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Hay nada más Español que Andalucía en invierno!Wem das jetzt ein wenig spanisch vorkommt, der soll mal schnell alles vergessen was er in den "deutschsprachigen Kolonien" über Spanien gelernt hat. Denn die Gegend zwischen Don Quijote's "La Mancha" und dem Felsen von Gibraltar, Heimat des Flamenco und der Stierkämpfe, ist durch und durch spanisch und voll von jenen kulturellen und landschaftlichen Highlights, die einem Trainingslager erst die richtige Würze verleihen.Ausgangspunkt für unsere Touren ist das Hotel Luca Costa Lago bei Malaga an der berühmten Costa del Sol. Hier ist es frühlingshaft mild, und wir beginnen unser Trainingslager bei einem "Café Solo" am Strand, genießen die Sonne und das blaue Meer. Die schneebedeckten Ausläufer der Sierra Nevada im Hintergrund lassen erahnen, welche Herausforderungen hier auf ambitionierte Radfahrer warten.Erich del Pozo, Organisator und erster Ansprechpartner für Trainingslager und Radreisen nach Andalusien, erzählt uns von der höchstgelegenen Landstraße Europas. Sie führt die Radfahrer bei entsprechendem Wetter und Schneelage auf den 3.397m hohen "Pico del Veleta" - warme Ausrüstung und die nötige Kondition sind für diese Höhentour aber Grundvoraussetzung, und ein Begleitfahrzeug kann von großem Vorteil sein.Wir indes erobern in den nächsten Tagen Kilometer um Kilometer des Landesinneren und sind fasziniert von den abwechslungsreichen Touren. Nach ein paar flachen Küstenkilometern zieht es uns immer wieder in die Hügel und Berge Andalusiens.
Auf Österreichisch wäre die Landschaft der Provinz Malaga eine feurige Mischung aus "Buckliger Welt" mit "Dachstein Südwand" und einer Brise Wörthersee - wären da nicht immer wieder Orangenbäum-Alleen, die in den Städten und Dörfern so manchen Straßenrand zieren. Immer wieder führen die Bergstraßen durch Kiefernwälder, dann wieder bieten sich wunderschöne Tiefblicken auf die südspanische Küste. Die schneebedeckten Berggipfel im Landesinneren mit den Dörfern, die fast ausnahmslos auf Bergkuppen und Hügeln angesiedelt sind, erinnern ein wenig an Fotos aus Tibet.
Schlechtwetteralternativen gibt es nicht nur für Kulturfreaks jede Menge. Von der Alhambra, der maurischen Stadtburg Granadas, dem neuen Picasso Museum in Malaga oder den zahlreichen Geschäften in den Altstädten von Torremolinos und Malaga, bis hin zu diversen Freizeitparks und Fitnesscentern sollte für jeden etwas dabei sein.
Was dem einen Teil der Bikeboard Redaktion eindeutig eine Liga zu schwierig war, kam für den anderen Teil der Belegschaft gerade recht. Wie die Profis wirklich trainieren und was was es sonst noch mit dem U23 Team Radland Tirol aufsicht hat, könnt ihr in Kürze in NoPain's Story nachlesen.
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