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nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
Seit 1885 bewegen laut Herstellerlogo Diamant Fahrräder Menschen, die firmeninterne Historie berichtet verwirrenderweise, dass das erste Rad dieses Namens 1895 vom Band gerollt sei. So oder so, fest steht: Die Bikes made in Germany – produziert wird seit jeher in bzw. nahe Chemnitz – blicken auf eine lange Geschichte zurück. Aus diversen runden Geburtstagen, z.B. 125 bzw. 130 Jahre Diamant oder 100 Jahre Topas, hat sich jüngst die schöne Tradition von Jubiläumsrädern ergeben, welche immer durch besonderes Design, aber state-of-the-art-Ausstattung auffallen. Auch 2017 präsentiert Diamant wieder ein solches Schmuckstück: das 132.
Das Aussehen des Trekking-Rades aus Stahl mag dem Retro-Trend folgen. Die Bestückung des burgunderroten Sondermodells mit CrMo-Starrgabel birgt jedoch topaktuelle Errungenschaften, allen voran hydraulische Hylex Scheibenbremsen.Wer die Hebel für die Shimano Sora Kettenschaltung mit acht Gängen sucht, wird weder an den früher noch heute üblichen Plätzen wie Unterrohr oder Bremshebel fündig. Vielmehr befinden sich diese, ganz rennmäßig, am Ende des Lenkerbogens. Weiters zählen eine LED Lichtanlage mit Nabendynamo und Supernova E3 Scheinwerfer, ein Vorbau mit Blendr System und ein limitierter Brooks-Sattel (farblich passend, wie auch die abgestimtmen Schutzbleche, in Rot) zur Ausstattung des in vier Größen (50-58 cm) erhältlichen 132.Erhältlich ist das Jubiläumsrad im gut sortierten Fachandel um unverbindlich empfohlene 1.299 Euro.
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