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Jugend-EM: 3 Medaillen!

Jugend-EM: 3 Medaillen!

17.08.12 13:41 9.428Text: PM, NoMan
Lisi Hager

nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je

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Fotos: grubernd
Sensationelles Abschneiden der Österreicher in Graz-Stattegg: Nadja Heigl und Felix Ritzinger holen Gold, Lisa Pasteiner punktegleich mit der Siegerin Silber!17.08.12 13:41 9.450

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Sensationelles Abschneiden der Österreicher in Graz-Stattegg: Nadja Heigl und Felix Ritzinger holen Gold, Lisa Pasteiner punktegleich mit der Siegerin Silber!17.08.12 13:41 9.450

Breaking News!
Wer hätte das gedacht: Am letzten Tag der 2. UEC European Youth MTB Championships bewiesen die Österreicher Kämpferherz und Durchhaltevermögen, während die Konkurrenz schwächelte.
Ähnlich wie Florian Gruber im Vorjahr sicherte sich Titelverteidigerin Nadja Heigl beim finalen XCO mit sozusagen letzter Kraft die Goldmedaille in der U17 weiblich. Felix Ritzinger, Bronzemedaillengewinner des Vorjahres, lief am Finaltag zu Höchstform auf und holte nach seinem Überraschungssieg im XC-Large Rang zwei im klassischen Cross Country. Weil gleichzeitig der Führende der Gesamtwertung, der Däne Simon Andreassen, ein technisches W.o. erlitt, konnte der Wiener am Ende des Tages über den EM-Titel der U17 Burschen jubeln.
Lisa Pasteiner, tags zuvor beim Marathon knapp an Martina Berta gescheitert, musste sich mit Platz zwei beim XCO auch im Gesamtranking der Italienerin beugen. Punkte-, aber nicht zeitgleich, holte die U15-Überraschung letztlich Silber. Lediglich das U15-Podest der Herren musste am Ende ohne österreichischen Beitrag auskommen – alle Einzelergebnisse und Gesamtresultate in Kürze auf www.bike09.at

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Wenn man in diesen Tagen nach Stattegg fährt, hat man den Eindruck, in Whistler Mountain gelandet zu sein. Whistler ist das Eldorado des internationalen Mountainbike Sports. Stattegg ist drauf und dran, diesen Ruf in Sachen MTB-Nachwuchs für sich zu verbuchen. 110 Teams aus 21 Nationen haben die Ufer des Stattegger Baches in eine beeindruckende Zeltstadt verwandelt. Insgesamt wieseln 330 hochmotivierte Jugendliche der Kategorien U15 und U17 sowie deren Betreuer und Fans herum – eine würdige Kulisse für die „Youngsters of Europe“- Spiele!

Das EM-Programm sieht vier Tage geballter MTB-Action in und um Graz-Stattegg vor. Den Auftakt bildete am Dienstag neben der feierlichen Eröffnung der Jugend-EM das Zeitfahren, mit dem die Startpositionen für den Hauptbewerb, das Mannschafts-Staffelrennen, ermittelt wurden. Der Mittwoch stand mit der MTB Kombination ganz im Zeichen der Technik. Ein Hindernis- und Geschicklichkeits-Parcours entschied dabei über die Startposition für den anschließenden, kurzen Cross Country. Der Donnerstag gehört den Ausdauernden: Beim XC-Large sind Durchhaltevermögen und Hitzeresistenz gefragt. Am Freitag schließlich folgt mit einem klassischen XC im olympischen Format das große Finale, mit dem die Gesamtsieger der zweiten Jugend-EM ermittelt werden. Mit der feierlichen Siegerehrung um 16:30 werden die frischgebackenen Europameister und Medaillen-Gewinner dann entsprechend gewürdigt.

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Dienstag
Das spektakuläre 900-Meter-Sprintzeitfahren diente als Prolog und gleichzeitig zur Setzung für den Haupt-Event des Auftakt-Tages, die Teamstaffel. Und eines war schon nach diesen Trials klart: das hohe Niveau von 2011 ist weiter gestiegen. Reichten im Vorjahr Zeiten um zwei Minuten für einen vorderen Platz, musste man heuer schon in der U15 1:52 fahren, um zu gewinnen, in der U17 gar 1:38. In der U15 holte sich Deutschland den vordersten Startplatz, Österreichs Christian Aistleitner sicherte für sein Team mit Platz 6 einen Platz in der ersten Reihe. In der U17 zeigte die Heimmannschaft, dass auch 2012 mit dem rotweißroten Team zu rechnen sein wird: Markus Kopfauf fuhr für das Team Austria 1 allen davon und sicherte Startplatz 1.

Am Nachmittag waren dann alle jeweils drei Teamitglieder gefordert. In Staffelform wurde die vielgelobte, von Bernd Tauderer designte Runde, befahren. Die Teams, die aus je 2 Burschen und einem Mädchen bestehen, konnten sich aussuche, in welcher Reihenfolge sie antreten würden. Taktische Raffinesse war hier gefragt. Deutschland entschied sich im Gegensatz zu den anderen Top Teams, darunter Österreich, für die Variante Bursch- Mädchen- Bursch: Und war damit in der U15 unschlagbar: Niklas Schehl, Anna Seier und Thorben Drach gewannen den ersten zur Europameisterschaft zählenden Bewerb vor dem italienischen Team Melavi-Dytech und einem weiteren deutschen Team:Bayern 1. Das Team Austria 1 mit Christian Aistleiter, Alexander Kaar und Lisa Pasteiner konnte seinen 6ten Platz behaupten. Austria2 landet auf Rang 14.
In der U 17 gab es für Österreich einen Staffelsieg aus dem Vorjahr gegen die starken Dänen zu verteidigen. Der erste Fahrer, Markus Kopfauf konnte erwartungsgemäß das fulminante Anfangstempo des dänischen Startfahrers nicht halten, hielt auf Rang sieben aber alle Chancen offen. Dann fuhr Felix Ritzinger ein großartiges Rennen und beförderte Österreich an die Spitze knapp vor Dänemark. Die Österreichische Europameisterin des Vorjahres, Nadja Heigl, sollte nun alles klar machen, doch präsentierte sich Malene Degn überraschend stark und sicherte am Ende knapp Platz 1 für Dänemark mit Simon Andreassen und Oliver Friis Sorensen, 13 Sekunden vor Austria1 mit Markus Kopfauf, Felix Ritziger und Nadja Heigl. Das deutsche Aufholmanöver landet diesmal auf Platz drei. Das multinationale Team um den Österreicher Daniel Katzmayer landet auf Platz 10, womit sich der letztjährigen U15 Europameister auch in der U17 eine brauchbare Ausgangsposition schaffen konnte. Austria 2 wurde 25.

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Mittwoch
Im zweiten Jahr der Jugend Europameisterschaften zeigten sich alle Mannschaften auf den „MTB Kombination“-Bewerb bestens vorbereitet. Insgesamt gab es 15mal die Bestnote 24, dennoch schafften sich die Österreicher wie im Vorjahr gute Ausgangspositionen für das Cross Country Rennen: In die erste Reihe mit 24 von 24 Punkten schafften es Christian Aistleitner (U15), Florian Reisenbauer (U17) und Daniel Katzmayer (U17), der U15 Europameister des Vorjahres.
Gleich im ersten Rennen sorgte eine junge Österreicherin für einen Überraschungssieg. Lisa Pasteiner, mit 30 Sekunden Rückstand ins Rennen gegangen, überholte innerhalb einer halben Runde alle vier Gegnerinnen vor ihr und siegte schließlich souverän mit einer Minute Vorsprung auf die Deutsche Leonie Daubermann. Dritte wurde Lize Struyf aus Belgien. Großartig auch die zweite Österreicherin, Yana Dobnig, als Fünfte.
Bei den Burschen waren wie tags zuvor beim Teambewerb die Deutschen mit Niklas Schehl und Torben Drach die bestimmenden Fahrer. Beide konnten sehr schnell die vor ihnen gestarteten Fahrer einholen- und zwar alle bis auf den Ungarn Attila Valter. Der hielt sich bis zu den letzten Metern an der Spitze, im packenden Endspurt konnte Schehl knapp vorbeisprinten. Sieger wurde also Niklas Schehl (GER) vor Attila Valter (HUN) und Torben Drach (GER). Beste Österreicher wurden die beiden Oberösterreicher Christian Aistleitner als Zehnter und Alexander Kaar als Fünfzehnter.

Bei den Damen der U17 startet die Europameisterin des Vorjahres aus dem vierten Startblock und radelte erwartungsgemäß schnell nach vor. Nur eine Konkurrentin konnte sie nicht abschütteln. Wie tags zuvor war es wieder eine Dänin, diesmal Anna Madsen, die Heigl das Leben schwer macht. Spannend wurde es, als ein Sturz Heigls in der letzten Abfahrt im Falschgraben die Dänin noch näher heranbrachte. Im Herzschlagfinish zog die Dänin tatsächlich noch an Heigl vorbei und gewann. Dritte wurde mit 40 Sekunden Rückstand Antonia Daubermann, Deutschland. Stark präsentierte sich am achten Platz die zweite Österreicherin, Luca Hautz.
Dänemark stellte mit Simon Andreassen auch den Favorit im Rennen der jungen Männer. Die Ausgangsposition: Gestern Sieg mit dem Dänischen Team und am Vormittag die maximale Punktezahl im Technikbewerb. Im Rennen setzte er sich wie auch schon im Teambewerb sofort an die Spitze und siegte schließlich souverän. Die Plätze 2 und 3 gingen an die beiden Deutschen Toni Parteymüller und Luca Schwarzbauer. Die besten Österreicher erreichen die Plätze 7 und 11 mit Felix Ritzinger und dem – defektgeplagten - Steirer Markus Kopfauf.

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Donnerstag
Am dritten Tag der Jugendeuropameisterschaften zeigte die Österreichische Mannschaft deutlich, warum sie zum Favoritenkreis gehört hatte. Diesmal sorgten auch die Burschen mit Felix Ritzinger für einen Tagessieg in der U17. Die Mädchen zeigten sich ähnlich stark wie schon am Vortag. Pasteiner fuhr wieder ausgezeichnet als Zweite, und Heigl holte „endlich“ den heiß ersehnten Sieg.
Im dritten von vier zur Europameisterschaft zählenden Bewerben wurde auf einer länger als sonst üblichen Runde gefahren. Mit den zudem wesentlich längeren Anstiegen als beim klassischen Cross Country hat der Bewerb schon etwas Marathoncharakter. Mit den bis zu 500 Höhenmetern langen Uphills hatten z.B. die Dänen ihre Probleme. Ganz anders die Österreicher, die diesen „Heimvorteil“ ausgezeichnet nutzen konnten.

War ihr gestriger Sieg bei den Mädchen der U15 noch überraschend, zählte Lisa Pasteiner beim XC-Large bereits zum Favoritenkreis. Eine ähnlich starke Zeit war nur die Italienerin Martina Berta gefahren. Und die beiden fuhren auch sofort allen anderen EM-Teilnehmerinnen auf und davon. Taktisches Glück brachte die junge Dame aus dem Piemont vor der letzten Abfahrt in eine stärkere Burschengruppe, was ihr einen kleinen Vorsprung brachte. Pasteiner kämpfte sich zwar nochmals heran, verfehlte am Ende die Italienerin mit sechs Sekunden Rückstand aber knapp. Dritte mit einer Minute Rückstand wurde die Deutsche Gesamtführende Anna Seier. Für Spannung am Finaltag ist gesorgt: alle drei Mädchen liegen nur je 1 Punkt auseinander.
Bei den Burschen der Klasse dominierten wieder die beiden Deutschen Torben Drach(1.) und Niklas Schehl (3.). In ihrer Mitte auf Platz zwei landete diesmal ein Italiener: Federico Piccolo. Die beiden stärksten Österreicher, Christian Aistleitner und Alex Karr, hatten mit Pech, Stürzen und Rempeleien zu kämpfen. Sie landeten auf den Plätzen 24. und 28.

Zwei Mal war die amtierende Europameisterin Nada Heigl in den letzten beiden Tagen knapp geschlagen worden. Am dritten Tag klappte es endlich mit dem ersehnten Tagessieg für die junge Dame aus Schleinach (NÖ). Und das, obwohl auch diesmal wieder ein unfreiwilliger Ausritt im Falschgraben mit dabei war. Die Plätze 2 und 3 gingen an Deutschland mit Lisa Neumüller und die Schweiz mit Sina Frei. Die Däninnen (Platz 8 und 9) verloren wichtige Punkte für die Europameisterschaftswertung, in der Heigl für morgen nun 8 Punkte, also 8 Plätze „Reserve“ hat.
Felix Ritzinger war schon knapp dran am haushohen Favoriten Simon Andreassen (DEN) als dieser stoppen musste und etwa eine Minute brauchte, um seine Kette wieder einzufädeln.
Was ohne diesem Missgeschick mit einem Zeitverlust von etwa einer Minute passiert wäre, ist schwer zu sagen, den am Ende fehlten Andreassen 52 Sekunden auf den Sieg. Er wurde Vierter. Jedenfalls ging Platz 1 im XC-Large an Felix Ritzinger, der seine Verfolger vor allem auf den Bergab-Passagen im Griff hatte. Der Bronzemedaillengewinner von 2011 liegt jetzt - einen Tag vor der Entscheidung - in der EM- Wertung auf Platz zwei hinter dem Dänen.

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Freitag
Drei Mädchen starteten im Abstand von nur je einem Punkt ins Finale der U15. Anna Seier (D), Lisa Pasteiner (Österreich) und Martina Berta (ITA). In den letzten Rennen zeigten sich Pasteiner und Berta stärker als die Deutsche, wodurch alles offen war.
Schon anfangs der ersten von 2 Runden radelte die Italienerin aus dem Piemont an die Spitze. Von dort baute sie kontinuierlich ihren Vorsprung aus, der am Ende unglaubliche eineinhalb Minuten betrug. Auch wenn die Italienerin an diesem Tag unschlagbar war, konnte Pasteiner den Rest des Feldes kontrollieren. Dritte wurde eine weitere Italienerin, die Südtirolerin Nina Jocher, noch vor Anna Seier. Europameisterin wird punktegleich mit Pasteiner, aber mit einem Sieg mehr, Martina Berta, Italien. Silber holt sich (obwohl eine der jüngsten im Feld) die Payerbacherin Lisa Pasteiner, vor Anna Seier Deutschland.
Konstant stark unterwegs sind wieder die Kärntnerin Franziska Egartner und Yana Dobnig mit den Tagesplätzen 6 und 8 und den exakt gleichen EM-Plätzen.

Während die österreichischen Burschen der U15 nur noch um Achtungserfolge kämpfen konnten, starteten punktegleich mit je zwei Siegen die beiden Deutschen Niklas Schehl und Torben Drach ins Finalrennen. Technische Probleme und Stürze von Drach entschieden das Rennen und damit die Europameisterschaften zugunsten von Niklas Schehl. Das letzte Rennen gewann Schehl vor dem Schweizer Albin Vital (der gleich 4x stürzte) und Torben Drach. Die Europameisterschaftsreihung lautete Schehl vor Drach (beide D) und Vital (CH).
Die beide stärksten Österreicher waren erneut Christian Aistleitner und Alex Karr. Beide radelten schon etwas gezeichnet am vierten Renntag zu den Plätzen 25 und 29 und zu den EM Plätzen 14 und 19.

Nach zwei Stürzen in den letzten beiden Rennen fuhr die überlegen Führende der U17, die Österreicherin Nadja Heigl, diesmal ein Sicherheitsrennen. Auch weil die Kräfte nach 3 Tagen „Vollgas“ schon angekratzt waren. Ein kontrollierter siebter Platz reichte und die Schleinacherin (NÖ) sicherte sich zum zweiten Mal nach 2011 den Europameistertitel.
Das Rennen gewann nach einer packenden Aufholjagt im Endspurt die Deutsche Antonia Daubermann vor der Dänin Malene Degn, die sich damit den Vizeeuropameistertitel sichern konnte. Die bis dahin an zweiter Stelle gelegene Deutsche Lisa Neumüller stürzte zu Beginn des Rennens schwer und fiel mit Schlüsselbeinbruch aus. Die dritte des Rennens, Nicole Koller (CH), verfehlte die Bronzemedaille von Anna Madsen (DEN) nur um einen Punkt.

Wie schon am Tag zuvor bremste ein technisches Problem mit der Kette den Dänischen Favoriten und Führenden der Gesamtwertung Simon Andreassen aus. Diesmal fiel er überhaupt ganz aus. Diese Gunst und natürlich auch sein unbedingter Kampfeswille machten die Bahn frei für den Österreicher Felix Ritzinger. Getreu seinem Motto „Aufgeben? Niemals“ glaubte er bis zuletzt an seine Chance und holte mit dem zeiten Tagesrang nach der Bronzenen im Vorjahr diesmal Gold.
Den Tagessieg feiert der Deutsche Luca Schwarzbauer, der sich damit zudem die Silbermedaille sichert. Dritter im Rennen wird der Belgier Kenneth Coomans, auf den dritten Platz der EM rückt ein weiterer Deutscher, Jonas Großmann.
Der Steirer Markus Kopfauf beendet seine mit Stürzen durchwachsene EM mit dem 23. Platz im Cross Country Rennen.

Medaillenbilanz!
Damit holt sich der Österreichische Mountainbike Nachwuchs zwei von vier möglichen Goldmedaillen. Dazu kommt die Silberne von Lisa Pasteiner. Deutschland gewinnt zwar mehr Medaillen (5) aber dafür nur eine Goldene. Die Restlichen Medaillen gehen an Italien (1G) Dänemark (1S, 1B) und die Schweiz (1B). Nach den silbermedaillenfreien spielen in London zeigen die heimischen Mountainbiker, das zumindest hier der Weg zu Weltspitze stimmt.


Die Jugend EM ist zu Ende, die Biketage um Stattegg noch lange nicht: Samstag und Sonntag gibt’s die Möglichkeit selbst Teile der EM Strecken zu testen sowie die Geschicklichkeit zu prüfen. Die Junior MTB Challenge, der Grazer Bike Marathon Stattegg- mit Masters Europameisterschaften, und 3 Einradbewerbe stehen am weiteren Programm. Infos unter www.bike09.at


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