Wahoo Kickr
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Alle Pragmatiker, die keine Spinning-Kurse besuchen oder Hochleistungs-Ergometer ihr Eigen nennen wollen, brauchen trotz Kälte, Schnee und Dunkelheit nicht auf spezifisches Radtraining verzichten. Der KICKR Power Trainer von Wahoo Fitness ist eine ernsthafte Indoor-Alternative fürs Wintertraining mit dem eigenen Rennrad oder Mountainbike.

Neben einem akzeptablen Geräuschpegel und verschwindend geringen Vibrationen (der Nachbar dankt's) glänzt die Trainingsrolle mit einer stabilen Aufnahme an den hinteren Ausfallenden und integrierter Watt-Steuerung über iPhone, iPad, Android oder PC. Lange Trainingsfahrten, hohe Watt-Widerstände, maximale Auslastungen und Sprints im Wiegetritt sind ohne weiteres möglich und kommen der Realität sehr nahe. Zusätzlicher Vorteil: Am Trainingsrad stimmt auf Anhieb die Sitzposition, Tretmotorik und Koordination lassen sich verbessern und man kann in den eigenen vier Wänden wetterunabhängig bei konstanten Umgebungsfaktoren trainieren.

Wer sich trotz Einhaltung persönlicher Intervallvorgaben nicht ausgelastet fühlt, kann das Rollentraining mit zahlreichen interaktiven Trainingsprogrammen (siehe unterhalb) ebenso effektiv wie abwechslungsreich gestalten. Den Versprechen des Herstellers zum Trotz empfiehlt sich für präzises, wattgesteuertes Training ein eigener Leistungsmesser am Rad - ansonsten besteht die Gefahr, dass man nicht exakt mit der eigentlich geplanten Intensität trainiert.

Wahoo Kickr Power Trainer

  • Wahoo Kickr

Tech Specs

Bremseelektronisch steuerbar, bis max 2.000 Watt ohne Schlupf
Laufradgrößen24" RD, 24" MTB, 650c RD, 26" MTB, 700c RD, 650b MTB, 29"
Nabenbreiten130 mm (Road) oder 135 mm (MTB oder Road Disc)
Kassette/FreilaufSram/Shimano 10-speed 11-25 (out-of-the-box)
Frelauf ist kompatibel mit Sram/Shimano 7/8/9/10/11-speed,
für Campagnolo 9/10/11-speed ist ein anderer Freilauf notwendig (€ 69,99)
AchseSchnellspanner QR-9 (out-of-the-box)
für 12x142 mm through axle gibt es einen eigenen Kit (€ 29,99)
Gewicht20,5 kg
Staumaß52 x 23 x 47 cm
TrainingseignungGrundlage, Kraftausdauer, Schwellentraining, VO2-Max-Training, kurze und lange Sprints
Lautstärke*68.7 Dezibel (32 km/h bei 200W), 83.5 Dezibel (48 km/h bei 200W), 86.1 Dezibel (80 km/h bei 200W)
Preis€ 1.199,99 (eu.wahoofitness.com)

* gemessen von DC Rainmaker

Unboxing & Inbetriebnahme

  • Wahoo Kickr

Auspacken, aufklappen, einspannen, anstecken. Fast fertig. Der KICKR ist out-of-the-box in mechanischer Hinsicht völlig einsatzbereit. Die Verarbeitung ist hochwertig, seine Füße lassen sich in der Höhe verstellen, um auch auf unebenen Böden einen stabilen und waagrechten Stand zu finden, und die hinteren Ausfallenden des Rads werden direkt auf das Ritzelpaket gespannt. Durch Tausch des integrierten Nabenadapters eignet sich der Trainer für 130- und 135-Millimeter-Hinterbauten. Die einfache Höhen-/Winkelverstellung macht ihn ebenfalls für alle gängigen Laufradgrößen kompatibel. Grundsätzlich benötigt der KICKR eine 220V Stromversorgung, es soll aber auch ein Kabel für 12V-Zigarettenanzünder geben. Ob man den KICKR mit seinen 20,5 Kilogramm Lebendgewicht gerne spazieren trägt, sei mal dahingestellt.

Vor der ersten, ernsthaften Inbetriebnahme sollte die Firmware vom KICKR auf den letzten Stand gebracht werden und ein initialer Spindown (Nullstellen-Kalibrierung durch den Anwender) durchgeführt werden. Das geht am einfachsten mit dem iPhone, iPad oder Android Handy und der kostenlosen Wahoo Utility App, die über iTunes oder den Google Play Store geladen werden kann.

Nun muss der KICKR nur mehr mit der App verbunden und die selbsterklärenden Schritte "Update" und "Init Spindown" durchgeführt werden. Das Ganze ist selbst für Technikverächter noch einfacher, als es sich liest.

Wahoo Utility App

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Training mittels Wahoo Fitness App

Da sich der KICKR nur über Bluetooth oder ANT+ steuern lässt, ist die Auswahl der Programme - obwohl der Powertrainer offen für Software-Programme von Drittanbietern ist - ein wenig eingeschränkt. Am einfachsten funktioniert die Steuerung mit der kostenlosen Wahoo Fitness App, die für Radfahrer und Läufer konzipiert wurde und mit den meisten iPhones, iPads und Android-Geräten kompatibel ist.
Diese erlaubt in erster Linie das Einstellen fixer Widerstände (in Watt, Widerstandsstufen oder simulierten Widerstands-%) und bietet keinerlei Möglichkeiten für automatisierte Trainingsprogramme, um beispielsweise GPX Strecken abzufahren oder ein vorprogrammiertes Intervalltraining zu absolvieren. Außerdem handelt es sich dabei um keine native iPad Applikation - d.h. sie ist zwar für Handys optimiert, läuft auf Pads allerdings nur hochskaliert und im Hochformat.

Geräte-Kompatibilität
  • iPhone 6, 5S, 5C, 5, 4S, iPod Touch 5th
  • iPad 3 oder neuer, alle iPad Mini
  • Android 4.3 oder neuer mit Bluetooth 4.0 Unterstützung

Sensoren-Kompatibilität
  • alle mit Wahoo gekennzeichneten Fitness-Sensoren: BlueHR, BlueSC, RFLKT, KICKR, TICKR, TICKR Run und viele mehr!
  • Sensoren mit Bluetooth 4.0
  • Sensoren mit ANT+ (Achtung: das Steuergerät auf welchem die App läuft muss ANT+ ebenfalls unterstützen)
Trainings-Webseiten und Formate
  • Uploadmöglichkeit auf GarminConnect.com, Strava.com, TrainingPeaks.com, MapMyFitness.com, Runkeeper.com, Nike+.com, MapMyTracks.com, 2Peak.com, RideWithGPS.com, dailymile.com, MyFitnessPal, Dropbox.com
  • versende Daten in den Formaten .pwx, .tcx, .csv, .gpx oder.wf per E-Mail

Weitere Rad-Features
  • Erfassung und Anzeige von Rad-Power-Daten (Watt, Power, nPower, iFactor, TSS, Meanmax 20 Sekunden, 1, 2, 20, oder 60 Minuten), kompatibel mit allen ANT+ Powermetern (Achtung: das Steuergerät auf welchem die App läuft muss ANT+ ebenfalls unterstützen)
  • bis zu 5 Anzeigen fürs Radfahren
  • die App berechnet deine persönlichen Pulszonen, zeigt dir deinen aktuellen, durchschnittlichen und deinen Maximalpuls an und wie lange du während des Trainings in den verschiedenen Zonen warst
  • Berechnung der verbrauchten Kalorien (anhand Alter, Gewicht, Größe)
  • spezielle KICKR-Trainingsanzeige mit vier Modi: Widerstand-Level, Ergo-Modus, Simulationsmodus und manueller Modus

Alternative KICKR kompatible Apps
  • Trainer Road: strukturierte Workouts inkl. zahlreichen Analysemöglichkeiten (PC)
  • Kinomap: fahre Videos in Echtzeit ab (PC, iPhone, iPad)
  • Segments: match dich mit den Kings und Queens auf ihren Strava-Segmenten (iPad)
  • iMobileIntervals: Trainingsplattform mit FTP-Test (iPhone, iPad)
  • MTB-Simulator: Online Plattform (PC mittels Garmin-ANT+ Usb Stick)
  • BKOOL: virtuelle Trainingsplattform mit 3D-Simulation (PC, iPad)
  • PerfPro: Performance Trainings-SW (PC)
  • VirtualTraining: virtuelle Trainingsplattform (Desktop-, Tablet)
  • Zwift: Multi-Player Indoor Cycling mit 3D-Simulation (Mac, PC)

Test: Watt-Genauigkeit (SRM)

  • Wahoo Kickr

Ausgestattet mit integrierter Leistungsmessung, sollte sich der KICKR hervorragend zum professionellen Watt-Training eignen. Wer allerdings sehr spezifisch und intensiv nach Leistung trainiert, wird um einen "echten" Powermeter nicht umhinkommen. Denn wattgesteuerte Rollentrainer funktionieren für gewöhnlich relativ ungenau und sind zudem einer recht hohen Temperaturdrift unterworfen, die mit zunehmender Trainingsdauer die Wattwerte immer mehr verfälscht - in Summe sind plus/minus 10 bis 20 Watt keine Seltenheit.

Um die Messgenauigkeit des KICKRs zu prüfen brachte ich ihn mitsamt meiner SRM Kurbel (Pm7 Cannondale) auf Zimmertemperatur und fuhr beide Geräte 15 Minuten lang warm. Danach kalibrierte ich die Nullstelle des KICKRs mittels der eingebauten Spindown-Funktion (Wahoo Fitness App) und nullte das SRM ab. Es folgten zwei Stufentests von 200 Watt bis 350 Watt mit zwischenzeitlicher Nullstellen-Kalibrierung beider Geräte.

Resultat: Die integrierte Leistungsmessung des KICKRs zeigte nach dem Abnullen (Spindown) eine recht hohe, jedoch sehr stabile Abweichung (+15 Watt) im Vergleich zum SRM Leistungsmesser, den ich zuvor einem Vergleichstest mit dem Cyclus2 unterzogen hatte, welchen er anstandslos bestand. Oder anders gesagt: Der KICKR besitzt einen stabilen Offset von im Schnitt +15 Watt gegenüber dem Cyclus2 Hochleistungsergometer.

Stufentest

 KICKR
Gesamt (Watt Avg)
SRM
Gesamt (Watt Avg)
KICKR
Abweichung (Watt)
KICKR
Abweichung (%)
NullstelleSpindownAuto-Null  
Intervall 2 min200184+16+8,7%
Intervall 2 min250235+15+6,4%
Intervall 2 min300285+15+5,3%
Intervall 2 min350333+17+5,1%
NullstelleSpindownAuto-Null   
Intervall 2 min200184+16+8,7%
Intervall 2 min250234+16+6,8%
Intervall 2 min300286+14+4,9%
Intervall 2 min350336+14+4,2%

Test: Temperaturdrift (SRM)

  • Wahoo Kickr

Die Temperaturdrift eines Trainers mittels Powermeter zu analysieren und zu dokumentieren, ist ein zwiespältiges Unterfangen, denn Sensoren, die per Dehnmesstreifen die erbrachte Leistung ermitteln, sind prinzipiell mit ähnlichen Temperaturdrift-Problemen (teils 1-4 Watt pro geändertem Grad Celsius) behaftet. Deshalb führte ich diesen Versuch sowohl mit meinem SRM Leistungsmesser durch, der von Werk aus als sehr driftresistent gilt, als auch mit dem neuesten Power2Max Type S samt integrierter Temperaturkompensation. Den P2M habe ich in der vergangenen Saison sehr oft am Cyclus2 auf die Probe gestellt und kann mit Fug und Recht behaupten, dass er dank seinem Software-Algorithmus und individuell ermittelter Temperaturkennlinie ebenfalls sehr driftresitent ist.

Erneut brachte ich den KICKR und das SRM (Referenz) auf Zimmertemperatur, ermittelte die KICKR-Gerätetemperatur (24,0 °C) und fuhr beide Geräte 15 Minuten lang warm. Nach einem erneuten Spindown (26,6 °C) und Auto-Null am SRM folgten 30 Minuten bei 200 Watt und gleichmäßiger Trittfrequenz.

Resultat: Während dieses Intervalls stellte sich eine ähnliche Durchschnitts-Abweichung ein wie beim Stufentest zuvor. Allerdings ist an der roten Trend-Linie zu erkennen, dass die vom SRM gemessenen Wattwerte mit fortlaufender Zeitdauer bzw. Erwärmung (der KICKR hatte am Ende 33,2 °C) ein klein wenig absanken. Vergleicht man die ersten drei mit den letzten drei Minuten, so betrug die Temperaturdrift in etwa 4 Watt (2,2%).
Umgehend fuhr ich ein zweites Intervall über 30 Minuten, in welchem sich der KICKR nur mehr um 1,6 °C auf 34,8 °C erhitzte. Dementsprechend geringer war auch seine Drift (2 Watt Differenz zwischen den ersten drei und den letzten drei Minuten entsprechen in diesem Fall 1,1%).

Interpretation: Wer nach KICKR-Wattwerten trainieren möchte, sollte auf einen Spindown nach 15 minütigem Warmup nicht verzichten. Um weiterer Temperaturdrift Herr zu werden, empfiehlt sich ein zweiter Spindown nach weiteren 30 Minuten. So bleiben die Trainingswerte mit vorangegangenen und noch folgenden KICKR-Trainings vergleichbar.

Tipp: Für einen besonders gleichmäßigen Tret-Widerstand empfiehlt sich ein hoher Gang (bsp. 53-15). Zusätzlich wird die Bremse des KICKRs spürbar entlastet, das System erhitzt sich weniger stark und die Drift fällt insgesamt deutlich niedriger aus. Wir haben den gleichen Test mit kleineren Gängen (bsp. 39-21) durchgeführt und die interne Temperatur des KICKRs war bereits nach 15 Minuten um durchschnittlich 10 Grad Celsius höher.

Dauerleistung

 KICKR
Gesamt
(Watt Avg)
SRM
Gesamt
(Watt Avg)
KICKR
Abweichung
(Watt Avg)
SRM
Min 1-3
(Watt Avg)
SRM
Min 28-30
(Watt Avg)
KICKR
Drift (Watt)
KICKR
Drift (%)
NullstelleSpindown
24,0 °C
Auto-Null     
Warm-up 15 min150109- - - - -
NullstelleSpindown
26,6 °C
Auto-Null     
30 min200185+15187183+4+2,2%
NullstelleSpindown
33,2 °C
Auto-Null     
30 min200184+16185183+2+1,1%
NullstelleSpindown
34,8 °C
Auto-Null     
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  • Wahoo KickrWahoo Kickr
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Test: Watt-Genauigkeit & Drift (P2M)

  • Wahoo Kickr

Um unser finales Testergebnis zu prüfen und zu untermauern, fuhren wir noch einige Trainings mit dem P2M Type S. Wie erwartet mit nahezu gleichem Ergebnis in Bezug auf Genauigkeit und Drift. Im direkten Vergleich zum SRM zeigte der P2M zwar ein Euzerl weniger an, allerdings ist das gleiche Phänomen auch am Cyclus2 zu beobachten.

Kontroll-Test

 KICKR
(Watt Avg)
Power2Max
(Watt Avg)
KICKR
Abweichung (Watt)
KICKR
Abweichung (%)
NullstelleSpindownAuto-Null  
Warm-up 15 min150125 - -
NullstelleSpindownAuto-Null  
30 min200183+17+9,3%
NullstelleSpindownAuto-Null  
30 min200186+14+7,5%
NullstelleSpindownAuto-Null  
120 sek200185+15+8,7%
120 sek250232+18+7,8%
120 sek300282+18+6,4%
120 sek350333+17+5,1%

Kalibrierungs-Tool

Detailansicht

Ursprünglich nur für den Hersteller oder das lokale Service Center gedacht, kann das Wahoo KICKR Calibration Kit auch um 99,99 USD bestellt werden. Im Lieferumfang befinden sich ein präzises Kalibrierungs-Gewicht, ein Kalibrierungs-Arm aus Metall und der Download-Zugang zur Software (nur kompatibel mit Apple iOS und einem Bluetooth 4.0 tauglichen Endgerät). In wenigen Schritten können die Factory-Settings überschrieben und die Wattgenauigkeit des KICKRS neu kalibriert werden.

Aus Interesse haben wir uns den Calibration Kit in Übersee bestellt und eine Hardware-Kalibrierung vor den oben erwähnten Tests durchgeführt. Im direkten Vergleich zu vorangegangenen Stufentests brachte die Kalibrierung keine großartige Änderung - dennoch konnte der Offset um 5 Watt (von ca. 20 auf 15 Watt) reduziert werden.

Fazit

Wahoo KICKR Power Trainer
Modelljahr:2014
Testdauer:4 Wochen (NoPain) bzw.
>1 Jahr (Mahatma)
+realistisches Fahrgefühl
+direkte Leistungsmessung
+hohe Bremskraft mit Sprint-Eignung
+Steuerung/Aufzeichnung über iPhone, iPad, Android oder PC
+Datenübertragung wireless über Bluetooth 4.0 und/oder ANT+
+standfestes Design
+Kalibrierung mittels Tool möglich
+Rahmenkompatibilität (Rennrad, MTB, TT/Tri, Renner mit Discs)
oLärmpegel im guten Mittelfeld
oeingeschränkte Mobilität wegen hohem Gewicht und benötigter Stromversorgung
onur geringe Temperaturdrift im Vergleich zu anderen Rollentrainern
-Watt-Genauigkeit (hoher, nicht einstellbarer Offset)
Preis:€ 1.199,99
BB-Urteil:Tausend zu eins im Vergleich zu einem gewöhnlichen Rollentrainer.
Der KICKR bietet dank seiner schweren Schwungmasse (Gesamtgewicht Trainer + Rad ca. 30 kg) und der kräftigen Bremse ein sehr realistisches Fahrgefühl. Da der Hinterbau direkt auf das Ritzelpaket gespannt wird, gibt es auch bei härtesten Antritten keinen Schlupf - desweiteren steht die stabil und hochwertig verarbeitete Konstruktion fest am Boden und die rauen Gummifüße verhindern ein Hin- und Herrutschen.

In puncto Lautstärke befindet sich der vibrationsarme Power Trainer im guten Mittelfeld - lediglich jenseits von 100 Umdrehungen pro Minute wird es etwas laut. Auch DB-Messungen von DC Rainmaker bestätigen diesen Umstand - nicht nur der Wattwiderstand, sondern in erster Linie der eingelegte Gang bzw. die Trittfrequenz bestimmen den Grad der Lärmentwicklung.

Mit der Wattsteuerung und seinem hohen Bremswiderstand (max. 2.000 Watt) eignet sich der KICKR gerade für spezifisches Schwellen-, VO2Max und Sprint-Training. Auch wenn die Watt-Präzision etwas hinter den deutlich teureren Profi-Ergometern von RBM (Cyclus2) und SRM herhinkt und einer messbaren Temperaturdrift unterliegt, kann man außergewöhnlich gut damit trainieren. Seine größte Stärke ist das perfekte Tretgefühl, auch Beschleunigung und Freilauf fühlen sich sehr real an.

Siehe auch: Wahoo KICKR Blog by Jürgen Pansy

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