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Größe: 180 cm Schrittlänge: 85 cm Gewicht: 73 kg Fahrstil/-können: Gemütlicher Allround-Mountainbiker, gerne auch knackig bergab
Rennrad & Gravel: Das Abenteuer steht im Vordergrund
Immer dann, wenn ich den Thule Epos Radträger aus meine Kofferraum hole und in wenigen Sekunden auf der Anhängekupplung entfalte, fühle ich mich wie ein echter Zauberer - so, als würde ich ein lebendes Kaninchen aus einem winzigen Hut ziehen. Statt ihm die Ohren lang zu ziehen, klappe ich wie ein wahrer Origami-Meister die Seitenteile und gleich darauf die Fahrradhaltearme aus. So wird aus der kleinen Larve im Kofferraum ein echter Schmetterling, der so mit seinen ausgebreiteten Schwingen auch die fettesten e-Bikes willkommen heißt.
Hätte ich nur früher gewusst, wie fein so ein Radträger im Alltag ist
Für den dritten und letzten Teil meiner Fahrradtransport-Lösungen habe ich mir nach dem Faltos-Anhänger und dem Bikestow-Ständer die wohl alltags- und massentauglichste aller Varianten ausgesucht. Dabei hat mich persönlich das Handling früherer Radträger nie wirklich abgeholt. Das Hantieren mit dem Gestänge und das Anpassen an unterschiedlichste Fahrradrahmen und -typen schien mir einfach nicht praxistauglich genug für unsere Einsätze. Thule hat mit dem Epos viele dieser Unzulänglichkeiten eliminiert und sehr elegant gelöst. Aber der Reihe nach; zuerst kommt wie immer ein Ausflug in die technischen Details.
Der Thule Epos ParkSecure ist sozusagen die Speerspitze des Thule-Lineups und bietet das kompletteste Paket an Funktionen aller Thule-Radträger. Den Einstieg bei den Anhängerkupplungsträgern mit Haltearmen macht der Thule Velolite 2-Fahrradträger um € 509,95 UVP, der mit 14 kg ein wenig leichter, aber auch schon faltbar ist. Am anderen Ende steht der Epos ParkSecure 3-Fahrradträger mit Rückfahrsensoren, Montageständer, ABUS-Schluss und vielen weiteren Funktionen.
Der Epos kommt vormontiert in einer recht kompakten Schachtel. In wenigen Sekunden geöffnet und aus der Box gezogen, ist der Radträger bereits einsatzbereit und offenbart auf den ersten Blick seine Qualitäten. Mit einem praktischen Haltegriff, der sich aus den beiden Seitenarmen formt, lässt er sich einfach und ohne großen Aufwand von A nach B tragen. Dank seiner kompakten Maße im eingeklappten Zustand lässt er sich außerdem leicht verstauen. Bereits beim ersten Fotoshooting im Studio wird klar, dass die Verarbeitungsqualität keine Wünsche offen lässt - das stärkt mein Vertrauen in eine zuverlässige Transport-Patenschaft für die edlen Teile, die in Zukunft mit ihm reisen werden.
Der Träger setzt konsequent auf einfache Handhabung und hohe Kompatibilität. Individuell verstellbare, teleskopierbare Haltearme mit Gurtsicherung ermöglichen schnelles Be- und Entladen unterschiedlicher Fahrradtypen - vom Gravelbike bis zum schweren E-MTB. Mit einer Zuladung von bis zu 30 Kilogramm pro Rad und extra langen Radhaltern für Radstände bis 1350 Millimeter ist auch modernes Material problemlos untergebracht.Großzügige 25 Zentimeter Abstand zwischen den Fahrrädern reduzieren das Risiko von Kontaktstellen; Reifen bis 3,2 Zoll Breite finden serienmäßig Platz, mit Zubehör sogar bis fünf Zoll. Die selbststabilisierende Kupplung erleichtert die Montage zusätzlich, der Träger kommt komplett vormontiert aus dem Karton und ist damit praktisch sofort einsatzbereit.
Im Alltag helfen die faltbare Bauweise und die Neigefunktion samt Fußpedal. Der Kofferraum bleibt selbst mit montierten Rädern zugänglich, integrierte Tragegriffe erleichtern Transport und Lagerung.Technisch interessant wird es mit den integrierten Parksensoren: Vier Sensoren überwachen den Bereich hinter dem Fahrzeug und warnen beim Rückwärtsfahren akustisch und optisch vor Hindernissen. Die Fahrzeugeinheit kommuniziert drahtlos mit dem Träger, wird per USB versorgt und verbindet sich via Bluetooth auch mit der Smartphone-App. Darüber lassen sich Einstellungen verwalten, zusätzliche Ansichten beim Rangieren nutzen und Software-Updates direkt aufspielen.
Der Thule Epos ParkSecure repräsentiert zweifelsohne die Luxusklasse an Anhängerkupplungsträgern. Das merkt man, sobald man ihn das erste Mal durch die Gegend trägt und ausklappt. Er fühlt sich extrem solide an; überall, wo man hingreift, spürt man die wertige Verarbeitung, es gibt keine unschönen Grate, die Materialien wirken duchwegs hochwertig.Für mich ist er gleichzeitig ein Meilenstein, was Fahrrad-Transportlösungen im Allgemeinen angeht. Nicht nur, weil er bis ins Detail durchdacht und dank zahlreichem Zubehör auch extrem vielseitig ist, sondern vor allem, weil seine Konstruktion mit den flexiblen Haltearmen ein Handling im Alltag ermöglicht, das einfacher kaum sein könnte. Die Haltearme sind im Vergleich zu allen Lösungen, die ich bisher kannte, ein echter Gamechanger.Hier hat es Thule geschafft, nicht nur eine wesentlich einfachere Art der Montage zu liefern, sondern gleichzeitig auch eine viel flexiblere. Denn dank der Verstellmöglichkeiten findet man für den oberen Haltepunkt immer eine passende Stelle am Rahmen, ganz egal ob Gravelbike, Rennrad, eMTB oder Kinderrad. Zwischen den Rädern bleibt genug Abstand, dass auch Flatpedals oder breitere Lenker nirgends anstoßen.
Überzeugt hat mich auch, wie schnell und einfach sich der Epos auf- und zuklappen lässt und wie kompakt er nach dem Einsatz wieder stabil stehend in der Ecke verschwindet. Das macht zumindest in meinem Alltag sehr viel Spaß, brauche ich den Träger doch mehrmals pro Woche. In vielerlei Hinsicht ist er dadurch sogar meiner alten Transportlösung im VW-Bus überlegen, denn das Be- und Entladen am Anhängerkupplungsträger ist einfacher als das Ein- und Ausladen in den Doppelkabinen-Bus. Ein weiterer Vorteil ist, dass Dreck und Gatsch außerhalb des Fahrzeugs bleiben.Mit unseren beiden 25 kg schweren Testbikes kommt der Epos zwar noch nicht an sein Limit (das wären 60 kg), aber in Summe kommen wir der maximalen Stützlast des Skoda Elroq mit 75 kg schon sehr nahe. Welche Kräfte dabei wirken, merkt man vor allem beim Wegklappen der beiden Räder - das funktioniert trotz des Gewichts beeindruckend gut und schafft gleichzeitig Vertrauen in die Robustheit des Systems.
Den Thule Epos gibt es nicht nur als 2- oder 3-Fahrradträger, sondern auch mit und ohne Parksensoren. Die Sensoren selbst sind dabei unter den Heckleuchten montiert und ihre Funktion ist im Wesentlichen selbsterklärend. Das korrespondierende und warnende Piepsen wird durch Einlegen des Rückwärtsgangs zum Leben erweckt und warnt zuverlässig vor drohenden Kollisionen. Das gibt trotz Rückfahrkamera, die durch den Träger relativ wertlos wird, ein deutliches Plus an Sicherheit beim Reversieren, das vor allem mit 3 Bikes am Heck schnell unübersichtlich wird.
Auf den ersten Blick ist die Reparaturhalterung ein unscheinbares Extra, das sich im Alltagseinsatz jedoch als richtig nützliches Addon erweist. Die zusätzliche Stange macht nach dem Wegklappen des Trägers aus dem vorderen Haltearm einen Mini-Montageständer, der einfache Wartungsarbeiten am Bike erleichtert. Vor allem zum Überprüfen des Antriebs oder der Kettenlinie oder auch einfach zum Schmieren der Kette ist das Teil unschlagbar praktisch und immer mit von der Partie.
Eine der größten Nachteile eines Anhängerkupplungsträgers ist die Exponiertheit der Räder. Diese sind nicht nur den Witterungen ausgesetzt, sondern vor allem auch öffentlichen Blicken. Da ist jede noch so kleine Hürde willkommen, die Gelegenheitsdieben eine Barriere bietet. Auch wenn ein Stahlseil keine unüberwindbare Barriere darstellt, so ist das integrierte Schloss zumindest immer dabei und macht den Diebstahl zusammen mit den anderen Schlössern am Epos (an der Kupplung und an den Haltearmen) nicht mehr ganz so trivial.
Aporops: Immer dabei ist auch die Laderampe, die sich einfach im Träger verstauen lässt und im Fall der Fälle das Auf- und Abladen von schweren Rädern wesentlich erleichtert. So wird aus einem olympischen Gewichtheberakt eine gemütliche Aufroll-Runde. Auch hier merkt man die Liebe zum Detail, denn der Steckmechanismus ist nicht nur einfach, sondern erlaubt durch das dezente Einrasten auch kaum eine Fehlbedienung, die zum Abrutschen des Rades führen könnte.
Im Vergleich zu allen Transportlösungen ist die Anhängekupplung eine der flexibelsten sowie universellsten und freut sich zurecht steigender Beliebtheit. Die einzige Voraussetzung ist eine Anhängerkupplung. Dachträger haben in jüngster Zeit immer mehr Boden verloren; das liegt auf der einen Seite am Luftwiderstand, der vor allem bei Elektroautos eine große Rolle spielt, auf der anderen Seite auch mit der Popularität von E-Bikes: Niemand will ein bis zu 30 kg schweres Bike aufs Dach hieven. Hier bieten Träger für die Anhängerkupplung maximalen Komfort und Alltagstauglichkeit.Der größte Nachteil, vor allem im Vergleich mit dem Transport im Auto, ist die Exponiertheit der Räder in Bezug auf Witterung sowie Diebstahlrisiko. Im Folgenden zeigen wir euch eine Einordnung im Vergleich mit anderen Transportlösungen.
Der Thule Epos ParkSecure repräsentiert zweifelsohne die Luxusklasse an Anhängerkupplungsträgern. Für mich ist er gleichzeitig ein Meilenstein, was Fahrradtransportlösungen im Allgemeinen angeht. Nicht nur, weil er bis ins Detail durchdacht ist und dank zahlreichem Zubehör wie Montageständer, Laderampe und Co. auch extrem vielseitig, sondern vor allem, weil seine Konstruktion mit den flexiblen Haltearmen ein Handling im Alltag ermöglicht, das einfacher kaum sein könnte. Die Haltearme sind im Vergleich zu allen Lösungen, die ich bisher kannte, ein echter Gamechanger.Kaum aus der Garage oder dem Kofferraum geholt, ist der Epos in wenigen Sekunden einsatzbereit. Ob man nun ein ultraleichtes Rennrad, ein 30 kg schweres eMTB oder beides transportieren möchte, spielt dabei keine Rolle: Bikes auf den Träger heben (oder rollen), an den Laufrädern fixieren, den Halter an geeigneter Stelle fixieren und keinen Gedanken mehr an irgendwelche sperrigen Gestänge, Abstände oder Rahmendurchführungen mehr verschwenden. Genauso sekundenschnell geht die Demontage und der Träger verschwindet wieder kompakt verstaut im Lager.Die Parksensoren funktionieren exakt, wie man es erwarten würde, und sorgen damit für ein Plus an Sicherheit beim Reversieren. Der Thule Epos ParkSecure lässt somit im Alltag kaum Wünsche offen und verwandelt jedes KFZ mit Anhängekupplung in einen super praktischen Bike-Transporter.
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