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Größe: 180 cm Schrittlänge: 85 cm Gewicht: 73 kg Fahrstil/-können: Gemütlicher Allround-Mountainbiker, gerne auch knackig bergab
Rennrad & Gravel: Das Abenteuer steht im Vordergrund
Ein Weltmeistertitel für jedermann – der Name ist bei der E-Bike WM in Ischgl und Galtür seit jeher Programm und Garant für den Erfolg. Zum mittlerweile sechsten Mal trafen Anfang September Hobbyfahrer, ambitionierte E-Biker und eine durchaus flott besetzte Elite aufeinander. Mehr als 1.500 Teilnehmer aus 37 Nationen sorgten dabei für ein ausverkauftes Event.Sportlich spannend wurde es vor allem in der Elite-Kategorie. Und dort hatten heuer die Polen das Sagen.
Interessant ist nach wie vor die Bandbreite des Formats. 2026 standen vier Varianten zur Auswahl: „Dabei sein ist alles“, „Jedermann“, „Jedermann Advanced“ und „Elite“. Die neue Einstiegsklasse verzichtete überhaupt auf Zeitnehmung und Rennstress und führte über 11,1 km und 200 Höhenmeter. Am anderen Ende des Spektrums wartete die technisch anspruchsvolle Elite-Strecke mit entsprechenden Up- und Downhill-Passagen. Dazwischen lagen Jedermann und Advanced.
Los ging das verlängerte Rennwochenende bereits am Donnerstag mit der traditionellen E-Bike Fuchsjagd, die einst auch Teil des Ironbike Festivals war. Zum vierten Mal übernahm ÖSV-Langläuferin Teresa Stadlober die Rolle der Füchsin und machte sich mit dem Rennrad auf den Weg Richtung Idalp. Dahinter: mehr als 60 Verfolger auf E-Bikes.Stadlober erreichte die Idalp in neuer Rekordzeit, lediglich vier E-Biker konnten sie am Weg nach oben einholen. Ein durchaus interessanter Vergleich zweier ziemlich unterschiedlicher Arten, Höhenmeter möglichst flott zu vernichten.
Der spezielle Reiz der Veranstaltung liegt weniger im klassischen Rennsport als im offenen Format. Während vorne um Sekunden und Platzierungen gekämpft wird, können sich weiter hinten Fahrer unterschiedlichster Leistungsstufen ihren persönlichen Weltmeistertitel holen.Dass dieser Zugang funktioniert, zeigen zumindest die Teilnehmerzahlen. Gleichzeitig ist die Veranstaltung längst mehr als nur das Rennen selbst. Über 40 Aussteller waren bei der E-Bike Expo vertreten, dazu kamen eine Fahrtechnik-Challenge und das übliche Rahmenprogramm.Auch einige bekannte Namen mischten sich unters E-Bike-Volk, darunter Snowboard-Weltmeister Andreas Prommegger, Walter „Schoko“ Schachner, Otto Konrad, Super-G-Olympiasiegerin Sigrid Wolf und der ehemalige Eisschnellläufer Michael Hadschieff. Für den vermutlich ungewöhnlichsten Warm-up sorgte Franz Posch: Erst „Ja, mir san mit’m Radl da“ mit Ziehharmonika, danach selbst aufs E-Bike und ab auf die Jedermann-Distanz. Das darf man in Tirol so machen, und es spiegelt auch ein den Charakter der Veranstaltung wieder, wo es primär um den Spaß und die Freude an der Bewegung geht.
Neben dem sportlichen Teil wurde auch für die Kinderkrebshilfe Tirol gesammelt. Eine Radgruppe aus Deutschland brachte im Rahmen der Aktion "Bike to Help" 3.250 Euro zusammen. Zusätzlich standen Spendenboxen bereit; der Tourismusverband Paznaun-Ischgl steuerte einen Euro je Teilnehmer bei.Organisiert wurde die E-Bike WM von der E-Bike World Federation gemeinsam mit dem Tourismusverband Paznaun-Ischgl.
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