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Größe: 175 cm Schrittlänge: 84 cm Gewicht: 70 kg Fahrstil/-können: Rennrad & Gravel, gute Ausdauer, wenig Power, volles Risiko bergab - wird allerdings selten belohnt
Im Zuge des Indoor-Trainingsbooms während der Corona-Pandemie haben zahlreiche Hersteller verstärkt in die (Weiter-)Entwicklung ihrer Smarttrainer investiert. Dadurch eröffnen sich derzeit eine Vielzahl an Optionen in der mittleren Preisklasse. Die Funktionalität ist beeindruckend, die Geräte überzeugen mit innovativen Features und die Wattleistungen sind mehr als ausreichend. Zudem sind die Preise gesunken, was die Entscheidungsfindung nicht gerade erleichtert. Während aber die meisten Anbieter darum bemüht sind, sich gegenseitig in puncto Preis-Leistungs-Verhältnis zu übertreffen, gibt es einen Hersteller, der mit seiner Neuentwicklung besonders hervorsticht."Nice price"? Fehlanzeige. Stattdessen bietet der Garmin Tacx Neo 3M wohl eine der besten, wenn nicht sogar die beste Performance auf dem derzeitigen Smarttrainer-Markt. Das Herzstück des 1.999,99 Euro teuren Premium-Trainers ist nach wie vor seine Bremseinheit, bestehend aus einer magnetischen Motorbremse mit 32 Neodym-Magneten und einem virtuellen Schwungrad. In Summe generieren sie nicht nur einen maximalen Widerstand von 2.200 Watt, sondern können auch sechs verschiedene Bodenbeläge sowie Abfahrten besonders realistisch simulieren. Dazu gesellen sich das neue Bewegungs-Feature und einige weitere technische Raffinessen.Lies unbedingt weiter, um herauszufinden, ob der Garmin Tacx Neo 3M zu deinem Sportlerprofil passt und sein Geld wert ist.
"Nice price"? Fehlanzeige.Stattdessen: Premium-Performance!
Nach vier Jahren Wartezeit präsentiert Garmin den Tacx Neo 3M. Er orientiert sich am futuristischen Design seines Vorgängers und die Antriebstechnik ist im Grunde genommen gleich geblieben, dennoch setzt er optisch neue Maßstäbe. "Schwerer, länger, breiter, höher und edler" – so könnte man sein visuelles Erscheinungsbild zusammenfassen. Doch diese Attribute allein werden dem Smarttrainer nicht gerecht, denn vor allem ist er eins: mächtig.Obwohl das Gesamtgewicht trotz der integrierten Motion Plates nur um 2,1 Kilogramm gestiegen ist und die Standfläche nur minimal länger und breiter wurde, hat sich das Volumen des Trainerkörpers deutlich erhöht. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass der Netzadapter jetzt im beweglichen Gehäuse integriert ist, die Kühlung optimiert wurde und der Smart Trainer einen großzügigen Tragegriff erhielt. Laut Garmin waren diese Änderungen notwendig, um die Genauigkeit bei niedriger Kadenz/hoher Leistung und niedriger Leistung/hoher Kadenz zu erhöhen. Trotzdem bleibt die offiziell angegebene Genauigkeit mit <1 % unverändert, weshalb die angestrebten Verbesserungen ohne nähere Erklärung im Datenblattdschungel untergehen.Trotz der enormen Ausmaße der Bremseinheit, die das Einsetzen des Trainingsrades tendenziell erschweren, konnte die Kompatibilität mit Scheibenbremsen - besonders bei kurzen Kettenstreben - verbessert werden. Ein weiteres kleines Detail am Rande: Bei seinem Topmodell verzichtete Garmin vollständig auf die hellblaue Kontrastfarbe, was dem Trainer einen noch edleren Look verleiht.
* Auto-Kalibrierung** Bundles mit zusätzlichen Kassetten (SRAM XD/XDR, Shimano Micro Spline, Campa) erhältlich*** Für 135-mm-Steckachsen bietet Garmin dieses Adapterset als zusätzliches Zubehör an: 10 x 135 auf der Seite ohne Gang, 12 x 135 auf der Seite ohne Gang und 10 x 135 auf der Seite mit dem Gang**** WLAN- und Ethernet-Konnektivität mit optionalem Tacx Smart Netzwerkadapter
Edler, genauer, übertragungsfähiger,gleitet optional vor und zurück und vor allem: teurer.
Trotz des Zuwachses an Gewicht und Größe lässt sich der Neo einfacher aus der Box nehmen als früher. Man packt den Trainer am Tragegriff, hebt ihn mit einem kräftigen "Hau Ruck" heraus und stellt ihn ab. Zum Aufbau klappt man anschließend die Beine auseinander und achtet dabei darauf, dass der Mechanismus vollständig einrastet, was durch eine blaue Signalfarbe angezeigt wird. Mit den beiden Drehverschlüssen an der Rückseite lassen sich die Motion Plates (ent)sperren.Im Inneren des Kartons befinden sich außerdem die Anleitung, das Netzkabel, ein Haufen Adapter, ein kostenloses Tacx Premium-Abo für drei Monate und der Vorderradblock. Mit vorinstallierter Shimano 11-fach-Kassette und einem selbsterklärenden Installationsprozess über die Tacx Training App verspricht Garmin sofortiges Fahrvergnügen. Wer eine 12-fach-Gruppe besitzt, jedoch ausschließlich strukturierte Workouts im ERG-Modus absolviert, wird auch mit der 11-fach-Kassette einen passenden Gang finden. Für Trainings oder Rennen im SIM-Modus empfehlen wir jedoch dringend den Umstieg auf eine entsprechende 12-Gang-Kassette.Wir haben die Installation und Konfiguration fotografisch für euch dokumentiert.
Im nächsten Schritt müssen die passenden Adapter für das hintere Ausfallende des Trainingsrads in den Trainer geschraubt werden. Bei der Identifikation hilft das Garmin-Handbuch, zum Einschrauben kann das beiliegende blaue Tool verwendet werden. Zur Not kann dies jedoch auch per Hand oder mit jedem Standardwerkzeug durchgeführt werden. Die Endkappen für die Steckachse bzw. den Schnellspanner werden eingesteckt.Jetzt wird nur noch das Netzkabel an der Rückseite des Gehäuses angeschlossen, und der Trainer ist einsatzbereit. Das Design des Geräts soll einen sicheren Stand auch bei intensiven Trainings garantieren. Es gibt keine Höhenanpassung an die Laufradgröße und es ist nicht erforderlich bzw. möglich, die Beine an den Untergrund auszurichten. Der integrierte Tragegriff hilft zudem beim Verstauen des 23,6 kg schweren Trainers nach der Indoor-Einheit.
Aufgrund des breiteren Gehäusedesigns können beim Montieren des Fahrrads einige Einschränkungen auftreten. Daher empfehlen wir, hinten auf ein kleineres oder falls möglich sogar auf das kleinste Ritzel zu schalten, damit das Schaltwerk nicht am Rand des Gehäuses schleift oder an die Beine des Neos stößt. Je länger der Käfig, umso schwieriger die Aufgabe. Tatsächlich bleibt am größten Ritzel nur rund ein Millimeter Platz zwischen dem Schaltwerkkäfig und dem runden metallischen "Schwungrad", daher sollte auch das Schaltauge penibel ausgerichtet sein.
Bevor wir mit dem Training beginnen, setzen wir noch den mitgelieferten Vorderradblock unter den Vorderreifen, der die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung unterstützt. Dabei handelt es sich um eine beidseitige Konstruktion, die auf einer Seite für Rennradreifen und auf der anderen für Reifen bis zu 61 Millimeter designt ist. Hinweis: unbedingt die Pfeilrichtung beachten und die Vorderradachse genau oberhalb der Markierung positionieren.
Zum Anschluss verbinden wir den Neo 3M mit dem Smartphone, installieren über die Tacx Training App die neuesten Firmware-Updates und konfigurieren die wenigen notwendigen Einstellungen nach unseren Wünschen. Damit der Tacx Neo 3M am Smartphone bzw. in der Tacx Training App angezeigt wird, muss zuvor die neue Pairing-Taste am Trainer betätigt werden. Ansonsten gibt es für diese Taste keine weitere Verwendung. Neu hinzugekommen ist ein zweiter Bluetooth-Kanal, der nützlich sein kann, wenn die Fahrdaten auf zwei Geräten gleichzeitig aufgezeichnet werden oder wenn während des Trainings eine Begleit-App verbunden ist.
Falls Probleme mit Bluetooth- oder ANT+ Verbindungen auftreten oder mehrere Trainer in einem Raum betrieben werden sollen, besteht die Möglichkeit, eine stabile WLAN/LAN-Verbindung mit dem optional erhältlichen Tacx Smart Netzwerkadapter herzustellen. Es ist zwar merkwürdig, dass für den hohen Kaufpreis kein WLAN-Modul ab Werk eingebaut ist, aber das lässt sich nicht ändern. Die WLAN/LAN-Verbindung ist gegen einen Aufpreis von 149,99 Euro erhältlich.
Abgesehen von den Trainingsmöglichkeiten mit der Tacx Training App bzw. dem Garmin Edge-Fahrradcomputer lässt sich der Tacx Neo 3M via ANT+ oder Bluetooth selbstverständlich mit anderen Apps wie Rouvy, TrainerRoad oder Zwift verbinden.
Null Komma Null Nullpunkt-Kalibrierungen nötig.
Der Neo 3M baut zwar auf der elektromagnetischen Technologie des Neo 2T auf und bietet weiterhin eine maximale Widerstandsleistung von 2.200 Watt bei max. 25% Steigung, jedoch konnte die Messgenauigkeit verbessert werden, obwohl die offizielle Angabe im Datenblatt unverändert bei <1% liegt. Besonders in extremen Trainingssituationen wie niedriger Kadenz bei hoher Leistung (an Steigungen) oder hoher Kadenz bei niedriger Leistung (bei Abfahrten) sollen die Werte nun exakter sein.Unverändert blieben hingegen die Abfahrtssimulation, das optionale "Road Feel" der Straßenoberflächensimulation und die Lichtershow, welche unter den Tacx-Trainer mit einem Multicolour-LED projiziert wird. Dabei steht die Farbe Blau für niedrige, Violett für mittlere und Rot für eine hohe Leistungsabgabe.
Ebenso gleich geblieben sind die beiden Trainingsmodi ERG & SIM, welche vor allem in den virtuellen Welten von Rouvy, Zwift & Co. Beliebtheit erlangt haben. ERG-Modus: Festlegung eines bestimmten Leistungsniveaus - z.B. 200 Watt. Bei Rides oder Workouts bleibt der vorgegebene Trainingswiderstand konstant und gleichmäßig, unabhängig von der gewählten Übersetzung, der Trittfrequenz und der virtuellen Topographie. Treten, schwitzen, fertig.SIM-Modus: Simulation einer vorgegebenen Topographie (Steigungen und Gefälle) wie im Freien - z.B. 10% Steigung. In diesem Modus gilt es die Übersetzung gemäß des gewünschten Widerstands zu wählen bzw. an der Trittfrequenz zu arbeiten, da der Trainingswiderstand nicht fix vorgegeben ist, sondern nur der Neigungswinkel. Beim Befahren von virtuellen Strecken und Rennen wird permanent geschaltet, weshalb die Kassette unbedingt zum Schaltwerk passen und penibel eingestellt sein muss.
Die Neo 3M-Bremseinheit kommt weiterhin ohne Riemen aus und eliminiert damit eine Geräuschquelle und ein kritisches Verschleißteil. Nebst dem daraus resultierenden, leisen Betrieb ebenfalls fein: Weil die Motorbremse ähnlich wie ein Dynamo funktioniert und beim Fahren Strom erzeugt, kommt der neue Tacx ohne externe Stromversorgung aus.
Neu hinzugekommen sind die integrierten Motion-Plates, ein Mechanismus zur Vorwärts-Rückwärts-Bewegung des Trainerkörpers. Dieser war bei früheren Neo-Modellen optional erhältlich und wurde unterhalb der Steher befestigt, um vor und zurück jeweils 2,5 cm Bewegung zu ermöglichen. Abgesehen von dem Drehknopf an der Rückseite der beiden Steher blieben sowohl das Design als auch die Funktionalität größtenteils unverändert. Jedoch wurde der Vorderradblock aktualisiert, um auch breitere MTB- bzw. Gravelreifen aufnehmen zu können.
Trotzdem bietet der Neo 3M ein noch realistischeres Fahrgefühl als der Neo 2T mit Motion Plates. Das liegt in erster Linie an der verbesserten seitlichen Bewegungsfreiheit, die es dem Fahrrad ermöglicht, sich unabhängig von den Motion Plates auch nach links und rechts zu bewegen. Insgesamt kommt das Training im Sitzen und bei gleichmäßigem Tritt im Stehen dem Fahren im Freien sehr nahe, da die vielen kleinen Bewegungen, die durch das subtile Verlagern des Körpergewichts entstehen, den Druck auf den Sattel verringern und die Ermüdung bei längeren Workouts reduzieren.Während wir die seitliche Bewegungsfreiheit keinesfalls mehr missen möchten, ist hingegen die Vorwärts-/Rückwärtsbewegung nicht in allen Situationen optimal. So stößt man bei Sprints immer wieder gegen die vorderen und hinteren Anschläge und auch der Übergang von einer sitzenden in eine stehende Position funktioniert nicht immer reibungslos. Mit der Zeit entwickelt man aber ein Gespür dafür und vermag drastische Gewichtsverlagerungen erheblich zu minimieren.
Wie schon beim KICKR MOVE fällt es uns nicht leicht, eine klare Empfehlung für die integrierten Motion Plates auszusprechen, da der eigentliche Nutzen mehr bei längeren Rides als in wilden All-Out-Sprints liegt. Unserer Meinung nach wird so mancher Endurance-Fahrer den gesteigerten Komfort zu schätzen wissen, während HIT-Athleten das Feature tendenziell deaktivieren werden.Dennoch können auch Hardcore-Trainierer mit dicker Börse bedenkenlos zum Tac Neo 3M greifen, denn sobald die Sperre aktiv ist, haben sie einen vollwertigen, leisen, steifen Smarttrainer mit der Option, den Regenerationsride nach dem Rennwochenende noch mehr genießen zu können.
Ein realistischeres und angenehmeres Fahrgefühl, falls man es sich leisten kann.
Wie bereits erwähnt, verspricht Garmin eine Leistungsgenauigkeit von plus oder minus 1%, ähnlich wie bei seinem Vorgänger, dem Neo 2T. Allerdings wurde der Neo 3M entwickelt und mit einer verbesserten Kühlung ausgestattet, um eine höhere Genauigkeit über einen breiteren Bereich von Leistungsstufen zu bieten, insbesondere für extrem hohe Wattwiderstände bei niedrigen Kadenzen und umgekehrt. Zahlreiche Testfahrten auf Rouvy, bei denen parallel auch ein Shimano Dura-Ace Powermeter verwendet wurde, bestätigten die Zuverlässigkeit der Leistungsdaten.Unser Standardprotokoll ergab ebenfalls eine enge Übereinstimmung mit dem Shimano Dura-Ace Powermeter, wobei nur minimale Abweichungen festgestellt wurden. Hinweis: Der Kalibrierungsprozess des Trainers erfolgt automatisch, was eine manuelle Kalibrierung überflüssig macht. Der Dura-Ace Powermeter hingegen wurde per Shimano eTube Software manuell kalibriert.
Selbst DCR hält diesen Trainer für einen der genauesten, den er jemals getestet hat, wenn nicht sogar für den genauesten. Er konnte praktisch keine Mängel in Bezug auf die Wattgenauigkeit im Simulations- und ERG-Modus oder etwaige Temperaturschwankungen feststellen, was er durch zahlreiche Vergleichstests belegen konnte.Der Tacx Neo 3M glänzt aber nicht nur bei Simulationen im SIM-Modus, sondern auch bei Intervallen im ERG-Modus. Egal, wie abrupt der Leistungssprung ist, der Neo 3M führt den Fahrer sanft in das Intervall, passt den Widerstand schnell an und gleitet genauso geschmeidig wieder aus. Selbst bei zu starkem Tritt und einer Überschreitung des Widerstands zieht der Neo 3M den Fahrer feinfühlig, aber präzise zurück. Dieser gesamte Vorgang dauert etwa vier Sekunden.
In Kombination mit der Tacx Training App, für welche beim Kauf des Tacx Neo 3M ein dreimonatiges Premium-Abo enthalten ist, eröffnen sich Garmins virtuelle Welten.Die Tacx Training App bietet eine umfassende Auswahl an Trainingsprogrammen für Radfahrer auf allen Niveaus, darunter die Möglichkeit, echte Strecken nachzufahren und virtuelle Fahrten zu absolvieren. So kannst du aus einer Vielzahl von Strecken auf der ganzen Welt wählen und dein Trainingserlebnis durch realistische Simulationen von Steigungen, Gefällen und anderen Geländemerkmalen verbessern.
ASVÖ KING OF THE LAKE 2023Neu hinzugekommen ist die Strecke des "ASVÖ King of the Lake 2023", welche am 16. September 2023 während des europaweit einzigartigen Einzel- und Mannschaftszeitfahren rund um den Attersee aufgenommen wurde.
Fights um Sekunden, neue Rekorde, brennende Beine und überglückliche Gesichter - kämpfe jederzeit gegen die Uhr und miss dich virtuell mit 1.400 Radfahrern aus 26 Nationen.
Darüber hinaus bietet die Tacx Training App eine intuitive Benutzeroberfläche, die es einfach macht, das Training zu planen, durchzuführen und zu analysieren. Mit detaillierten Leistungsdaten und Analysetools kannst du deine Fortschritte verfolgen und deine Trainingsstrategie optimieren.
Wie schon Wahoos KICKR MOVE bietet auch Garmins Tacx Neo 3M Smarttrainer im Vergleich zu sperrigen Rocker Plates einen gelungenen Kompromiss zwischen Platzbedarf und realistischem Fahrgefühl. Anzumerken gilt jedoch, dass sich die subtilen Vorwärts-, Rückwärts- und Seitwärtsbewegungen zwar unglaublich natürlich anfühlen, sich allerdings auf einem niedrigeren Niveau abspielen als beim KICKR MOVE. Dies kann jedoch auch Vorteile haben, da der Fahrer bei intensiveren Einheiten oder im Wiegetritt nicht gegen übermäßige Kipp- oder Wippbewegungen anzukämpfen hat und trotzdem von dem höheren Sitzkomfort profitiert.Im direkten Vergleich zu Wahoos KICKR MOVE (inkl. Wi-Fi, einfacherem Radeinbau, Climb-Kompatibilität und Race-Mode) ist der Tacx Neo 3M um 400 Euro (bzw. mit Tacx Smart Netzwerkadapter um 550 Euro) teurer. Dafür besitzt Garmins Premium-Smarttrainer ein noch moderneres Design, Features wie die Abfahrts- oder Straßenoberflächensimulation, eine Laserlichtshow, die an frühere P1-Zeiten erinnert und eine unerreicht hohe Genauigkeit. Abgesehen davon ist uns kein anderes Home-Gerät bekannt, das die Wattvorgaben selbst bei intensivsten ERG-Intervallen derart perfekt umsetzt.Für diejenigen, die es sich leisten können, ist der Tacx Neo 3M Smarttrainer eine erstklassige Wahl und wird zweifellos langanhaltende Freude bereiten. Wer auf die integrierten Motion Plates, den zweiten, parallelen Bluetooth-Kanal, das optionale WLan/Lan-Modul und die verbesserten Klettereigenschaften bei ultra-niedrigen Kadenzen verzichten kann, fährt weiterhin gut mit dem Tacx Neo 2T (T2875) und spart ganze 700 Euro. Beide Tacx Neo Smarttrainer reagieren präzise auf Leistungsänderungen, besitzen die Features zur Untergrund- und Abfahrtssimulation und lassen einen selbst bei größeren Watt-Sprüngen nicht gegen die sprichwörtliche Wand fahren. Auch in puncto Genauigkeit und Nullpunktkalibrierung zählen sie zu den besten Geräten am Markt. Zudem sind sie extrem leise - sofern der 3M verriegelt ist, stammen die einzigen vernehmbaren Geräusche vom Antrieb und vom Schaltwerk des Fahrrads.
In wenigen Minuten gratis inserieren – mit Fotos, Preis und Spion-Reichweite in der Bikeboard-Community.
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