Jump to content
×
Simplon Rapcon & Cirex SL 2022

Simplon Rapcon & Cirex SL 2022

01.09.21 04:55 5.701Text: Luke Biketalker/PMFotos: SimplonEinmal leichtfüßig und asketisch im Gewicht, einmal fürs Grobe mit durchdachter Geometrie: Simplon greift 2022 auch am MTB-Sektor an.01.09.21 04:55 5.759

Simplon Rapcon & Cirex SL 2022

01.09.21 04:55 5.7593 Kommentare Luke Biketalker/PM SimplonEinmal leichtfüßig und asketisch im Gewicht, einmal fürs Grobe mit durchdachter Geometrie: Simplon greift 2022 auch am MTB-Sektor an.01.09.21 04:55 5.759

Simplon Cirex SL 2022

Leicht, steif und mit Reserven im Gelände: Das aktuelle Simplon Cirex im Down-Country-Trimm durfte sich ja bereits im Bikeboard-Test beweisen. Für 2022 schieben die Vorarlberger eine nochmals gewichtsreduzierte Variante mit Namen Cirex SL nach.
Wie gehabt bleibt es bei wahlweise 100 oder 120 mm Federweg, der ausgewogenen Geometrie und dem spritzigen Hinterbau mit Flexlink. Flexende Sitzstreben ersetzen hier einen Lagerpunkt, was das Gewicht verringern und die Steifigkeit erhöhen soll.
Und auch sonst bleiben sämtliche Details zum „zivilen“ Cirex ident: Mit Ausnahme der Größe S passen zwei Flaschenhalter ins Rahmendreieck, Edelstahlprotektoren schützen den Rahmen an den Innenseiten der Kettenstreben und je nach Fabrikat und gewählter Felgenbreite passen Reifen mit bis zu 29 x 2.25 bis maximal 29 x 2.35“ durch den Hinterbau.

Was das schnelle 29er Fully Cirex SL vom Cirex aber sehr wohl unterscheidet, ist der verwendete Carbon-Mix. Und dies hat drastische Folgen, denn die SL-Version geht an die Grenzen des technisch Machbaren und soll allein am Rahmen gut und gerne 200 (!) Gramm gegenüber der Standard-Variante einsparen.
Typisch Simplon, wird das Cirex SL in diversen anpassbaren Varianten im Konfigurator bereitstehen. Einzig mögliche Farbe ist Black Glossy/Silver Glossy, preislich beginnt der Spaß bei 4.999 Euro.

Simplon Rapcon 2022

Deutlich härter geht das neue Rapcon ans Tagewerk. Große 29“ Reifen und ein Federweg von wahlweise 170/165 mm oder 150/150 mm orientieren sich ganz klar in Richtung der herausfordernden Seiten der Trails.
Den Rahmen samt hohlgeformter Wippe fertigen die Vorarlberger auch am Rapcon aus Carbon. Dazu gibt es eine praktische Storage Box im Unterrohr, ein Smart Headset führt Leitungen und Züge direkt über den Steuersatz in den Rahmen, robuste, doppelt ausgeführte Lager sollen Steifigkeit und Haltbarkeit auf hohem Niveau halten. Am Hinterrad sind Scheibendurchmesser von bis zu 220 mm möglich.

Ein bewusst tief integrierter Dämpfer hält den Schwerpunkt niedrig, das dadurch ebenfalls tiefe Oberrohr sorgt in Verbindung mit kurzen Sitzrohren für viel Bewegungsraum dank optionaler, langer Variostützen.
Aufwendiges „Detail“ mit großer Wirkung: Die Kinematik des Hinterbaus ist größenspezifisch - kleinere (leichtere) Fahrer bekommen so einen feinfühligeren Hinterbau, größere (schwerere) Fahrer mehr (End-)Progression und einen besseren Durchschlagschutz. Und über sämtliche Größen hinweg lässt sich die Charakteristik des Hinterbaus über die Möglichkeiten des Dämpfers besser einstellen.

Wer jetzt beim Lesen der nackten Zahlen ein radikal langes, flaches und tiefes Race-Bike erwartet, dem nimmt Simplon gleich vorweg den Wind aus dem Segel. Denn Ziel für das Rapcon war es nicht, das längste Bike am Markt zu bauen. Dafür gibt es bereits Hersteller und eine ganz spezielle Käuferschicht mit einem ganz spezifischen Einsatzgebiet.
Die Vorarlberger wollten kein Rad für die Nische, sie wollten ein vielseitiges Enduro/Allmountain, das in jeder Situation und vor allem auch auf jeder Könnensstufe funktioniert. Darum wurde das Rad im Entwicklungsprozess sogar eine Nuance kürzer. Heraus kam ein Rad, das den Fahrer gut ausbalanciert zwischen den Rädern platziert. Auch ohne übertrieben aktive Fahrweise soll damit guter Grip auf beiden Rädern aufgebaut werden. Wir sind bereits auf erste Tests gespannt.

Das Rapcon wird den Konfigurator in den beiden Farben Sand Matt/Black Matt und Graphite Grey Matt/Black Matt betreten. Einstiegspreis: 4.799 Euro.


  • 3 Wochen später...
Zur Desktop-Version