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Größe: 180 cm Schrittlänge: 85 cm Gewicht: 73 kg Fahrstil/-können: Gemütlicher Allround-Mountainbiker, gerne auch knackig bergab
Rennrad & Gravel: Das Abenteuer steht im Vordergrund
Wer unseren Bildbericht vom Freitag gesehen hat, kennt einige der Protagonisten bereits. Beim Short Track wurde noch auf engem Raum um Positionen gerangelt, am Samstag durften sich die Beine etwas länger damit beschäftigen: Vier Distanzen standen beim Ironbike zur Wahl, dazu kam erstmals eine eigene Gravel-Klasse.Über 700 Mountainbiker aus 20 Nationen waren laut Veranstalter bei der 31. Ausgabe dabei – Teilnehmerrekord. Die Palette reichte von Light mit 30 Kilometern über Medium mit 53 Kilometern und Hard mit 65 Kilometern bis zur Extreme-Distanz mit 83,5 Kilometern und 3.400 Höhenmetern und die haben es erfahrungsgemäß in sich.
Es ist ein Wahnsinn, dass ich hier zum vierten Mal gewinne. Ich liebe die Trails, die sehr spektakulär sind. Immer wieder begeistert bin ich auch von der Gastfreundschaft der Menschen
Bei den Herren setzte sich auf der Königsdistanz Sebastian Gesche durch. Der Chilene benötigte für die rund 83 Kilometer 4:15 Stunden und gewann vor dem Deutschen Sascha Weber, der bereits tags zuvor den Short Track für sich entschieden hatte.Dahinter landete Daniel Federspiel auf Rang drei. Nach seinem Sturz kurz vor dem Ziel des Short Tracks also doch noch ein versöhnlicher Podestplatz für den Tiroler.Alban Lakata wurde Siebenter und damit zweitbester Österreicher.
Bei den Frauen führte auf Extreme einmal mehr kein Weg an Claudia Peretti vorbei. Die Italienerin gewann vor Adelheid Morath und Sarah Marquardt aus Deutschland und feierte damit bereits ihren vierten Sieg beim Ischgl Ironbike.Auch Peretti war am Freitag schon vorne dabei gewesen und hatte dort Rang drei im Short Track geholt. Die deutlich längere Distanz am Samstag lag ihr nochmal einen Deut besser.Beste Österreicherin wurde Bianca Somavilla auf Rang sieben.
Und dann wäre da noch Franziska Ehrenreich. Im Freitagsbericht ist die Salzburgerin, deren sportliche Heimat eigentlich das Rennrad ist, bereits als Zweite des Short Tracks aufgetaucht.Ehrenreich trat auf der 65 Kilometer langen Hard-Distanz zu ihrem ersten MTB-Marathon an und gewann nach 4:13 Stunden vor der Deutschen Lea Kremsreiter und Chiara Burato. Daniela Traxl-Pintarelli wurde Vierte. So darf man ein erstes MTB-Rennwochenende erfolgreich abschließen: Short-Track-Podium am Freitag, Marathonsieg am Samstag.Bei den Herren der Hard-Distanz konnte Joris Lemke bereits im ersten Anstieg einen Vorsprung heraus fahren und siegte mit einer Zeit von 3:19 Stunden und einem Vorsprung von 3 Minuten vor Julius Scherrer und Matthias Alberti.
Auf der Medium-Strecke gingen die Siege an die Schweizerin Tinetta Thanei und den Deutschen Johannes Keller. Damit deckte das Rennwochenende einmal mehr eine ziemlich große Bandbreite ab – vom fünfjährigen Nachwuchsfahrer am Freitag bis zu den internationalen Marathon-Spezialisten auf der Extreme-Distanz.Und genau diese Mischung macht den Ironbike letztlich so interessanter. Am Freitag stehen die Kids im Mittelpunkt, ein paar Stunden später fliegen die Short-Track-Fahrer durchs Dorf, und am nächsten Morgen verschwinden über 700 Teilnehmer für unterschiedlich lange Zeit im Paznaun und dem hochalpinen Grenzgebiet zwischen Österreich und der Schweiz.
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