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Trauer um Karl Glantschnig

Völlig überraschend ist der bekannte Langenloiser Radsport-Pionier Karl Glantschnig am 4. Mai im Alter von 69 Jahren verstorben.
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Langenlois steht unter dem Eindruck eines schmerzhaften Verlustes. Am 4. Mai ist Karl Glantschnig im Alter von 69 Jahren völlig unerwartet aus dem Leben gerissen worden. Mit ihm verliert die Stadt nicht nur einen bekannten Unternehmer, sondern vor allem einen außergewöhnlichen Sportler, einen visionären Vereinsgründer und einen Menschen, der mit seiner mitreißenden Begeisterung Generationen für den Radsport bewegt hat.

Wer an Karl Glantschnig denkt, denkt unweigerlich an Dynamik, Ausdauer und die Liebe zur Bewegung. Seine Leidenschaft gehörte allem, was auf zwei Rädern rollte. In jungen Jahren zog es ihn auf die Motocross-Strecken, wo er sein Talent sogar bei Staatsmeisterschaftsläufen unter Beweis stellte. Später fand er im Radsport seine wahre Berufung. Mit unbändigem Enthusiasmus und eiserner Disziplin bestritt er über zwei Jahrzehnte hinweg rund 400 Rennen. Ob kräftezehrende Marathons, Duathlons, Triathlons oder klassische Straßenrennen - Karl Glantschnig war in der Szene zu Hause und belohnte sich selbst mit zahlreichen Landesmeistertiteln.

Das Herz des Radsports in Langenlois
Sein sportliches Wissen und seine Begeisterung teilte er als Inhaber von "Glantschnig Rad und Freizeit" über viele Jahre mit den Menschen in der Region. Doch sein Engagement ging weit über den Ladentisch hinaus: Er war Mitbegründer des Union Radclubs (URC) Langenlois und prägte diesen als langjähriger Obmann und Präsident unglaubliche 39 Jahre lang. Für ihn war das Radfahren nie nur Leistungssport, sondern Gemeinschaft. Bis zuletzt war er selbst aktiv im Sattel unterwegs, organisierte Radausfahrten und steckte andere mit seiner Lebensfreude an.

"Alles, was zwei Räder hatte, ob mit oder ohne Motor, war seines. Und er war ein Kämpfer", erinnert sich der heutige URC-Obmann Günther Kanzler voller Respekt und Herzlichkeit an seinen treuen Weggefährten.

Ein letzter Gruß
Der plötzliche Abschied hinterlässt eine tiefe Lücke - im Verein, in der Stadt und vor allem im Leben seiner Familie. Karl Glantschnig war ein Familienmensch. Tiefem Mitgefühl und großer Trauer begegnen in diesen Tagen besonders seine Ehefrau Monika sowie seine Töchter Doris und Birgit, die gemeinsam mit ihren Familien Abschied von einem geliebten Ehemann, Vater und Opa nehmen müssen.

Die Gemeinschaft und alle, die ein Stück des Weges mit ihm gehen durften, kommen am Donnerstag, dem 21. Mai, um 14:00 Uhr in der Stadtpfarrkirche Langenlois zusammen, um Karl Glantschnig die letzte Ehre zu erweisen und sein Lebenswerk zu würdigen.
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Völlig überraschend ist der bekannte Langenloiser Radsport-Pionier Karl Glantschnig am 4. Mai im Alter von 69 Jahren verstorben.



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