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Centurion Numinis E 2000.27

E-Bikes. Man mag von ihnen denken, was man will. Doch mit den anfänglichen klapprigen Einkaufsrädern für rüstige Omis und Opis mit fragwürdigen Antriebs- und Akku-Konzepten haben die neuesten Vertreter dieser Gattung nichts mehr gemein. Motoren werden effizienter, Akkulaufzeiten steigen, und nach und nach erobern die E-Bikes auch das Gelände.
Wer seinen Blick durch die hektischen Hallen der internationalen Fahrradmessen schweifen ließ stellte fest: Die Hersteller glauben an das Konzept. Kaum ein Produktmanager verzichtet auf ein Rückenwind produzierendes Bike im Aufgebot.

Auch Centurion hat für 2015 ein vollgefedertes Pedelec, das Numinis E, präsentiert. Auf den ersten Blick stechen der aufwändige VPP Hinterbau und die hohe Kettenstrebe ins Auge. Antriebsneutralität und Sensibilität, sowie durch (für E-Bike-Verhältnisse) kurze Kettenstreben erreichte Agilität standen auf der Todo-Liste der Entwickler ganz oben.
Wie sich die Summe der theoretischen Vorzüge im Toureneinsatz anfühlt, durfte das Numinis E 2000.27 in einem teils winterlichen Gastauftritt demonstrieren.

Gesamterscheinung

Schon am Reißbrett war die Marschrichtung für das Numinis E-Konzept klar. Man wollte kein E-Bike auf zwei gefederte Beine stellen, sondern von Anfang an ein „richtiges“ Fully mit einem Motor ergänzen.
Viele Bikes, die mit Boschs Mittelmotorkonzept ausgerüstet sind, leiden unter den Auswirkungen, die diese Konstruktion mit sich bringt. Der Mittelmotor stellt ja sozusagen Motor, Getriebe und Tretlager in Personalunion dar. Daher müssen die Rahmen „ohne“ Tretlager konstruiert werden, und der Motor wird danach von unten an die vorgeformte Verbindungsstelle gesetzt. Dadurch ergeben sich Konstruktionsschwierigkeiten wie etwa überlange Kettenstreben durch hinter dem Mittelmotor platzierte Schwingendrehpunkte. Auch der Akku beansprucht viel Platz im Rahmendreieck, der so etwa für Dämpferanlenkungen nicht mehr zur Verfügung steht.

Bei Centurion wirkte man dem entgegen, indem man einen komplett neuen Hinterbau mit virtuellem Drehpunkt (VPP) über der Antriebseinheit designte. Daraus konnte eine im Vergleich zur motorunterstützen Konkurrenz recht kurze Kettenstrebenlänge von 460 mm realisiert werden (in derselben Fahrwerksklasse bewegt man sich sonst oft bei etwa 470 mm).

Gemeinsam mit dem tourenorientiertem Reach und dem 70er-Lenkwinkel ergibt sich so unterm Strich ein recht agiles Alu-Pedelec. Auch der Rahmen des 120 mm Fullys wirkt hochwertig verarbeitet und lackiert, eine Führung für versenkbare Sattelstützen ist ebenfalls vorhanden.

Austtattung

Wie bereits erwähnt, setzt man bei Centurion auf ein Bosch Mittelmotorkonzept mit Performance Line Motor und 400-WH Akku. Erwähnenswert für ein E-Bike ist die Wahl von Schaltwerk, Kassette und Schifter. Während bei den Mitbewerbern oft noch mit 1x10 Antrieben geschaltet wird, setzt man beim Numinis auf Srams X01 Gruppe. Sorgte dies anfangs noch für Verwunderung beim Tester, zeigte sich in der Praxis, wie sinnvoll dieser Schritt seitens der Produktmanager doch war. Doch dazu später mehr.
Ebenso praxisorientiert ist die restliche Ausstattung. Verzögert wird mit einem Mix aus Shimanos M675 und SLX Bremse mit 180er Scheiben vorne wie hinten. Mit Rock Shox‘s Reba RL in der 120 mm Version arbeitet an der Front eine Gabel, die sowohl dem hohen Gesamtgewicht als auch dem anvisierten Einsatzgebiet gegenüber nicht überfordert sein sollte. Am Hinterbau verrichtet ein unkomplizierter Rock Shox Monarch RL seinen Dienst.

Unser Testrad rollte noch auf DT Swiss Spline XM 1501 Laufrädern mit Rocket Ron/Nobby Nic Bereifung aus dem Karton. In Serie werden ein Rocket Ron/Racing Ralph EVO Mix auf Fulcrum Red Power Laufrädern für Bodenkontakt sorgen. Zentral über dem Vorbau klemmt die Steuereinheit Intuvia am 740 mm breiten Lenker. Links sitzt anstelle eines Schalttriggers die Fernbedienung des Bosch Antriebes.

Per Daumendruck kann hier die gewünschte Unterstützung - Off, Eco, Tour, Sport und Turbo - bequem und ohne die Hand vom Lenker nehmen zu müssen gewählt werden. Vor allem im welligen Gelände macht sich dies bezahlt, da man in kniffligen Passagen gut daran tut, den Motor auf "off" zu stellen, um nicht im falschen Moment von einer unbeabsichtigten Elektrozuckung des Hinterrades überrascht und aus dem Gleichgewicht geworfen zu werden.
Sollten Steigung, Gelände, Situation oder Fahrkönnen den Piloten dazu nötigen, das Bike zu schieben, so kann man mittels Druck auf einen versteckten Knopf an der Vorderseite der Fernbedienung den Motor bis 6 km/h die Arbeit übernehmen lassen. Leider sprang dem Tester diese Funktion erst nach einer 100 Hm umfassenden Schinderei durch 20 cm Schneegatsch ins Auge. Angesichts der 19,6 kg unseres Testrades und der Steilheit der Skipiste alles andere als eine vergnügliche Freizeitbeschäftigung.

In Serie soll das Bike auf für ein E-Fully recht passable 20 kg kommen. Das Centurion mit seinen € 4.149,- als Schnäppchen zu bezeichnen, wäre wohl übertrieben. Doch 11-fach Gruppen mit wertigem Fahrwerk und Boschantrieb sind aktuelle Preistreiber, und wer diese Gimmicks sein Eigen nennen möchte, der muss auch bereit sein, entsprechend zu investieren.

Tech Specs

RahmenNuminis E, AL, E-Thru 12x142
matt-metallic-grau (schwarz/rot)
LenkerFSA Afterburner Rise, 740 mm
Größen43, 48, 53 cmVorbauFSA Afterburner, 6°
GabelRock Shox Reba RL, 120mm 15QRSattelstützeFSA Afterburner XC-190, 31.6 mm
DämpferRock Shox Monarch RL 190x51 mmSattelProcraft Race
SchaltwerkSram X01LaufräderFulcrum Red Power
(Im Test DT Swiss Spline XM 1501)
TriggerSram X01ReifenSchwalbe Rocket Ron/Racing Ralph Evo 57-584
BremshebelShimano M675MotorBosch Performance Line
BremseShimano SLXAkkuBosch PowerPack Std. 400Wh
KurbelFSA CK-745 ISIS, 15 Z.DisplayBosch Intuvia
KetteKMC X-11LGewicht20 kg (Testrad 19,6 kg)
KassetteSram CS-XG-1195, 10-42 Z.Preis € 4.149,-

Geometriedaten

Rahmenhöhe43 cm48 cm53 cm
Sitzrohrlänge Mitte/Oben in mm (A)430480530
Oberrohrlänge in mm (B)580600620
Steuerrohrlänge (C)110135160
Steuerrohrwinkel (D)707070
Sitzrohrwinkel (Ee)73.573.573.5
Hinterbaulänge in mm (F)460460460
Tretlagerabsenkung (G)12.512.512.5
Gabellänge in mm (H)505505505
Gabelvorbiegung (I)424242
Überstandshöhe in mm (K)746773805
Stack in mm (L)579602626
Reach in mm (M)409422435
Radabstand (N)112611481170
Stack to Reach in % (STR)142143144

Bergauf

Dem Konzept entsprechend, nimmt man eine eher entspannte Position ein, wenn man sich auf das Numinis E schwingt. Sportlichere Fahrer tun gut daran, die Spacer unter dem Vorbau zu entfernen und gegebenenfalls die hohe Steuersatzkappe gegen ein flacheres Modell ersetzen.
Dank langstreckentauglicher Sitzposition und 73,5 ° Sitzwinkel kurbelt es sich mit dem Numinis E entspannt und effizient bergan. Naturgemäß schlucken Pedelecs einen Teil der Elektrounterstützung, um das Mehrgewicht gegenüber klassischen Bikes zu kompensieren. Dennoch erwiesen sich die „Eco“ und „Tour“ Modi auf den meisten Forstautobahnen als absolut ausreichend. In allen andern Stufen wird hier die Unterstützung schon fast zu viel, um noch einen sportlichen Anspruch aufrecht zu erhalten. Im Hinterkopf bleibt aber stets das Wissen, dass noch mehr Power zur Verfügung stünde, um Kollegen zu ärgern oder steilen Anstiegen den Schrecken zu nehmen.

Der Griff zum Dämpfer macht, wenn überhaupt, nur auf wirklich langen Asphaltanstiegen Sinn. Auch mit offenem Dämpfer hat man nie das Gefühl, seine wertvollen Körner an die Kinematik des Centurion zu verfüttern.

Groben Schotter und Kanten von Wasserrinnen filtert das Heck zuverlässig und hält deren Folgen vom Rücken des Piloten fern. Lobenswerte Eigenschaften, die zwar positiv auffallen, allerdings bei einem Bike dieser Federwegs- und Preisklasse im Jahr 2015 wohl auch mit Recht erwartet werden dürfen.

Im echten Gelände können je nach Situation auch die „Sport“ und „Turbo“ Modi nützlich werden. Mit Speed werden nasse Wurzelteppiche einfach überrollt und Geländestufen verlieren auch in steilen Anstiegen ihren Schrecken.
Genau dieser Speed ist es, an den man sich aber erst mal gewöhnen muss. Der Motor unterstützt so stark, dass man vergisst, wie steil die Rampe eigentlich ist. Wer nun zu entspannt im Sattel hängt, der verliert schnell den Druck am Vorderrad. Was folgt, sind Szenen wie aus englischen Hillclimb Rennen, in denen hoffnungslos übermotorisierte Motorräder versuchen, ihre furchtlosen Piloten an irre steilen Rampen möglichst schnell in den Boden zu rammen.
Erkennt man rechtzeitig, dass der Motor zwar die Beine unterstützt, nicht aber die physikalischen Gesetze außer Kraft setzt, kann man an den neuen Geschwindigkeitsverhältnissen in den Uphills durchaus Gefallen finden. Teilweise fühlt es sich so gar nicht nach Fahrrad an, wenn man in der Mitte eines 80 Hm Gegenanstieges über kleine Wellen happt und überschüssige Energie vor engen Kurven mittels Griff in die Bremsen abbauen muss.

Verlangt das Gelände nach niedriger Geschwindigkeit, so wird der Motor hingegen schnell zum Problem. Die abrupt einsetzende Kraft lässt das Hinterrad gerne über nasse Wurzeln rutschen und zwingt einen zum Absteigen.
Hier ist es den Machern des Numinis E und ihrer Idee eines „echten“ MTB mit Hilfsmotor zu verdanken, dass man nicht den Schiebemodus an der Bosch Fernbedienung aktivieren muss. Die stimmige Geometrie und das breite Cockpit geben viel Kontrolle, das Vorderrad lässt sich leicht entlasten und vor allem kann man dank 42er-Ritzel auch ohne technische Unterstützung relativ gut bergauf treten. Ein Vorteil, der sich nicht nur in Situationen wie der eben beschriebenen bezahlt macht, sondern in zwei weiteren Szenarien zweckmäßig erscheint.

Nehmen wir an, man hat sich das Numinis E angeschafft, weil man zwar die Freiheit, sich am Bike in der Natur zu bewegen, liebt, der eigene Trainingszustand allerdings ausgedehnte Touren noch nicht oder nicht mehr zulässt. Durch den X01 Antrieb kann man sich nun auf langen Ausfahrten oder mit fitteren Freunden jederzeit ein klein wenig Rückenwind herbeizaubern. Mit dem gleichen Bike kann man aber trotzdem auch, etwa um das Training zu intensivieren, auf jegliche Unterstützung verzichten und Berge aus eigener Kraft bezwingen.
Andererseits bekommt das Tourenbike dadurch enormes Notlaufpotential. Während bei anderen Konzepten mit 10-fach Ritzel Schluss mit lustig ist (ich hab's versucht, war wirklich kein Spaß), wenn der Saft aus dem Akku erst mal verfahren ist, muss man mit dem Numinis E seine Tour nicht unbedingt abbrechen. Solange man seine Aufstiegsroute vorwiegend auf Schotter geplant hat, liegen auch (mehrfach im Selbstversuch erprobte) 1000 Hm am Stück durchaus im Bereich des Möglichen.
Dies ist auch der Moment, in dem der Lockout der Reba zum Einsatz kommt. Denn ganz ohne gelegentliche Wiegetritteinlagen wollen die 20 kg sich dann doch nicht dazu überreden lassen, stetig weiter zu rollen. Angenehm: Auch bei derlei Einlagen bleibt das Heck erfeulich neutral.

Weit weniger angenehm sind die Knarzgeräusche, die die Motor/Getriebe/Tretlager-Einheit von sich gibt. Wie auch bei anderen Pedelecs auf Bosch-Basis beobachtet, entwickelt das Centurion bei viel Druck am Pedal und speziell bei niedrigeren Trittfrequenzen mitunter eine Lärmkulisse, die verdächtig an trockene, rostige Lager erinnert. Schaltet man auf ein höheres Unterstützungslevel und nimmt damit Belastung von der Kurbel, verschwindet dieses Geräusch … um einem anderen zu weichen.
Das konzeptbedingte Motorengeräusch kann man zwar weder Bosch noch Centurion zur Last legen. Doch das permanente Winseln - wer in aller Welt verfolgt mich mitten im Wald mit einem ferngesteuerten Auto? - ist, nun ja, gewöhnungsbedürftig.
In der Gruppe geht es im Gespräch unter. Doch wehe, man ist alleine unterwegs, lässt seinen Gedanken freien Lauf und will die Stille der Berge genießen. Nicht, dass es besonders laut oder unangenehm wäre. Es ist nur permanent präsent und nagt stetig - wiwiwiwiwiwi - an den Nerven.
Bei kürzeren Ausflügen ohne Rucksack wäre auch ein Flaschenhalter nett gewesen. Da die meisten von uns aber ohnehin mit Rucksack unterwegs sind, ist dies wohl eher ein Luxusproblemchen.

Bergab

Wird die Steigung zum Gefälle und damit das „E“ am Numinis überflüssig, weiß das 20 kg Bröckerl zu überraschen. Agil lässt es sich durch kurviges Geläuf zirkeln, der breite Lenker und die sauber arbeitende Reba geben viel Vertrauen und Kontrolle.
Auch an steilen Stufen kommt durch die recht hohe Front kein Überschlagsgefühl auf und man fühlt sich stets zentral über dem Bike. Dadurch lässt sich das Vorderrad bei gemäßigtem Tempo gut platzieren und durch die neutrale Position am Numinis E auch jederzeit leicht über Hindernisse hinwegheben.
Auch wenn eine gemächlichere oder „konzeptentsprechende“ Gangart auf Trails eher das Metier des 2000ers sind, ist man auch stets dazu eingeladen, das Tempo zu erhöhen, und vor der einen oder anderen Geländestufe abzuziehen.

Kleine wie große Schläge werden vom Hinterbau gut absorbiert und geben gemeinsam mit der souverän arbeitenden Gabel viel Vertrauen. Einzig bei schnell aufeinanderfolgenden, wirklich großen Schlägen kann der Hinterbau nicht ganz mit der Performance der Reba mithalten.
Über Wurzelteppiche und Steinfelder bekommt man stets Feedback vom Untergrund, bleibt aber fortwährend Herr der Lage. Hier sind wohl eher die schmalen Gummis limitierend.
Leider gehören zu vielen Ausflügen auch bergab Asphalt und Forstsstraßen einfach dazu. Selbst bei hartem Anbremsen und in schnellen Kurven bleibt das Centurion hier gut kontrollierbar, die Reba Gabel zeigt, dass sie mit dem Gewicht eines Pedelecs gut umgehen kann und verwindet sich kaum.

Auf den Touren durch die steirische Waldheimat fand sich keine Abfahrt, die das Bike überfordert hätte, und im klassischen Tourenbetrieb zeigten sich eigentlich kaum Schwächen bergab. Nur die Vorderbremse war mit langen Abfahrten, insbesondere solchen mit viel Eis, Schnee, Nebel und entsprechendem Bremseinsatz etwas überfordert. Hier würde ein Upgrade auf größere Scheiben die nachlassende Bremskraft hintan halten.
Bei flotten Schotter- und Asphaltpassagen machten sich der - für heutige Verhältnisse - recht steile Lenkwinkel und die Gesamtagilität durch leichte Unruhe bemerkbar. Diese tritt aber erst jenseits der 50 km/ h auf und lässt sich durch den breiten Lenker gut im Zaum halten.
Was die berühmte Frage nach der Reichweite betrifft, sei auf einen anderen E-Bike Test in der gleichen Gegend, vom gleichen Piloten, mit gleicher Motorisierung und ähnlichem Gewicht verwiesen, wo diesem Thema breiter Raum gewidmet wurde. *klick*

Fazit

Centurion Numinis E 2000.27
Modelljahr:2015
Testdauer:3 Wochen / 200 km
+neutraler Hinterbau
+breiter Lenker
+langstreckentauglich
+stimmige Komponenten
+sicherheit bergab
oPreis
-Knarzgräusche von der Antriebseinheit
-unterdimensionierte Disc
BB-Urteil:Zuverlässiges E-Fully mit breitem Einsatzspektrum
Von langen Auffahrten durch Schnee und Eis mit entsprechend winterlichen Abfahrten bis hin zu Regen und tiefen morastigen Holzlaster-Fahrspuren konnten wir uns vom Centurion Numinis E ein gutes Bild bei Bedingungen schaffen, die sich eigentlich kaum jemand für seine Touren wünschen würde.
Doch da das Konzept overall unter diesen Bedingungen auch E-Bike-Skeptiker zu befriedigen wusste, tippen wir darauf, dass es für E-Bike-Fans bei freundlicheren Wetterlagen einen wirklich ausgewogenen Tourenuntersatz darstellt: bergab stets sicher und bergauf effizient - samt Option auf motorloses Bergaufkurbeln dank X01.

Die langstreckentaugliche Sitzposition lädt förmlich zu großzügigen Touren ein und die zentrale Position am Bike gibt viel Sicherheit auf Trails.  
Auch an der Ausstattung gibt es nicht viel zu meckern. Gutes Fahrwerk, zuverlässige Bremsen, breites Cockpit und Boschantrieb.
Leider wies letzterer ein paar Marotten auf. Knarzgeräusche und ein einmaliger Totalausfall bei Minusgraden trübten ein wenig die Freude.

Mit voluminöseren Reifen und größeren Bremsscheiben könnte man das Numinis E noch an Einsatzgebiet und Fahrergewicht anpassen. Wer bis hierher gelesen hat und ein Pedelec für den echten Toureneinsatz auch abseits der befestigten Wege sucht, dem sei eine Probefahrt nahe gelegt.

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