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Fahrradcomputer-ABC
Was die Geräte heute kommen müssen und welche Funktionsumfänge für wen geeignet sind.
Bei der Auswahl eines für sie geeigneten Fahrradcomputers stehen Einsteiger wie Erfahrene vor einer großen Masse an Produkten. Die verschiedenen Geräte bieten unterschiedliche Funktionen und bringen diverse Features mit, die nicht für jeden gleichermaßen geeignet sind. Bevor man sich nun ein teures Gerät kauft, das alles kann, heißt es sich gründlich zu informieren.
Das Dilemma der übergroßen Auswahl fängt schon mit einer grundlegenden Frage an: Sollen die Signale per Kabel oder per Funk übertragen werden? Ersteres ist am wenigstens störanfällig. Entsprechende Fahrradcomputer sind äußerst günstig zu bekommen. Ein technischer Fortschritt, aber nicht ganz frei von Ärger (besonders bei analogen Geräten), ist die Funkübertragung. Nur bei diesen Fahrradcomputersystemen ist die Messung der Herzfrequenz möglich.
Wichtige Grundfunktionen eines Fahrradcomputers
Je mehr Funktionen ein Fahrradcomputer hat, durch umso mehr muss man sich erst durchschalten, bevor man die Gewünschte angezeigt bekommt. In der Regel haben alle Fahrradcomputer allerdings solche Funktionen wie die Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit, der Tagesstrecke, der Tagesfahrtzeit, der Durchschnittsgeschwindigkeit, der Höchstgeschwindigkeit und selbstverständlich der Uhrzeit.
Eine wichtige Sache gilt es vor dem Kauf zu beachten: die Größe des Displays. Sämtliche Werte sollten während der Fahrt gut ablesbar sein. Außerdem sollte der Fahrradcomputer sich auch im Fahren bedienen lassen.
Was es derzeit Neues auf dem Markt gibt
Wer nicht nur in seiner Freizeit oder zur Arbeit radelt, der kann sich ruhig bei den teureren Geräten umsehen. Mit diesen ist eine exakte Aufzeichnung des Trainings und der Erfolge möglich. Einige Geräte können ihre Daten sogar auf einen Computer übertragen, was eine noch gründlichere Auswertung ermöglicht.
Ein als gut bewerteter Radcomputer ist der Garmin Edge 810. Dieser bietet nicht nur GPS, sondern auch eine exakte Aufzeichnung der Trainingsdaten. Diese beinhalten Distanz, Geschwindigkeit, Aufstieg, Abstieg, Neigung und vieles mehr. Zudem, und dafür ist die Firma Garmin schließlich bekannt, ist in ihm ein Fahrrad-Navigationssystem enthalten. Neben einer Livetracking-Funktion bietet das Gerät auch ausführliche Wetterdaten und Unwetterwarnungen an.
Der Bikelogger
Etwas ganz Neues hat die Firma meso vor kurzem auf den Markt geworfen. Mit dem neuen, äußerst kleinen Gerät, wird jedes Smartphone zum Fahrradcomputer. Fürs iPhone ist die notwendige App bereits verfügbar. An einer entsprechenden Version für Android-Geräte wird noch gearbeitet. Der Bikelogger wird entweder in der Federgabel oder hinter der Halterung für die vordere Lampe befestigt. Strom erhält der Bikelogger über das Nabendynamo.
Nach den Angaben des Herstellers speichert das Gerät alle zwei Sekunden die aktuellen Daten zu Geschwindigkeit, gefahrener Distanz, Trittfrequenz, etc. Diese Daten werden anschließend via Bluetooth 4.0 auf das Smartphone übertragen. Hier stehen sie dann zur individuellen Auswertung bereit. Auch gegen Diebstahl soll der Bikelogger schützen. Sobald das Fahrrad auch nur einen Zentimeter bewegt wird, bekommt der Besitzer eine Warnung auf sein Smartphone geschickt.
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