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Die Leistungsbilanz des MTB-Teams konnte sich auch ohne neuerlichem WM-Sieg sehen lassen. Vor allem José Hermida und Gunn-Rita Dahle Flesja prägten die Mountainbike-Weltspitze 2011. So fuhr zum Beispiel Gunn-Rita im August den Crosscountry-EM Titel ein und José erreichte als Titelverteidiger bei den Weltmeisterschaften einen ausgezeichneten vierten Rang - an gleicher Position stand er auch am Ende der Saison im Gesamtweltcup. In der UCI Worldcup XC-Teamwertung belegte das Multivan Merida Biking Team den dritten Rang hinter den Teams Specialized Factory Racing und Felt Oetztal X-Bionic. Unterdessen liegt der Focus des gesamten Teams auf den Olympischen Spielen 2012 in London. Mit José Hermida, Gunn-Rita Dahle Flesja, Ralph Näf, Rudi van Houts und Jochen Käß hat das Multivan Merida Biking Team die außergewöhnliche Aussicht, gleich fünf Athleten in die olympischen Rennen Mitte August 2012 zu schicken.
O.Nine Carbon Team 26"Obwohl jeder Racer frei wählen darf, kommt das O.Nine Carbon Team Hardtail nach wie vor bei den XC-Rennen am Häufigsten zum Einsatz. Das drei Jahre alte Design/Konzept ist mit 940 Gramm Rahmengewicht, ausgesprochen guten Steifigkeitswerten und dem komfortablen Flex-Stay-Hinterbau samt 27,2-mm-Sattelstütze nach wie vor state-of-the-art. 2012 mit einem durchgängigen Sram-XX-Antrieb, BB30-Kurbel und Leichtbauparts von Procraft (PRC-Line) und Alexrims-Laufrädern.
Big Nine Carbon Team 29"Das im vergangenen Jahr vorgestellte Big Nine Carbon Team konnte sich im Weltcup mit insgesamt drei Top10-Ergebnissen, einem zweiten Gesamt-Rang bei der Cape Epic 2011 und einigen Etappensiegen bei der legendären Transalp eindrucksvoll bewähren. Niedrige 1.100 Gramm Rahmengewicht, superbe Steifigkeitswerte im Antrieb, der komfortable Flex-Stay Hinterbau, eine ausgeklügelte Geometrie mit kurzen Kettenstreben und möglichst niedriger Front zeichnen die neue Rennmaschine aus. Erwähnenswert auch das gebogene Sitzrohr mit direct-mount Umwerfer Aufnahme, hinteren Ausfallenden für 12mm-Steckachsen und einem Sram-Antrieb mit angepasster X.0-Übersetzung. Für 2012 wurde das Rad mit einer verbesserten DT-Swiss 29er Gabel aus One-Piece-Carbon, superleichten Magnesium-Rohren und mit extrem niedriger Bauhöhe ausgestattet.
Ninety-Nine Carbon Team 26"Mit dem Ninety-Nine Carbon Team Fully zündete Merida die nächste Evolutionsstufe. "Leicht und steif" war dem Chef-Entwickler Jürgen Falke zu wenig - er wollte das schnellste Package mit neuer Kinematik für die optimale Ausnutzung des gesamten Federwegs. Das Ninety-Nine Carbon Team mit 106mm Federweg fährt sich laut Ralf Näf signifikant schneller als sein Vorgänger, liegt messerscharf am Trail und lässt extreme hohe Kurvengeschwindigkeiten zu. Dazu wurde der Schwingendrehpunkt konsequent auf den im Rennsport üblichen 2-fach-Antrieb optimiert, mit der unteren Federbeinaufnahme zusammengelegt und vor dem Sitzrohr positioniert um den Dämpfer stehend lagern zu können. Der neue Rahmen wiegt nur 1.700 g, besitzt ebenfalls ein extrem steifes Tretlager und glänzt mit seinem sensiblen Ansprechverhalten über den gesamten Federweg und der ausgezeichneten Kinematik in allen Rahmengrößen. Die Geometrie lässt sogar den Einsatz von 120mm-Gabeln für anspruchsvolle Marathonkurse zu.
Mittlerweile sind sich selbst kritische Spezialisten einig, dass 29er-Hardtails für Leute ab etwa 175mm Körpergröße in vielen Bereichen (z. B. bei Rollwiderstand, Klettereigenschaften, Traktion sowie Kontrolle auf steilen Abfahrten) tatsächlich Sinn machen. Etwas kontroverser gestaltet sich hingegen die Diskussion über Sinn oder Unsinn der 29er-Fullies mit großem Federweg. Die Entwickler von Merida sind der Meinung, dass ab einem Federweg von etwa 120mm die systembedingten Nachteile überwiegen. Dazu zählen eine sehr hohe Front, Platzmangel zwischen Rahmen und den großen Laufrädern, lange Kettenstreben, zu hohes Gewicht in der Mittelklasse und Kompromisse beim Verhältnis von Preis, Gewicht und Steifigkeit bei den Laufrädern. Aus diesem Grund werden die Techniker von Merida ihr Augenmerk vorerst nur auf 29er-Fullies für XC- und Marathon-Einsatz mit 106mm-Federweg legen.
Zitat Pascal Haenggi, Chefredakteur des Magazins Ride, nach einigen intensiven Testfahren: "Das Big Ninety-Nine konnte mich auf Anhieb begeistern. Schon nach kurzer Zeit hatte ich die Federelemente perfekt auf meinen Fahrstil abgestimmt und konnte den Federweg vorne und hinten optimal ausnutzen. Das Big Ninety-Nine gehört ganz bestimmt zu den besten 29er-Fully-Systemen und besitzt in Kombination mit einer 120mm-hohen Gabel eine hohe Alltagstauglichkeit."
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