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Sitzprobleme - Ursachen & Lösungen

Sitzprobleme - Ursachen & Lösungen

01.02.21 06:34 17.841Text: Luke BiketalkerFotos: Erwin HaidenWenn's im Sitzen zwickt und zwackt, wird selbst die kürzeste Tour zum mentalen Marathon. Wir haben die wichtigsten Sitzprobleme und deren Lösungsansätze zusammengetragen01.02.21 06:34 18.217

Sitzprobleme - Ursachen & Lösungen

01.02.21 06:34 18.21713 Kommentare Luke Biketalker Erwin HaidenWenn's im Sitzen zwickt und zwackt, wird selbst die kürzeste Tour zum mentalen Marathon. Wir haben die wichtigsten Sitzprobleme und deren Lösungsansätze zusammengetragen01.02.21 06:34 18.217

Das Rudern einmal ausgenommen, gibt es wohl kaum einen Ausdauersport, bei dem man so viel Zeit im Sitzen verbringt wie beim Radfahren. Nach zahlreichen Stunden im Sattel, darüber kann auch das beste Marketing nicht hinwegtäuschen, spürt auch der hartgesottenste Vielfahrer, dass er lange Zeit gesessen ist.
Sehr wohl aber gibt es gewaltige Unterschiede im Nachgeschmack. Passt der Sattel zum Gesäß und dessen Position zur Körperhaltung, bleibt nach der Tour maximal ein leichtes Druckgefühl zurück und bis zur Dusche ist schon wieder alles gut. Passen die Parameter von Anatomie und Hardware hingegen nicht zusammen, können sich bereits nach wenigen Kilometern unangenehme Druckstellen bis hin zu echten Schmerzen herauskristallisieren. Der Fahrspaß bleibt dann schnell auf der Strecke.
Unzählige Testkilometer mit diversen Sattelmodellen und -formen lassen mich aber mit Überzeugung behaupten: Niemand muss im Sattel leiden. Wer ein wenig Zeit in seinen Allerwertesten investiert, steigt auch nach drei Stunden noch schmerzfrei vom Rad.

Gemeinsam mit dem deutschen Ergonomie-Profi SQlab haben wir uns die häufigsten Ursachen für Sitzprobleme näher angesehen - mögliche erprobte Lösungsansätze inklusive.

Taubheitsgefühle

Im ersten Moment eher unangenehm denn schmerzhaft, bergen auftretende Taubheitsgefühle mitunter andauernde Gesundheitsrisiken. Dauerhaft hoher Druck rund um den Dammbereich kann Nerven direkt komprimieren oder in Folge von abgeklemmten Gefäßen und damit einhergehender verminderter Blutzufuhr die Durchblutung der Nerven beeinträchtigen. Daraus entsteht das vielfach bekannte Taubheitsgefühl.
Zwar verschwinden die Probleme zu Beginn rasch nach der Tour, können aber chronisch werden. Taubheitsgefühle sind ein Warnzeichen des Körpers und sollten ernst genommen werden. Eine Warnung an die Männerwelt: Nerven, Fasern und Gefäße im Dammbereich zeichnen für die Erektion verantwortlich. Wiederholt mangelnde Durchblutung und Komprimierung selbiger über längere Zeiträume hinweg kann eine verminderte sexuelle Leistungsfähigkeit nach sich ziehen. Dieser "Effekt" scheint allerdings reversibel zu sein. Nach längerer Radpause stellt sich in der Regel die gewohnte sexuelle Leistungsfähigkeit wieder ein. Als Faustregel gilt: Der Großteil des Körpergewichts sollte auf den Sitzknochen lasten.

  • Sattelformen sind vielseitig. Schmal, breit, lang, kurz, eher rundlich oder pfeilförmig... auf der Suche nach der individuell besten Form hilft nur probieren.
    Sattelformen sind vielseitig. Schmal, breit, lang, kurz, eher rundlich oder pfeilförmig... auf der Suche nach der individuell besten Form hilft nur probieren.
    Sattelformen sind vielseitig. Schmal, breit, lang, kurz, eher rundlich oder pfeilförmig... auf der Suche nach der individuell besten Form hilft nur probieren.
  • Sowohl im Sitzknochenabstand...Sowohl im Sitzknochenabstand...
    Sowohl im Sitzknochenabstand...
    Sowohl im Sitzknochenabstand...
  • ... wie auch an der Sattelnase gibt es unterschiedlichste Breiten.... wie auch an der Sattelnase gibt es unterschiedlichste Breiten.
    ... wie auch an der Sattelnase gibt es unterschiedlichste Breiten.
    ... wie auch an der Sattelnase gibt es unterschiedlichste Breiten.

Sattel ist zu schmal

Sattelbreite, Sitzposition (Sattelüberhöhung) und Sitzknochenabstand müssen zusammenpassen. Dafür gibt es diverse Möglichkeiten, die individuelle Breite zu bestimmen - etwa das kostenlose "Vermiss mich" Set von SQlab : sq-lab.com.
Ist ein Sattel zu schmal, äußert sich dies in Beschwerden rund um die Sitzknochen und unangenehmen Druck im Dammbereich. Viele Hersteller bieten Sättel in unterschiedlichen Breiten an. Auch viele Fachhändler bieten eine Sitzknochenvermessung an. Im besten Fall mehrere Sättel probefahren.

Falsche Sattelform oder Sattelneigung

Passt der Sattel grundsätzlich in seiner Breite und es stellt sich dennoch ein Taubheitsgefühl ein, kann eine leicht nach unten geneigte Sattelnase (-1° bis -3°) Abhilfe schaffen. Verschwinden die Probleme rund um Damm und Schambein auch damit nicht, sollte man die Sattelform als Ursache in Erwägung ziehen.
Gesessen werden sollte auf den dafür vorgesehenen Sitzknochen, nicht am Damm. Sättel mit speziellen Entlastungskanälen, Aussparungen oder - so wie bei SQlab - einer Stufe bieten sich an. Stufensättel bieten viel Freiraum, machen allerdings die korrekte Sattelbreite umso wichtiger. Der (unbedenkliche) Druck am Sitzknochen kann anfangs etwas unangenehm sein, verschwindet aber nach kurzer Eingewöhnungsphase komplett.

  • Aufrecht...Aufrecht...
    Aufrecht...
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  • ... abrecht...... abrecht...
    ... abrecht...
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  • ...oder relativ waagerecht: die Sattelneigung steht in enger Relation zum individuellen Sitzkomfort.
    ...oder relativ waagerecht: die Sattelneigung steht in enger Relation zum individuellen Sitzkomfort.
    ...oder relativ waagerecht: die Sattelneigung steht in enger Relation zum individuellen Sitzkomfort.

Sattel ist zu weich

Auch wenn man es sich zu Beginn seiner Radsportkarriere nicht vorstellen kann: Bei der Sattelwahl bedeutet hart gleichzeitig bequem. Weiche Sofa-Sättel eignen sich nur für kurze Strecken in der Stadt. Je länger und sportiver die Tour, desto mehr profitiert man von einer straffen Satteldecke.
Der Grund dafür liegt in der Natur des weichen und "bequemen" Sattels: Wer darauf sitzt, sinkt in den Schaumstoff. Das fühlt sich in den ersten 30 Minuten angenehm an, sorgt aber mit steigenden Kilometern zu einer Reizung tiefer liegender Muskel- und Sehnenansätze. Die Sitzknochen versinken dabei so tief in der Satteldecke, dass sich ein dumpfer, ziehender Schmerz im empfindlichen Gewebe breit macht. Zusätzlich belastet das Einsinken den männlichen Dammbereich und den tiefer liegenden Schambeinbogen bei Frauen. Weiche Sitzpolster reduzieren also auch den Blutfluss und sorgen so für Taubheitsgefühle.

Rückenschmerzen

Vor allem an Rädern mit ungefederten Hinterbauten leitet der Sattel Schläge und Vibrationen von der Fahrbahn direkt in den Körper. Bei relativ fixiertem Becken gilt es, beim Radfahren die Kraft des ganzen Körpers über die Kontaktpunkte Lenker - Sattel - Pedal in Vortrieb umzuwandeln. Der Rumpfbereich ist dabei nicht nur als schwächstes Bindeglied in der Kette gefordert, speziell der Rücken zeigt sich auch bei vielen Radsportlern überfordert. Rückenschmerzen gehören zu einem sehr häufig dokumentierten Problem unter Radfahrern.

  • Sitzt man zu hoch, wankt das Becken übermäßig zur Seite.Sitzt man zu hoch, wankt das Becken übermäßig zur Seite.
    Sitzt man zu hoch, wankt das Becken übermäßig zur Seite.
    Sitzt man zu hoch, wankt das Becken übermäßig zur Seite.
  • Dies führt auf Dauer zu Schmerzen.Dies führt auf Dauer zu Schmerzen.
    Dies führt auf Dauer zu Schmerzen.
    Dies führt auf Dauer zu Schmerzen.
  • Bei korrekter Sattelhöhe...Bei korrekter Sattelhöhe...
    Bei korrekter Sattelhöhe...
    Bei korrekter Sattelhöhe...
  • ... bleibt das Becken über den Tretzyklus neutral.... bleibt das Becken über den Tretzyklus neutral.
    ... bleibt das Becken über den Tretzyklus neutral.
    ... bleibt das Becken über den Tretzyklus neutral.

Falsche Sattelhöhe

Grundsätzlich ist beim Finden der korrekten Sattelhöhe ein professionelles Bikefitting hilfreich. Im Falle auftretender Rückenschmerzen kann es aber oft schon genügen, den Sattel minimal abzusenken. Ein zu hoher Sattel kann demnach dazu führen, dass das Becken am unteren Totpunkt der Kurbel seitlich zu sehr kippt. Diese übermäßige Bewegung führt oft zu Rückenschmerzen. Aber Achtung: wandert der Sattel zu tief, rebellieren die Knie.

Gezielte Rumpfkräftigung

Die Hände fest am Lenker und die Füße am Pedal stellt das lose am Sattel sitzende Becken eine Schwachstelle im Kräftedreieck des Vortriebs dar. Um die geleisteten Watt der Beine bestmöglich in Geschwindigkeit umzuwandeln, muss der gesamte Rumpf permanent Höchstleistungen vollbringen - und das nicht nur im Gelände, sondern auch am Rennrad. Ein allzu schwacher Rumpf kann sich dann schon mal in Form von Rückenschmerzen negativ bemerkbar machen. Wie man Rücken- und Bauchmuskulatur optimal auf die Radsaison vorbereitet und während der Saison auf Trab hält, lest ihr in unserer Story zum Thema Rumpfkräftigung.

Beweglicher Sattel

Auch ein zu "starr" fixiertes Becken kann zu Rückenschmerzen und Bandscheibenproblemen führen. Zwar sollte das Becken, wie bereits erwähnt, nicht allzu stark seitlich kippen - etwas Freiraum, wie man ihn ja auch beim Gehen hat, kann aber bei gewissen Beschwerden Abhilfe verschaffen.
Die SQlab active-Satteltechnologie ermöglicht eine physiologische Mitbewegung des Beckens. Dadurch wird ein runder Tritt gewährleistet, der für eine Entlastung von Bandscheiben und Facettengelenken sorgen kann. Dies kann zu einem ermüdungsfreieren Fahren und zur Verhinderung von Beschwerden im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule beitragen. Die "Beweglichkeit" darf man sich dabei natürlich nicht als kippelig vorstellen. Vielmehr wird sie über austauschbare Elastomere in unterschiedlichen Härtegraden kontrolliert.

  • Links ein klassischer SQlab Sattel, rechts ein Modell mit "active"-Technologie.
    Links ein klassischer SQlab Sattel, rechts ein Modell mit "active"-Technologie.
    Links ein klassischer SQlab Sattel, rechts ein Modell mit "active"-Technologie.

Schmerzende Sitzknochen

Vor allem zu Saisonbeginn oder nach längeren Pausen sind - wenngleich sie schon per Nomenklatur dafür ausgelegt scheinen - unsere Sitzknochen ein häufiges Problem. Passen Sattel und Po zusammen, reduziert sich das Druckgefühl kontinuierlich und ist nach wenigen Ausfahrten gänzlich weg. Verschwindet der unangenehme Druck rund um die Sitzknochen nicht von selbst, gilt es, der Ursache auf den Grund zu gehen.

Mangelnde Gewöhnung

Eine doch recht häufige Ursache für schmerzende Sitzknochen ist schlichtweg auf mangelnde Gewöhnung zurückzuführen - auch, wenn mancher sich das vielleicht nur ungern eingesteht. Wie bereits erwähnt, verlangt der Körper nach längeren Pausen auch bei bekannten Bewegungen (oder vermeintlich statischen Positionen) nach einer Eingewöhnungsphase. Knochenhaut, Sehnen- und Muskelansätze reagieren im ersten Moment gereizt auf die "neue" Belastung.
Zu Saisonbeginn oder bei der Umstellung auf ein neues Sattelmodell kann dies schon mal bis zu sechs Ausfahrten in Anspruch nehmen. Halten die Probleme an, gilt es, Sattelbreite und -härte genauer unter die Lupe zu nehmen.

Zu schmaler Sattel

Womit wir auch schon wieder beim Thema des zu schmalen Sattels wären. Auch schmerzende Sitzknochen können durch einen zu schmalen Sattel hervorgerufen werden. Das Geheimnis der Druckverteilung ist es, das Gewicht auf eine möglichst große Fläche zu verteilen. Ein zu schmaler Sattel reduziert nicht nur die Auflagefläche der Sitzbeinhöcker, sondern kann mitunter auch an Stellen der Höcker aufliegen, welche anatomisch nicht auf diese Belastung hin ausgelegt sind. Das tieferliegende Gewebe wird dadurch gereizt und führt zum Schmerz. Ein Sattel in korrekter Breite (siehe weiter oben im Punkt "Sattel ist zu schmal") schafft hier Abhilfe.

  • Flache Satteldecke...Flache Satteldecke...
    Flache Satteldecke...
    Flache Satteldecke...
  • ... vs. Stufensattel.... vs. Stufensattel.
    ... vs. Stufensattel.
    ... vs. Stufensattel.

Falsche Sattelform

Sattelformen sind vielfältig. Und so gut wie jede Form scheint ihre Fans zu haben. Fakt ist, dass die Form zur Sitzposition und Anatomie passen muss. Mitunter kann es sein, dass man durch auftretende Taubheitsgefühle zu einem Sattel mit Kanal oder Aussparung wechseln musste. Kommt man damit gut zurecht, ist alles gut. Bleibt allerdings ein unangenehmer Druck an den Sitzbeinhöckern bestehen, gibt es noch eine weitere Lösung: den Stufensattel.
Dieser setzt das Heck höher, der Mittelbereich und die Sattelnase sind abgesenkt. Dadurch erreicht man vergleichbaren Freiraum für den Dammbereich, gewährt aber dem Sitzbein eine größere Abstützfläche. Das Gewicht ruht am erhöhten Heck, führt nicht durch "fehlendes" Material entlang des Kanals zu "Spitzenbelastungen" am Knochen.

  • SQlab stattet seine Sättel mit Stufen...SQlab stattet seine Sättel mit Stufen...
    SQlab stattet seine Sättel mit Stufen...
    SQlab stattet seine Sättel mit Stufen...
  • ... und sanften Aussparungen aus.... und sanften Aussparungen aus.
    ... und sanften Aussparungen aus.
    ... und sanften Aussparungen aus.
  • Es gibt aber auch Hersteller, die auf Sättel mit durchgängigem Kanal...Es gibt aber auch Hersteller, die auf Sättel mit durchgängigem Kanal...
    Es gibt aber auch Hersteller, die auf Sättel mit durchgängigem Kanal...
    Es gibt aber auch Hersteller, die auf Sättel mit durchgängigem Kanal...
  • ... oder nur leicht angedeuteten Entlastungszonen arbeiten.... oder nur leicht angedeuteten Entlastungszonen arbeiten.
    ... oder nur leicht angedeuteten Entlastungszonen arbeiten.
    ... oder nur leicht angedeuteten Entlastungszonen arbeiten.

Zu weicher Sattel

Auch wenn es sich beim Probesitzen bequem anfühlen mag: Ein zu weicher Sattel wird in der Regel - wie bereits weiter oben erwähnt - nach etwa 30 bis 45 Minuten Fahrzeit ungemütlich. So kann sich ein zu weicher Sattel auch in schmerzenden Sitzknochen äußern. Details dazu haben wir ja bereits weiter oben unter dem Punkt "Sattel zu weich" ausgeführt.

  • Auch wenn es schmerzlose Glücksritter gibt, die ohne Radhose durchs Leben kommen...Auch wenn es schmerzlose Glücksritter gibt, die ohne Radhose durchs Leben kommen...
    Auch wenn es schmerzlose Glücksritter gibt, die ohne Radhose durchs Leben kommen...
    Auch wenn es schmerzlose Glücksritter gibt, die ohne Radhose durchs Leben kommen...
  • ... Hosen mit Innenpolster reduzieren Druckstellen, dämpfen und verhindern Scherkräfte.... Hosen mit Innenpolster reduzieren Druckstellen, dämpfen und verhindern Scherkräfte.
    ... Hosen mit Innenpolster reduzieren Druckstellen, dämpfen und verhindern Scherkräfte.
    ... Hosen mit Innenpolster reduzieren Druckstellen, dämpfen und verhindern Scherkräfte.

Scherkräfte

Durch die wechselseitige Tretbewegung beim Fahrradfahren entstehen Scherkräfte, die sich mitunter in schmerzenden Sitzknochen äußern können. Die Problemlösung dafür liegt nicht unbedingt im Sattel selbst, sondern eher an einer Hose mit gutem Polster. Schmerzende Sitzknochen gewöhnen sich nach und nach an die Belastung. Sei es im Frühjahr beim Neustart in die Saison oder beim Umstieg auf ein neues Sattelmodell. Es braucht schlichtweg seine Zeit, bis sich Sattel und Po anfreunden und die Anatomie den neuen Druck akzeptiert.
Der durch Scherkräfte hervorgerufene Schmerz entsteht hingegen in der Regel an der Knochenhaut. Hier ist weniger der Druck im Sattel das Problem; vielmehr verursacht die ständige Bewegung des Beckens im Sattel den Schmerz an der Knochenhaut. Sitzcreme oder Hosen mit speziellen Einsätzen, die gegen Scherkräfte wirken sollen, schaffen hier Abhilfe.

Steißbeinschmerzen

Schmerzen im Bereich des Steißbeins treten meist nur bei Frauen auf. In der Regel zeigt sich das weibliche Steißbein beweglicher und häufig empfindlicher als das männliche. Sitzt man (zu) aufrecht im Sattel, kann das Steißbein der Satteldecke "gefährlich" nahekommen. Ist der Sattel dazu zu schmal oder zu weich, kann dies zu Beschwerden führen. Stufensättel, wie jene von SQlab, sollen hier Abhilfe schaffen.

  • Runde Sattelnasen vs flache Sattelnasen - was passt, entscheidet die Anatomie. Wir haben in der Regel mit flachen Nasen bessere Erfahrungen gemacht.
    Runde Sattelnasen vs flache Sattelnasen - was passt, entscheidet die Anatomie. Wir haben in der Regel mit flachen Nasen bessere Erfahrungen gemacht.
    Runde Sattelnasen vs flache Sattelnasen - was passt, entscheidet die Anatomie. Wir haben in der Regel mit flachen Nasen bessere Erfahrungen gemacht.

Druck am Schambeinbogen

Auch Schmerzen im Bereich des Schambeins sind ein eher typisches Frauenproblem. Durch den deutlich tiefer liegenden weiblichen Schambeinbogen entsteht häufig ein zu hoher Druck, verursacht durch die Sattelnase. Um das Schambein zu entlasten, sollte ein Sattel mit tieferliegender Sattelnase gewählt werden. Zuallererst empfiehlt es sich jedoch, durch ein Abwärtsneigen der Sattelnase beim bestehenden Modell den Druck zu reduzieren. Auch eine flache Sattelnase hilft dabei, den Druck besser zu verteilen.

Eine zu runde Sattelnase kann insbesondere in steilen Anstiegen ebenfalls zu übermäßigem Druck am Schambeinbogen führen. Hier schaffen Sättel mit breiter Auflagefläche Abhilfe. Darüber hinaus kann die Ursache auch in einem allgemein zu schmalen Sattelmodell liegen oder eine individuell falsche Sattelform zu Problemen führen.


ist das ein neues modell, das ohne bezug? wie UV beständig ist dieses material?

 

Der Sattel, der aussieht wie die Laufschuhe eines gewissen Herrn Dassler ist ein neues Modell, ja: https://bikeboard.at/Board/SQlab-60X-Ergowave-Made-in-Germany-th260815. Meine Freundin hat schon zwei Paar Laufschuhe mit dem - gemunkelt - sehr ähnlichen Schaum durchgelaufen. Das Material ist robust gegenüber Steinkontakt und UV-Problem hätt ich jetzt am Schuh auch nicht wahrgenommen. Wird wohl am Sattel ähnlich sein. BASF ist ja jetzt kein Newcomer am Kunsstoff-Sektor ;)

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Der Sattel, der aussieht wie die Laufschuhe eines gewissen Herrn Dassler ist ein neues Modell, ja: https://bikeboard.at/Board/SQlab-60X-Ergowave-Made-in-Germany-th260815. Meine Freundin hat schon zwei Paar Laufschuhe mit dem - gemunkelt - sehr ähnlichen Schaum durchgelaufen. Das Material ist robust gegenüber Steinkontakt und UV-Problem hätt ich jetzt am Schuh auch nicht wahrgenommen. Wird wohl am Sattel ähnlich sein. BASF ist ja jetzt kein Newcomer am Kunsstoff-Sektor ;)

 

ich trag andere modelle zum laufen und die haben über den ganzen dämpfquark eine nutzschicht/bezug ;)

der sattel sieht aus als wäre er aus polystyren und das wär ja nicht sonderlich uv beständig. ich unstell den mitarbeitern von BASF beileibe keine inkompetenz, es wird aber mittlerweile selten etwas build-to-last auf den markt geworfen und unsinnig müll möchte ich nicht produzieren

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Ich würde gern noch den Reitsport als Bsp. nennen, weil ich v.a. mit den Scherkräften zu kämpfen hab und dort viel know-how diesbezüglich vorhanden ist. Das ist insofern ein Problem, weil ich das Rad auch als Transportmittel benutz und nicht ständig Gesäßcreme oder Radunterwäsche tragen kann/will.

 

Das Thema "Sattelschweiß" kann allein anhand der Beckenbreite wohl nicht ganz verdaut werden...

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man sitzt ja drauf und schützt ihn so vor uv

das ding sieht aber wegen der styroporanmutung echt billig aus, die rauhe oberfläche wirkt sehr billig.

kurzum - wahrscheinlich gut - aber sieht leider nicht so aus....

 

 

Der Sattel, der aussieht wie die Laufschuhe eines gewissen Herrn Dassler ist ein neues Modell, ja: https://bikeboard.at/Board/SQlab-60X-Ergowave-Made-in-Germany-th260815. Meine Freundin hat schon zwei Paar Laufschuhe mit dem - gemunkelt - sehr ähnlichen Schaum durchgelaufen. Das Material ist robust gegenüber Steinkontakt und UV-Problem hätt ich jetzt am Schuh auch nicht wahrgenommen. Wird wohl am Sattel ähnlich sein. BASF ist ja jetzt kein Newcomer am Kunsstoff-Sektor ;)
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bin mit sq-lab zufrieden - ein mb-modell (weicher) dass am stadtrad montiert ist reißt ein

die anderen beiden (rr und mb) zeigen keine schäden.

 

warum das abmessen derart verkompliziert wurde - früher hat man sich ein, zweimal nackert auf ein stück wellpappe gesetzt

den abstand der tiefsten punkte gemessen und dann diesen abstand als maß für den rennsattel genommen.

beim mb und tourenrad gab man etwas dazu - hat bestens funktioniert/gepasst bei mir

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