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KTM Macina Gravelator SX 20 im Test

KTM Macina Gravelator SX 20 im Test

29.07.25 08:17 11.037Text: NoPain
Martin Ganglberger

Größe: 175 cm
Schrittlänge: 84 cm
Gewicht: 70 kg
Fahrstil/-können: Rennrad & Gravel, gute Ausdauer, wenig Power, volles Risiko bergab - wird allerdings selten belohnt

Klicke für alle Berichte von NoPain
Fotos: Erwin Haiden
Elektrifiziertes Graveln mit Feingefühl: KTMs robuster Gravelator-Rahmen aus Aluminium trifft auf den Bosch Performance Line SX - einen Motor, der nicht laut auf den Putz haut, sondern leise überzeugt. Dank kompakter Bauweise, entnehmbarem 400-Wh-Akku und optionalem PowerMore Range Extender mit zusätzlichen 250 Wh bietet das E-Gravelbike aus Mattighofen genau jene Unterstützung, die sich sportlich orientierte Gravelfahrer ebenso wünschen wie ausdauernde Langstreckenpiloten.29.07.25 08:17 16.676

KTM Macina Gravelator SX 20 im Test

29.07.25 08:17 16.6766 Kommentare NoPain
Martin Ganglberger

Größe: 175 cm
Schrittlänge: 84 cm
Gewicht: 70 kg
Fahrstil/-können: Rennrad & Gravel, gute Ausdauer, wenig Power, volles Risiko bergab - wird allerdings selten belohnt

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Erwin Haiden
Elektrifiziertes Graveln mit Feingefühl: KTMs robuster Gravelator-Rahmen aus Aluminium trifft auf den Bosch Performance Line SX - einen Motor, der nicht laut auf den Putz haut, sondern leise überzeugt. Dank kompakter Bauweise, entnehmbarem 400-Wh-Akku und optionalem PowerMore Range Extender mit zusätzlichen 250 Wh bietet das E-Gravelbike aus Mattighofen genau jene Unterstützung, die sich sportlich orientierte Gravelfahrer ebenso wünschen wie ausdauernde Langstreckenpiloten.29.07.25 08:17 16.676

Kein Dauerfeuer aus dem Unterrohr, kein Overkill auf Forststraßen, sondern gezielte Hilfe, wenn’s drauf ankommt. KTM hat diesen Ansatz verstanden und umgesetzt. Mit dem Macina Gravelator SX 20 präsentiert der Hersteller aus Mattighofen ein E-Gravelbike, das nicht auf dicke Hose macht, sondern lieber souverän liefert. Kein verkapptes Trekkingrad, kein getarntes SUV auf Stollenreifen, sondern ein Sportgerät für Menschen, die auch mal ohne Motor fahren würden – aber wissen, dass es mit Motor einfacher bzw. weiter geht.

 KTM Macina Gravelator SX 20 

Ein Gravelbike, das nicht ständig mit seiner Elektronik kokettiert, sondern sie dort einsetzt, wo sie sinnvoll ist und sich dabei trotzdem leichtfüßig, agil und direkt fährt.
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Der Bosch Performance Line SX - der flinke "Kleine" aus Stuttgart

Bosch ist vor allem für kräftige, robuste Motoren bekannt. So ist etwa der Performance Line CX (Gen 5) mit wuchtigem Drehmoment und kompromisslosem Schub (neuerdings via App auf 100 Nm und 750 Watt aufrüstbar) aus dem E-MTB-Segment nicht wegzudenken. Demgegenüber wirkt der Performance Line SX wie der athletische, zurückhaltende Bruder: leichter, mit weniger maximaler Power, dafür aber mit spürbar mehr Dynamik und feinerer Dosierbarkeit.

Der technische Aufbau des SX ist ähnlich dem des CX, allerdings wurde das Gehäuse aus Magnesium gefertigt und auf eine dritte Untersetzungsstufe verzichtet, um Größe und Gewicht weiter zu senken. Neben der Verringerung der Außenbreite des Motorgehäuses wurde auch der Q-Faktor von 178 mm auf 160 mm reduziert, was ein natürlicheres Fahrgefühl vermittelt. Aufgrund der geänderten Primärübersetzung liegt der Effizienzbereich jedoch in einem höheren Frequenzband, was bedeutet, dass der Fahrer deutlich schneller treten muss, um die volle Leistung des Motors auszuschöpfen.

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Dennoch sind 55 Nm Drehmoment und bis zu 600 W Spitzenleistung eine klare Ansage im Light-E-Segment. Erst recht, wenn man bedenkt, dass per Software-Update ab Herbst sogar 60 Nm möglich sein sollen. Das bringt nicht nur eine spürbar kräftigere Beschleunigung, sondern steigert auch die Eigenleistung des Fahrers auf das Vierfache.

Besonders clever: Die volle Motorleistung wird nicht stur abgegeben, sondern dynamisch freigegeben – abhängig vom gewählten Fahrmodus und davon, wie sehr sich der Fahrer ins Zeug legt. Während der Eco-Modus auf maximale Effizienz und Reichweite ausgelegt ist, liefert Tour+ eine automatisch dosierte Unterstützung je nach Pedaldruck. Im sportlichsten Modus Sprint hängt die Unterstützung direkt von der Trittfrequenz ab und eignet sich besonders für schnelle Antritte und intensives Graveln mit hoher Kadenz.

Zur individuellen Anpassung und für maximalen Komfort steht auch am Gravelator das Gesamtsystem aus Bosch Smart System, eBike Flow App, Mini Remote, System Controller und optionalem Range Extender zur Verfügung.

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Durchdachte Integration von KTM

Das Macina Gravelator SX 20 zeigt eindrucksvoll, dass KTM das Thema E-Gravel nicht nur als Modeerscheinung versteht, sondern ernsthaft verfolgt. Der modern gestaltete Aluminiumrahmen wurde von Grund auf für den Bosch Performance Line SX samt CompactTube 400 Akku entwickelt und punktet mit seiner ansprechenden Lackierung, durch den Steuersatz geführten Zügen sowie großzügiger Reifenfreiheit. Die Integration gelang KTM sowohl optisch als auch funktional überzeugend: Die schlanke Silhouette des Rahmens blieb erhalten, die Anschlüsse sind flach ins Rahmendesign eingebettet, der System Controller verschwindet dezent im Oberrohr. Am Lenker sorgt die kabellose Mini Remote für eine aufgeräumte Optik und zeigt mittels minimalistischer LEDs den Fahrmodus und den Akkustand an, ohne das Cockpit zu überladen.

Tech Specs

Rahmen Macina Gravelator Alloy 6061 CPT400 Bosch BDU31 / R-4350 Laufradsatz Mavic Allroad 1 29 CL 100/12TA |622x25TSS TLR Mavic Allroad 1 29 CL 142/12TA|622x25TSS HG TLR
Gabel X-Strada Gravel Perf. Carbon w/mountings F14 Rotor Shimano RT30 CL 180 / RT30 CL 160
Motor Bosch PERFORMANCE SX BDU3144 Reifen Schwalbe G-One Bite Perf. RaceGuard TLE 40C
Display Bosch Mini Remote Dropbar Lenkerband KTM Bartape
Akku Bosch CompactTUBE 400Wh Lenker KTM TEAM II Gravel 20°
Schaltwerk Shimano GRX RX812-11 shadow+ Lenkervorbau KTM TEAM Road -7° ICR
Schalthebel Shimano GRX RX600 Steuersatz Acros AICR internal 1.1/8"-1.5" angle limit
Kurbel KTM E-RACE ISIS 170mm Q2 Sattel Selle Royal SRX
Zahnkranz Shimano Deore M5100-11 / 11-42 Sattelstütze KTM TEAM II 27.2/350
Kette Shimano LG500 Bremse Shimano GRX BL-RX600
Gewicht 17 kg (Herstellerangabe) Preis € 3.999,- UVP

Hinzu kommt KTMs eigene Lösung zur benutzerfreundlichen Akkuhandhabung: der PowerTube Top Loader (PTTL). Dank dieser cleveren Konstruktion lässt sich der Bosch CompactTube 400 Akku nach oben aus dem Unterrohr entnehmen – praktisch für Fahrradkeller ohne Steckdose oder für alle, die unterwegs einen Zweitakku nutzen wollen. Alternativ bietet der Bosch PowerMore Range Extender mit zusätzlichen 250 Wh eine elegante Lösung zur Reichweitensteigerung. Er lässt sich bei den KTM-SX-Modellen direkt am Akkucover montieren.

In Summe ergibt sich eine Systemkapazität von bis zu 650 Wh - mehr als viele klassische Trekking-E-Bikes bieten, jedoch in einem deutlich leichteren und sportlicheren Gesamtpaket.

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Geometrie

Die Geometrie des Macina Gravelator SX 20 zeigt sich relativ sportlich, bleibt dabei aber tourentauglich. In Rahmengröße 55 cm bietet das Bike einen Reach von 389 mm und einen Stack von 579 mm - ein Verhältnis, das eine etwas aggressivere Sitzposition als bei klassischen E-Gravelbikes ermöglicht. Der vergleichsweise steile Sitzwinkel von etwa 73,5° positioniert den Fahrer effizient über dem Tretlager, während der flachere Lenkwinkel von 71° auch auf ruppigem Untergrund für souveräne Laufruhe sorgt. Die kurzen Kettenstreben (435 mm) verleihen dem Rad die nötige Wendigkeit, der Radstand von rund 1.038 mm schafft die Balance zwischen Agilität und Spurtreue.

Geometrie

XS S M L XL
Größe (cm) 49 52 55 57 59
Sitzrohrlänge (mm) 490 520 550 570 590
Oberrohrlänge (mm) 530 540 560 580 600
Sitzwinkel 74° 74° 73,5° 73° 73°
Lenkwinkel 69° 70° 71° 71° 71°
Steuerrohrlänge (mm) 150 150 160 170 185
Kettenstrebenlänge (mm) 435 435 435 435 435
Radstand (mm) 1.032 1.032,2 1.037,5 1.052,4 1.072,9
Stack (mm) 561,7 565,7 578,9 588,4 602,6
Reach (mm) 368,9 377,8 388,5 400,1 415,8
Überstandshöhe (mm) 765 782 803 817 834
Tretlagerabsenkung (mm) 72 72 72 72 72

In Summe ergibt sich ein Gravelbike, das zwar auf sportliche Dynamik ausgelegt ist, aber - nicht zuletzt dank durchdachter Lenkerergonomie - auch auf langen Touren mit Kontrolle und Komfort überzeugt.

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Der SX Antrieb in der Praxis

Der Bosch SX spielt seine Stärken nur dann aus, wenn man mitspielt. Das System ist klar auf Kadenz und Eigenleistung getrimmt. Wer meint, mit dicker Übersetzung bei 50 Umdrehungen pro Minute einen Berg hochzufliegen, wird enttäuscht. Wer dagegen den richtigen Gang wählt und ab etwa 75 rpm pedaliert, wird mit überraschend kräftiger, aber harmonischer Unterstützung belohnt.

Im flachen Gelände bleibt das System unauffällig, arbeitet leise und regelt sanft ab. Die 25-km/h-Grenze wird nicht zum Bremsschuh – der Übergang ins analoge Fahren ist weich und fast unmerklich. Bei technischen Anstiegen oder kurzen Schubpassagen am Schotteranstieg zeigt sich, wie hilfreich der progressive eMTB-Modus (Tour+) auch an einem Gravelbike sein kann: Der Motor schiebt mit, aber nie zu heftig. Trittfrequenz und Drehmoment werden laufend analysiert und das System belohnt engagiertes Fahren mit maximaler Unterstützung.

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Insgesamt arbeitet der Antrieb sehr leise. Im Gelände wird er fast gar nicht unangenehm wahrgenommen, auf der Straße keinesfalls. Selbst bei hohen Kadenzen wird das Betriebsgeräusch vom Fahrtwind und Reifenrauschen übertönt. Einzig im ausgekoppelten Zustand ist eine Art Säuseln oder Wimmern zu hören, das je nach Rahmenmaterial, -form und -größe variieren kann.

 Mit dem richtigen Gang und der passenden Trittfrequenz sind sowohl der Unterstützungsgrad als auch die Dosierung ausgezeichnet.  

Bosch Performance Line SX
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Das Gravelator SX 20 in der Praxis

Unser Testbike in Rahmengröße 55 bringt laut KTM 17 Kilogramm auf die Waage, ausgestattet mit dem vollständigen Bosch-System, einem Tubeless-ready Laufradsatz von Mavic und Komponenten aus Shimanos GRX-Serie. Die Schaltung kombiniert die preisgünstigeren Shimano GRX RX600 STIs mit dem bewährten RX812-Schaltwerk, das elf Gänge sauber und präzise verwaltet. Wie von GRX gewohnt, überzeugen die ergonomisch geformten Hebel, die sinnvoll abgestufte Kassette und die klar definierten Schaltvorgänge im Gelände wie auf der Straße.

Gepaart wird das Ganze mit Shimano GRX RX600 Bremsen, die vorne mit einer 180 mm und hinten mit einer 160 mm Scheibe bestückt sind. Mehr ist bei einem 17 Kilogramm schweren Graveler kaum nötig, zumal die Bremse angenehm dosierbar bleibt. Mavic Allroad CL Laufräder und die Schwalbe G-One Bite Performance TLE in 40 mm Breite ergänzen die Ausstattung zu einem vielseitigen Gesamtpaket, das auf Asphalt ebenso gut funktioniert wie auf Schotterstraßen, Singletrails oder breiten Waldautobahnen.

Ein echtes Highlight ist der KTM Team II Gravel Lenker mit kurzem Reach und flachem Drop. Er ermöglicht einen angenehm kompakten Unterlenkergriff, der den Lendenwirbelbereich schont – etwas, das bei vielen anderen Gravelbikes oft nur in der Theorie funktioniert. Der Selle Royal SRX-Sattel erfüllt seine Aufgabe unauffällig und komfortabel, was in der Praxis mehr wert ist, als es auf dem Papier klingt.

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Das Gravelator SX 20 vereint zwei Eigenschaften, die sich oft ausschließen: stabile Laufruhe bei hohem Tempo und eine angenehm direkte Agilität im Gelände. Das Rad lässt sich präzise durch Kurven manövrieren, bleibt in schnellen Abfahrten souverän auf Linie und zeigt sich auch im Wiegetritt jederzeit kontrollierbar. Selbst auf lockerem Untergrund oder in engen Kurvenkombinationen vermittelt es ein sicheres Fahrgefühl, was nicht zuletzt der gelungenen Gewichtsverteilung zu verdanken ist.

Das tief positionierte, sportliche Cockpit fördert eine aktive Fahrweise. Wer den Lenker im unteren Bereich greift, führt das Vorderrad präzise über den Trail, während sich ein entspannter Fahrstil im Obergriff ebenfalls komfortabel umsetzen lässt. Für längere Strecken könnte man über eine komfortablere Sattelstütze nachdenken. Die verbaute Aluminiumstütze erfüllt zwar zuverlässig ihren Zweck, bietet aber kaum spürbare Flexeigenschaften; eine nachrüstbare Carbonstütze würde hier noch etwas zusätzlichen Komfort ins Spiel bringen.

Auch die Schwalbe G-One Bite in 40 Millimeter Breite bieten eine gelungene Mischung aus Traktion, Rollverhalten und Vielseitigkeit. Wer auf besonders ruppigem Terrain unterwegs ist oder einfach mehr Dämpfung bevorzugt, kann problemlos auf Tubeless und auf 45 Millimeter breite Reifen umrüsten. Der Rahmen bietet dafür ausreichend Platz. Im Test zeigte sich das serienmäßige Setup insgesamt als ausgewogen und belastbar - lediglich auf sehr grobem Untergrund stößt die schmale Reifenbreite an ihre Komfortgrenzen.

 Vielseitig genug für Alltag, Abenteuer und alles dazwischen. 

KTM Macina Gravelator SX 20 im Test
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Fazit

KTM Macina Gravelator SX 20
Modelljahr: 2025
Testdauer: 2 Wochen / ca. 200 km
Preis: UVP € 3.999,-
+ Sehr natürliches, sportliches Fahrgefühl
+ Starke Unterstützung bei aktiver Fahrweise
+ Cleane Integration von Motor, Akku und Remote
+ Sportliche Sitzposition
+ Viele Ösen an Rahmen und Gabel
o Optisch nicht so clean wie TQ oder FAZUA
- Wenig Sitzkomfort
- Unterstützt nur bei aktiver Trittfrequenz wirklich kraftvoll
BB-Urteil: Leistungsstarkes und vielseitiges E-Gravelbike für tägliche Pendelstrecken oder abenteuerliche Touren.

Das KTM Macina Gravelator SX 20 bringt zusammen, was zusammengehört: Einen sportlichen, antriebsfreudigen Bosch-Motor, der leicht genug für ambitionierte Graveler ist, aber stark genug für echte Abenteuer, dazu ein durchdacht integriertes, optisch elegantes Aluminium-Rahmenkonzept mit ausgezeichneter Ausstattung, cleverer Konnektivität und voller Touring-Option zum Nice-Price.

Der Bosch SX ist nicht das leichteste, nicht das lauteste, nicht das unsichtbarste, aber vermutlich das ausgewogenste Antriebssystem seiner Klasse - und KTM holt aus ihm heraus, was technisch und optisch möglich ist. Wer beim Graveln nicht auf elektrischen Rückenwind verzichten will, findet hier die goldene Mitte.

KTM bietet das Macina Gravelator aktuell in drei Ausstattungsvarianten an – und zwar ziemlich durchdacht abgestuft: Das hier getestete SX 20 bildet mit 3.999 Euro das optisch wie technisch überzeugende Einstiegsmodell. Darüber rangiert das SX 10 mit etwas edleren Komponenten zum Preis von 4.299 Euro, während das Topmodell SX Prime mit Carbonrahmen, Highend-Ausstattung und 5.999 Euro die Spitze markiert.

Allen drei Varianten gemein ist der identische Antrieb, sprich: Bosch Performance Line SX, CompactTube 400-Akku, Smart System samt Mini Remote und System Controller. Außerdem sind zahlreiche Anschraubpunkte für Flaschenhalter, Taschen, Ortlieb-Gepäcklösungen oder original KTM-Gepäckträger vorhanden. Unterschiede gibt es bei Komponenten wie Schaltung, Laufrädern, Cockpit und Rahmenmaterial.

  • KTM Macina Gravelator SX 20 im Test

Geschrieben
Elektrifiziertes Graveln mit Feingefühl: KTMs robuster Gravelator-Rahmen aus Aluminium trifft auf den Bosch Performance Line SX - einen Motor, der nicht laut auf den Putz haut, sondern leise überzeugt. Dank kompakter Bauweise, entnehmbarem 400-Wh-Akku und optionalem PowerMore Range Extender mit zusätzlichen 250 Wh bietet das E-Gravelbike aus Mattighofen genau jene Unterstützung, die sich sportlich orientierte Gravelfahrer ebenso wünschen wie ausdauernde Langstreckenpiloten.



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Geschrieben

Wahnsinnsteil, da fehlt einfach nichts. Preis / Leistung ein Hit und noch dazu aus Österreich.

 

Nach langen Überlegen, wenn man den Range Extender montiert, wäre es schön, wenn man 2 Flaschenhalter oder Ortlieb Minitaschen an die Gabeltaschen montieren könnte- Ausweg, die Minitaschen an den Ortlieb Quick Rack montieren. Es sind ja ausreichend Ösen vorhanden.

 

 

https://bikepacking.com/gear/mounting-mini-panniers-and-cargo-cages-on-a-quick-rack/

Geschrieben

Ich habs ursprünglich auch am Schirm gehabt aber mit zunehmenden Wissen aus verschiedenen Vergleichen ist das Radl dann bald wieder ausgeschieden.

In dieser Preisklasse muss man Abstriche machen wenns unbedingt elektrisch unterstüzt werden soll.

Daher "nur" 11-fach, das wollt ich nicht, Standard ist ja mittlerweile 12-fach.

Geschalten wird mechanisch, das wollt ich auch nicht, weil Standard mittlerweile elektronisch ist.

Und am KTM selbst hat mir nicht so gefallen, dass es nicht diskret daher kommt.

Das heisst trotz dass der Bosch SX ein gutes Stück kleiner als sein grosser Bruder CX ist, ist der Tretlagerbereich immer noch voluminös.

Und zusätzlich ist das Unterrohr wegen dem Bosch-Akku (können die kleine schlanken Akkus bauen???) ein ziemlicher Brummer.

Zu guter Letzt hat das Rad mit "nur" 40mm breiten Reifen dann satte 17kg und mit dem Range Extender sinds dann sogar 18,5kg!

Das und all die anderen genannten Dinge waren mir trotz des attraktiven Preises zu wenig um den Zuschlag zu bekommen.

 

Weil ich die Marke und dieses Modell nicht vergleichen mag, auch um das gut gemachte Review vom Martin nicht zu durchkreuzen nur so viel:

Um einen Tausender mehr (zum Aktionspreis) hab ich mir dann ein Radl gekauft das

einen 12-fach statt einen 11-fach Antrieb hat,

das elektronisch schaltet,

das einen viel diskreteren und überaus smart agierenden TQ Motor hat, 

das ab Werk 50-622 Reifen statt 40-622 hat 

und das letztendlich nur 14kg (mit RX 15kg) statt 17kg (mit RX 18,5kg) wiegt.

Das waren Fakten die mir wichtig waren.

Wenn man wollte könnte man bei meiner Wahl anführen, dass mein Rad aber nur einen 360Wh Akku statt einen 400Wh Akku hat und

dass der RX nur 160Wh statt 250Wh hat.

Ja das stimmt, dafür ist es aber um 1,5-2kg leichter und ich weiss nicht was gscheiter ist.

 

Geschrieben (bearbeitet)

17 kg also 20 fahrbereit mit Flaha 2 x 750 ML Wasser, Garmin, 2 Reserveschläuche und diverses Kleinzeugs....Pedale verwende ich auch....

 

20 Kilo ist das Maximum, das ich die Kellerstiege raufschleppen oder im Zug aufhängen möchte

17 Kilo, ja sicher geht es 2 bis 3 kg weniger, aber ICH finde einen Alurahmen in Kombination mit meinem Gewicht und Quick Rack Gepäck sicherer

 

17 kg sind nicht nur dem Alurahmen geschuldet, sondern auch konstruktionsbedingt durch die Klappe zum herausnehmen, die ist natürlich ei. Grosser Vorteil, wenn man unterwegs den Akku mit aufs Zimmer nehmen möchte, wenn es keinen Radkeller mit Lademöglichkeit im Hotel gibt.

 

Das Bosch System ist europaweit so verbreitet, daß ich in CZ und SK keine Supportsorgen habe, da hatte ich bei Mahle mehr Sorgen. War für mich mit entscheidend. DER SX Motor rollt " im Leerlauf " auf der Geraden so super, dass ich zumeist den e wegschalte. Der Trainingseffekt ist dann in etwa wie mit dem beladenen Reiserad - sehr fein.

 

Meine Physiotherapeutin meinte, ich soll mir den Range Extender NICHT kaufen, 130 km Touren sind für mich mehr als ausreichend, ich komme sonst nur auf dumme Ideen. Ich habe ne Menge dumme Deen, zB einen 2. 400er Akku, den ich in die Ortleb Oberrohrtasche geben könnte

Bearbeitet von NoFatMan
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