT Challenge Disc 2.0 wurde dieser Problematik schon vor einiger Zeit in recht innovativer Weise begegnet: Ein eingebauter Bewegungssensor überträgt Messdaten per Bluetooth 4.0 an Endgeräte. In Kombination mit der MFT Challenge Disc App wird die Plattform zum digitalen Coach mit zahlreichen Funktionen. Balance Tests und abwechslungsreiche Spiele sind ebenso mit an Bord wie wissenschaftlich fundierte Trainingsprogramme und eine Feedbackfunktion. Trainingsfortschritt oder Defizite werden damit auch für Laien erkennbar – das motiviert.

Eben diese MFT Challenge Disc 2.0 wurde letzte Saison um ein wesentliches Feature erweitert: einbeinige Belastungen. Das Training auf dem Board ist seit der Neuerung also nicht nur auf beiden Beinen, sondern auch auf dem rechten oder linken Bein allein - mit jeweils separater Analyse - möglich. Gerade für Radfahrer aller Leistungsniveaus bietet dieses Upgrade wesentliche Vorteile.

Verletzungsprophylaxe

Die Differenz in der Körpersymmetrie (Verhältnis zwischen rechtem und linkem Bein) sollte maximal 10% betragen. Dies kann jederzeit mit der Challenge Disc selbst getestet werden. Weiß man von seinen Defiziten, können diese mit einem gezielten Training korrigiert werden.
Durch Alltagsbelastungen und einseitige Belastungen entwickelt bzw. ökonomisiert unser Körper eine dominante Körperseite. Die Dominanz kann unter anderem in den Beinen erfolgen, sodass die Druckverteilung zwischen linken und rechten Bein unterschiedlich ist. Durch hohe Umfänge oder gesteigerte Intensität im Training können dadurch Probleme im Hüftbereich oder im unteren Rücken entstehen.
Eine andere Folge von diesem Ungleichgewicht können schmerzhafte Überlastungen der Sehnenansätze am Beckenknochen sein. In manchen Fällen kann das Missverhältnis auch in der Muskelkette liegen, weshalb zB. beim Radfahren die Oberschenkelmuskulatur aufgrund der Einschränkung der Großen Gesäßmuskulatur deutlich mehr Arbeit verrichten muss. Jedenfalls schränkt die Dysbalance ein ökonomisches Arbeiten ein und es kommt auch zu einer Leistungseinschränkung.

Das einbeinige Training stärkt nicht nur die Streckerschlinge im Standbein (das Bein, welches gerade auf der Platte trainiert wird), sondern es kommt auch zu einer Kräftigung des Spielbeins (das Bein, welches eigentlich gerade Pause hat und „nur“ in der Luft gehalten wird).
Die Übungen sind je nach Trainingslevel so konzipiert, dass sowohl Einsteiger als auch Radprofis entsprechend gefordert, aber nicht überfordert werden. Die Bewegungen sind mehrdimensional und trainieren durch die Gewichtsverlagerung besonders das bei Bikern stiefmütterlich behandelte Fußgewölbe besonders gut. Ein starkes Fußgewölbe bzw. eine solide Beinachse sorgt für eine gleichmäßige Kraftübertragung auf das Pedal und somit für mehr Performance.

Leistungsoptimierung


... womit wir beim zweiten großen "Bringer" wären - der Leistung. Eine stabile Position am Rad ist das Um und Auf für eine gute Performance. Hier geht es nicht nur um eine bequeme Position, sondern auch um eine ideale Kraftübertragung auf die Pedale.
Werden Kraft- und Koordinationstraining vernachlässigt, kann das Niveau nicht lange gehalten werden. Durch regelmäßiges Training wird nicht nur die Belastbarkeit verbessert, weil der Bewegungsapparat dann auch Belastungsspitzen besser toleriert. Auch die Leistungsfähigkeit wird durch ein besseres Zusammenspiel der Muskulatur gesteigert.

"Die MFT Challenge Disc 2.0 empfehlen wir in der Sportordination besonders für das Training zu Hause, weil es mit dem direkten Feedback und der Dokumentation des Trainingsfortschritts ein sinnvoller und langfristiger Trainingsbegleiter ist. Das Gerät nutzen viele Athleten zur Leistungssteigerung und Verletzungsprophylaxe. Sie eignet sich aber auch hervorragend für den therapeutischen Einsatz, zum Beispiel bei einseitigen Belastungen des Bewegungsapparates und damit verbundenen Dysbalancen. Wir setzen die MFT Disc im Rahmen der Rehabilitation und Trainingstherapie zur Wiederherstellung der vollen Belastbarkeit ein."
Mag. Michael Koller, MPH - Sportwissenschafter und Trainingstherapeut - Sportwissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Prävention, Sportmedizin, Ernährung, Sportwissenschaften und Trainingstherapie in der Sportordination Wien.

Weitere Infos samt Online-Shop auf der Homepage des Herstellers.


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