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Mit Calzone und Tiramisu zur adidas Bike Transalp

662 Kilometer quer über die Alpen mit über 22.000 Höhenmetern. 1.074 Mountainbiker aus 27 Nationen werden in nur acht Tagen die Ostalpen vom Startort Mittenwald bis zum Ziel in Riva del Garda durchqueren. Es werden vier Länder durchquert und 17 Pässe und Übergänge bezwungen. Die Königsetappe am siebten Tag von Kaltern nach Folgaria fordert von den Bikern mit 124 Kilometern und 3995 Höhenmetern alles ab.

Was passiert wenn es zwei Webwappler wagen, eines der härtesten Etappenrennen in Angriff zu nehmen? NoPain und NoSane vom Bikeboard machen für euch den Härtetest und berichten von ihren geheimsten Trainingsmethoden powered by Pizza & Pasta di Santa Lucia, der monatelangen Vorbereitung beim Schanzn-Wirtn und den kräfteraubenden Kellerfestnächten.


Die Profis

Helen Jackson ist kein unbeschriebenes Blatt. Als Profiathletin ist sie schon seit mehreren Jahren beim Team Saab Salomon unter Vertrag und bestreitet die härtesten Adventure Rennen der Welt. Unter anderem die komplette Raid World Series.
Thomas Widhalm ist kein Profi - er arbeitet im Wiener AKH und nutzt die Freizeit für seine Frau und seine vier Kinder ... und zum Trainieren. Gemeinsam mit seinem Leistungsdiagnostiker Fritz Tröstl entwickelt er für jede Saison ein extrem effizientes Trainingsprogramm und sieht die adidas Bike Transalp als Saisonhöhepunkt. Training, Ernährung und Material ... alles ist für diese 8 Tage perfekt abgestimmt.
Das Ziel ist klar: Sieg bei den Mixed Teams gemeinsam mit Helen Jackson ... gäbe es da nicht ein kleines Problem ... Helen spricht nur Englisch und Thomas ... nicht ...

Helen Jackson (GBR)
Team Saab Salomon

"Thomas ist ein unheimlich guter Biker, aber sein Englisch ist fürchterlich."

Thomas Widhalm "NoBody"
MBR 2RadChaoten.com SWAT

"Viel werden wir eh nicht zum Reden kommen."

Die Wappler

Erwin Haiden und Martin Ganglberger sind selbständige Unternehmer und fahren in ihrer Freizeit Rennrad und MTB.
Erwins Trainingsleistungen betragen 2x pro Woche 45km entlang der Donau. T'schuldigung - beim Radmarathon in der Wachau ist er auch mitgefahren (aber da hat sich verfahren ... jaja ;-)
Martin fährt mit dem Renner 1x die Woche nach Hainburg, trainiert "Hantelschupfen" im Club Danube und am Wochenende bestreitet er einen langen Marathon ... klingt auch nicht viel - ist aber doch bedeutend mehr als sein Kollege.
Ihre Herausforderung sind keine sprachlichen Barrieren - ihre Herausforderung heißt "Überleben".

Erwin Haiden "NoSane"
MBR 2RadChaoten.com

"Ich hätt mich damals im Suff nicht überreden lassen dürfen."

Martin Ganglberger "NoPain"
MBR 2RadChaoten.com

"Die eigentliche Herausforderung ist, während der Vorbereitung auf den Alk zu verzichten."

Die Betreuer

Birgit Platzer ist Martins Freundin und begleitet die muntere Truppe von Etappe zu Etappe. Sie wird sich viel gefallen und sagen lassen müssen und hat versprochen nicht eingeschnappt zu sein. Man wird sehen.
Walter Schmidt ist der Ex-Chef von Martin und Erwin. Seine Beweggründe als Mentalcoach und Betreuer mitzukommen, sind den Teilnehmern bis dato noch unklar. Man hofft halt, dass Walter keine Rechnung mehr offen hat, die er die kommenden 8 Tage begleichen möchte.

Birgit Platzer "Bixi"
2RC Masseurin (www.knete.at
)
"Ich werde unseren Teams die Wadln schon viererichten."

Walter Schmidt "NoHope"
2RC Model und Mentalcoach

"Wenns ned spuren und gscheit gasgeben, dann gibts was auf die Glocke."



Tagwache 7:30 Uhr, alle frühstücken ... naja fast alle ... NoPain muß noch sein Rad reparieren, die Schaltung spinnt - man kommt nicht aufs letzte Ritzel. Nach 20 Minuten ... die erste Schrecksekunde ... "Jüüüüürgen ... geh bidde hüf ma ..." ... mittlerweile kommt man nur mehr auf 5 Ritzel ... Jürgen legt Hand an, die Bauden werden herausgezogen, alle Schrauben in sämtliche Richtungen gedreht ... "Thooooomas ... geh bitte hüf uns" ... mittlerweile kommt man nur mehr auf 2 Ritzel ...
Thomas identifiziert das Problem (Schaltseil falsch angeklemmt), aber es bleibt keine Zeit das Problem zu beheben ... wir müssen zum Start. In der Zwischenzeit werden sämtliche Flaschis und Trinkrucksäcke befüllt und man is abreisefertig ... naja fast alle ... NoPain muss noch sein Zeug zusammenpacken ... aber irgendetwas stimmt hier nicht ... es riecht so eigenartig, der Boden ist so pickig ... auch die Windjacke ist feucht ... zweite Schrecksekunde ... "Geh Oida leck!" ... fast drei Liter High5 sind dem Trinkrucksack entronnen und haben sich über Bett, Gewand und Boden verteilt ... "Sch+*$%$" ... die Neven liegen blank ... aber Bixi beruhigt ... "des macht ja nix - des trocknet ja wieder auf ..."

Schwamm drüber - wir fahren Richtung Start, verlieren dabei NoBody, scheitern beim Versuch Verbandszeug zu kaufen, Jürgen schafft es das Rad von NoPain zu reparieren ... naja fast ... man kommt halt leider noch immer nicht aufs letzte Ritzel, wir entleeren unsere Därme am Biergarten WC und machen uns fertig zum ...

Start: Endlich mal schönes Wetter, strahlender Sonnenschein bei 30 Grad - herrlich. Während NoBody und Helen von vorne wegstarten, suchen sich Jürgen und Herbert ein schönes Platzerl im vorderen Drittel und NoSane und NoPain starten von hinten. Man hat es ja nicht eilig. Wollts übers Rennen auch was wissen? Eh ned, oda?

Im Ziel: Nach 5 Stunden 20 erreichen NoPain und Nosane das Ziel ... bergauf hats gut gepaßt - bergab hat sich NoPain ziemlich anhalten müssen ... die Mischung von Vernunft und Risikobereitschaft war aber ok und somit auch die Zeit und die konditionelle Verfassung. Während die anderen sich von Bixi massieren lassen und ihre Ketten mit Kettenmax reinigen, tippen die beiden diese Zeilen und NoPain wird sich in den Abendstunden noch seinem Bike widmen ... und die Moral von der Geschicht, leg den Rucksack auf das Mundstück nicht.





Neuer Tag, neues Glück ... wir lernten aus den Fehlern des Vortages und bereiteten schon vor dem Schlafengehen alles vor. Tagwache 5:30 ... Frühstückszeit ... nur Bixi und NoPain frühstücken nicht ... "i kauf ma bei der AGIP a Wurstsemmel" meint NoPain und schläft bis 7 Uhr durch. Aus dem Frühstück wird aber leider nichts ... die Tankstelle hat ausser Benzin und Diesel nicht viel zu bieten. Während NoSane die Startposition einnimmt, macht sich sein Kollege auf die Suche nach Essbarem ... kurz darauf wird er fündig und verschlingt zwei leckere Wurstsemmeln ... "Wie spät hammas denn bitte?" ... "7:56" ... "na geh, ka Spass?" ... "Nein" ... "Schas" *PAAANIK* ... aber kein Problem ... zum Glück wurde fünf Minuten später gestartet ... auch NoSane war noch relativ locker ... relativ.
Start: NoSanes Bike funktioniert wieder einmal einwandfrei ... naja, bis auf ein *knarzknarzknarz...*, bei weitem aber nicht so nervtötend wie das *quietschquietschquietsch" von NoPains hinterer Scheibenbremse. Doch plötzlich, kurz nach dem ersten Downhill: *KNACKKNACKKNACK*
NoSane: "Bist das du?"
NoPain: "Jo"
NoSane: "Was is los?"
NoPain: "I glaub, mein linkes Pedal bricht gleich ab." *KNACKKRAWACK*
NoPains linkes Pedal bricht ab ... blöd irgendwie ... aber was solls. So muss der zweite Berg mit einem Bein bezwungen werden. Interessant gestaltet sich auch der darauffolgende Downhill mit nur einem Pedal. Aber irgendwie gehts und in Landeck warten schon Bixi und NoHope mit einem neuen Satz Pedale ... eine perfekte Betreuung. Nach der Schnellreparatur machen sich die beiden Athleten weiter in Richtung Ziel auf. Platz für Platz wird zurückerkämpft ... je kaputter die Gegner, umso stärker werden NoSane und NoPain ... "eingegangene" Mixed Teams am Straßenrand *geil* ... Tandembiker die aus dem letzten Loch pfeifen *pfau* ... und total verkrampfte Männerteams *Waunsinn* ... ein erbauendes Gefühl Leuten zu begegnen, denen es noch schlechter geht, als einem selber ... Elendstourismus pur.

Wie ist es den anderen Chaoten ergangen? Helen und NoBody werden heute mit 4:49 leider "nur" Elfte ... neben einem Kettenriss von Helen stürzten sie insgesamt vier mal. Zweimal wurde ihnen das Abschleppseil zum Verhängnis, Helen stürzte in einen Abgrund und NoBody hinterher ... ein anderes Mal blieb Helen zum Essen stehen ... NoBody nicht ... für heute Abend ist Leinentraining angesagt.
Jürgen und Herbert kamen ohne große Probleme mit 5:16 ins Ziel und das NoSane/NoPain Duo benötigte 6:56.




Um es gleich vorwegzunehmen ... heute ist nichts Berauschendes passiert, fad göh?
Highlight des Tages war sicher der erste Anstieg aufs Idjoch mit 2.800 Meter. Es war hart - verdammt hart, 1500 Höhenmeter am Stück mit teilweise 20% Steigung. Die darauffolgenden 60km mit 1100 Höhenmeter waren dagegen ein Lapperl, taten aber trotzdem ziemlich weh - zumindest NoPain und NoSane.Und trotzdem ... irgendetwas war komisch ... so richtig eigenartig ... genau, es gab keine technischen Defekte ...
NoSane während der ersten langen Abfahrt: "Und? Gehts eh?"
NoPain: "Jo"
NoSane: "Die Bremsen bremsen?"
NoPain: "Jo"
NoSane: "Die Schaltung schaltet?"
NoPain: "Jo"
NoSane: "Komisch ..."
NoPain: "Jo"

Resumé: Helen und Thomas benötigen 4 Stunden und verbessern sich um einen Platz auf Rang 9. Jürgen und Bertl fahren die Strecke in 4:36 und verschlechtern sich um vier Plätze auf Rang 71 (Anm: die wüde Party gestern in Ischgl hats voi bracht, gö? ;-)Anders bei NoPain und NoSane. Die beiden Vollblutathleten katapultieren sich nach einem sensationellen "Start-Ziel-Sprint" unter die Top200 mit einem astreinen 199. Gesamtrang. (Anm: Wau)



Halbzeit bei der adidas Bike Transalp Challenge - Zeit um Zwischenbilanz zu ziehen. Wir befragen die 2RadChaoten nach ihrer Verfassung. Mittels einer Skala von 1-5 sollen sie ihren gesundheitlichen Zustand bewerten ... 5 bedeutet ausgezeichnet ... 1 bedeutet oasch ... ziemlich oasch.

Thomas: Stufe 5, keine Schmerzen, Radl wie neu, Colaspiegel ok
Helen: 4, Kraft in den Füssen durch mehrere Coyotenbisse beeinträchtigt aber ... „it’s ok“
Jürgen: 3-4, Hintern brennt a bissi, Radl top (nach der Transalp günstig zu erwerben - auf Wunsch mit Autogramm)
Bertl: 4-5, Nerven etwas strapaziert - Partner trödelt (ausgedehnte Pinkelpausen, etc.)
Erwin: 2, Knie, Rücken, Ohren, Oberschenkel schmerzen, Rad knaxt, Freilauf defekt, leichte Anzeichen von Galgenhumor
Martin: 4, zwei eitrige Furunkel am Hintern, Rad einziger Schrotthaufen, Bierbauch stört beim Treten

Heute benötigten NoSane/NoPain knapp über 8 Stunden ... und das bei 33 Grad im Schatten ... ausreichende Getränkezufuhr war das Um und Auf. Die Betreuung bei Thomas Widhalm nahm dies besonders wörtlich ... aber lassen wir Thomas selber erzählen.

NoBody: „Kurz vorm letzen Berg (Anm: 1050 Höhenmeter am Stück) ging mir das Trinken aus. Am Horizont sah ich meine Betreuer ... ‚Trinken ... Trinken’ schrie ich ... und mein Betreuer winkte mir mit einer Plastikflasche zu. Ich schrie „Cola ... Coca Cola“ ... mein Betreuer deutete „JA ... Cola!“ ... beherzt griff ich nach der Flasche ... aber der Verschluss war offen. Innerhalb einer halben Sekunde hatte ich einen Viertelliter Cola in meinem Gesicht, in meinen Augen, in der Nase, am Trikot, auf meiner Brille unter meinem Helm ... es war ... ziemlich ... erfrischend.“





In der Früh ...
Bixi: "Was sollen wir heute an Ersatzteilen mitnehmen?"
NoPain: "Gor nix ... aussa an Sattel hab i nix mehr mit ... der Rest is schon verbaut."
Bixi: "Soll ich den Sattel mitnehmen?"
NoPain: "Na ... a Sattel wird ned hin."

Heute steht eine verhältnismäßig kurze Etappe auf dem Programm. Gleich nach dem Start gehts einen Berg hoch (1500 Höhenmeter am Stück), steil hinunter, nochmal 400 Höhenmeter rauf und über ein paar Single Trails runter nach Meran.
NoSane: "Das kann ja ned denen ihr Ernst sein? Da bin i ja grad mal warm, wenn wir im Ziel sind."
NoPain: "Jo - Pimpifax"

Zwei Stunden später, während der ersten langen Abfahrt, ereignet sich folgendes:*KNARACK*
NoSane: "Wos woar des?"
NoPain: "Mei Sattel."
NoSane: "Was ist mit dein Sattel?"
NoPain: "Hie is a - mei Sattel."
NoSane: "Was heisst hie?”
NoPain: "Brochn is a."
NoSane: "Na so a Schas."
NoPain: "Jo"

Da der Reservesattel im Appartement liegt und die Betreuer im Stau stecken macht sich Ernüchterung breit. Nach einem 30minütigen Wiegetritt ist die Luft bei NoPain endgültig raus.
NoPain: "So - i scheiss jetzt drauf und foahr ham."
NoSane: "Warum biegst den Sattel ned grad, schiebst ihn vor und ziehst die Klemme über das gebrochene Röhrdl drüber?"
NoPain: "Jo - des geht a."

Tut es und beide finishen, als ob sich die Geschichte nie zugetragen hätte.



Ein besonderer Tag ... jedenfalls im Leben von NoSane ... aber wenden wir uns zunächst etwas Erfreulichem zu:

Der Morgen beginnt mit einem 1600 Höhenmeter langen Anstieg, darauf folgen einige brutale Downhills über grobes Geröll und steile Tragepassagen bergauf - gepaart mit 35 Grad im Schatten. Helen und NoBody kommen mit den extremen Bedingungen sehr gut zurecht und finishen als Vierte. Es wäre wahrscheinlich sogar noch mehr drinnen gewesen. Die diversen Stürze von Helen haben schon etwas Zeit gekostet ... allerdings nicht soviel wie der Verlust ihres Hinterrades bei der Tragepassage.

(Helen trägt vor NoBody das Rad bergauf, plötzlich löst sich das Hinterrad, fällt aus dem Rahmen und rollt an NoBody hinunter)
NoBody: "Huh, Helen you are Hintertire verlost."
Helen: "Uh yeah ... this happens sometimes, when its too hot."
NoBody: "Aha." *???*

Besonders schwer trifft es NoSane. Von den vergangenen Tagen schon etwas gezeichnet trifft ihn am Ende des ersten Anstieges der Hitzeschlag. Während NoPain mit einem Bremsdefekt in "Nachbars Garten" notlandet und eine Scheibenkühlung mit Juniors Gießkanne durchführt, quält sich NoSane Downhill für Downhill und Uphill für Uphill Richtung Verpflegungsstelle.

Bei der Verpflegungsstelle:
Bixi: "Und wie gehst?"
NoSane: "Nje soh kut."
Walter: "Wos is?"
NoSane: "I spia meine Haxn nimma. Und mia is ua haas. Und i hab Schädelweh. Und ..."
Bixi: "Willst a Semmerl und a Wurscht?”
NoSane: "Ja, is eh wurscht.”
Nimmt sein Rad und schiebt weiter bergauf ...

Im Quartier werden dann die Wunden versorgt - Statusbericht: NoPains Furunkel haben Nachwuchs bekommen, dafür sind seine Beine noch gut in Schuß und auch kreislauf-/pulsmäßig ist alles in Ordnung. Anders bei NoSane ... er hat keine Furunkel, dafür ist der Rest seines Körpers im Keller. Deshalb können wir nun auch schreiben was Sache ist, er liegt bereits im Bett und bereut all seine Sünden ... heute am Tag vor dem Tag des jüngsten Gerichts ... dem Judgement Day.



Judgement Day - wir haben mit dem Schlimmsten gerechnet ... heute, auf der Königsetappe der Transalp. Und es kam schlimmer, so schlimm, dass wir die heutige Etappe in einen Mantel des Schweigens hüllen müssen.

NoSane am Ende (mit Zeitstrafe), NoPain mit Kahnbeinprellung, Kettenriss und Kettenblattdeformation, NoBody mit einer gestürzten und bewußtlosen Helen, Jürgen mit Bertl und die Betreuung mit einem komprimierten Rollkommando.

Am Schluss wird dann doch noch alles gut, wir sitzen bei einigen Birras im Gastgarten, versuchen den heutigen Tag zu vergessen und freuen uns auf die morgige Schlussetappe ... Hallelujah



Wir haben die heutige Etappe eindeutig unterschätzt, gerade mal halb soviel Höhenmeter und Kilometer wie gestern verleiteten uns zu einer übertriebenen Selbsteinschätzung. Dazu kam dann noch heftiger Regen, super-rutschige Downhills, NoSanes verlorene Kontaktlinsen und diverse muskuläre Probleme. Und ein Kettenriss inkl. Kettendeformation bei Helen, zum Glück konnte Jürgen aushelfen ... aber die Endzeit von NoBody und Helen war durch diesen Defekt im Keller.

Originalzitate
NoSane: "Oida, das ist ein Albtraum... so ein sch**ss Albtraum"
Deutscher: "so eine verfi**te sch**ss Strecke..."
Anderer Deutscher: "haste gedacht, das wäre ein Kaffeekränzchen, oder was?"
Deutscher: "nein - aber das können sie doch nicht mit uns machen, das fängt ja schon wieder so an wie gestern" *rährt*

Nachdem wir alle Berge genommen, alle Singletrails bezwungen und auch das letzte Etappenziel erreicht haben, befinden wir uns an einem besonderen Punkt ... dem Nullpunkt ... jetzt können wir uns endlich zurücklehnen und von der gemeisterten Herausforderung zehren.

Najo, aba ned wirklich ... war ja ganz nett die Transalp ... aber irgendwie hätte sie ruhig ein bisschen härter ausfallen können. OK, die Ausfalls- und Verletzungsgefahr war schon sehr hoch, die Downhills teilweise brutal gefährlich ... aber trotzdem ... solange wir noch im Ziel selbständig stehen und reden können ... haben wir was falsch gemacht. Vielleicht waren wir bergauf zu langsam unterwegs? Möglicherweise hätten wir bergab mehr riskieren müssen? Egal - jetzt haben wir ja ein Jahr Zeit um uns darüber Gedanken zu machen und neue, aggressivere Ziele zu stecken.

Nächstes Jahr wieder die Transalp? Schau ma mal ... vielleicht auch die Trans-Rockies ... aber irgendein hartes Etappenrennen sollte schon wieder herhalten. Für die Teilnehmer ist es eine leiwande Qual und für die Betreuer ist es ein schöner und stressfreier Urlaub, oder?




VDO MC 1.0

Für die Transalp Challenge brauchst du unbedingt einen Tachometer mit Höhenmesser. So weißt du immer wie lange es noch bergauf/-ab geht (bei Anstiegen mit 1600 Höhenmetern am Stück nicht unwichtig) und mit den kummulierten Höhenmetern hast du auch insgesamt den Überblick. Natürlich muss er gut abgedichtet sein und ohne Mess-Ausfälle funktionieren, am besten kabellos. Viele Geräte bieten diese Features, scheitern aber bei der Benutzerfreundlichkeit. Nicht der MC 1.0 von VDO: er besitzt alle wichtigen Funktionen, stellt die Werte übersichtlich auf dem großen Display dar und ist wirklich "deppensicher" in der Bedienung. Und als Hauptargument - er hat eine Woche NoPain schadlos überlebt. Zuschlagen! >> mehr Infos

Sigma Fit Watch

Überlebenswichtig ist auch der Pulsmesser. Nur wer seine Pulswerte ständig im Auge behält und nicht zu lange "überm Deckel fährt" hat eine realistische Chance die acht Tage zu überstehen. Bei Profis verhält sich das natürlich etwas anders, aber auch sie müssen auf ihre Pulswerte Acht geben. Bei dem Pulsmesser war uns besonders wichtig, dass er als Uhr am Handgelenk und am Lenker befestigt werden kann, die Pulswerte immer und überall anzeigt und störunempfindlich ist - d.h. nur die eigenen Werte anzeigt, auch wenn man in einem "Packel" unterwegs ist. Allerdings interessierten uns keine langwierigen Einstellprozeduren und komplexe Anleitungen - daher war die Sigma Fit Watch die erste Wahl ... und auch sie hat die 8 Etappen einwandfrei überstanden. >> mehr Infos

Kettenmax

Zweimal behandelten wir unsere Ketten mit diesem neuen Produkt, dass uns erstmals bei der Salzkammergut Trophy 04 vorgestellt wurde. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, Chainsucks ade, die Ketten schnurrten fast wie neu und der Gatsch und die Kuhga**e auf den Almen blieben auch nicht daran kleben. Leider half es NoPain nichts, da ein deformiertes Kettenblatt zweimal seine Kette zerstörte- aber das ist eine andere Geschichte. An unsere Ketten lassen wir ab jetzt nur mehr Wax und Kettenmax. >> mehr Infos

Hydrapak

"Ohne Rucksack wirds mühsam...", sagte man uns. Stimmt, denn zwei Wasserflaschen reichten bei den extrem hohen Temperaturen nicht aus und an Gepäck mussten Windbreaker, Ärmlinge, Regenjacke, Verbandszeug, Werkzeug, Schläuche, Reisepass, Fotokamera und noch einiges mehr mitgeführt werden. Da waren wir ziemilch froh, dass wir die 20l Trinkrucksäcke von Hydrapak mithatten ... eigentlich nur für die zwei langen Etappen geplant, hatten wir sie jeden Tag am Rücken ... und nach dem zweiten Tag nahmen wir sie gar nicht mehr wahr.

Biemme Deutschland Maßanzüge

Ohne der richtigen Bekleidung geht natürlich gar nichts. Daher sind wir froh in Biemme einen starken Partner gefunden zu haben. Perfekte Qualität und Passform bei Trikots und Hosen, warme Ärmlinge und dünne aber dichte Windbreaker für die Abfahrten und wasserdichte, atmungsaktive und durchsichtige Regenjacken fürs garschtige Wetter. >> mehr Infos