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5. 24H Downhilll

Spannende Positionskämpfe und neuer Runden-Rekord beim Tag-und-Nacht-Bergabfahren am Semmering. Rudi Dorotka holt Einzelwertung.

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Rudi Dorotka in Action. Fotos: Markus Wagner

Rund 400 Starter aus zwölf Nationen sorgten bei der fünften Auflage des „Race the night“ für einen neuen Teilnehmerrekord.

Einzelwertung
Nach den verletzungsbedingten Absagen von Martin Strasser und Markus Stöckl galt Titelverteidiger Daniel Tulla natürlich als Topfavorit in der Königsdisziplin der Solo-Fahrer. Von Beginn an entwickelte sich ein spannender Kampf zwischen dem Innsbrucker, dem Oberösterreicher Rudi Dorotka und dem über 2.000 km angereisten Engländer Clive Forth. Letzterer musste seine beiden Kontrahenten allerdings nach 45 Runden ziehen lassen und gab in Folge auf.
Der Titelverteidiger und sein Herausforderer hingegen spulten weiterhin Runde um Runde auf dem 2,7 km langen Downhill-Kurs ab, bis schließlich gegen 22.30 Uhr Daniel Tulla eine Verletzung am Unterschenkel erlitt, welche genäht werden musste und somit das Aus für den Tiroler bedeutete.
Von da an fuhr Rudi Dorotka alleine an der Spitze des Feldes, nahm aber mitnichten Tempo heraus: Mit 163 Abfahrten (durchschnittliche Rundenzeit 3.39min, 440 abgespulten Downhill-Kilometer, 10 Stunden im Sattel) holte er den neuen Rundenrekord in der Einzelwertung. Platz 2 ging schließlich an Richard Lesiak aus St. Gilgen mit 140 absolvierten Runden, Rang 3 sicherte sich Patrik Boná aus der Slowakei mit 131 Runden.

Teamwertungen
Das Team „Glorfy Heros“ mit dem Niederösterreicher Stefan Voitl und dem Tiroler Elias Vonier sorgte mit beeindruckender Konstanz, Ausdauer und 168 Runden für den Sieg in der 2er Team-Wertung vor den beiden Lokalmatadoren am Semmering, Patrick Baueregger und Bork Schützenhofer vom „Auner DH Racing“ Team. Patrick und Bork fighteten lange Zeit um Platz 2 mit den Tschechen Jan Kulda und Martin Smatlan vom „LeMans“ Team, welche schließlich mit einer Runde Rückstand Platz 3 belegten.

In der Kategorie mit vier Bikern ließen die zweifachen Titelverteidiger des „Freeride Kosice 2“ Teams nichts anbrennen und holten sich mit neuem absoluten Rundenrekord vom 170 Abfahrten und zwei Runden Vorsprung klar den Sieg. Die Jungs aus der Slowakei freuten sich über ihren dritten Sieg und durften nun endlich den riesigen Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Platz 2 ging an das Team „Bikepark Schladming“ gefolgt vom „Redneck Riders Team-One“ aus Hartberg mit selber Rundenanzahl.

Das „Geronazzo“ Team mit sechs Ridern aus Ungarn überzeugte nicht nur mit der absolut schnellsten Rundenzeit von 3.06 min, sondern auch mit einer insgesamt besonders kompakten und schnellen Mannschaft. Nach 168 Runden gewannen die „Geronazzo’s“ mit einer Runde Vorsprung auf das Team „Freeride Kosice 1“ aus der Slowakei, gefolgt von den Vorarlbergern des „Wickedruffneckcrew“ Teams mit 166 gezählten Abfahrten.

  • Der Sieger am PodestDer Sieger am Podest
    Der Sieger am Podest
    Der Sieger am Podest
  • ... und in der Kurve.... und in der Kurve.
    ... und in der Kurve.
    ... und in der Kurve.
  • Die schnellsten Sextette stammen aus Ungarn, der Slowakei und Österreich.Die schnellsten Sextette stammen aus Ungarn, der Slowakei und Österreich.
    Die schnellsten Sextette stammen aus Ungarn, der Slowakei und Österreich.
    Die schnellsten Sextette stammen aus Ungarn, der Slowakei und Österreich.