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Trek Domane+

Trek Domane+

24.12.18 09:36 9.248Text: Luke Biketaler/PMFotos: TrekHeimlich, still und leise schiebt Trek sein erstes E-Rennrad auf den Markt. Ein paar Details zum Domane+.24.12.18 09:36 9.307

Trek Domane+

24.12.18 09:36 9.30730 Kommentare Luke Biketaler/PM TrekHeimlich, still und leise schiebt Trek sein erstes E-Rennrad auf den Markt. Ein paar Details zum Domane+.24.12.18 09:36 9.307

Ohne großes Aufsehen und Tamtam hat Trek vor einigen Tagen sein erstes E-Rennrad auf den Markt gebracht. Das Domane+ fügt sich in die sportlich-komfortable Linie der Domane Serie ein und versteckt dank Bosch Performance Line Cruise Motor den Rückenwind im Tretlagerbereich. Weiter kommen als es die eigenen Kräfte erlauben, auf dem Weg in die Arbeit wertvolle Zeit sparen oder mit schnelleren Freunden auf Gruppenausfahrten mithalten ... All dies steht im Fokus des aktuell nur in einem Modell erhältlichen Domane+.

Dazu orientiert sich Trek an der Geometrie des motorlosen Domane und spendiert auch dem Domane+ einen leichten Rahmen aus OCLV 500 Carbon samt vibrationsdämpfendem IsoSpeed Gelenk am Übergang von Sitz- zu Oberrohr. Den 500 Wh Akku verstecken die Ingenieure wie an den Powerfly MTBs zur Gänze im Unterrohr. So geht einerseits die schöne Linienführung nicht vor die Binsen, und andererseits entsteht Raum für Trinkflasche und Co.
Der Akku kann entweder direkt im Rad geladen oder werkzeugfrei und unkompliziert zum Laden entnommen werden. 250 Watt und 63 Nm stemmt Boschs Performance Line Cruise Motor und unterstützt auf Tour bis 25 km/h. Die Steuerung übernimmt das schlanke Bosch Purion Display.

Auch am Domane+ setzt Trek auf einen Sitzdom. Im Aufsatz integriert versteckt sich ein Tagfahrlicht, welches direkt vom Bosch-Akku gespeist wird, an der Front ist ebenfalls ein Scheinwerfer vorgesehen. Die Ausstattung deutet an, dass mit dem Domane+ gerne auch Wege abseits der asphaltierten Straßen besucht werden dürfen: 35 mm breite Schwalbe G-One Allround sorgen für Bodenkontakt, geschalten wird mit Sram Force 1 x 11, für die Kraftübertragung sorgt eine leichte Praxis-Kurbel aus Carbon. Hydraulische Scheibenbremsen, im Falle des Domane+ sind es Sram Force im Flat-Mount Standard, sollten an E-Bikes ja ohnehin Standard sein.
In Größe 56 geben die Amerikaner für das Carbonrad ein Gewicht von etwa 17,2 kg an.

Wie bereits eingangs erwähnt, wird es vom Domane+ vorerst lediglich eine Modellvariante geben. In Größen von 52 bis 60 cm erhältlich, ruft Trek für seinen ersten E-Renner € 5.499,- aus.


Mit schnellen Freunden fahren und 25kmh widerspricht sich irgendwie. Bergauf sicher super, Ebene und bergab ein Alptraum

 

Es ist tatsächlich ein wenig anders als man denkt.

 

Bsp 1) An steilen Anstiegen > 10% ist es fast unmöglich die 25km/h Grenze zu knacken. Der Motor leistet zwar 250 Watt und 63 Nm, aber das ist das absolute Maximum im besten Fall bei maximaler Unterstützung. Im "Boost" Modus kommst allerdings nicht weit. Ich dachte ja immer, dass eine Gruppe an E-Bikern immer gleichzeitig oben ankommen würde, das ist aber nicht der Fall: es wäre wieder der Stärkste als erstes oben und der Schwächste käme mit Respektabstand nach. Es macht also am meisten Sinn, wenn die Schwachen mit einem E-Rennrad fahren und die Stärkeren muskelbetrieben unterwegs sind.

 

Bsp 2) Bergab sind solche Bikes mit breiten Reifen gerade wegen des Gewichts eigentlich super und sehr sicher zu fahren. Klar, der Bremsweg verlängert sich wegen des Mehrgewichts, aber das Mehrgewicht bringt auch eine ungemeine Stabilität. Sehr starke Bremsen und breite Reifen sind aber Voraussetzung.

 

Bsp 3) In der Ebene marschieren die Dinger überraschend leichtfüssig. Der Motor hilft bei der initialen Beschleunigung bis 25 km/h ungemein und das weitere Beschleunigen > 25 km/h ist keinesfalls so anstrengend wie man denkt. Und auch die Speed zu halten ist - je nach Aerodynamik - kein großes Drama. Auf welligem Terrain marschiert man leichtfüssig darüber.

 

Oder anders gesagt: Wegen der Aerodynamik und des Rollwiderstands kann man das Fahren in der Ebene zwischen einem E-Rennrad und E-MTB keinesfalls vergleichen. Alle Vorurteile treffen beim E-MTB auf Ebene/Asphalt zu, beim E-Rennrad keinesfalls.

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Aha, ok, ich lass mir ja was sagen :D bin ja noch nie mit einem e-RR gefahren. Wir fahren halt viel Ebene und da wird schon öfter mal Gas gegeben 30-50kmh und da dachte ich mir schon dass es mit so einem schweren e-RR wahrscheinlich eher heftig wird mitzuhalten. Bergab hast du recht, das ist wahrscheinlich eher kein Problem. Das bergauf immer der stärkste gewinnt ist auch ganz klar.
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über sinn oder unsinn eines e-rr braucht man nicht diskutieren, wer es braucht/haben will, für den stellt sich die frage nicht, alle anderen müssen sowas ja nicht kaufen.

was mir fehlt (aber das wird sicher die nächste oder übernächste industrieerfndung) ist eine alternative zu vivax - nahezu unsichtbar, deutlich weniger motor- und akkuleistung zugunsten von optik und gewicht. wer braucht 250w? 100w, gut "versteckt", dafür knapp über 10kg wär für mich echt interessant. die derzeitigen bomber können mir gestohlen bleiben.

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über sinn oder unsinn eines e-rr braucht man nicht diskutieren, wer es braucht/haben will, für den stellt sich die frage nicht, alle anderen müssen sowas ja nicht kaufen.

was mir fehlt (aber das wird sicher die nächste oder übernächste industrieerfndung) ist eine alternative zu vivax - nahezu unsichtbar, deutlich weniger motor- und akkuleistung zugunsten von optik und gewicht. wer braucht 250w? 100w, gut "versteckt", dafür knapp über 10kg wär für mich echt interessant. die derzeitigen bomber können mir gestohlen bleiben.

 

Orbea hat sowas

https://www.orbea.com/at-de/ebikes/rennrader/gain-road

Im Basismodell sogar überraschend günstig (1999,-)

 

@schmerzloser: kommt da mal ein Test bzw Konzeptvergleich mit Trek/Cannondale?

Bearbeitet von bs99
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Als Mtber (Enduro/DH), Gelegenheit Rennradfahrer und Ebikeversteher. Was is des bitte für ein Scheisshaufen.:k:

1.Eantrieb beim Rennrad für was

2.Unauffälg is anders

3.Warum baut man einen Boschantrieb ein der über 25km/h nicht entkoppelt wird.

Für 25km/h nimm i mir a Trekking Radl aber ka Rennrad

 

1) und 2) ... ja, das ist und bleibt eine Frage des persönlichen Geschmacks...

 

3) Die Bosch-Antriebe der letzten Generation besitzen nur einen minimalen Reibungswiderstand. Sobald die Unterstützung bei 25 km/h endet, spürst du keinen Widerstand im Getriebe mehr. Zumindest ist das beim Active Line Plus Antrieb der 3. Generation so, den ich schon gefahren bin. Der entkoppelt komplett und hat angeblich weniger Lagerreibung als der Fazua (Angabe des Herstellers). Selbst mit dem Gravelbike und den 47mm breiten Reifen war es kein Problem hinter Reini 30-40 km/h zu fahren (sein Windschatten und eine geschmeidige Beschleunigung vorausgesetzt).

Bearbeitet von NoPain
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@NoFatMan

 

Nicht jeder kann 150 Kilometer mit 1500 Höhenmeter so locker daradeln.

 

Und das ist auch gut so, die natürliche Auslese verhindert das alle Menschen überall sein können. :mad:

 

Ich kann auch nicht am Skihang mitfahren, weil ich eben nicht skifahren kann. Gibts da schon eine entsprechende Entwicklung das auch Nicht-Skifahrer bequem runterwedeln können? Nein, jetzt nicht mit der Rodel,Bob,Autoreifen daherkommen. :D

 

Generell finde ich E-Rennrad eher seltsam, und gewichtsmäßig gehen wir wieder in alte Zeiten zurück.

 

"Nachdem die erste Tour mit 25,67 km/h absolviert worden war" ...das E-Rennrad fährt mit Motorunterstützung langsamer, als die Profis bei der ersten Tour de Frane, mit schweren Rädern, ohne Gangschaltung und auf schlechten Strassen.

 

Wie würden wir abschneiden bei gleichen Material, Strassen?...15 km/h?

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@ alekom - du kannst mit mir gerne mal Salzbug - Wien mitfahren - wenn ich dir nicht zu langsam bin

 

Trotzdem würde ICH gerne mit Freunden eine Runde fahren, welche körperlich nicht ganz so fit sind. Natürlich würden wir aufpassen, dass wir Dir nicht im Wege sind oder Deine Befindlichkeit sonnst irgenwie stören.

 

Mir ist jeder ( vernünftige ) eBiker lieber, als eine Autofahrer.

 

PS: Wir schreiben bald 2019, es gibt keine Vierteltelefone mehr, die Hosen sind jetzt aus Kunstfaser und nicht mehr Schurwolle und das Rehleder ist mittlerweile aus Kunststoff.

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Orbea hat sowas

https://www.orbea.com/at-de/ebikes/rennrader/gain-road

Im Basismodell sogar überraschend günstig (1999,-)

Ui! Die Variante Urban wäre ein feiner Commuter für in's Büro: https://www.orbea.com/at-de/ebikes/urban/gain-urban/cat/gain-f10-19

Wollt's ihr das von Orbea ned auch einmal testen?

 

Ich fürchte aber, für mich ist das nix, weil der Akku fest verbaut ist. Im Fahrradraum unseres Wohnblocks ist keine Steckdose und selbst wenn würde ich mein Ladegerät da nicht offen stecken lassen.

Bearbeitet von kohnrad
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  • 9 Monate später...

Bin jetzt 1000 Km in einem Monat damit gefahren. Der Bosch Antrieb ist genial, hatte vorher ein Cube mit Fazua, schönes Rad für mich leider zu schwacher Antrieb und geringe Reichweite. Fahre mit dem Trek bei gemischter Unterstützung ca. 150 Km.

 

An alle Rennrad / E-Bike Kritiker:

Ich fahre jetzt seit 53 Jahren Rennrad, wegen einer Kinderlähmung de facto einbeinig.

Leider kann mit meinen 69 Jahren mit meinem einzigen "gesunden" Bein Hausberge wie Hadersfeld nicht mehr fahren.

Mit dem Trek und Bosch Motor geht das alles wieder.

 

Vielleicht lassen die E-Rennrad Lästerer dies als ein Argument für das E-Rennrad gelten, würde mich freuen.

 

Danke an NoFatMan für den Tip!

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Bin jetzt 1000 Km in einem Monat damit gefahren. Der Bosch Antrieb ist genial, hatte vorher ein Cube mit Fazua, schönes Rad für mich leider zu schwacher Antrieb und geringe Reichweite. Fahre mit dem Trek bei gemischter Unterstützung ca. 150 Km.

 

An alle Rennrad / E-Bike Kritiker:

Ich fahre jetzt seit 53 Jahren Rennrad, wegen einer Kinderlähmung de facto einbeinig.

Leider kann mit meinen 69 Jahren mit meinem einzigen "gesunden" Bein Hausberge wie Hadersfeld nicht mehr fahren.

Mit dem Trek und Bosch Motor geht das alles wieder.

 

Vielleicht lassen die E-Rennrad Lästerer dies als ein Argument für das E-Rennrad gelten, würde mich freuen.

 

Danke an NoFatMan für den Tip!

 

Gratuliere dazu dass Du Spass und mehr Möglichkeiten mit dem Rad gefunden hast.

 

Diese Selbstgerechtigkeit in Bezug auf E-Bikes ist für mich komplett unangebracht, da braucht es mMn nicht einmal einen so gewichtigen Grund wie bei Dir.

Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden, ob mit oder ohne E-Bike.

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Gratuliere dazu dass Du Spass und mehr Möglichkeiten mit dem Rad gefunden hast.

 

Diese Selbstgerechtigkeit in Bezug auf E-Bikes ist für mich komplett unangebracht, da braucht es mMn nicht einmal einen so gewichtigen Grund wie bei Dir.

Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden, ob mit oder ohne E-Bike.

 

danke!

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