Passwort vergessen?
Größe: 175 cm Schrittlänge: 84 cm Gewicht: 70 kg Fahrstil/-können: Rennrad & Gravel, gute Ausdauer, wenig Power, volles Risiko bergab - wird allerdings selten belohnt
Spusu kennt man in Österreich vor allem als Mobilfunkanbieter mit fairen Tarifen und schnellem Service. Im Jahr 2022 hat das Unternehmen sein Engagement auf den Bereich der Fahrrad-Mobilität ausgeweitet. Während ursprünglich mit E-Bikes gestartet wurde, umfasst das Sortiment mittlerweile auch sportlich ausgerichtete Fahrräder ohne elektrische Unterstützung.Seit 2024 werden alle Räder in der firmeneigenen Werkstatt in Wolkersdorf selbst gefertigt. Die Fahrräder sind TÜV-zertifiziert, individuell konfigurierbar und werden mit einem umfassenden Servicepaket angeboten. Dieses beinhaltet die persönliche Lieferung, die individuelle Anpassung vor Ort sowie einen kostenlosen Hol- und Bringdienst für das ebenfalls kostenlose Erstservice.Für das Modelljahr 2025/26 präsentiert spusu eine noch vielseitigere Produktpalette. Sie reicht nun vom komfortablen Tiefeinsteiger-E-Bike ab 3.490 Euro über das E-Mountainbike Deore 1x12 ab 6.650 Euro bis hin zu sportlichen Hardtails, Race-Fullys, Gravelbikes und Rennrädern mit hochwertiger Ausstattung.
Die spusu Rennräder starten bei 3.890 Euro und sind in drei Varianten mit Shimano 105 Di2, Ultegra Di2 oder der Topgruppe Dura-Ace Di2 erhältlich.Wir durften das spusu Rennrad in der 2026er Lackierung mit kompletter Shimano Ultegra Di2 Ausstattung sowie Komponenten von Shimano Pro, Mavic und Vittoria mehrere Wochen lang testen und nutzten die Plattform zusätzlich für unseren DT Swiss ARC Langzeittest.
Sprint und Surf.
Spusu ist ein österreichischer Mobilfunkanbieter und seit 2015 fixer Bestandteil des heimischen Markts. Der Name steht für "sprich und surf" - kurz, einprägsam und ganz im Sinne des Unternehmens: Kommunikation soll einfach, ehrlich und transparent sein. Telefoniert und gesurft wird über das Netz von Drei. Gegründet wurde spusu von Dipl.-Ing. Franz Pichler, der das Unternehmen bis heute als Eigentümer und Geschäftsführer leitet.Mit dem Leitsatz "Mobilfunk ohne versteckte Kosten" hat sich spusu einen Namen gemacht. Und das nicht nur mit attraktiven Tarifen, sondern auch mit einem Kundenservice, der tatsächlich erreichbar ist. Die meisten Anfragen werden innerhalb weniger Minuten erledigt. Kein Wunder also, dass das Unternehmen mehrfach als Testsieger ausgezeichnet wurde. Heute zählt spusu rund 700.000 Kunden in Österreich, Italien, Großbritannien und der Schweiz, beschäftigt über 300 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2024 einen Umsatz von 81 Millionen Euro. Mittlerweile geht spusu weit über Mobilfunk hinaus: Neben dem Ausbau regionaler Glasfaser-Infrastruktur und einer eigenen Weinsparte hat sich das Unternehmen seit 2022 auch dem Fahrradbau verschrieben. In der firmeneigenen Werkstatt im niederösterreichischen Wolkersdorf werden hochwertige Bikes entwickelt, gebaut, vertrieben und serviciert.Erhältlich sind die Bikes in den Shops in Wien, Baden, Vöcklabruck und Wolkersdorf oder online.
Wir wollen Mobilität so einfach und qualitativ hochwertig machen wie unsere Tarife. Mit den spusu Bikes setzen wir auf Regionalität, Top-Komponenten und einen einzigartigen Support, der begeistert.
Alle Bio-Bikes basieren auf leichten Carbonrahmen eines namhaften Produzenten aus China. Ähnlichkeiten zu anderen Marken sind dabei zwar nicht beabsichtigt, aber kaum zu übersehen. Abgesehen von der Herkunft der Rahmen setzt spusu – ähnlich wie die österreichische Marke KTM – darauf, möglichst viel Wertschöpfung im Inland zu halten. So kommen die Rahmen unlackiert in Wolkersdorf an und werden dort von einem Partnerbetrieb beklebt und lackiert. Wer bereit ist, rund 14 Tage länger auf sein Rad zu warten, kann gegen einen überschaubaren Aufpreis sogar eine Wunschlackierung ordern. Möglich sind nicht nur andere Farben, sondern auch individuelle Designs oder Schriftzüge. Einzige Bedingung: Das spusu-Logo muss am Unterrohr bleiben, in welcher Farbe auch immer.
Auch bei den Komponenten achtet spusu auf größtmöglichen Österreich-Bezug. Die Shimano-Gruppen und Pro-Parts kommen von Thalinger Lange aus Wels, die Firma Funbike in Puch bei Hallein liefert Vittoria Reifen und Schläuche sowie Zubehör wie Fidlock Flaschen oder Halter, und die Laufräder stammen wahlweise von Xentis.
Upgrades wie spezielle Kurbellängen, Vorbaulängen, Lenkerbreiten oder angepasste Übersetzungen sind jederzeit möglich. Kurz gesagt: Der nackte Chinarahmen trifft auf Lackierung, "made to measure" Ausstattung und Service aus Österreich.
Für unseren Test beließen wir das Rad in der Ultegra Di2-Standardkonfiguration, entschieden uns jedoch für hochwertigere Vittoria Corsa Pro in 28C und bestellten diese im Tubeless-Setup.
Der nackte Chinarahmen trifft auf Lackierung, „made to measure“ Ausstattung und Service aus Österreich.
Über alle Rahmengrößen hinweg zeigt die Geometrie eine klare sportliche Handschrift. Relativ kurze Kettenstreben und kompakte Radstände sorgen für Agilität, während die Kombination aus steilen Sitzwinkeln und vernünftiger Steuerrohrlänge je nach Größe eine ausgewogene Balance zwischen Effizienz und Komfort schafft. Damit sollen sowohl kleinere Fahrer mit kompakten Proportionen als auch größere Fahrer mit mehr Stack eine passende Sitzposition finden.Unser Testrad in Größe 54 ordnet sich in der Mitte der Palette ein. Mit einem Stack von 557 mm und einem Reach von 381 mm ergibt sich ein sportlich-neutraler Fit, der eine leicht gestreckte, aber nicht extreme Haltung erlaubt. Der Sitzwinkel von 74° positioniert den Fahrer effizient über dem Tretlager, was Kletterpassagen begünstigt. Der Lenkwinkel von 73° in Kombination mit dem 45 mm Gabel-Offset bringt ein direktes und präzises Lenkverhalten.
Damit richtet sich die Geometrie der Größe 54 vor allem an sportlich orientierte Fahrerinnen und Fahrer mit einer Körpergröße von etwa 170 bis 180 cm, die eine klassische Rennradgeometrie für Training, ambitionierte Touren und Rennen suchen und dabei Wert auf ein direktes und sehr agiles Fahrgefühl legen.Besonders auffällig ist die enorme Steifigkeit von Rahmen und Gabel, die für außergewöhnliche Spurtstärke und hohe Lenkpräzision sorgt. Zusammen mit der knackigen Geometrie vermittelt das Rad ein sehr agiles Handling, das schnelle Richtungswechsel und sprintsichere Antritte unterstützt. Ein kleiner Hinweis: Durch den relativ steilen Lenkwinkel in Verbindung mit den montierten breiten Reifen kann es bei engen Lenkmanövern zu Toe-Overlap kommen – bei stark eingeschlagenem Vorderrad stößt der Schuh rasch am Reifen an.
Besonders auffällig ist die enorme Steifigkeit von Rahmen und Gabel, die für außergewöhnliche Spurtstärke und hohe Lenkpräzision sorgt.
Mit der dritten Generation der ARC 1100 DICUT DB bringt DT Swiss sein bisher vielseitigstes Aero-Setup auf die Straße. Angeboten werden die Laufräder in 55, 65 und 85 Millimetern Felgenhöhe. Gemeinsam haben alle Modelle die 180 DICUT-Nabe mit Ratchet EXP-System, SINC Ceramic-Lager und die neuen DT aerolite II Speichen. Entwickelt wurde das Ganze mit einem klaren Ziel: mehr aerodynamische Effizienz, bessere Fahrstabilität und eine stimmige Balance aus Gewicht und Steifigkeit, passend für die unterschiedlichen Einsatzbereiche.Für unseren Test stand uns ein Laufradsatz mit 55 Millimeter Felgenhöhe zur Verfügung, bestückt mit einem Continental AERO 111 in 29C vorne sowie einem Continental GP 5000 S TR in 30C hinten. Ergänzt wurde das Setup durch passende TPU-Schläuche von Continental.
Dass im Profiradsport zunehmend auf breitere Reifen gesetzt wird, ist längst kein Geheimnis mehr. Damit diese ihr volles Potenzial ausschöpfen können, braucht es allerdings auch eine passende Felgeninnenweite. Bei den neuen ARC-Modellen liegt diese bei 22 Millimetern. Technisch wäre zwar auch eine noch breitere Ausführung möglich gewesen, im Fokus stand jedoch die perfekte Abstimmung mit dem 29 Millimeter breiten AERO 111 Reifen, der sich mittlerweile als neuer Aero-Standard etabliert hat.Eine größere Innenweite wirkt sich direkt auf die Stirnfläche des Laufrads aus. Um die damit verbundenen aerodynamischen Nachteile auszugleichen, setzt DT Swiss auf ein V-förmiges Felgenprofil. Laut Windkanaltests sorgt dieses Design nicht nur für den niedrigsten gemessenen Basiswiderstand, sondern reduziert auch das Lenkmoment. Das Ergebnis ist ein stabiles und kontrolliertes Fahrverhalten, das selbst bei Seitenwind überzeugt.
Im direkten Vergleich zu Hunt, Campagnolo und Zipp weisen die ARC 1100 DICUT 55 beim frontalen Basisluftwiderstand den niedrigsten gemessenen Drag-Wert auf. Der Segeleffekt bei extremen Gierwinkeln fällt im Vergleich zu einigen Mitbewerbern etwas moderater aus. Das bringt jedoch einen entscheidenden Vorteil: mehr Kontrolle beim sogenannten Strömungsabriss (Stalling), also dem Ablösen der Luftströmung von der Felge. Diese verbesserte Fahrbarkeit zeigt sich in diesem Vergleich durch das niedrigste Lenkmoment und einen besonders flachen Kurvenverlauf.In Kombination mit dem 29 Millimeter breiten AERO 111 Reifen (gestrichelte Linie) ergibt sich ein weiterer Pluspunkt: ein segelbedingter Rückgang des Drag bei gleichzeitig gleichmäßigem und gut kontrollierbarem Lenkmoment über den gesamten Gierwinkelbereich hinweg.
Auch bei den Details wurde nicht gespart. Dank des hauseigenen Baukastensystems und des gebündelten Know-hows konnten sämtliche Komponenten exakt aufeinander abgestimmt werden. Ziel war ein Laufradsatz, der nicht nur aerodynamisch überzeugt, sondern auch ein erstklassiges Fahrverhalten bietet. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten die speziell aero-optimierten Speichen. Ihre Zahl wurde am Vorderrad auf 20 reduziert, was den Luftwiderstand leicht senkt und gleichzeitig Gewicht spart.
In den kommenden Wochen werden wir die Laufräder so oft wie möglich unter unterschiedlichsten Bedingungen fahren. Unser Fokus liegt dabei auf Alltagstauglichkeit und Langlebigkeit. In Sachen Aerodynamik bleibt uns allerdings nichts anderes übrig, als auf die von DT Swiss bereitgestellten Daten zurückzugreifen. Dank der detaillierten Auswertungen sollte es Aero-Enthusiasten dennoch leichtfallen, die Performance für die eigenen Ansprüche einzuordnen.Für uns persönlich stehen neben der Aerodynamik vor allem zwei Punkte im Vordergrund: eine hohe Steifigkeit und eine möglichst geringe Seitenwindanfälligkeit.
Wer schnell unterwegs sein will, aber auch vor steileren Anstiegen nicht zurückschreckt, greift zur 55 mm Version.
In wenigen Minuten gratis inserieren – mit Fotos, Preis und Spion-Reichweite in der Bikeboard-Community.
Alle Kommentare (7) im Forum