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Größe: 175 cm Schrittlänge: 84 cm Gewicht: 70 kg Fahrstil/-können: Rennrad & Gravel, gute Ausdauer, wenig Power, volles Risiko bergab - wird allerdings selten belohnt
Etwas mehr als drei Jahre nach ihrer Powermeter-Premiere beginnt mit dem brandneuen Type S Leistungssensor das nächste Kapitel in der Erfolgsstory von power2max. Der Type S ist seit Febuar 2014 erhältlich, wird parallel zu den bestehenden Modellen angeboten und ist für zahlreiche Kurbeln als Kompakt- und Standard-Version zu haben. Ausgewählte Modelle gibt es sogar für Shimanos 110mm-4-Loch-Kettenblätter, für Campangnolo und als limitierte Christoph-Strasser-RAAM-Edition. In den vergangenen Tests auf Bikeboard.at und in diversen Vergleichen bekannter Printmagazine schnitt der klassische p2m Leistungsmesser stets hervorragend ab. Anfängliche Schwächen mit der Temperaturempfindlichkeit wurden rasch mittels automatischer Temperaturkompensation behoben und rein in Bezug auf seine Funktionalität und Genauigkeit gäbe es keinerlei Veranlassung, vom ursprünglichen Modell auf den Type S umzusteigen. Wären da nicht die zahlreichen kleinen Details, die uns Powermeter-Jüngern feuchte Träume bescheren ...: „neue Features, leichter, kompakter, kompatibler“, schallte es am power2max-Eurobike-Stand, und wir Watt-Süchtler bestellten, montierten, traten in die Pedale und testeten, was das Zeug hergab. Und alles nur für die Leserschaft, für euch, bei unserer Ehre. So stellen mittlerweile sechs BB-Redakteure beider Geschlechter, unterschiedlicher Alters- und Gewichtsklassen die neuen High-End-Powermeter im Training und bei Wettkämpfen auf eine harte Probe. Dies sind ihre Geschichten: TYPE S Rotor 3D+ 130 BCD (NoPain) TYPE S FSA K-Force Light BB386 Evo 130 BCD Prototyp (NoPain) TYPE S Rotor 3D+ 110/130 BCD (NoFlash, Sylviii, NOS, Celias, Reinhard Hörmann)
Der Grund, warum in unseren Powermeter-Tests vorwiegend die Rotor 3D+ Kurbel zum Einsatz kommt, ist ein einfacher: Rotor hat mit dieser Kurbel, im übertragenen Sinne, ein brandheißes Aluminium im Feuer. Sie ist mit ihrer 30 mm breiten Achse relativ leicht, trotz 3-fach aufgebohrter Kurbelarme extrem steif, mit fast allen gängigen Tretlager-Standards kompatibel, aufgrund des neutralen Designs sehr anpassungsfähig und absolut langlebig - sogar unzählige Spider- und Kettenblatt-Umbauten konnten ihr bis dato nichts anhaben. Deshalb lag es nahe, unseren ersten Type S wieder mit einer Rotor 3D+ Kurbel aufzubauen.
Das kompakte Design des p2m Type S Sensors reduziert sein Gewicht gegenüber dem bisherigen Modell um 80 Gramm (alt: 257 g, neu: 177 g). Somit beträgt das zusätzliche Gewicht im Falle der 3D+ nur mehr 120 Gramm gegenüber des Rotor-Standard-Spiders. Eine auffällige Neuerung ist das nach innen verlegte Batteriefach. Dieses Slot-in Design sieht nicht nur aufgeräumt aus, sondern optimiert die Abmessungen des Sensors für eine größtmögliche Kompatiblität mit breiten Aerokettenblättern und besonders organisch geformten Rahmentretlagern. So werden nun auch Modelle für Cannondale SISL(2), Specialized S-Works, Sram 900, Sram Force 2014 und den immer wichtiger werdenden BB386evo-Standard angeboten.
Wie alle unseren getesteten Kurbel- und Pedal-basierenden Powermeter musste sich auch der Type S auf dem Cyclus2-Prüfstand beweisen. Der Test verlief ohne große Überraschung: Der neueste p2M-Leistungsmesser glänzt, wie schon sein Vorgänger, mit höchster Genauigkeit in den Bereichen von 150-350 Watt.Die einzige Auffälligkeit widerfuhr unserem Zerstörer NoFlash im wirklichen Fahrbetrieb. Ihm fiel einige Male bei harten 20-Sekunden-Allout-Sprints die Wattanzeige für wenige Sekunden aus. Es scheint sich um eine Art Mini-Bug in der Software zu handeln, die selten bis gar nicht auftritt und es gibt laut p2m weltweit nur drei Menschen, die in der Lage wären, einen derartigen Sonderfall auf Kommando zu provozieren. Auch ein Bug in der Garmin Edge 510-Software könnte dafür verantwortlich sein, da alle drei Anwender mit einem 510er Garmin unterwegs sind. NoFlash testet weiter und übermittelt seine Erfahrungen an den p2m-Programmierer.
Glücklicherweise erhielt ich auch einen p2m Test-Sensor für die neue, noch nicht erhältliche FSA K-Force Light BB386Evo Kurbel. Die Kurbel mit 30 mm Achse und austauschbarem Spider soll noch Mitte dieses Jahres bestellbar sein und nach der Eurobike zur Auslieferung kommen. Wie schon ihr Name verspricht, ist sie mit 404 Gramm extrem leicht und wiegt komplett mit p2m Sensor echte 587 Gramm. Neben dem BB386Evo Tretlagerstandard garantiert auch ihr edles, matt-lackiertes Design höchste Kompatibilität mit fast allen am Markt erhältlichen Rahmen (Ausnahme: Trek).@Innenlager-Standards: Für BSA-Rahmen gibt es von FSA eigene Ceramic- oder Stahl-Innenlager und für BB30 bzw. PF30 sehr günstige Spacer. Besitzer von Pressfit 86 Rahmen greifen zum hochwertigen "BB86 / 386Evo Adapter". FSA baut als erster Hersteller überhaupt für diese Anwendung ein relativ aufwändiges Zwei-Rillen-Miniatur-Kugellager und ist damit deutlich solider unterwegs als alle bisherigen Anbieter (Rotor, BOR, THM, etc.).
Durch den Slot-in der Batterie ist das Gerät kleiner, leichter und optisch deutlich schöner. In puncto Genauigkeit habe ich bis jetzt keinen Unterschied zum alten p2m festgestellt. Alles funktioniert tiptop. Jetzt habe ich ja die Rotor 3D+ mit 30 mm Achse und Rotor Aeroblätter, da ist der Antrieb noch Mal um Einiges steifer im Vergleich zu der 24 mm Achse! Um beim alten p2m das große Aeroblatt (oder vielmehr alle Rotor-Kettenblätter, Ausnahme OPC3) zu montieren musste man, wegen des klobigen Batterieslots, nicht nur die Kurbel aus dem Rahmen, sondern auch den Sensor von der Kurbel abmontieren. Das fällt jetzt weg - ein klarer Vorteil für Leute, die öfters zwischen Renner und Zeitfahrer umbauen.
Der neue Type S von Power2Max hat mich auf ganzer Linie überzeugt. In der Praxis reagiert das Type S (gefühlt) um einiges schneller als sein Vorgänger, somit kann man sein Training noch einen Tick genauer einhalten. Ansonsten ist die Funktionalität wie gewohnt top und absolut fehlerfrei. Der Temperaturdrift ist beim Type S kein Thema mehr, die Leuchtdiode, um die Batterieladung anzuzeigen, ist praktischer Luxus. Das geringere Gewicht ist wohl wichtiger für die Psyche, als dass man die Auswirkungen beim Fahren merken würde, aber wer sagt schon Nein zu knapp 80 g Reduzierung.
P2M folgt der radspezifischen Weiterentwicklung in Bezug auf Gewicht und Design. Auch wenn wir uns bereits an den dreieckigen Batteriedeckel der ersten Serie gewöhnt haben, sind wir dennoch froh, dass dieser nun schick verkleidet an unser aerodynamisch-visuelles Empfinden angepasst wurde. Unrealistisch hohe 1s-Peaks, welche früher ein mühsames Suchen der Ausreißer in den Trainings-Aufzeichnungen notwendig machten, gehören laut WKO-Analysen der Vergangenheit an. Einbau: Das Wechseln der Batterie erforderte die Zerstörung eines Schraubendrehergriffs, da wegen des tiefen Tretlagerbereichs (Cervelo P3, Größe 48) die Schrauben des Batteriefaches der BCD 110 mm Kurbel nicht erreicht werden konnten.
Um eine optimale Trainingssteuerung zu erzielen, war für mich eine Wattmessung naheliegend. Eigentlich eher wegen des günstigen Preises entschied ich mich für p2m, jedoch hat dies über die Zeit viele andere Vorteile zu Tage gebracht. Vor allem die Wartungsfreiheit ist ein sehr bestechendes Argument. Nach nun vier Jahren und stets einwandfreier Funktion wird es jedoch Zeit für einen Neuen: den Type S, weil er auf mein neues, selbst designtes Rennrad aufgrund des edleren Erscheinungsbildes besser passt. Mein gebrauchter p2m wird mir förmlich aus der Hand gerissen, es besteht großes Interesse mit hohem Wiederverkaufswert.
Abhängigkeit und Sucht sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Während es sich bei Abhängigkeit um das zwanghafte Bedürfnis nach einer Substanz handelt, bezieht sich der Begriff Sucht auch auf stoffungebundenes Verlangen - wie etwa die Spiel-, Internet- oder Wattsteuerungssucht.Nicht selten bleibt Betroffenen der heimtückischen Besessenheit nach Wattsteuerung nur ein Ausweg: die wenig erfolgversprechende Therapie mit dem Ziel der vollständigen Abstinenz. Entscheidend ist es dabei, die Person ohne Leistungsmesser neu zu motivieren, in ihrer Persönlichkeit zu stabilisieren, sie zu rehabilitieren und - vor allem - wieder in die Trainingsgruppe zu reintegrieren. Als Kontrastprogramm bietet Power2Max mit dem neuen Type S Rex 1 um € 1.260,- eine schnelle und relativ kostengünstige Alternative, um nun auch das eigene MTB mit einem zuverlässigen High-End-Powermeter auszustatten.Die Rotor Rex 1 Kurbel ist in Bezug auf Kompatibilität, Einbau und Steifigkeit gleich ihrem 3D+ Pendant über jeden Zweifel erhaben. Auch der Power2Max Sensor brilliert wie gewohnt mit hoher Genauigkeit und Unkompliziertheit. Gewichtsmäßig bringt die universell einsetzbare "Power2Max Rex 1"-Lösung gerade mal 96 Gramm mehr auf die Waage als die "SRAM XX1 GXP"- Kurbel mit 34er Blatt.
Der nach dem SRM-Prinzip (Dehnmessstreifen erfassen das Drehmoment) funktionierende p2m Type S tritt mit einem dezenteren Gehäusedesign, verringertem Gewicht und größerer Rahmen-Kompatibilität in Erscheinung. Gleich geblieben ist die einfache Handhabung, seine hohe Präzision und die robuste Konstruktion.Die ermittelten Leistungs- und TF-Werte wirken stets plausibel und hielten auch unserem Cyclus2-Test in den überprüften Bereichen von 150-350 Watt stand. Im Fahrbetrieb erscheinen die aktuellen Wattwerte sogar eine Spur "ruhiger" als beim Vorgänger, was eine 3s-Glättung der Anzeige überflüssig macht.Mit Movistar stattet p2m erstmals ein Pro-Tour-Team mit Leistungssensoren aus (Campa-Variante). Zusätzlich validiert Rotor seine Power-Kurbel mit dem neuen Type S von power2max beim Team Lampre-Merida.Bei Sensoren der ersten Generation (vor Lieferwoche 36/2012) kann der Temperatur-Kompensationsmechanismus inklusive dem Software-Update für die “Rechts-Links-Verteilung” nachträglich um € 50,- installiert werden.
In wenigen Minuten gratis inserieren – mit Fotos, Preis und Spion-Reichweite in der Bikeboard-Community.
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