Jump to content
×
Mavic News 2022

Mavic News 2022

27.05.22 05:23 2Text: PM, NoManFotos: MavicMit einem neuen Headquater bei Annecy samt lang erwartetem Cosmic Ultimate Disc Laufradsatz sowie neuen Einsteigermodellen kehren die Franzosen zu ihren Wurzeln zurück.27.05.22 05:23 1.101

Mavic News 2022

27.05.22 05:23 1.1011 Kommentare PM, NoMan MavicMit einem neuen Headquater bei Annecy samt lang erwartetem Cosmic Ultimate Disc Laufradsatz sowie neuen Einsteigermodellen kehren die Franzosen zu ihren Wurzeln zurück.27.05.22 05:23 1.101

Knappe zwei Jahre ist’s her, dass Mavic von der französischen Bourrelier-Gruppe übernommen wurde. Und wie es scheint, arbeiten die im Heimwerker-Sektor groß gewordenen Investoren ihr damals präsentiertes Konzept für Mavics Zukunft – französische Standorte erhalten, Produktionsanlagen modernisieren, Sortiment auf Kernkompetenzen fokussieren – Punkt für Punkt ab.

Neue Büros und modernisierte Anlagen

Anfang 2022 zog das traditionsreiche Unternehmen in das neue Headquater in Chavanod bei Annecy um.
Im neuen Firmengebäude finden sich nicht nur die Büros des Managements, Sales, Marketing, Produktentwicklung und Finance, sondern auch das Mavic Service Center für Europa sowie die Carbonfertigung für die Highend Carbonlaufräder und jegliche Testlabore.

Aber nicht nur in den neuen Firmensitz haben die Geschäftsführer Jean-Michel und Yoann Bourrelier investiert. Auch die Produktionsstäten in Saint-Trivier und Rumänien wurden modernisiert und optimiert, sowie IT-Systeme auf Vordermann gebracht, neue Angestellte angeworben und die Tochtergesellschaften in den Ländern gestärkt – u.a. hat auch das deutsch-österreichische Team für Vertrieb, Marketing, Kunden- und Technischer Service unter der Leitung von Thomas Kamm ein neues Büro samt Showroom in Bayern bezogen.
„Nach einigen Jahren ohne eigenem Standort und vielen Stunden im Homeoffice freuen wir uns sehr, nun wieder ein separates Büro zu haben und vor allem unsere Kunden in unserem neuen Showroom in Oberaudorf willkommen heißen zu können.“, so Thomas Kamm. „Wir wollen die Zusammenarbeit mit den Fachhändlern und unseren OEM Kunden intensivieren, um allen begeisterten Radfahrern nicht nur qualitativ hochwertige Produkte, sondern auch einen hervorragenden Service anzubieten“, führt der Country-Manager weiter aus.

  • Das globale Mavic-Team freut sich ebenso über den frischen Wind,Das globale Mavic-Team freut sich ebenso über den frischen Wind,Das globale Mavic-Team freut sich ebenso über den frischen Wind,
    Das globale Mavic-Team freut sich ebenso über den frischen Wind,
    Das globale Mavic-Team freut sich ebenso über den frischen Wind,
  • ... wie jenes, das in Deutschland - neuerdings in einem eigenen Büro mit Showroom für Kundenbesuche - sitzt.... wie jenes, das in Deutschland - neuerdings in einem eigenen Büro mit Showroom für Kundenbesuche - sitzt.... wie jenes, das in Deutschland - neuerdings in einem eigenen Büro mit Showroom für Kundenbesuche - sitzt.
    ... wie jenes, das in Deutschland - neuerdings in einem eigenen Büro mit Showroom für Kundenbesuche - sitzt.
    ... wie jenes, das in Deutschland - neuerdings in einem eigenen Büro mit Showroom für Kundenbesuche - sitzt.
  • Prachtbau: das unlängst bezogene Headquater in Chavanod bei Annecy
    Prachtbau: das unlängst bezogene Headquater in Chavanod bei Annecy
    Prachtbau: das unlängst bezogene Headquater in Chavanod bei Annecy

Back to the roots

Produktseitig konzentriert sich Mavic seit der Übernahme durch die Bourrellier Gruppe momentan wie geplant auf Laufräder, Felgen, Naben und Speichen. 97% der Bike System Produkte und Komponenten werden dabei in Europa hergestellt. Mit dem Ziel, so klimafreundliche wie möglich zu produzieren, verarbeitet Mavic zu 80% recyceltes Aluminium.
Die „Riders‘ Equipment“ Produktpalette wurde hingegen zunächst auf eine Kernrange fokusiert. Ziel ist es, sich bei Helmen, Schuhen, Bekleidung und Accessoires komplett neu aufzustellen, die Produktion in Asien weitgehend einzustellen und bis 2024 80% dieser Produkte in Europa, v.a. Italien, produzieren zu lassen.
Wohin die Reise in Sachen Zubehör gehen wird, lassen aber bereits diesjährige Kollektionszugänge erahnen: Ein neuer Syncro SL Mips Helm und zwei neue MTB Schuhe, Crossmax Elite SL und Crossmax Boa Speed, deuten darauf hin, dass der Stellenwert von MTB und Gravel in der Riders‘ Equipment Range in Zukunft zumindest nicht abnehmen werden ...

  • Der Crossmax Elite SL kommt im September um € 150,- auf den MarktDer Crossmax Elite SL kommt im September um € 150,- auf den MarktDer Crossmax Elite SL kommt im September um € 150,- auf den Markt
    Der Crossmax Elite SL kommt im September um € 150,- auf den Markt
    Der Crossmax Elite SL kommt im September um € 150,- auf den Markt
  • Den 225 g leichten Syncro SL Mips wird's in 6 Farben um € 125,- geben.Den 225 g leichten Syncro SL Mips wird's in 6 Farben um € 125,- geben.Den 225 g leichten Syncro SL Mips wird's in 6 Farben um € 125,- geben.
    Den 225 g leichten Syncro SL Mips wird's in 6 Farben um € 125,- geben.
    Den 225 g leichten Syncro SL Mips wird's in 6 Farben um € 125,- geben.

Neuheiten 2022

Im Straßen-Lineup verfolgt Mavic dieses Jahr drei wesentliche Ziele: Eine vollumfängliche SLR-Kollektion durch die Einführung des Cosmic SLR 45, die Überarbeitung des Highend-Laufradsatzes Cosmic Ultimate als Disc-Variante, und ein verbessertes Angebot im Einstiegssegment mit den Ksyrium 30 Disc und den Allroad 650B für Rennräder bzw. Gravel-Bikes.
… SLR, Ultimate, 30, 45? Wer im Dschungel der französischen Nomenklatur über die Jahre vielleicht den Überblick verloren hat, hier nochmal kurz eine Orientierungshilfe.
Der Modellname beschreibt Einsatzgebiet bzw. Beschaffenheit des Laufradsatzes:
  • Cosmic = Carbon
  • Ksyrium = Aluminium
  • Aksium = Aluminium, Einsteiger-Level
  • Allroad = Gravel
  • Ellipse = Bahn/Fixie
Der Namenszusatz informiert über das Performance-Level. Die Abstufung vom Basismodell bis zur Highend-Variante lautet Base – S – SL – SLR – Ultimate. Und eine eventuelle Zahl im Namen lässt die Felgenhöhe erkennen, so es unterschiedlich abgestufte Varianten gibt. Hier reicht die Bandbreite von 30 über 32, 40, 45 bis zu 65 Millimeter.

Wenn sich Mavic-Fans ab voraussichtlich Juli/August über erste Auslieferungen des lange erwarteten Cosmic Ultimate UST Disc Laufradsatzes freuen, bewegen wir uns demzufolge in der obersten Carbon-Range, gedacht und gemacht für Racer, Grammfuchser und sonstige Feinspitze. Und diese ist nunmehr kompatibel mit Tubeless- und Drahtreifen, jedenfalls aber nur für scheibengebremste Rennräder.
Die Eckdaten des noblen Sets, das in Handarbeit in der Carbonfertigung in Chavanod gebaut wird: 1.225 Gramm (560vo./665 hi.), 3.500 Euro UVP.

Die Felge basiert auf einem aus 100% Carbon gefertigten, 45 mm hohen und 27 mm breiten NACA-Aero-Felgenprofil, dessen komplexes Faser-Layup das Steifigkeit/Gewichts-Verhältnis optimieren soll. Die Deckschicht erhält außerdem das attraktive UD²-Finish.
Für problemlosen Tubeless-Betrieb soll die Tatsache sorgen, dass der Felgenboden nicht durchbohrt werden muss und somit kein Felgenband nötig ist, um die Felge luftdicht zu machen. Außerdem wurde an der Aerodynamik gefeilt - mit je 20 ultra-schlanken Aero-Speichen und extra hohen, schmalen Nabenflanschen aus Carbon. Die notwendige Steifigkeit liefern u.a. Speichen aus unidirektionalen Carbonfasern, die sich nicht dehnen und, Stichwort R2R-Technologie, durchgehend von einer zur anderen Felgenseite verlaufen.
In den Nabenkörpern aus Carbon kommen Industrielager mit automatischer Lagervorspannung zum Einsatz. Am Hinterrad sorgt der Instant Drive 360-Freilauf für schnellen Kraftschluss (40 Eingriffspunkte = 9°) und nur geringe Reibungsverluste. Die Naben sind Steckachs-kompatibel (vorne 12x100 mm, hinten 12x142 mm) und nur für Center-Lock-Bremsscheiben ausgelegt.

Kaum weniger Highend die zweite große Neuerung, der Cosmic SLR 45 Disc Laufradsatz, der an der Felge mit einem um 15 g leichteren Laminat samt UD²-Deckschicht-Finish aufwarten kann.
Weitere Gewichtspunkte werden mittels Fore-Technologie und bohrungsfreiem Felgenboden eingespart – macht unterm Strich 1.440 Gramm (655 vo./785 hi.).
Damit fügt sich der Allrounder mit Tragflächen-Profil nicht nur in Sachen Felgenhöhe zwischen das 65er- und 32-Pendant; auch in Sachen Gewicht positioniert er sich in der goldenen Mitte zwischen dem Roller (+ 110 g) und dem Kletterer (-50 g).

An Aerodynamik und Seitensteifigkeit wurde ebenfalls gefeilt, nicht zuletzt, weil der Alleskönner mit der neuen Infinity-Naben-Modellreihe kommt. Diese optimiert die Einspeichung mit hochgradig kontrollierter Spannung für maximale Kraftübertragung, und der Instant Drive 360-Freilauf soll in Verbindung mit der automatischen Lagervorspannung (QRM Auto) für schnellen Kraftschluss, mehr Steifigkeit und höhere Langlebigkeit sorgen.
Die HR-Nabe gibt es wahlweise für Shimano HG- oder Sram XD-R-Kassetten, sie lässt sich mit einem optionalen Freilaufkörper auf Campagnolo umrüsten. Ab Werk passen vorne eine 12x100-mm- und hinten eine 12x142-mm-Steckachse. Zur Umrüstung auf Schnellspanner werden entsprechende Adapter mitgeliefert. Nur für Center-Lock-Bremsscheiben, € 2.000,-

  • Ksyrium 30 DiscKsyrium 30 DiscKsyrium 30 Disc
    Ksyrium 30 Disc
    Ksyrium 30 Disc
  • Allroad 650B DiscAllroad 650B DiscAllroad 650B Disc
    Allroad 650B Disc
    Allroad 650B Disc

Gerade mal ein Fünftel dieses Preises, nämlich 390 Euro, wird für die neuen Ksyrium 30 Disc fällig. Konzipiert für Einsteiger, die sich dem Rennsport allmählich annähern wollen, verfügt der Alu-Satz über aerodynamisch optimierte Felgen und Speichen, hochwertige Infinity-Naben und das UST Road Tubeless-System. Das Setgewicht beträgt 1.790 Gramm.
Und last but not least schlägt auch der Allroad 650B Disc in die Einstiegskerbe, bloß eben am Gravel-Sektor. Die Felgen mit 25 mm Innenbreite nehmen bis zu 64 mm fette Reifen auf, die UST Road Tubeless Technologie ist selbstverständlich mit an Bord. Auch hier stehen Infinity-Naben für optimierte Speichenspannung und Laufrad-Stabilität. Das Gewicht des um € 300 wohlfeilen Sets beträgt 1.840 Gramm.


Zur Desktop-Version