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Über Kenda und die neue K-Series - Geschichte aus dem Wienerwald

Über Kenda und die neue K-Series - Geschichte aus dem Wienerwald

18.11.25 09:36 2.498Text: Erwin Haiden
Erwin Haiden

Größe: 180 cm
Schrittlänge: 85 cm
Gewicht: 73 kg
Fahrstil/-können: Gemütlicher Allround-Mountainbiker, gerne auch knackig bergab

Rennrad & Gravel: Das Abenteuer steht im Vordergrund

Klicke für alle Berichte von Erwin Haiden
Fotos: Markus Frühmann, Erwin Haiden, Kenda (Grafik)
Von Tomac zu den Ruso Brothers: Kenda, Reifen und Rennkultur bei schlammigstem Herbstwetter im Wienerwald.18.11.25 09:36 4.490

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18.11.25 09:36 4.49019 Kommentare Erwin Haiden
Erwin Haiden

Größe: 180 cm
Schrittlänge: 85 cm
Gewicht: 73 kg
Fahrstil/-können: Gemütlicher Allround-Mountainbiker, gerne auch knackig bergab

Rennrad & Gravel: Das Abenteuer steht im Vordergrund

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Markus Frühmann, Erwin Haiden, Kenda (Grafik)
Von Tomac zu den Ruso Brothers: Kenda, Reifen und Rennkultur bei schlammigstem Herbstwetter im Wienerwald.18.11.25 09:36 4.490

Eigentlich wollte ich euch in dieser Story erzählen, wie sich die neue K-Series von Kenda auf dem ebenso neuen Trek Fuel fährt. Eigentlich hätte, wie es auf der Einladung stand, “every ride a tiny holiday” werden sollen - eigentlich. Doch dann herbstelte es gewaltig in Wien und der Vienna Trailbrunch, Basis für meine ersten Testfahrten, wurde schließlich zum Vienna mud-bath.
So richtig eingewaschelt waren die Wege im Wienerwald, wobei mir so ein herbstlich-uriges Schlammbad eh mehr Spaß macht als ein Tag im Schickimicki Wellness-Hotel. So stürzte ich mich als Teil einer Horde internationaler Journalisten gemeinsam mit den Kenda-Pros auf die Strecken des Trailcenter Wien.

 Von Tomac zu den Rusos: Kenda, Reifen und Rennkultur 

Kenda ist stolz auf seine Wurzeln

Doch bevor ihr mir in die schlammigen Weiten des Wienerwaldes folgt, möchte ich euch noch ein paar Hintergrundinfos über Kenda liefern - ein Traditionsunternehmen, das seit den Pionierzeiten des Mountainbike-Sports auf Fahrradreifen setzt und mit der neuen K-Serie wieder Anteile am europäischen Reifenmarkt zurückerobern möchte.

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Kenda Short Facts

Wusstet ihr zum Beispiel, dass Kenda zu den größten Reifenherstellern der Welt gehört? In zehn Fabriken werden über 800.000 Reifen und Schläuchen täglich produziert, vom Automotive-Bereich bis hin zu Spezialanwendungen für Industrie und Landwirtschaft. Über 12.000 Mitarbeiter weltweit erwirtschaften mehr als 1 Milliarde Dollar Umsatz. In Europa arbeiten mittlerweile mehr als 600 Angestellte in drei Fabriken, bei sechs Distributoren und einem Technical Center.
Trotzdem fristete die Marke im deutschsprachigen Raum lange ein Dasein abseits der medialen Rampenlichter. Dabei liefert Kenda seit Jahrzehnten Gummi für Rennsiege, Weltrekorde und Alltagsabenteuer.

Im Rahmen des Vienna Trailbrunch hatten wir kurz die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Unternehmens zu blicken, das deutlich mehr kann als OEM und Budgetreifen. Blicke zurück, Blicke nach vorn - und mittendrin die K-Series, die frischen Wind ins Lineup bringt.

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Der Anfang: Taiwan, Reifen und Visionen

Eric Yang aus San Francisco, Chef des Power Sports Teams und Enkelsohn des Gründers, erzählte von den Anfängen. Gegründet wurde Kenda 1962 in Yuan-Lin, Taiwan. Der Fokus lag zunächst auf Fahrradreifen, bald folgten Scooter-, Motorrad- und Automobilreifen.
Was Kenda von Anfang an ausgezeichnet hat, war die enge Verbindung zum OEM-Markt. Unzählige Marken, auch in Europa, setzen auf Kenda als Erstausrüster. Das sorgte für Masse, aber weniger für Markenprofil. Doch hinter den Kulissen lieferten sie bereits damals ab - auch für ganz große Hersteller, die Kenda als zuverlässigen und loyalen Lieferanten schätzten.

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Heritage: Nevegal, Small Block Eight & Co.

Mit dem Einstieg in den MTB-Markt in den späten 1980er Jahren begann Kenda, auch bei ambitionierten Fahrern an Bedeutung zu gewinnen. In den 1990er Jahren entwickelte sich eine treue Fanbase.
Der Durchbruch kam mit dem Nevegal - entwickelt gemeinsam mit John Tomac. Ein Reifen für aggressive All-Mountain-Fahrer: schnell, griffig, langlebig. Für viele galt der Nevegal als das ultimative Do-it-all-Profil seiner Zeit.

Weitere Klassiker folgten: der Small Block Eight für XC und Dirtjump, der Honey Badger als Allrounder mit Balance zwischen Grip und Speed, oder der Excavator für hartes Freeride- und Downhill-Terrain.

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Athleten prägen das Profil

Die Liste der Fahrer, die auf Kenda unterwegs waren, liest sich wie ein Who-is-Who des MTB: John Tomac, Hans Rey, Tinker Juarez, Eric Carter, Brian Lopes, Melissa Buhl, Geoff Kabush. Sie testeten nicht nur, sondern lieferten Input für Profil, Karkasse und Mischung.
  • John Tomac: Entwickelte den Nevegal mit.
  • Hans "No Way" Rey: Weltweit unterwegs mit Kenda im Trial- und Adventure-Bereich.
  • Tinker Juarez: Symbolfigur für XC- und Langstreckenrennen.
  • Eric Carter & Brian Lopes: prägten 4X, Dual Slalom und Gravity mit Kenda.
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Von Tomac zu den Ruso-Brüdern: Neue Generation am Start

Heute sind es Fahrer wie Clemens Kaudela, Peter Kaiser oder Daniel und Elias Ruso, die mit ihren Einsätzen im Slopestyle, Downhill oder Enduro zeigen, dass Kenda nicht in der Vergangenheit verharrt.
Der Transfer von Praxis zu Produkt ist dabei geblieben: Die Fahrer bringen ihre Rückmeldung direkt an die Entwickler. Und die liefern.

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Technik mit Profil: Reifen für Anspruchsvolle

Wer sich durch das aktuelle Sortiment klickt, merkt schnell: Das sind keine generischen Gummis.
Der Hellkat etwa: ein echter Allrounder für Enduro und Downhill, mit abgestimmten Gummimischungen (ATC, AGC, AEC) und Karkassen je nach Einsatzzweck. Oder der Pinner, Johannes Fischbachs Lieblingsreifen für harte Strecken. Auch im XC- und Trailbereich wurde aufgerüstet, etwa mit dem Booster Pro oder Regolith, beide auch als Tubeless Ready und mit Kendas SCT-Schutz verfügbar.

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K-Series: Der neue Wurf

Seit kurzem rollt Kenda mit der K-Series eine komplett neue Produktlinie aus. Ziel: Einerseits das Portfolio zu bündeln und andererseits auch performance-technisch an die Weltspitze aufzuschließen und die Weltcupstrecken zu rocken.
Doubleblack heißt der neue Downhill-Reifen, der in seinem Profil ein echter Allrounder sein will und je nach Einsatzzweck in vier verschiedenen Aufbauten daherkommt (Trail, Allmountain, Enduro, Downhill). Während Kenda den Hellkat eher für schlammige Bedingungen und den Pinner eher für trockenes Terrain empfiehlt, soll der Doubleblack ein viel breiteres Spektrum abdecken. Wie breit, durfte ich dann später im Wienerwald am eigenen Leib erfahren.

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Crusher im Gravel-Lineup

Ebenfalls Teil der K-Series ist der neue Crusher, der der schnellste Reifen im Kenda Gravel-Lineup ist. Ihn gibt's einmal mit 120 TPI Karkasse für maximale Performance, und einmal mit einem durchgängigen 60 TPI Layer, der für mehr Durchhaltevermögen sorgen soll und sich primär an Abenteurer und Langstreckenfahrer richtet.

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Kenda K-Series Doubleblack am Trail

Für mich finden an diesem Tag gleich zwei Premieren am Trail statt: Zum einen der neue Kenda K-Series Doubleblack, zum anderen das neue Trek Fuel EX. Beides sind Produkte, die auf maximale Bandbreite und Vielseitigkeit setzen und sich so ideal ergänzen.

Nachdem es an den Vortagen ordentlich geregnet hat und bis zur ersten Liftfahrt weiter nieselt, sind die Trails entsprechend rutschig – und mit rutschig meine ich Wienerwald-Lehm-Max-Out-Level-Glatt. Da kann der Kenda Doubleblack Trail auf meinem Trek gleich zeigen, was bei solchen Wildsau-Bedingungen in ihm steckt. Und was soll ich sagen: Trek rutscht, Trek fängt sich wieder, alles gleitet wie mit Schmierseife geschmiert durch die Kurve. Noch ohne Angstschweiß auf der Stirn werde ich schneller, beame mich zurück ins Jahr 2011, fühle mich wie Danny Hart in Champery. Spätestens seit diesem Ritt wissen wir: Speed is king und hilft enorm bei solch widrigen Bedingungen, die Stollen frei zu halten. Und freie Stollen bedeuten Grip.
Im Fall des Kenda bin ich vor allem begeistert von der Geschmeidigkeit, mit der sich die wegrutschende Fuhre wieder fangen lässt. Selbst über den kleinen Wurzelteppich am Ende des Spompanadl-Trails gibt mir der Doubleblack so viel Vertrauen, dass ich einfach Vollgas auf der Linie bleibe – und in der Tat: Der Reifen hält.

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Nach gefühlt zehn Abfahrten schwinden meine Kräfte, und mit dem Auftrocknen des Lehmbodens wird dieser für mein Gefühl immer klebriger, rutschiger und unberechenbarer. Am Ende treffen sich alle beim Bikewash für eine 20-minütige Panier-Entfernung.
Es war ein kurzer erster Test des Kenda Doubleblack Trail, aber ein sehr vielversprechender. Sobald ich wieder einen Satz unter die Räder bekomme, wird's einen ausführlichen Bericht geben.

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Trek Fuel (EX) - Erster Eindruck

Vom neuen Fuel wird's hier demnächst einen eigenen Testbericht geben, deshalb werde ich mich mit meinen Eindrücken und den technischen Daten kurz halten.
Das Fuel ist ein echter Allrounder und mit der neuen Geometrie vom leichten Trail/Allmountain bis zum harten Enduro-Einsatz recht flexibel konfigurierbar. Die großen Unterschiede im Federweg lassen sich mit unterschiedlichen Anlenkungen realisieren, und so reicht die Bandbreite von 150 mm an der Gabel beim Fuel EX über 160 mm beim MX bis zu 170 mm beim LX, je nach Konfiguration auch mit Stahlfederdämpfer. Darüber hinaus lässt sich dank Flip-Chip der verbaute Dämpfer dann noch weiter ans Fahrerprofil anpassen.

Wie immer ist die Lackierung bei Trek ein echtes Highlight. Mein Testbike in Gloss Chameleon Green / Matte Black schaut richtig "schoaf” aus, der Rahmen in Purple Phaze / Amethyst Marble ist aber nicht weniger spektakulär.
Das Bike fühlt sich auf den ersten Metern exakt so an, wie ich das von einem Trek Fuel erwarte. Die Sitzposition, Geometrie, Lenkerbreite, das Fahrwerk, all das zusammen gibt mir sofort ein entspanntes Gefühl der Sicherheit. Trotz des widrigen Wetters und der entsprechenden Schlammpackungen am Bike arbeitet Shimanos XT Di2 wie ein Glöckerl. Einzig dem Kettenblatt hätte bei diesen extremen Bedingungen eine Führung nicht geschadet.

Geometrie Fuel LX 29"

Rahmengröße S M L XL XXL
Reach (mm) 418 448 473 498 518
Stack (mm) 619 633 647 661 674
Lenkwinkel 63,4° 63,4° 63,4° 63,5° 63,5°
Sitzwinkel, effektiv 77,5° 77,2° 76,4° 75,9° 75,4°
Sitzwinkel, real 71,5° 71,5° 71,5° 71,6° 71,6°
Oberrohr (mm) 552 586 621 655 684
Steuerrohr (mm) 95 110 125 140 155
Sitzrohr (mm) 370 400 420 455 475
Kettenstreben 437 437 442 447 452
Radstand (mm) 1.200 1.237 1.273 1.310 1.341
Tretlagerhöhe 347 347 347 346 346
Federweg (hi, mm) 160 160 160 160 160
Federweg (vo, mm) 170 170 170 170 170
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Geometrie Fuel MX

Rahmengröße S M L XL XXL
Laufradgröße Mullet 29/27,5
Reach (mm) 426 456 482 507 527
Stack (mm) 613 627 641 654 668
Lenkwinkel 64,2° 64,2° 64,2° 64,2° 64,2°
Sitzwinkel, effektiv 78,3° 77,5° 77° 76,6° 76,1°
Sitzwinkel, real 72,3° 72,3° 72,3° 72,3° 72,3°
Oberrohr (mm) 549 584 618 652 682
Steuerrohr (mm) 95 110 125 140 155
Sitzrohr (mm) 370 400 420 455 475
Kettenstreben (mm) 434 434 439 444 449
Radstand (mm) 1.191 1.228 1.264 1.301 1.332
Tretlagerhöhe (mm) 343 343 343 343 343
Federweg (hi, mm) 150 150 150 150 150
Federweg (vo, mm) 160 160 160 160 160
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Geometrie Fuel EX

Rahmengröße S M L XL XXL
Laufradgröße Mullet 29/27,5 29″
Reach (mm) 431 460 485 510 530
Stack (mm) 610 624 638 651 665
Lenkwinkel 64,6° 64,5° 64,5° 64,5° 64,5°
Sitzwinkel, effektiv 78,7° 78,3° 77,4° 76,9° 76,4°
Sitzwinkel, real 72,7° 72,6° 72,6° 72,6° 72,6°
Oberrohr (mm) 548 583 617 651 680
Steuerrohr (mm) 95 110 125 140 155
Sitzrohr (mm) 370 400 420 455 475
Überstandshöhe (mm) 741 742 749 755 764
Kettenstreben (mm) 437 437 442 447 452
Radstand (mm) 1.187 1.225 1.262 1.298 1.330
Tretlagerhöhe (mm) 340 339 339 339 339
Federweg (hi, mm) 145 145 145 mm 145 mm 145 mm
Federweg (vo, mm) 150 150 150 mm 150 mm 150 mm
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Das praktische Fach im Unterrohr, das gleichzeitig auch die Aufnahme für den Flaschenhalter integriert hat, freut sich zu Recht großer Beliebtheit und ist im Fall des neuen Fuel mechanisch sauber, robust und edel gelöst, sodass am Trail nichts klappert oder locker werden kann.
Alles in allem hatte ich mit dem Trek schon mächtig Spaß und hätte gerne noch ein paar Runden im Trockenen oder in alpinem Gelände damit gedreht. Was mit dem Bike alles möglich ist, haben nicht nur die Pros beim Trailbrunch gezeigt, sondern auch wir bei vielen unserer Touren mit dem Vorgängermodell erlebt. Die Fuel EX Klasse zählt sicher zu den vielseitigsten Bikes am Markt.

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Fazit: Kenda - Mehr als ein Unbekannter

Kenda ist kein neuer Player am Markt, aber immer noch ein unterschätzter. Mit einer langen Geschichte, starken Fahrern und einem spürbaren Bekenntnis zum Sport will man langsam, aber gezielt, die Schrauben anziehen und das eigene Profil schärfen.
Die K-Series ist dabei mehr als nur ein Marketingkonzept: Sie zeigt, dass man den Spagat zwischen OEM-Masse und Performance-Anspruch ernsthaft nehmen will, mit dem Ziel, sich vom reinen Hersteller immer mehr zur Marke zu entwickeln.

Auch wenn ich im Trailcenter Wien nur kurz das vergatschte Vergnügen hatte, den neuen K-Doubleblack Trail zu testen: Mir hat der Reifen bei den Bedingungen schon sehr imponiert und ich bin gespannt auf weitere Erfahrungen 2026 - dann fix auch bei trockenen Bedingungen, bei Staub und Hitze ebenso wie im milden Mairegen.
Für mich zählt Kenda aktuell zu einem der meist unterschätzten Player am Markt und ich bin gespannt, wie sich die Marke durch die neuen Strategien weiterentwickeln wird.

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Geschrieben
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Geschrieben (bearbeitet)

 KENDA sollten eigentlich bekannt sein, klein sind sie nicht. 

 

 Was ich erst heute raus fand ist das auch MAXXIS ursprünglich Mitte der 1960's Jahre in Taiwan begonnen hat. 

 

 Wirklich rar und schwer zu finden sind NOKIAN Reifen! 😝 

 

 Von den 10 hier https://www.jiuyutyre.com/top-bike-tyre-brands-in-the-world/ habe ich von #2, #8, #9 & #10 noch nie was gehört?

 Dazu zählt auch CST, welche auch behaupten sie seien der größte Fahrradreifenhersteller der Welt.  

 

 Kenda, Maxxis, Schwalbe, Continental und Specialized sind ausreichende Auswahl oder? 

Bearbeitet von lll
Geschrieben (bearbeitet)

 Ja, CST, MRF, Panaracer, TUFO, WTB Reifen, nie gehört, nie gesehen. Panaracer werden zur 90% in Japan hergestellt, wo werden sie hier angeboten?

 

 Aber es gibt auch andere regional sehr große Marken die nicht global weit verbreitet sind: CEAT, Apollo, TVS Eurogrip. 

 

 Wie viele Reifenmarken muss man eigentlich kennen?

 

 Beim Bikes ist man auch mit ein halbes Dutzend Brands bestens abgedeckt, oder? BMC, Cannondale, Santa Cruz, Scott, Specialized, Trek, &c.. Manche Leute "brauchen" 20+ Paar Schuhe, manche halt nicht.

 

 

Bearbeitet von lll
Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb roland_p:

Echt? 

 

vor 14 Stunden schrieb soulman:

Na servas.... wennst #8, #9 und #10 wirklich nicht kennst, hast abe echt a ziemliche Lücke.

Das kommt wohl davon, dass sich manche User hier fast ausschließlich im "Blauderstübchen" aufhalten und Bikeboard als Social Media Ersatz wie Insta und Facebook nutzen.

  • Like 1
  • Haha 2
Geschrieben

Möglich. 

Aber wer sich tagtäglich immer nur mit dem Thema Radl beschäftigt…..eine gewisse Einfalt muss da schon vorhanden sein.

Immer nur Radl, Radl, Radl wurdert mir recht bald z blöd. Ich hab ja andere Interessen und Verpflichtungen auch noch.

Aber ja, muss halt auch geben.

Geschrieben
Am 19.11.2025 um 16:16 schrieb lll:

 KENDA sollten eigentlich bekannt sein, klein sind sie nicht. 

 

 Was ich erst heute raus fand ist das auch MAXXIS ursprünglich Mitte der 1960's Jahre in Taiwan begonnen hat. 

 

 Wirklich rar und schwer zu finden sind NOKIAN Reifen! 😝 

 

 Von den 10 hier https://www.jiuyutyre.com/top-bike-tyre-brands-in-the-world/ habe ich von #2, #8, #9 & #10 noch nie was gehört?

 Dazu zählt auch CST, welche auch behaupten sie seien der größte Fahrradreifenhersteller der Welt.  

 

 Kenda, Maxxis, Schwalbe, Continental und Specialized sind ausreichende Auswahl oder? 

 

CST ist ebenso wie Maxxis ein Markenname der Cheng Shin Tires. Die sind mit Sicherheit einer der größten Hersteller der Welt. Denn die machen von Scheibtruhe, Rodel, Kinderräder usw. Einfach alles. Fast jeder Reifen den man im Baumarkt für irgendein Gefährt auf Rollen kaufen kann ist von denen. 

 

Panaracer nicht zu kennen ist schon eine Leistung. Die waren schon in den 90ern im MTB Bereich mit Smoke und Dart sicher das was heute Assegai und DHR sind. Und spätestens jetzt seit dem Gravel Boom sind auch wieder sehr weit verbreitet. 

 

WTB sind bei uns in EU halt nahezu nicht vorhanden und Tufo ist halt eher Rennrad. 

Vittoria sind aber mittlerweile auch Recht bekannt und mWn im Cyclocross seit Ewigkeiten eine Größe. 

Geschrieben

Eh spannend wie sich das mit den Reifen immer entwickelt. Kenda bin i tatsächlich vor 7-8Jahren mal gefahren, jedoch a nur weil ma die bei den Sloenduros oft als Preis bekommen hat. Warn shcon ok, honeybadger und nevegal glaub, aber gekauft hätt ichs auch damals nit. Den HB hats mir mal hinten in einer Kompression runtergezogen, danach halt vorne montiert 😅

Panaracer muss ma einfach kennen, erinner mich noch genau wie der Kumpel die am LeeCougan Hardtail hatte. So mit gelber Seitenwand um 2002 rum. Da er danach quasi nie mehr gefahren ist, sind die Dinger tatsächlich noch drauf. Muss ich ihn glatt um ein Foto bitten! 👍

Geschrieben

Ich hab auf meiner Leichtbau-Möhre den Kena Klimax Lite in 1,90" gefahren.

Der hat tatsächlich selbst gewogene 345gr gehabt, eine hauchdünne Karkasse und ein profil wie ein moderner Mixed-Gravel Reifen.

Näheres von damals vor 23 Jahren hier:

 

  • Like 1
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Geschrieben (bearbeitet)
Am 23.11.2025 um 13:43 schrieb mahalo:

Panaracer nicht zu kennen ist schon eine Leistung. Die waren schon in den 90ern im MTB Bereich mit Smoke und Dart sicher das was heute Assegai und DHR sind. Und spätestens jetzt seit dem Gravel Boom sind auch wieder sehr weit verbreitet. 

 

 Ehrlich gesagt ist das sehr traurig, weil es möglicherweise einer der coolste Namen aller Zeiten ist (Pantheismus &c.). Nur deswegen würde ich sie aber nicht kaufen.

 Im Bereich Auto, Chemie, Metal, Technik, &c. vertraue ich .DE viel mehr als .JP, rest Europäischen Raum ganz zu schweigen... Aber schau wie viele Marken es gibt : 

 

iU6J3dQ.png   GQBsvZH.png

 

 https://www.bike24.de/radfahren/teile/fahrradreifen  |   https://www.bike-components.de/de/komponenten/reifen/?filtereinsatzbereich[0]=MTB (nur MTB) 

 

 Man sieht es auch wie stark die Marken und Modellanzahl bei den Händler variieren...

 

 Mein Rad kam mit Schwalbe, die haben mir sehr gut gefallen, sowie auch der Hersteller &  Philosophie, und das habe ich immer gekauft, außer MAXXIS 1.5mm Freeride Schläuche.

 

 Ich habe nie nach anderen Reifenmarken geschaut, und Ich lese auch keine Radzeitschriften oder verfolge Rennen, woher soll ich mehr Marken kennen? 

 

 Außerdem macht Schwalbe keine KFZ Reifen, das habe ich immer als großes Plus gesehen. 

 

 Von den meisten Räder die ich gesehen habe, waren es fast ausschließlich: Schwalbe, Maxxis, Specialized, Continental, ganz selten Pirelli oder Vredestein. Nicht einmal Michelin Reifen habe ich jemals auf ein Fahrrad gesehen. 

 

 Und wer glaubt ich bin ein "virtueller Radfahrer"  und beschäftige mich überhaupt nicht ernsthaft damit 

 

 

 

Bearbeitet von lll
Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb noBrakes80:

Panaracer warn halt wie Ritchey und IRC richtige Hausnummern in den 90ern. Quasi die Schwalbe, Maxxis und Contis von heute. 

 

Und GT !!!!

DIe waren auf meinem 93er Zaskar. Raw wie es sich gehört mit Mag21 und geilen 4cm Federweg. 4 cm !!! Damit war ich in der Schule der King.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb mahalo:

 

Und GT !!!!

DIe waren auf meinem 93er Zaskar. Raw wie es sich gehört mit Mag21 und geilen 4cm Federweg. 4 cm !!! Damit war ich in der Schule der King.

Ja und mit a bissl mehr, mit 6cm Federweg hat greg Herbold 1994 in Kaprun die Downhill Challenge bestritten.

Und so nebenbei noch mit gemessenen 103km/h auf der Geraden nach dem Start vom Maiskogel.

Geschrieben
vor 39 Minuten schrieb soulman:

Ja und mit a bissl mehr, mit 6cm Federweg hat greg Herbold 1994 in Kaprun die Downhill Challenge bestritten.

Und so nebenbei noch mit gemessenen 103km/h auf der Geraden nach dem Start vom Maiskogel.

 

War sicher ein Forststrassen Gravel Event 😄

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